Auszüge aus:
Diese Textauszüge stammen aus dem Psychologischen Horoskop von Astrodienst, so wie es auch für Sie als Kundin und Kunde produziert wird. Viele Teile eines Horoskopes sind nur für die betroffene Person verständlich und relevant oder können, ohne den Kontext zu kennen, missverständlich sein. Wir veröffentlichen die Horoskope deshalb hier nur Auszugsweise. Ungekürzte Versionen anderer Persönlichkeiten finden Sie auf unserer Seite mit Beispielhoroskopen
Astrologische Deutung und Text: Liz Greene
Programmierung: Alois Treindl
"...Ein romantischer Traum vom Leben 
Sie sind ein wahrhaft romantischer Mensch. Ihre überaus aktive
Phantasie erfüllt alle gewöhnlichen Situationen ständig mit einer Aura
von Bedeutsamkeit, Möglichkeiten und Zwecken, ohne die Sie das Alltagsleben
belanglos oder erdrückend finden. Die grosse Stärke Ihres Wesens liegt
darin, dass Ihre Beziehung zur schöpferischen Kraft des Unbewussten sehr
gut entwickelt ist, und dies gestattet Ihnen, in die Zukunft zu sehen
und Möglichkeiten zu erkennen, die in der Gegenwart nicht offenkundig
sind. Aus diesem Grund sehen Sie oft Chancen, die anderen Menschen entgehen.
Sie leben meist in der Zukunft und blicken stets auf das nächste Projekt
und den nächsten Reiseabschnitt. Ihr Temperament wird Sie nie stagnieren
lassen, denn was Sie auch immer erreichen, es wird nie als endgültig erlebt,
sondern lediglich als vorübergehender Zustand auf dem Weg zu etwas Grösserem,
Besserem, Bereicherndem und Sinnvollerem.."
"...Der Traum ignoriert die Grenzen der Realität
Da für Sie die phantasievollen und intuitiven Seiten des Lebens so wichtig sind, laufen Sie Gefahr, die Begrenzungen der Welt zu vergessen. Sie stehen mit der täglichen Realität und ihren Verantwortungen und Forderungen nicht auf allzu gutem Fuss, denn diese beeinträchtigen die visionäre Kraft, die Ihnen so viel bedeutet. Vielleicht ist Ihnen die Langeweile einer Routine-Arbeit verhasst und Sie meinen insgeheim, Ihnen stünde etwas Besonderes und Glanzvolleres zu; vielleicht ist es Ihnen unangenehm, sich an häusliche Pflichten zu binden, denn dadurch wird der Fluss der Phantasie unterbrochen. Vielleicht widerstrebt es Ihnen, sich für eine Sache entscheiden zu müssen, der Sie sich dann verbindlich widmen müssten und Sie leben lieber in dem Gefühl, dass Ihnen in der Zukunft viele Möglichkeiten offenstehen. Das kann dazu führen, dass Sie ein 'Hansdampf in allen Gassen' werden, der sich mit allem beschäftigt und nie etwas Dauerhaftes hervorbringt. Das könnte man das 'Wenn-ich-mal-erwachsen-bin' Syndrom nennen, das in jungen Jahren angemessen sein mag, das aber im Lauf der Jahre eher unangenehm wird..."
"...Früher
oder später werden Sie sich mit der körperlichen Welt anfreunden müssen.
Diese Mühe kann lohnend und aufregend sein, denn Ihre sinnliche Natur,
die oft unterdrückt oder vernachlässigt wird, ist stark und zu grosser
Intensität und Freude fähig. Ihre unheimlich genaue Intuition kann sich
auch auf praktische Dinge richten und darin zu Erfolg führen. Jede materielle
Errungenschaft kann für Sie sehr lohnend sein, und Sie haben die seltene
Gabe, auf die Natur und die Schönheit der physischen Welt einzugehen -
wenn Sie nur aufhören, vor dem davonzulaufen, was Sie 'niedriger' oder
'unbedeutend' nennen. In persönlichen Dingen, wie etwa im sexuellen Bereich,
kann Ihr Unbehagen mit dem Körperlichen Sie zurückhaltend und ungeschickt
machen. Auch auf diesem Gebiet könnten Sie auf grössere Erfüllung hoffen,
wenn Sie es sich erlauben würden, die machtvollen Forderungen der Instinkte
zu erleben, die Sie manchmal als bedrohlich ansehen. Sie nehmen die körperliche
Realität leicht als zu negativ wahr; vielleicht hat die Einstellung Ihrer
Familie in frühen Jahren dazu beigetragen, daß Sie sich in diesem Bereich
unterbewerten. Wenn Sie die Kunst erlernen können, eine gewöhnliche Sterbliche
in einer gelegentlich unromantischen Welt zu sein, wird Ihre ungewöhnliche
und kraftvolle Phantasie Ihnen immer wieder neue Abenteuer, aber auch
konkreten Lohn einbringen..."
