Physiognomik: Unterschied zwischen den Versionen
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Immer wieder wird versucht, für die zwölf [[Tierkreiszeichen]] physiognomische Entsprechungen zu liefern, mit wechselndem Erfolg. Dennoch gibt es Merkmale, die als besonders typisch für die jeweiligen Zeichen gelten. Wenn man tatsächlich physiognomische Entsprechungen an unterschiedlichen Menschen feststellen will, so wird aus astrologischer Sicht wohl am ehesten der Aszendent hierfür herangezogen werden können. Ebenso kann das [[Sonnenzeichen]] hier durchschimmern, besonders wenn die Sonne im Aspekt zum Aszendenten steht, aber auch andere Planeten am Aszendenten oder im starken Aspekt dazu. | Immer wieder wird versucht, für die zwölf [[Tierkreiszeichen]] physiognomische Entsprechungen zu liefern, mit wechselndem Erfolg. Dennoch gibt es Merkmale, die als besonders typisch für die jeweiligen Zeichen gelten. Wenn man tatsächlich physiognomische Entsprechungen an unterschiedlichen Menschen feststellen will, so wird aus astrologischer Sicht wohl am ehesten der Aszendent hierfür herangezogen werden können. Ebenso kann das [[Sonnenzeichen]] hier durchschimmern, besonders wenn die Sonne im Aspekt zum Aszendenten steht, aber auch andere Planeten am Aszendenten oder im starken Aspekt dazu. | ||
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Die Physiognomik<ref name="wik">http://de.wikipedia.org/wiki/Physiognomik#Mittelalter_und_Renaissance</ref> gehörte im Mittelalter und in der Renaissance über Jahrhunderte hinweg mit der Alchemie zu den okkulten Künsten. Giambattista della Porta<ref>http://campus.uni-muenster.de/1755.html</ref> reihte sie in das Spektrum der "Magia Naturalis" ein (De Humana Physiognomia, 1586). Della Porta beschrieb erstmals in einer wissenschaftlich geordneten Form Gesichtstypen, die er mit der Tierphysiognomie verglich. Der Gelehrte verfolgte die Ansicht, die ganze Welt sei ein Netz von Analogien zwischen Pflanzenwelt, Tierwelt und des Menschenkörpers. Ähnliche Formen von Mensch und Tier sollten daher gleiche Charaktereigenschaften nahe legen (z.B. Adler – Tapferkeit). | Die Physiognomik<ref name="wik">[http://de.wikipedia.org/wiki/Physiognomik#Mittelalter_und_Renaissance Wikipedia: Physiognomik in Mittelalter und Renaissance]</ref> gehörte im Mittelalter und in der Renaissance über Jahrhunderte hinweg mit der Alchemie zu den okkulten Künsten. Giambattista della Porta<ref>[http://campus.uni-muenster.de/1755.html Christina Sehlmeyer, Adrianna Ewert, Kristin Herper: Schädelform und Hirnfunktion]</ref> reihte sie in das Spektrum der "Magia Naturalis" ein (De Humana Physiognomia, 1586). Della Porta beschrieb erstmals in einer wissenschaftlich geordneten Form Gesichtstypen, die er mit der Tierphysiognomie verglich. Der Gelehrte verfolgte die Ansicht, die ganze Welt sei ein Netz von Analogien zwischen Pflanzenwelt, Tierwelt und des Menschenkörpers. Ähnliche Formen von Mensch und Tier sollten daher gleiche Charaktereigenschaften nahe legen (z.B. Adler – Tapferkeit). | ||
In den Schriften von Albertus Magnus, [[Agrippa von Nettesheim]], Girolamo Savonarola, Alexander Achillini, Tommaso Campanella und Rudolf Goclenius finden sich ebenfalls physiognomische Überlegungen. | In den Schriften von Albertus Magnus, [[Agrippa von Nettesheim]], Girolamo Savonarola, Alexander Achillini, Tommaso Campanella und Rudolf Goclenius finden sich ebenfalls physiognomische Überlegungen. | ||
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|[[Bild:Physiognomie Skorpion.gif|thumb|Der marsisch-plutonische [[Skorpion]]-Typ]]||dunkles Haar, Geheimratsecken, knochige, faltenreiche Stirn; knochige Wülste über den Augen mit auffallenden, buschigen, manchmal zusammengewachsenen Augenbrauen. Dadurch ein düsterer, durchdringender Blick. Knochige, merkante Adlernase, schmale und doch sinnliche (gepresste) Lippen; Nase-Mund-Falte. Betontes, hartes knochiges Kinn. | |[[Bild:Physiognomie Skorpion.gif|thumb|Der marsisch-plutonische [[Skorpion]]-Typ]]||dunkles Haar, Geheimratsecken, knochige, faltenreiche Stirn; knochige Wülste über den Augen mit auffallenden, buschigen, manchmal zusammengewachsenen Augenbrauen. Dadurch ein düsterer, durchdringender Blick. Knochige, merkante Adlernase, schmale und doch sinnliche (gepresste) Lippen; Nase-Mund-Falte. Betontes, hartes knochiges Kinn. | ||
