Dispositorenkette

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Beispiele für Dispositorenketten

Synonym: Dominantenverkettung (bei Ring)

Begriff

Die Dispositorenkette ist eine von Thomas Ring eingeführte Methode, bei der das Einfluss-Verhältnis der Planeten innerhalb eines Horoskops schematisch abgebildet wird. Der Dispositor[1] eines Planeten - das ist derjenige, der über das Tierkreiszeichen eines Planeten herrscht - wird mit einem Pfeil in Richtung des "beherrschten" Planeten dargestellt, und von diesem führt wiederum ein Pfeil zu einem anderen Planeten, der in dessen Zeichen steht, usw.

Planeten in Rezeption - wenn also der eine jeweils im Domizil des anderen steht - zeigen mit Pfeilen gegenseitig aufeinander, haben also miteinander eine strukturelle Beziehung, die einer Konjunktion vergleichbar ist.
Ein Planet, der sich in seinem eigenen Zeichen befindet, ist besonders kräftig bzw. stark gestellt, und steht immer am Anfang eines Zweiges/ einer Kette.

Ein Planet, der Dispositor eines anderen ist, verleiht diesem mit seiner Haus- und Zeichenstellung eine bestimmte Färbung. Für die Deutung kann man die Glieder einer Kette durchaus als in einem Aspekt mieinander verbunden sehen. Die Dominantenverkettung zeigt nicht nur dies auf, sondern führt die Kette bis zum jeweils ersten Glied zurück.

Der ursprüngliche Begriff "Dominantenverkettung" war eher verwirrend, denn mit Dominanz (Beherrschung/ Unterwerfung) hat er inhaltlich eigentlich nicht viel zu tun. Dispositorenkette setzte sich als treffenderer Begriff durch.

Hamers' Buch

Siehe auch

Weblinks

Literatur

  • Gertrud Hamers: Lebensskripte - Die Dispositorenverknüpfungen im Horoskop. 184 Seiten. Paperback, 65 Abbildungen. Chiron Verlag, Tübingen 2001 ISBN 978-3925100604
"Dispositoren sind Planeten, die andere Planeten als "Untermieter" in ihrem Haus haben..."
Das Buch zeichnet sich durch seine Fülle an Beispielen aus. Ein Novum ist die Berücksichtigung der Dispositorenverkettung im Combin und im Solarhoroskop.

Quellen und Anmerkungen

  1. Wörtlich "der Veranlagende", "Eigenschaften Verleihende"