"...Interesse an Menschen und am sozialen Kontakt als stärkste
Motivation
Sie blühen auf an Orten, an denen all die interessanten
Menschen sind, wo Ideen geboren und neue Trends gesetzt werden, wo Sie
gesehen und gehört werden und wo einfach alles passiert. Ob Ihre
Interessen nun geistiger Art sind, etwa Politik und Philosphie, ob Sie
sich mehr für kulturelle Ereignisse und Trends begeistern - der allerneueste
Bestseller, das neue Schauspiel, die revolutionäre Opernaufführung
-, oder ob Sie eher an extravertierten Aktivitäten wie Sport oder
Mode interessiert sind - Sie sind immer eine der Ersten, die neue Dinge
und Menschen aufgreift, und eine der Letzten, die die Party verlässt.
Sie mögen Menschen wirklich gerne - vorausgesetzt sie sind nicht
zu deprimierend und verzichten darauf, eine angenehme Atmos
phäre
mit ihren emotionalen Problemen zu belasten - und Sie interessieren sich
dafür, was die anderen Leute zu sagen haben. Meist mögen andere
Menschen Sie auch gerne, denn Sie sind eine Frohnatur, die selbst Aufregung
liebt und der Exzentrik anderer gegenüber sehr offen und tolerant
ist. Unter der Oberfläche Ihrer scheinbar so leichtherzigen und optimistischen
Lebensauffassung sind Sie kein oberflächlicher Mensch, und Sie wissen
um den Wert und die Stärke von Freundschaften und gesellschaftlichen
Bindungen...."
"...Ein ausgeprägtes gesellschaftliches
Bewusstsein
Sie sind nicht nur gesellig, Sie haben auch ein gesellschaftliches
Bewusstsein, und Menschen bedeuten Ihnen nicht nur deswegen etwas, weil
Sie Ihnen Freude bereiten, wie etwa ein heiterer Abend mit Freunden, der
Sie entspannt und in gute Laune versetzt. Sie bedeuten Ihnen auch etwas
von einer weiteren, mehr humanitären Warte aus. Sie glauben an die
Rechte anderer und Sie halten die menschliche Natur für positiv und
voller Potential. Sie möchten auf irgendeine Art Wachstum und Fortschritt
- sei es auf erzieherischem, kulturellem oder intellektuellem Gebiet -
in der Gesellschaft unterstützen. Die Fähigkeit zu kooperativer
Teamarbeit verbinden Sie mit einer Ideologie oder persönlichen Philosophie,
die darauf abzielt, anderen auf irgendeiner Ebene zu helfen. Sie sind
diplomatisch und beherrschen die Kunst, originelle und neuartige Ideen
vorzutragen ohne dabei aggressiv zu erscheinen. Sie benützen das
königliche 'Wir' gerne und häufig, wobei für Sie 'Wir'
die Gruppe bedeutet. Deshalb glaubt Ihre Umgebung auch, dass sie selbst
als Kollektiv - und nicht Sie als Person - als erste die Idee hatte. Da
Sie weder arrogant noch selbstsüchtig sind, können Sie das zulassen,
ohne sich ausgenützt zu fühlen, solange das Ziel erreicht wird;
deshalb sind Sie ausgezeichnet dazu geeignet, organisatorische Arbeit
zu leisten und ein Team zu 'managen'. ..."
