Samstag 25. Januar 1997
Liz Greene, Küsnacht: Komplexe und Projektionen im Horoskop
Die Idee des Komplexes ist einer der wichtigsten Bausteine der
Tiefenpsychologie, und sie kann für unsere astrologischen Interpretationen
von enormem Nutzen sein, weil es im Grunde die Komplexe sind,
die wir als unser Schicksal erfahren. In diesem Seminar werden
wir erforschen, wie der Komplex im individuellen Horoskop erscheint,
was er bedeutet und wie er funktioniert - sowohl vom klinischen
als auch vom archetypischen Gesichtspunkt, als Leiden wie auch
als angeborenes Schicksal.
Samstag 22. März 1997
Liz Greene, Küsnacht: Wie überlebt man in Beziehungen?
Die Synastrie ist die astrologische Methode, mit der man die
Wechselwirkung zweier Geburtsbilder prüfen und die Dynamik
einer Beziehung bewerten kann. In diesem Seminar werden wir
die Werkzeuge der Synastrie erforschen, die traditionellen
und auch weniger traditionelle. Sie werfen nicht nur Licht
auf die ,,Kompatibilität" zweier Menschen, sondern auch auf
die tieferen Ebenen, auf denen ein jeder in das Leben des
anderen eintritt und seine Persönlichkeit beeinflusst.
Samstag 28. Juni 1997
Liz Greene, Küsnacht: Normalität und Verrücktheit im Horoskop
Die Definitionen von geistiger Gesundheit und psychologischer
Normalität ändern je nach Epoche und sind je nach der jeweiligen
Perspektive verschieden. Die meisten Menschen, auch ganz ,,normale",
erfahren zumindest für kurze Augenblicke veränderte Bewusstseinszustände,
die als ,,verrückt" beurteilt werden können. In diesem Seminar
werden wir den Zustand der ,,Verrücktheit" erforschen - die
zeitweilige, dauernde, teilweise oder totale. Wir werden dies
von verschiedenen psychologischen, mythologischen und astrologischen
Gesichtspunkten tun.
Samstag 4. Oktober 1997
Liz Greene, Küsnacht: Der Generationen-Konflikt
Im herkömmlichen Sinne definiert eine Generation eine Altersgruppe,
die sich durch eine bestimmte Altersdifferenz voneinander
unterscheidet, wie z.B. Eltern und ihre Kinder. In der Astrologie
werden Generationen nicht durch Altersunterschiede zwischen
Eltern und Kindern definiert, sondern wiederspiegeln sich
als bestimmte Aspekte zwischen den äusseren Planeten von Saturn
bis Pluto. Diese bezeichnen Gruppen, die unter diesen Konfigurationen
geboren sind, mit bestimmten Aufgaben, Träumen, Konflikten
und Bestrebungen. Diese gemeinsamen Erfahrungen werden auch
durch Transite ausgelöst, wodurch spezifische Gruppen Herausforderungen
unterworfen sind, welche von anderen Altersgruppen nicht in
gleicher Weise erlebt werden. Das Verstehen der Qualitäten
der eigenen astrologischen Generation kann uns dabei helfen,
nicht nur uns selbst besser zu verstehen, sondern auch die
Gründe, warum wir mit unseren Eltern, Grosseltern und Kindern
in Konflikt geraten oder warum wir durch anderen sozialen
Gruppen Missverständnisse und Missstände erfahren.
Samstag 1. November 1997
Charles Harvey, London: Geld und Astrologie
Dieses Seminar führt uns in das Thema "Finanzen und Astrologie"
ein. Wir werden untersuchen, wie wir anhand der Astrologie
unser Verhältnis zu Geld und unser Selbstwertgefühl besser
verstehen können, und wie wir die Astrologie zur Optimierung
unserer Ressourcen benutzen und ein harmonisches und produktives
Verhältnis zu unseren Wertsachen herstellen können. Wir werden
lernen, unsere finanziellen Stärken und Schwächen zu entdecken.
Anhand von Firmenhoroskopen werden wir praktische Investitionsbeispiele
studieren und lernen, wie wir dominante Trends in Finanzmärkten
einschätzen können. Abschliessend werden wir auch noch einige
der hauptsächlichen finanziellen Themen für 1998 erörtern.
Samstag 6. Dezember 1997
Liz Greene, Küsnacht: Das ewige Dreieck
Rivalität in der Liebe - ob in einer Liebesbeziehung, Freundschaft
oder innerhalb der Familie - ist eine der schmerzlichsten
menschlichen Erfahrungen. Freud prägte den Begriff "Oedipuskomplex"
zur Beschreibung der familiären Dreiecksbeziehung, in welcher
Erfahrungen von Rivalität und Eifersucht in der Kindheit gemacht
werden. Es gibt viele Arten von Dreiecksbeziehungen. Selbst
der Oedipuskomplex mag möglicherweise nicht wirklich dem entsprechen,
was sich Freud darunter vorgestellt hat. Was bedeuten Dreiecksbeziehungen
nun wirklich, wenn sie in unser Leben eintreten? In diesem
Seminar wird die astrologische, mythologische und psychologische
Dimension des "ewigen Dreiecks" untersucht, welches in seinem
Kern weder ein Anzeichen von Krankheit noch ein ungelöstes
frühkindliches Problem darstellen muss, sondern vielmehr eine
der tiefsten Erfahrungen sein kann, um sich zu entdecken und
sich selber zu werden.
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