Diskussion:Plaktischer Aspekt
Ich glaube der Urheberrechtsvermerk kann nun wegfallen, die vorher angegebene Info war schlichtweg falsch. Astro-Rolf 31.10.2008 08:57 MEZ
andere Definition
Mir war der Begriff unbekannt. Bei "Systematische Astrologie Von Erwin Tönspeterotto Nicolaus Klein" (siehe google book search) lese ich eine andere Definition. Hier wäre es ein Aspekt, der Objekte in falschen Elementen verbindet, etwa ein Trigon von einem Planeten Ende Stier nach einem Anfang Waage (normalerweis wäre die Jungfrau im Trigon zum Stier). Datei:Plaktischer aspekt systematische Astrologie.gif
Bei Thomas Ring, Astrologische Menschenkunde Bd 1, S. 255 steht: Praktisch jedoch rechnen Aspekte bis zu gewissem Umfange auch bei Ungenauigkeit (sog. plaktische Aspekte), und dieser zulässige Umfang bestimmt sich aus den jeweils verbundenen Planeten, ihrem «Orbis». Wie groß man diesen Orbis (Umkreis) auch rechnen mag, auf jeden Fall bedeutet er Stufung und Verlauf der Spürbarkeit.
Ich glaube daher, dass deine jetzige Definition zu spezifisch ist. Ich denke, wir könnten einfach 'ungenauer Aspekt' sagen und dann zwei drei wörtliche Zitate, etwa die oben genannten, anführen für den Sprachgebrauch, den wir vorfinden in der Literatur.
Der Urheberrechtsvermerk kann selbstverständlich weg. Hättest du gleich tun sollen, Rolf. --Alois 16:38, 31. Okt. 2008 (UTC)
Es geht darum dass ein Aspekt nicht exakt bzw. genau ist. Beide Begriffe - exakter Aspekt wie auch genauer Aspekt - sind definiert in der Astrologie allgemeinüblich als innerhalb eines Orbis von 1 Grad. Das geht auch aus Deinen Literaturzitaten hervor. Ein "ungenauer" Aspekt, bzw. nicht exakter Aspekt ist dann plaktisch. So hatte ich es auch bei Lilly gelesen und verstanden: "Ein Platik-Aspekt hat einen großen Raum für die Orben oder Strahlen zweier Planeten, die eine Angelegenheit kennzeichnen: Venn Venus auf 10° Stier steht und Saturn auf 18° Jungfrau dann bilden Venus und Saturn ein Platik-Trigon, weil sie in der Hälfte ihrer beiden Orben stehen." Im selben Zeichen wohlgemerkt, das ist also kein Unterschied. Und im Gegensatz dazu schreibt Lilly von Partil-Aspketen, wenn zwei Planeten im Aspekt auf dem gleichen Grad stehen, also exakt sind.
Was Klein schreibt ist sehr undeutlich und undurchsichtig, da wirst Du mir Recht geben.
Wäre ein Aspekt, um bei Rings Formulierung zu bleiben, außerhalb des Orbis, wäre er nicht einmal mehr ungenau, es wäre schlichtweg kein Aspekt mehr. Wenn es also ein gültiger Aspekt ist, jedoch nicht exakt, so ist er eben plaktisch. Wirksam, aber nicht besonders typisch und nicht besonders stark. Das ist es wohl auch, was Klein zum Ausdruck bringen wollte, nur schreibt er eben etwas verquast. --Astro-Rolf 31.10.2008 19:04 MEZ