"...Weniger gut sind Sie auf dem Gebiet von schwierigen emotionalen Konfrontationen. Sie haben eine ätherische, luftige und schmetterlingshafte Qualität, die manche Menschen für ausweichend halten. Sie können bezaubernd, charmant und geistreich sein, aber Sie neigen dazu, sich aufzulösen und auf die netteste Art zu verschwinden, wenn Sie mit Forderungen überhäuft werden. Sie mögen einen Grossteil der Menschen einen Grossteil der Zeit, und nicht eine Person intensiv die ganze Zeit, und Sie haben den Hang, sich im Gefühlsbereich Türen und Fluchtwege offen zu halten, denn im Grunde sind Sie rastlos und werden leicht gelangweilt - durch Routine, routinemässige Gedanken und routinemässige Menschen..."
"...Geschick im Umgang mit der Öffentlichkeit
Ob Sie es zugeben oder nicht, Sie lieben es, im Rampenlicht zu
stehen. Sie fühlen instinktiv, was eine gute Show ausmacht, und wissen,
wie man mit Gruppen umgeht, denn Sie verbinden ein natürliches schauspielerisches
Geschick mit Eleganz im Ausdruck, und Ihre Gedanken sind durchsetzt mit
allem, was neu, lebhaft und augenblicklich relevant ist. Selbst wenn Sie
nicht an sich ehrgeizig sind, machen diese Fähigkeiten Sie an Ihrem
Arbeitsplatz begehrt. Sie sind materiell nicht fordernd, und deshalb lässt
sich Ihr Ehrgeiz nicht auf die normale Art identifizieren. Aber es macht
Ihnen Spass, das zum Ausdruck zu bringen, woran Sie glauben, und Sie lieben
das Gefühl, zu merken, dass Sie gebraucht werden, dass Sie den Leuten
die Augen ein wenig geöffnet haben und dass Sie ein Stück Schönheit
oder Glück in das Leben anderer gebracht haben.
Es ist schwer, Ihnen hinter die Kulissen zu blicken, denn die angenehme, freundliche und intelligente Persönlichkeit, die Sie zeigen, ist automatisch und versagt nie. Wie auch immer Sie morgens beim Aufwachen gelaunt sein mögen - nur wenige Menschen bekommen das zu sehen, denn Sie wollen nicht nur gemocht werden, es ist für Sie auch eine Frage der Ethik. Sie wollen hell und strahlend und positiv sein und sind viel zu stolz, als dass Sie Ihre persönlichen Probleme auf andere abladen würden, denn schliesslich, so meinen Sie, haben die anderen genügend eigene Probleme. Auf Gebieten wie Unterrichten, Beratung, Gruppenorganisation und den Medien, aber auch bei Theater und Film, könnten Sie es weit bringen, denn Sie haben die natürliche Fähigkeit, die unbewussten Bedürfnisse des Publikums aufzugreifen und den Menschen das zu bieten, von dem sie nicht einmal wussten, dass sie es wollten. Sie sind also für Ihre Selbstverwirklichung von anderen abhängig, und Ihnen ist das lieber so, denn Ihre Arbeit und das Gefühl, zu einer grösseren Familie zu gehören, sind untrennbar miteinander verbunden...."
"...Ein unbewusstes Bedürfnis nach Distanz erzeugt
Gefühle der Leere und Verlorenheit
Als Kontrastfigur zu der geselligen, wortgewandten und extravertierten
Seite Ihrer Persönlichkeit gibt es einen weiteren Protagonisten in
Ihrem psychischen Drama. Dieser verborgene Teil in Ihnen enthält
all jene Qualitäten, die Sie von Ihren bewussten Werten und Verhaltensweisen
ausschliessen mussten, um Ihren erfüllenden persönlichen und
beruflichen Verbindungen mit anderen nachzugehen. Ihre Schattenseite ist
nicht gesellig und humanistisch, wie Sie es sind; diese Seite in Ihnen
lehnt Menschen ab und zieht Einsamkeit und Ruhe vor, weil sie Gruppen
mit mehr als drei Menschen anstrengend, irritierend und sogar langweilig
findet. Es fällt Ihnen schwer, diesen anti-sozialen Schatten zum
Ausdruck zu bringen, denn es könnte andere Menschen verletzen, wenn
Sie sich zu abrupt von Ihnen abwenden; ausserdem müssten Sie dann
Ihre Überzeugung, das Wohl der anderen sei wichtiger als Ihr eigenes,
in Frage stellen..."
