Transit-Rhythmogramm

Transit-Rhythmogramm für 5 Jahre. Beim Transit-Rhythmogramm werden die Transite der langsamen Planeten als farbige Intensitätskurven dargestellt. Das Rhythmogramm enthält Einzelkurven für die Stärke von Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto sowie eine Summenkurve. Die Transithäufungen (Phasen hoher kosmischer Aktivität für die betreffende Person) sind in der Summenkurve auf einen Blick zu erfassen.

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Die Berechnung des Rhythmogramms

Jeder der laufenden Planeten erzeugt durch seine übergänge (=Transite) über die Positionen der Geburtsplaneten und deren Aspektpunkte seine eigene Rhythmuskurve. Wenn der laufende Planet in den 1°-Orbis eines Radixpunktes gelangt, so steigt das Rhythmogramm an; dieser Anstieg dauert bis zum Zeitpunkt des exakten Transits, dann fällt die Kurve wieder ab bis zum Verlassen des Orbis. Je langsamer sich der Planet bewegt, desto höher und breiter wird die entstehende Dreieckskurve. Auf diese Weise ergibt sich eine natürliche Gewichtungsfunktion für die Transite entsprechend ihrer Dauer. Transite zwischen den äußeren Planeten werden schwächer gewichtet, Konjunktion und Opposition zählen stärker als die anderen Aspekte.

Bei den wichtigsten langdauernden Transiten sind der berührte Radixpunkt und der gebildete Aspekt sowie das Tierkreiszeichen der Begegnung unterhalb der Kurve notiert, so dass sich leicht Schlüsse für die Deutung ziehen lassen.

Die Summenkurve (schwarz als oberste Kurve gezeichnet) ist die Summe der einzelnen Planeten-Rhythmogramme und ergibt eine Gesamtschau der jeweiligen kosmischen Aktivierung, bezogen auf eine bestimmte Geburtskonstellation. (Für Spezialisten: Wir bilden eine lineare Superposition der einzelnen Transitkurven; falls die Summe 70% der Maximalamplitude überschreitet, erfolgt übergang zu logarithmischer Darstellung.)

Berücksichtigte Elemente: fünf laufende Planeten Jupiter bis Pluto; Radixpunkte: zehn Planeten, Mondknoten, AC und MC; Aspekte 0°, 180°, 90°, 120°, 60°. Es sind immer fünf Jahre auf einer Graphik enthalten.