Monika Heer

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Monika Heer
Heers Radix

Die deutsche Astrologin Monika Heer wurde geboren am 20.3.1957, um 18.40 Uhr in Siegen.[1]

Biografie

Nach dem Abitur 1975 in Olpe studierte sie in Bochum zuerst Geschichte und Germanistik für das Lehramt. Neben ihrem Hauptstudium besuchte sie aber auch Philosophie-, Psychologie- und Soziologie-Seminare. Dann folgten längere Aufenthalte im (europäischen) Ausland, bevor sie erneut Geschichte und Germanistik studierte, um dies 1986 mit dem M.A. abzuschließen.[2]

Von 1996-1999 studierte sie außerdem noch Kunstgeschichte. Schon zuvor hatte sie ein Museum geleitet und in verschiedenen Museen des Ruhrgebiets Ausstellungen und Veranstaltungen zur Industriekultur organisiert.

Von 1981–1999 gab sie Kurse an der Volkshochschule (Erwachsenenbildung), u.a. für Autogenes Training. 1987–1992, in den letzten Jahren der Arztpraxis, war sie Mitarbeiterin von Olga von Ungern-Sternberg. Dort lernte sie die Homöopathie und Anthroposophische Medizin kennen und machte Ausbildungen im Gesundheitsbereich.

Sie besitzt Fortbildungen in TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), Gruppendynamik, Systemische Theorie, Entspannungsmethoden, und in Klientenzentrierter Gesprächsführung. Seit 2007 ist sie Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Ihr Künstlerinnen-Name (als Fotografin) lautet Monika Meer. Gelegentlich (da Computerexpertin) arbeitet sie auch als Webdesignerin.

Astrologie

Ihre Beschäftigung mit der Astrologie begann 1978; sie entdeckte die Bilder der Astrologie als kulturelles Erbe in der europäischen Kunst. Es faszinierten sie früh grundsätzliche Fragen, etwa wie man erklären kann, dass Astrologie überhaupt funktioniert, und woher der Gegensatz von Astrologie und Wissenschaft komme.
1981 unterrichtete sie das Fach schon. 1989 trat sie in den Deutschen Astrologenverband ein, und legte 1991 die DAV-Prüfung ab. In dem Jahr gründete sie mit zwei Kolleginnen das DAV-Ausbildungszentrum Ruhrgebiet. Von 1997 bis 2003 war sie Mitglied der DAV-Prüfungskommission.[3] Seit 2001 ist sie hauptberuflich Astrologin in Bochum, mit Gastauftritten in Hamburg, Berlin, Köln, Münster und Heidelberg. Das von ihr in dem Jahr gegründete Astrologie-Zentrum Bochum ("Astrologos") ist seit 2004 als Ausbildungszentrum des Deutschen Astrologenverbandes anerkannt. Sie bietet dort eine zweijährige Ausbildung an.[4] Von 2003 bis 2007 war sie Redakteurin des Online-Magazins Sternwelten .

Ihr Schwerpunkt ist die Astromedizin. Ansonsten versteht sie sich als "Psychologische Astrologin". Hier ist sie relativ breit aufgestellt, unterrichtet schulenübergreifend/ undogmatisch: hatte sie zu Beginn ihrer Karriere noch die Huber-Schule studiert, besuchte sie danach Seminare bei Wolfgang Döbereiner und Peter Orban, sowie bei Liz Greene und anderen vom CPA. Zuletzt setzte sie sich intensiver mit den Quellen der Klassischen Astrologie auseinander, mit Autoren wie Ptolemäus, Vettius Valens, Manilius, William Lilly und Morinus.

Da sie viel berät, ist ihre Astrologie in jedem Fall sehr praxisbezogen.

Heers Buch

Publikationen

  • Fabelhafte Astrologie (mit Thomas Künne). 294 Seiten, Chiron-Verlag, Tübingen 2014 ISBN 978-3899972313
Dazu ein Interview mit Heer durch den DAV, und eine Rezension von Ernst Ott (Astrologie Heute Nr. 169, 2014)

Artikel (Auswahl)

Weblinks

Fotografie von Monika Meer.[5]

Quellen und Anmerkungen

  1. Siehe Astro-Databank: Heer, Monika, Rodden Rating AA. Korrekturversuche reichen von 18h35 bis 18h43.
  2. Ihre Magisterarbeit ging über Rudolf Steiners gesellschaftspolitische Utopie "Soziale Dreigliederung".
  3. Seit 2013 ist sie ehrenamtlich in der DAV-Ausbildungskommission tätig.
  4. Sowie Fortbildungen und Seminare in verschiedenen Städten Deutschlands.
  5. Die ehemalige Zeche "Gneisenau".