"...Misstrauen, wurzelnd in alten Wunden 
Verborgene Einsamkeits- oder Unglücklichsgefühle, die
aus Ihrer Kindheit stammen, haben Sie wesentlich misstrauischer in Bezug
auf die Motive der Menschen werden lassen, als Sie normalerweise zeigen.
Vermutlich waren Ihre Mutter oder Ihr Vater oder beide Eltern dazu unfähig,
wirkliche Zuneigung und Wärme auszudrücken, und machten Liebe
von Wohlverhalten abhängig; deshalb vertraut Ihre Schattenseite anderen
Menschen nicht und glaubt, dass sie alles an sich reissen, was sie nur
bekommen können. Diese dunkle Seite Ihrer Persönlichkeit schaut
immer nach den Haken und Bedingungen, wenn jemand Ihnen etwas anbietet,
und sie ist entschlossen, Ihre empfindsameren Gefühle zu verteidigen
für den Fall, dass Sie wie in Ihrer Kindheit verletzt oder benützt
werden.
Sie haben eine dunkle und ziemlich negative Einstellung zum Leben, die vielleicht anderen, aber niemals Ihnen selbst Glück zugesteht. Es ist also etwas sehr Inkonsequentes an Ihrer im allgemeinen so positiven Philosophie, denn Sie können sie scheinbar nicht auf sich selbst anwenden. Wegen Ihrer unbewusst defensiven Haltung neigen Sie dazu, Ihre wirklichen Gefühle vor Menschen zurückzuhalten, und Sie tragen oft ein gewisses Mass an unausgesprochener Ablehnung in sich, weil Sie es zu oft allen recht machen wollen, aber insgeheim fühlen, dass Sie ausgenützt werden. Ihre freundliche Geselligkeit dient zum Teil als Maske und als Schutz gegen Anfälle von tiefer Depression und Einsamkeit, zu denen Sie seltsamerweise neigen. Ihr Schatten erwartet, dass andere Sie ablehnen, und das drückt nicht nur eine sehr destruktive Einschätzung anderer Menschen aus, sondern, wichtiger noch, auch Ihre tiefe Verleugnung Ihres Selbstwerts. Versuchen Sie, sich mit Ihren Anfällen von negativen Gefühlen auseinanderzusetzen, denn Sie sind launischer und melancholischer, als Sie zugeben möchten, und Sie neigen dazu, sich von anderen ausnützen zu lassen, und nennen es 'gebraucht werden', weil Sie vor Ablehnung und Einsamkeit Angst haben. Vielleicht sollten Sie lernen, selbst etwas mehr Ablehnung zu betreiben, anstatt sich lediglich zur Vermeidung von Einsamkeit mit Menschen zu umgeben, zu denen Sie sich nicht wirklich hingezogen fühlen..."
"...Eine psychologisch abwesende Figur
Sie haben Ihren Vater im Grunde gar nicht gekannt, wie es scheint.
Diese Erfahrung fand innerlich statt, obwohl Ihr Vater in Ihrer Kindheit
vielleicht auch tatsächlich abwesend war. Aber selbst wenn er anwesend
war, waren Sie innerlich 'vaterlos'. Sie haben ein Gefühl der Leere,
oder es kommt Ihnen so vor, als hätten Sie zu der Erfahrung mit Ihrem
Vater keine wirkliche Verbindung, und deswegen haben Sie selbst eine gewisse
'verlorene' Qualität an sich. Gleichgültig, wieviel Sie im Leben
erreichen - Sie sind dauernd in der Rolle des Beobachters und sehen sich
alles wie auf einer Kinoleinwand an, ohne dass Sie das Gefühl haben,
an Ihrem eigenen Leben direkt beteiligt zu sein. Diese Einsamkeit und
Verlorenheit geht auf Ihre Kindheit zurück, und es ist keine völlig
negative Qualität; Sie haben nämlich gelernt, eine gewisse Distanz
und Selbstgenügsamkeit zu entwickeln, und das ist von grossem Wert.