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|[[Bild:Physiognomie Schuetze.gif|thumb|Der joviale [[Schütze]]-Typ]]||fleischig-harmlos-bürgerlich wirkend, meist vollschlank und doch sportlich-beweglich. Aussehen: wie es der Zeitgeist erlaubt und wünscht, | |[[Bild:Physiognomie Schuetze.gif|thumb|Der joviale [[Schütze]]-Typ]]||fleischig-harmlos-bürgerlich wirkend, meist vollschlank und doch sportlich-beweglich. Aussehen: wie es der Zeitgeist erlaubt und wünscht, privat höchstens ein Doppelkinn dazu. Gelten als Alles-Bejaher. | ||
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|[[Bild:Physiognomie Steinbock.gif|thumb|Saturn-[[Steinbock]]-Typ]]||Alles wirkt eckig, unproportioniert, wie mit geraden Strichen (ohne weiche Kurve) gezeichnet. Spärliches Haar, knochige Stirn, hässliche Nase, kalter (und doch seltsam klammernder, durstiger, fanatischer) Blick, schmale Lippen, knochiges, vorspringendes Kinn, markantes, hartes, ledernes Gesicht. Oft strenge, hochgezogene Augenbrauen. | |[[Bild:Physiognomie Steinbock.gif|thumb|Saturn-[[Steinbock]]-Typ]]||Alles wirkt eckig, unproportioniert, wie mit geraden Strichen (ohne weiche Kurve) gezeichnet. Spärliches Haar, knochige Stirn, hässliche Nase, kalter (und doch seltsam klammernder, durstiger, fanatischer) Blick, schmale Lippen, knochiges, vorspringendes Kinn, markantes, hartes, ledernes Gesicht. Oft strenge, hochgezogene Augenbrauen. | ||
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== | ==Darstellungen bei Klein/ Dahlke== | ||
[[Bild:KleinDahlkeTKKopf.jpg|thumb|left|Der Kopf im Tierkreis | [[Bild:KleinDahlkeTKKopf.jpg|thumb|left|Der Kopf im Tierkreis<ref>Abbbildungen aus '''Klein, Nicolaus/ Dahlke, Rüdiger''': ''Das senkrechte Weltbild''. München 2005, ISBN ISBN 978-3-548-74150-5</ref>]] | ||
[[Bild:KleinDahlkeTkPlGesicht.jpg|thumb|Tierkreiszeichen und Planeten am Kopf und im Gesicht bei Klein/ Dahlke]] | |||
Man kann - bei einem mehr intuitiven "Schauen" - die Signaturen der verschiedenen Tierkreiszeichen und Planeten auch am Kopf oder im Gesicht wiederfinden: | Man kann - bei einem mehr intuitiven "Schauen" - die Signaturen der verschiedenen Tierkreiszeichen und Planeten auch am Kopf oder im Gesicht wiederfinden: | ||
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Zu ''Fig. A (links)'': Der Vorderkopf ist "differenzierter", der Hinterkopf "gleichmäßiger", analog den zugehörigen Jahreszeiten bzw. Quadranten. | Zu ''Fig. A (links)'': Der Vorderkopf ist "differenzierter", der Hinterkopf "gleichmäßiger", analog den zugehörigen Jahreszeiten bzw. Quadranten. | ||
Zu ''Fig. B (rechts)'': Im Auge können wir die Sonne sehen (vgl. das Goethe-Gleichnis "Wär das Aug nicht sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken"), in den Lidern den Mond, an der Nase den Mars, am Mund den Mond oder Stier, an den Ohren Saturn, an den Haaren | Zu ''Fig. B (rechts)'': Im Auge können wir die Sonne sehen (vgl. das Goethe-Gleichnis "Wär das Aug nicht sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken"), in den Lidern den Mond (traditionell wird teilweise auch das linke Auge dem Mond, das rechte der Sonne zugeordnet), an der Nase den Mars, am Mund den Mond oder Stier, an den Ohren Saturn, an den Haaren Skorpion, an den Augenbrauen Löwe, an den Geheimratsecken die Stellung von Jupiter, etc. | ||
==Links und Quellen== | |||
==Quellen== | |||
<references/> | <references/> | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Physiognomik Physiognomik | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Physiognomik Wikipedia zur Physiognomik] | ||
==Literaturhinweis== | ==Literaturhinweis== | ||
*[[Thomas Schäfer]]: ''Gesichtsdeutung und Astrologie.'' 271 Seiten. Droemer Knaur 1994 ISBN 3426860503 | *[[Thomas Schäfer]]: ''Gesichtsdeutung und Astrologie.'' 271 Seiten. Droemer Knaur 1994 ISBN 3426860503 | ||
Version vom 9. Dezember 2011, 13:46 Uhr
Unter Physiognomik versteht man "die Kunst, aus der Beschaffenheit der äußeren Teile des Körpers, besonders des Gesichts (Physiognomie), auf die seelischen Eigenschaften eines Menschen zu schließen"[1].
