Bewusstsein
In der Astrologie bezeichnet Bewusstsein die Fähigkeit, sich über die Anlagen, Potenziale und Gefahren des eigenen Horoskops im Klaren zu sein.
Insbesondere die Psychologische Astrologie zielt auf Selbsterkenntnis ab, also darauf, unbewusste und unterbewusste Persönlichkeitsanteile ins Bewusstsein zu heben. Kräfte, die einem Menschen bewusst sind, kann er auch gezielt einsetzen; wohingegen ihn das, was ihm nicht bewusst ist, stark prägt, manchmal negativ/ in destruktiver Weise.
Hier ist insbesondere der sogenannte "Schatten" zu nennen - das, was ein Mensch als nicht zu sich gehörig empfindet, was ihm aber immer wieder - "projiziert" - in der Außenwelt begegnet. Sich solche Vorgänge bewusst zu machen, aber auch ungestillte oder gar unterdrückte Bedürfnisse - wobei das Horoskop eine wertvolle Hilfe bietet, kann heißen, verkümmerte Persönlichkeitsanteile ans Licht zu holen und diese fortan schöpferisch zu nutzen.
Siehe auch
Literatur
- Bettina Hegener: Kopfsache oder Bewusstseinsfrage?, in: Meridian 2/2010, Seite 43f.
- In einer astrologischen Beratung spielt nicht die Information als solche oder das Aufzeigen verschiedener möglicher Handlungsweisen die entscheidende Rolle, sondern vielmehr das Bewusstsein. Der oder die Ratsuchende kommt in die Praxis des Astrologen, weil er eine Lösung für ein bestimmtes Problem sucht. Da die Lösung aber nicht Außen, sondern nur im Menschen selbst gefunden werden kann, geht es darum, das Bewusstsein des Klienten um den Punkt zu erweitern, der für ihn momentan im Dunkeln liegt. Der Astrologe hat dazu das denkbar beste Werkzeug in der Hand: das Horoskop. Anhand dessen kann er die relevanten Faktoren in Bezug auf die Frage seines Klienten erkennen und erläutern. Es gibt drei wichtige Prinzipien innerhalb einer Beratung:
Quellen und Anmerkungen
- ↑ Illustration von Robert Fludd, 1619