Aber Sie brauchen viel Ermutigung und Bestätigung von anderen, weil
Sie als Kind für Ihren Vater in gewisser Weise nicht 'wirklich' waren
und deshalb jetzt für sich selbst nicht immer 'wirklich' sind..."
"...Selbstlosigkeit und Selbstaufopferung
Das subjektive Bild Ihrer Mutter in Ihrem Geburtshoroskop ist
schmerzlich. Dieses Bild hat viel von der mythischen oder archetypischen
Schmerzensreichen Frau an sich, und vermutlich erlebte Ihre Mutter
im Lauf ihres Lebens viele schwierige Situationen - entweder in ihrer
Kindheit oder ihrer Ehe, wegen Krankheit, finanziellen Schwierigkeiten
oder durch die Notwendigkeit, ihre tiefsten Wünsche aufzugeben, um
sich um andere zu kümmern. Obwohl Ihre Mutter diese Opfer aus Liebe
zur Familie gerne brachte, fühlen Sie sich doch ausserordentlich
schuldig wegen ihres Unglücklichseins und sind unbewusst fest davon
überzeugt, dass Sie die Aufopferung Ihrer Mutter durch eigene Opfer
wettmachen müssen. Das erlegt Ihnen eine grosse innere Verpflichtung
auf, die Sie vielleicht unbewusst mit sich tragen, die Sie aber auch dazu
veranlasst haben kann, einen Beruf zu wählen, in dem Sie sich mit
dem Schmerz oder der Verwirrung anderer Menschen beschäftigen und
ihnen helfen. Die Erfahrung von passivem Leiden und Opfer, die Sie durch
die Beziehung zu Ihrer Mutter geerbt haben, gibt Ihnen ein grosses Mass
an Mitgefühl, Empfindsamkeit und Einfühlungsvermögen für
die emotionalen Bedürfnisse anderer. Diese Empfänglichkeit ist
eine Gabe, die auch in einem künstlerischen Gebiet zum Ausdruck kommen
kann, wo Empfindsamkeit für die Stimmung des Publikums notwendig
ist, oder in einem sozialen Beruf, wo sie offensichtlich gebraucht wird..."
"...Je mehr Liebe, desto besser 
Ihr Motto in der Liebe lautet: Je mehr, desto besser. Das heisst,
mehr Romantik, mehr Kerzenlicht, mehr werbende Liebeserklärungen
und vielleicht auch mehr Partner. Sie rechtfertigen Ihre Gelüste
vielleicht mit einer Ideologie, nach der die Menschen einander nicht besitzen
sollten, oder mit einer spirituellen Vision, nach der Sie die richtige
Seelenverwandtschaft brauchen, oder mit einer ästhetischen Idealvorstellung,
der Ihr gegenwärtiger Freund oder Ihr Mann nicht vollkommen entspricht.
Vielleicht geben Sie auch ehrlich zu, dass Sie einfach Abwechslung lieben.
Aber Sie werden in Schwierigkeiten kommen, wenn Sie sich entschliessen,
sich fürs ganze Leben zu binden. Es ist nicht so, dass Sie nicht
lieben könnten; Sie lieben vielmehr bis zum Exzess, und Sie stürzen
sich voll und ganz in diese Liebe. Aber Sie sehnen sich auch nach Abenteuer
und Sie sind im Hinblick auf die Liebe sehr idealistisch. Zeit und Gewöhnung
sind die Feinde eines solchen romantischen Geistes. Keine Beziehung, auch
wenn sie noch so leidenschaftlich ist, bleibt automatisch geheimnis- und
anspruchsvoll, wenn Sie nicht etwas tun, um dieser Beziehung eine gewisse
Unvorhersagbarkeit zu geben, indem Sie beispielsweise mit Ihrem Mann oder
Freund häufig Ferien machen und Reisen unternehmen. Sie müssen
das häusliche Leben mit all seinen Verpflichtungen häufig hinter
sich lassen, und Sie müssen sich auch immer wieder sagen, dass Sie
Ihren Partner nicht als selbstverständlich hinnehmen sollten. Andernfalls
sind Sie zwar treu, weil Sie sich dazu verpflichtet fühlen und weil
Sie idealistisch sind, aber nicht, weil Sie es wirklich wollen. Es wäre
besser, wenn Sie mit Ihrer eigenen Ruhelosigkeit ehrlich umgehen würden,
denn es gibt viele Ebenen, auf denen sich Ihr Abenteuergeist ausleben
kann. Eine stabile Beziehung kann mit einigen dieser Ebenen durchaus vereinbar
sein, weil keine Täuschungsmanöver und kein Betrug nötig
sind. Aber es wäre besser, wenn Sie diese Seite nicht unterdrücken
würden, denn sonst bringen Sie sich wirklich in Schwierigkeiten.