Immer wieder wird versucht, für die zwölf Tierkreiszeichen physiognomische Entsprechungen zu liefern, mit wechselndem Erfolg. Dennoch gibt es Merkmale, die als besonders typisch für die jeweiligen Zeichen gelten. Wenn man tatsächlich physiognomische Entsprechungen an unterschiedlichen Menschen feststellen will, so wird aus astrologischer Sicht wohl am ehesten der Aszendent hierfür herangezogen werden können. Ebenso kann das Sonnenzeichen hier durchschimmern, besonders wenn die Sonne im Aspekt zum Aszendenten steht, aber auch andere Planeten am Aszendenten oder im starken Aspekt dazu.
Historische Ansätze
Die Physiognomik[2] gehörte im Mittelalter und in der Renaissance über Jahrhunderte hinweg mit der Alchemie zu den okkulten Künsten. Giambattista della Porta[3] reihte sie in das Spektrum der "Magia Naturalis" ein (De Humana Physiognomia, 1586). Della Porta beschrieb erstmals in einer wissenschaftlich geordneten Form Gesichtstypen, die er mit der Tierphysiognomie verglich. Der Gelehrte verfolgte die Ansicht, die ganze Welt sei ein Netz von Analogien zwischen Pflanzenwelt, Tierwelt und des Menschenkörpers. Ähnliche Formen von Mensch und Tier sollten daher gleiche Charaktereigenschaften nahe legen (z.B. Adler – Tapferkeit).
In den Schriften von Albertus Magnus, Agrippa von Nettesheim, Girolamo Savonarola, Alexander Achillini, Tommaso Campanella und Rudolf Goclenius finden sich ebenfalls physiognomische Überlegungen.
Es lassen sich gewisse Ähnlichkeiten des Konzepts der Entsprechungen von Tierkreis und Physiognomie mit den Planetenkindern finden.
Teilgebiete der Physiognomik
Hier ist eine Auflistung derjenigen Gebiete der Physiognomik, die auch astrologische Elemente berücksichtigen.
- Gesichtsdeutung (Physiognomik im engeren Sinne, siehe unten)
- Chirologie (Handlesekunst)
- Metoposkopie, die Kunst, aus den Linien der Stirn zu lesen. Wichtige Vertreter waren Hieronymus Cardanus und Johannes Praetorius.
Physiognomik (Gesichtsdeutung) bei Baumgartner
Nachfolgend soll ein Entwurf von Hans Baumgartner von 1953 wiedergegeben werden[4]. Recht ähnliche Darstellungen findet man an anderen Orten, z. B. bei Eron[5], der dieses astrologische Spezialgebiet als Astrophysiognomik bezeichnet. Baumgartner betont, dass selten die reinen Formen gefunden werden; oft sind Mischtypen unterschiedlicher Formen anzufinden.
| Darstellung | Beschreibung |
|---|---|
Der marsische Widder-Typ |
etwas struppiges Haar, knochige Stirn, hart blickende Augen, schmale Nase, schmale Lippen, vorspringendes Kinn, rotes, markantes, knochiges Gesicht mit hervortretenden Backenknochen, Narbe oder Muttermal im Gesicht, dünner, trockener Hals mit "Adamsapfel". |
Die irdische Venus im Stier-Typ |
reiches Haar, runde Stirn, freundliche Augen, kleine knollige, breite Nase, dicke Lippen, fleischig-rundgesichtig, gutmütig, gesund, warm-weich aber nicht hübsch. Starker Hals mit Stiernacken. |
Der merkuriale Zwillinge-Typ |
luftig-bewegliches Gesicht, lebhafte Mimik, kein Quäntchen Fett in den Wangen, Stirn hoch, Augen lebhaft, Nase schmal-gerade, Mund "sprechend"; Gesicht (und Körper, Hände usw.) lang-schmal-lebhaft, blass. |
Krebs-Typ |
schwammig, großporig und immer ein wenig "mondgesichtig": rund, matt, blass. Frisur anspruchslos. Stirn niedrig; Augen wässrig, Nase dick, Kinn fleischig, doch groß. |
Der sonnig-strahlende Löwe-Typ |
(Löwen-)Mähne, imponierende Stirn mit Ausbuchtungen (dann wird bei Männern gerne auch Glatze getragen); selbstsicher-strahlende Augen; Nase-Lippen-Kinn wohlproportioniert. Schmuck, flatternde Gewänder. |
Jungfrau-Typ (Merkur) |
