Intensitätskurve

Aus Astrodienst Astrowiki
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Die Intensitätskurve nach Bruno Huber

Die Intensitätskurve gehört zur Huber-Methode. Ähnlich einer Sinuskurve zeigt sie die Umweltwirksamkeit von Planeten an. Sie ist eine Feineinteilung der Häuser, bzw. zuständig für die Ausschüttung von Energie und Kraft in diesen. Je nach Stellung eines Planeten im Haus lassen sich Aussagen treffen über die quantitative Energiemenge, mit der er in der Umwelt wirksam wird.

Es gibt in jedem Haus drei Wirkungsbereiche, die als «Spitze, Invertpunkt, und Talpunkt» bezeichnet werden. Das Maximum befindet sich an der Hausspitze, das Minimum im Goldschnittmaß (d.h. ca. 5/8) nach jeder Hausspitze

Häuserspitze bis Invertpunkt

Kardinaler Hausbereich. Die hervortretende Energie ist hier dynamisch, exaltiert, extravertiert und hat einen direkten Kanal zur Umwelt. Erfolgserlebnisse stellen sich unmittelbar ein. Planeten im kardinalen Hausbereich identifizieren sich voll mit der jeweiligen Hausthematik, sind im Leben erfolgreich einsetzbar und am meisten wirksam.

Intensitätskurve der Stressplaneten bei der API

Häuserspitze (SP)

Hochaktive Leistungszonen befinden sich insbesondere an den kardinalen Häuserspitzen. Kräfte bündeln sich hier, sind intensiv nach außen gerichtet und auf das Höchste gesteigert. Vorhandene Planeten können im Leben voll umgesetzt werden, sie sind immer einsetzbar, und werden von der Umwelt deutlich wahrgenommen. Sie finden Bestätigung durch die Umwelt und bringen einem entsprechend Erfolgserlebnisse.

Invertpunkt bis Talpunkt

Fixer Hausbereich. Die kardinalen Schubkräfte nehmen hier ab und es wird deswegen versucht, eine lebensfähige Form zu schaffen, welche stabilisiert und gefestigt wird. Für die Energien werden praktikable Bedingungen gesucht und hergestellt. Sicherheitsthematik.

Invertpunkt (IP)

Am Invertpunkt ist die Innen-Außen-Energie im Gleichgewicht. Die Kräfte sammeln sich hier, konzentrieren sich und richten sich auf verwirklichungsfähige Ziele mit Langzeitwirkung. Es erfolgt eine disziplinierte, ökonomische Handhabung der vorhandenen Energien und Fähigkeiten.

Talpunkt bis nächste Häuserspitze

Am Talpunkt (TP) kommen die impulsgebenden Kräfte der Häuserspitze zum Erliegen. Es herrscht eine gewisse Ruhe und Stillstand; die Kräfte und Energien ziehen sich nach innen zurück. Angesagt sind Introspektion, Vertiefung, innere Sammlung und Neuorientierung. Planeteneigenschaften wirken hier introvertiert und können im äußeren Leben nicht voll eingesetzt werden. Sie erhalten kein Feedback von der Umwelt, bzw. werden von dieser nicht richtig wahrgenommen, brauchen besondere Reizanregungen und oft eine lange Zeit zur Entwicklung.

Veränderlicher Hausbereich = Schatten- und Stressbereich

Der Schattenbereich beginnt zwei Häusergrade nach dem Talpunkt eines Hauses. Es herrscht ein Zwiespalt: die Planetenenergie ist einerseits mit dem Thema des Hauses beschäftigt, in dem sie steht, strebt aber mit ihren Interessen auch schon zur nächsten Häuserspitze hin, mit der Folge bzw. einer Gefahr der Überbeanspruchung und Überforderung durch die Beschäftigung mit zwei verschiedenen Themen. Solche Anstrengungen können zu groß werden und zu einem Zusammenbruch oder Zielstreckenkollaps führen. Andererseits besteht durchaus die Möglichkeit zu ungewöhnlichen individuellen Leistungen.

Die Intensitätskurve wirkt bzw gilt offiziell (nach Huber-Lehre) nur in den Geburtsort-Häusern (Koch-Häusersystem oder GOH).

Spitze, Tal- und Invertpunkt der Intensitätskurve

Weblinks

Anmerkungen und Quellen

  1. Von Birgit Braun wurden weite Passagen dieses Artikels übernommen