Gedruckte Zeichnungen
Primärdirektionen
Bei den Primärdirektionen sind die räumlich-astronomischen Zusammenhänge und Abläufe auf der Himmelskugel so kompliziert, daß bisher keine korrekte graphische Darstellung der primären Direktionsbögen bekannt war. Die Lage der Signifikatoren und Promissoren, die auf ihren durch die Häuserstellung bestimmten Positionskreisen auf den Äquator projiziert werden und deren wahre Breite zu berücksichtigen ist, kann nur in einer dreidimensionalen Wiedergabe anschaulich erfaßt werden. Dazu nutzen wir die Tatsache, daß der Äquatorgürtel des Himmels mit minimalen Verzerrungen auf eine Zylinderfläche projiziert werden kann. Jeder Signifikator (Radixplaneten und Achsen AC, MC) wird unter seiner eigenen Polhöhe auf den Äquator projiziert. Von dieser AO-Stelle führt eine senkrechte Linie in den freien Zeichnungsraum, der auf der nicht besetzten Seite des Äquators liegt. Dort ist für jeden Signifikator der Bereich möglicher Direktionsbögen im Untersuchungszeitraum durch waagrechte Striche markiert, links für konverse Direktionen, rechts für direkte. Die Promissorstellen sind als Farbpunkte im Ekliptikraum markiert und oberhalb mit Aspektangabe beschriftet. Die Promissoren werden unter der Polhöhe des in Frage kommenden Signifikators, d.h. parallel zu dessen Positionskreisbogen auf den Äquator projiziert. Die Promissor-AO ist als kurzer Strich in der Promissorfarbe auf dem Äquator und auf der Direktionszone des zugehörigen Signifikators markiert. Der Direktionsbogen ist als Abstand zur Signifikator-AO ablesbar und wird mit dem Schlüssel in Zeit umgerechnet. Wenn die Direktionszonen mehrerer Signifikatoren nahe benachbart sind, wird dieselbe Promissorstelle mehrfach, jeweils mit der Polhöhe jedes Signifikators, auf den Äquator projiziert. Zu einem Promissorpunkt können also mehrere (gleichfarbige) AO-Marken auf dem Äquator und auf den verschiedenen Direktionszonenlinien gehören. Bitte beachten Sie: |
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Bitte gewünschtes Anfangsalter oder Anfangsjahr angeben. Der Zeitraum beginnt immer an einem Geburtstag. |
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Für die praktische Verwendung der Primärdirektionen ist zu jedem Auslösedatum angegeben, um wieviel sich dieses verschiebt, wenn man die Geburtszeit um 10 Minuten ändert. Man vergleicht bekannte Lebensdaten mit den Auslösezeiten passender primärer Direktionen und kann dann mit Hilfe dieser Tabellen leicht die notwendige Geburtszeitverschiebung bestimmen, welche beide Daten in übereinstimmung bringt. Die Achsenpunkte AC, MC und die Häuserspitzen liegen auf der Ekliptik und haben keine Breite. Daher können deren Primärdirektionen - in der flachen Form - auf die Ekliptik projiziert dargestellt werden. In Ergänzung zu den bisher üblichen progressiven und Sonnenbogen-Lebensdiagrammen haben wir deshalb die 'Primärdirektionen der Häuserspitzen' als Lebensdiagramm entwickelt. Dreidimensionales Radixhoroskop Bei der dreidimensionalen Darstellung der Radixpositionen ergeben sich auch überraschende Einsichten in die wahre Konstellation des Geburtshoroskops. Deshalb bieten wir dreidimensionale Horoskopzeichnungen auch unabhängig von Direktionsberechnungen an. Die Zylindergraphik bildet die Äquatorialzone der Himmelskugel ab und enthält die Grundkreise (Himmels-) Äquator und Ekliptik. An den grün eingezeichneten Häusergrenzen ist zu erkennen, daß die Häuser ursprünglich nicht Teilungen der Ekliptik in einzelne Abschnitte, sondern räumliche Teilungen des ganzen Geburtshimmels sind. Anhand des Meridian- und des Horizontkreises läßt sich die Zylindergraphik leicht richtig im Raum orientieren. |
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