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Erdbeben: Scherben von Mars-Saturn

Mars-Saturn oder Mars-Uranus wurden nicht ganz zu Unrecht mundan als riskant erkannt. In Italien hat es in der Nacht zum Mittwoch unter der immer noch zulaufenden Konjunktion ein starkes Erdbeben gegeben, auch diesmal wieder ausgelöst von Felder-Übergängen. Als gegen halb drei (UTC) rund um Perugia der Boden so stark erschüttert wurde (6,2 laut USGS), dass es den Ort Amatrice jetzt quasi "nicht mehr gibt" (wie u.a. der WDR berichtete), zeigte die Astro-Uhr: Neptun stand exakt Spitze 9, wurde also vom Haus ausgelöst und mit der Mars-Saturn (MC-Beteiligung) im Mundan-Quadrat.

Schlimmer als befürchtet

Jetzt, wo die Sonne aufgegangen ist, sehen wir, dass die Lage schlimmer ist als befürchtet", sagte der Bürgermeister der Kleinstadt Accumoli, Stefano Petrucci. Ein Mensch sei tot geborgen worden. Zudem sei ein Elternpaar mit zwei kleinen Kindern unter den Trümmern, und es gebe kein Lebenszeichen. (Spiegel)

Noch mehr Menschen als angenommen können unter Trümmern verschüttet sein, am Tag danach stieg die Zahl der Opfer auf 247 an (aktualisiert). Dass alles nicht noch schlimmer wurde, liegt daran, dass die Gegend nicht allzu dicht besiedelt ist. Dennoch haben viele Familien ihren Besitz verloren und zahlreiche eben auch ihre Angehörigen. Nach dem ersten Beben kam ein weiteres dazu, analog zu den weiteren astrologisch aktivierten Faktoren. Wie schon beschrieben, gehen triggernde Felder im Tagesverlauf vielfach parallel mit solchen außergewöhnlichen Vorfällen. Als Uranus über's MC gelaufen war, bebte die Erde um 4.33.30 h noch mal, länger, aber schwächer, Stärke 5,5. Zeugen sagen: "Alles ist kaputt."

Das Beben war bis nach Rom (rund 170 km entfernt) spürbar. Neptun als Beteiligter ist bei solchen Erdstößen ja bekannt (die unsichtbaren Verschiebungen oder Unterspülungen, die dann zu sichtbaren Ereignissen führen = auch Saturn). Nicht selten findet man als Unterlage auch mindestens ein Quadrat (es ist blind, man "hat es nicht kommen sehen"). Und Mars in direktem Bezug zu anderen Feuer-Planeten (Sonne) oder in Feuer-Zeichen und/oder Häusern.

Italien als Hochrisiko-Land der Bodenspannung kennt die Angst vor den Beben durch seine Lage: Hier begegnen sich physisch Europa und Afrika - ähnlich wie in Griechenland. Wo aber die Beben häufiger unter dem Meer geschehen. Beim aktuellen ersten Beben jetzt (rechts, Quelle USGS) dominiert Neptun an der Felder-Spitze das 9. Haus (in dem sich jede Form faktischer Erweiterung spiegelt). Mars-Saturn ist inzwischen gradgenau und beherrscht das MC (Widder als Ergebnis) und den Deszendenten (nicht beeinflussbare Außen-Ereignisse). Durch die Huckepack-Auslösung über 90° Neptun wird er virulent. Auch Mond als AC-Herr wird kurz zuvor direkt durch Spitze 11 aktiviert (hier entstehen die Scherben und man sieht die große emotionale Beteiligung).

Im heliozentrischen Bild finden sich dann - wie so oft - Venus-Mars (diesmal auch, wieder im Quadrat). Deren beider Beteiligung aus Sonnensicht bei den großen Beben haben wir im Artikel Etwas Statistik: Wenn die Erde bebt bereits detailliert aufgeschlüsselt. Da Italiens Stiefel quasi als große Plattengrenze gilt und Vulkan-Aktivitäten fast an der Tagesordnung sind, sind hier andererseits leider auch schwere Erdbeben nichts ganz so Ungewöhnliches, vor allem in der Vergangenheit:

1783 starben schätzungsweise 50.000 Bewohner Kalabriens infolge von Erdstößen. 1693 wackelte die Erde im Süden des Landes - weit mehr als hunderttausend Menschen kamen damals in Catania auf Sizilien und Neapel zu Tode, ähnlich viele wie 1908 bei einem Beben der Stärke 7,5 in der Straße von Messina. Zur eigentlichen Katastrophe kam damals noch ein Tsunami. (Spiegel über "Europas Risikozone") 

Etwa einmal pro Jahrzehnt rechnen die Bebenforscher daher auch mit schweren Beben in Mittel-Italien, wo sich der Druck von unten, dem sizialianischen Raum, und Norditalien staut. Auch hier findet man immer wieder neptunische Beteiligungen. Eins der schwersten, wenn nicht das schwerste Beben war das "Terremoto della Marsica" vom 13.1.1915 in den Abruzzen. 29 000 Menschen sollen damals gestorben sein.

Die Auslösung kam dabei über einen Merkur-Neptun an der AC-DC-Achse und Pluto auf Spitze 6. Unterliegend fanden sich Sonne-Mars als weitere Konjunktion und wieder Mars-Saturn durch Steinbock-AC, der ja dem Mars-Saturn entspricht und Mars selbst im Steinbock. Solche Ähnlichkeiten lassen sich beim besten Willen nicht mehr übersehen. Die verheerende Bebenserie in Messina von 1783, dem Zehntausende zum Opfer fielen, begann bei Merkur in den Fischen und einem Saturn-Neptun-Quadrat (und übrigens auch Schütze-Mars wie heute).

Daten-Quelle: USGS
Bild (bearbeitet): Pixabay

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Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autorin: Susanne Riedel Plenio

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