Seminare |
Samstag 10 Februar 1996
Liz Greene, England: Die Astrologie des Todes
Der Tod ist ein unbequemes Thema für Astrologinnen und Astrologen
-- nicht zuletzt deshalb, weil sich die traditionelle Astrologie
sehr stark mit der Vorhersage des Todes beschäftigte; doch eine
solche Haltung ist für psychologisch orientierte Menschen oft
verwirrend oder unannehmbar. Dieses Seminar wird sich anhand
von Beispielhoroskopen nicht nur mit den verschiedenen Konstellationen
beschäftigen, die zum Zeitpunkt des Todes auftreten, sondern
auch der schwierigen Frage nachgehen, ob der Tod vorhersagbar
ist oder nicht bzw. auf welcher Bedeutungsebene dies möglich
sein könnte. Kompliziertere Sachverhalte wie z.B. Selbstmord
werden ebenso untersucht wie die moralischen Fragen, vor die
sich der Astrologe gestellt sieht, wenn er den Tod eines Klienten
voraussagen soll. |
Saturday 23 March 1996
Charles Harvey, England: Polaritäten -- Schlüssel zur Horoskopdeutung
Jung sagte einmal, "Die Psychologie des individuellen Menschen
entspricht dem Verhältnis seiner inneren Widersprüche". Eine
an den verschiedenen Widersprüchen des Horoskops orientierte
Deutung ist ein einfacher, doch zugleich sehr aufschlußreicher
Weg zu größerer Selbsterkenntnis für uns selbst und unsere Klienten.
Dieses Seminar wird sich mit der Dynamik, der Paradoxie und
den kreativen Lösungsmöglichkeiten von Polaritäten wie Sonne-Mond,
Venus-Mars sowie Saturn im Verhältnis zu den anderen Planeten
beschäftigen. |
Samstag 29. Juni 1996
Charles Harvey, England: Transite und der Individuationsprozeß
Unser Weg von der Umarmung der Großen Mutter zum Annehmen unserer
eigenen Seele ist anstrengend und gefährlich. Paradoxerweise
sind die äußeren Planeten nicht nur richtungweisend in bezug
auf die aktuellen Entwicklungen im kollektiven Unbewußten, sie
sind auch Wegweiser und Schlüssel zu individuellem Wachstum
und Selbsterkenntnis. Dieses Seminar wird sich damit befassen,
wie wir uns beim "Großen Werk" an uns selbst und unseren Klienten
besser auf diese Zyklen einstellen und mit ihnen arbeiten können.
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Samstag 28 September 1996
Liz Greene, Küsnacht: Uranus und die Kunst des Feuerdiebstahls
In der Astrologie wird Uranus oft als "Individualität" definiert,
doch mit individuel ler Entwicklung und individuellen Werten
hat dieser äußere Planet nur wenig zu tun. Dieses Seminar wird
sich mit dem uranischen Geist als einer mächtigen kol lektiven
Kraft auseinandersetzen, die sowohl den einzelnen als auch ganze
Gruppen von Menschen beeinflußt. Wir werden die Bedeutung dieses
Planeten am individuellen Geburtshoroskop und in Mundan-Horoskopen
untersuchen und uns aus historischer Perspektive mit seinen
zyklischen Konstellationen mit anderen Planeten und deren Niederschlag
in der sozialen, wissenschaftlichen, religiösen und künstlerischen
Entwicklung des Menschen beschäftigen. |
Samstag 23 November 1996
Liz Greene, Küsnacht: Die Transite von Saturn und Uranus
Saturn und Uranus bilden mit ihren Bewegungen ein zyklisches
Entwicklungs muster, dem wir alle während bestimmter Lebensabschnitte
unterworfen sind. In ihrer mythischen Rolle als Vater und Sohn,
die auf immer verfeindet sind, spiegeln diese beiden Planeten
innere Bedürfnisse und Bestrebungen wider, die uns in gegensätzliche
Richtungen ziehen. Dieses Seminar will mehr Verständnis für
ge wisse kritischen Lebensabschnitte vermitteln, indem es die
Bedeutung der beiden Planeten untersucht sowohl jeder für
sich genommen, als auch beide zusammen als ein dynamisches Kräftepaar,
im Aspekt zu anderen Planeten des Geburts bildes und im Transit
zu ihren eigenen Geburtspositionen. |
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Samstag 30 November 1996
Charles Harvey, England: Die Astrologie des Todes Teil 2
Charles wird sich anknüpfend an Liz Greene's Teil 1 näher
mit dieser überaus wichtigen, gemeinhin aber vermiedenen Lebensdimension
beschäftigen. Der Tod kommt zu uns allen. Es gehörte zu den
Aufgaben des traditionellen Astrologen, zu bestimmen, wann
der terminus vitae voraussichtlich eintreten werde. Moderne
Astrologen distanzieren sich von dieser Art des Fatalismus.
Es gibt viele Tode: das Absterben alter Gewohnheiten und Denkweisen,
das Loslassen, der Verlust von Möglichkeiten der Einflußnahme,
die Auseinandersetzung mit "Sackgassen" im Beruf, im Familienleben
und in Beziehungen all das kann ebenso schwierig sein wie
die Konfrontation mit dem unausweichlichen körperlichen Ende
unseres eigenen Lebens wie auch dem geliebter Menschen. Die
Astrologie bietet uns mit Transiten, Progressionen und anderen
Methoden weitreichende Hinweise auf derartige Übergangszustände
und hilft uns, über die Unausweichlichkeit von Wandel und
Tod nachzudenken und damit im Einklang zu stehen.
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