wirkt klug-karg-dürftig. Oft Madonnenscheitel; klare, eckige Stirn, schmale Nase, strenger, kritischer Mund mit Falten. Hochgeschlossenes Kleid. Aber man trifft besonders oft in diesem Zeichen fleischig-rundgesichtige Menschen, die wohl den bekannten Jungfrau-Charakter, nicht aber das Aussehen dazu haben. |
Waage, die himmlische Venus |
Hier wirkt die hässlichste Modefrisur so angenehm wie natürliches Haar, das sich stets in charmanter Natur-Lockenpracht wellt. Runde Stirn, freundliche Augen; Nase-Mund-Kinn in Harmonie, so dass der Gesamteindruck von vollendeter Schönheit ist. |
Der marsisch-plutonische Skorpion-Typ |
dunkles Haar, Geheimratsecken, knochige, faltenreiche Stirn; knochige Wülste über den Augen mit auffallenden, buschigen, manchmal zusammengewachsenen Augenbrauen. Dadurch ein düsterer, durchdringender Blick. Knochige, merkante Adlernase, schmale und doch sinnliche (gepresste) Lippen; Nase-Mund-Falte. Betontes, hartes knochiges Kinn. |
Der joviale Schütze-Typ |
fleischig-harmlos-bürgerlich wirkend, meist vollschlank und doch sportlich-beweglich. Aussehen: wie es der Zeitgeist erlaubt und wünscht, privat höchstens ein Doppelkinn dazu. Gelten als Alles-Bejaher. |
Saturn-Steinbock-Typ |
Alles wirkt eckig, unproportioniert, wie mit geraden Strichen (ohne weiche Kurve) gezeichnet. Spärliches Haar, knochige Stirn, hässliche Nase, kalter (und doch seltsam klammernder, durstiger, fanatischer) Blick, schmale Lippen, knochiges, vorspringendes Kinn, markantes, hartes, ledernes Gesicht. Oft strenge, hochgezogene Augenbrauen. |
Uranus-Wassermann-Typ |
Haar modern, Stirn offen-frei. Augen: ein Blick, als sehe er durch uns hindurch und die Augenfarbe ist ungewöhnlich, fast bunt-schillernd wirkend. Nase und Mund proportioniert, doch unbetont und auch Kinn eher schmal. |
Neptuns Fische-Typ |
Auch hier ist der Blick typisch, auch diese Menschen "sehen durch einen hindurch", aber mit nassen verschwommenen Fisch-Augen, die manchmal über Tränensäcken träumen. In der Jugend auffallend reiches, sehr weiches, lockiges Haar. Gesicht unharmonisch, Nase unschön, Mund ausdruckslos, früh Doppelkinn. Einem oft unfassbar reichen Innern steht ein mattes, blasses Äußeres gegenüber. |
Darstellungen bei Klein/ Dahlke
Man kann - bei einem mehr intuitiven "Schauen" - die Signaturen der verschiedenen Tierkreiszeichen und Planeten auch am Kopf oder im Gesicht wiederfinden:
Zu Fig. A (links): Der Vorderkopf ist "differenzierter", der Hinterkopf "gleichmäßiger", analog den zugehörigen Jahreszeiten bzw. Quadranten.
Zu Fig. B (rechts): Im Auge können wir die Sonne sehen (vgl. das Goethe-Gleichnis "Wär das Aug nicht sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken"), in den Lidern den Mond (traditionell wird teilweise auch das linke Auge dem Mond, das rechte der Sonne zugeordnet), an der Nase den Mars, am Mund den Mond oder Stier, an den Ohren Saturn, an den Haaren Skorpion, an den Augenbrauen Löwe, an den Geheimratsecken die Stellung von Jupiter, etc.
Links und Quellen
- ↑ Meyers Konversationslexikon aus den Jahren 1888-1889
- ↑ Wikipedia: Physiognomik in Mittelalter und Renaissance
- ↑ Christina Sehlmeyer, Adrianna Ewert, Kristin Herper: Schädelform und Hirnfunktion
- ↑ Astrologischer Auskunftsbogen Nr. 36, Warpke-Billerbeck 1953, S. 7 ff.
- ↑ Eron: Einweihung in die spirituelle Astrologie. Astrologon Verlag Hamburg 2001
- ↑ Abbbildungen aus Klein, Nicolaus/ Dahlke, Rüdiger: Das senkrechte Weltbild. München 2005, ISBN ISBN 978-3-548-74150-5
Literaturhinweis
- Thomas Schäfer: Gesichtsdeutung und Astrologie. 271 Seiten. Droemer Knaur 1994 ISBN 3426860503