Sie neigen mehr als viele andere Leute dazu, sich auf den ersten Blick
zu verlieben, und zwar im falschen Moment, am falschen Ort - und Sie verlieben
sich in einen anderen Menschen als in den, mit dem Sie zur Tür hereingekommen
sind..."

Name: Norma Jean Mortenson
Geboren am 1. Juni 1926, 09.30h, Los Angeles, CA (Quelle: www.astrodatabank.com)
Marilyn Monroe wurde am 01. Juni 1926 um 9.30 Uhr in Los Angeles unter
dem Namen Norma Jeane Mortenson geboren. Ihre Mutter, Gladys Monroe, gab
sie in eine Pflegefamilie. Im Alter von 7 Jahren, nach dem Selbstmord
ihres Großvaters, holte ihre Mutter sie wieder zu sich zurück. Bald danach
kam sie jedoch zu einer Freundin ihrer Mutter (Grace McKee), da Gladys
für geisteskrank erklärt und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen
wurde. Kurze Zeit später lernte Grace ihren zukünftigen Ehemann Ervin
Silliman Goddard kennen, der eine seiner 3 Töchter mit in die Familie
brachte. Daraufhin schickte Grace Norma Jeane im Alter von 9 Jahren in
das Los Angeles Waisenhaus, wo sie einige Jahre als Waisenkind Nr. 3463
geführt wurde. Zwei Jahre später ging sie wieder zurück zu Grace und Goddard,
der sie aber sexuell belästigte. Sie zog zur Mutter ihres Stiefonkels,
Olive Brunings. Gleich nach ihrem 12. Geburtstag wurde sie von einem Sohn
Olives angegriffen und flüchtete zu Grace's Tante Ana Lower, die jedoch
einige Jahre später schwere gesundheitliche Probleme bekam. So zog Norma
Jeane wieder zu den Goddards und lernte dort auch den Nachbarssohn Jim
Dougherty kennen, den sie kurz nach ihrem 16. Geburtstag heiratete. 1944
wurde Jim eingezogen und sie lebte alleine mit ihrer Schwiegermutter.
Norma Jeane erhielt einen Job in einer Flugzeugfabrik. Die Armee schickte
einen Photographen zu den Frauen, die bei der Kriegsproduktion halfen.
Der Photograph war sehr beeindruckt von Norma Jeane und schlug sie erfolgreich
einer Modellagentur vor. Bis 1946 war sie auf 33 Titelseiten zu sehen.
Grace McKee regelte währenddessen die Scheidung für sie. Im Juli 1946
wurde Norma Jeane schließlich bei einem Casting der Twentieth-Century-Fox
entdeckt und erhielt einen Vertrag, den sie mit dem Namen Marilyn Monroe
unterzeichnete.
Ihr Filmdebüt meisterte sie in "Scudda-Hoo! Scudda-Hay!", in dem sie lediglich
den Satz 'Hallo!' zu sprechen hatte. 1947 erneuerte Twentieth-Century-Fox
ihren Vertrag nicht mehr. Darauf hin erhielt sie einen Vertrag mit Columbia.
Sie lernte Johnny Hyde, Präsident der Agentur Williams Morris, kennen,
und erhielt ihr eine Rolle in einem Marx-Brothers-Film und weitere Rollen.
Als Hyde 1950 starb ging Marilyn wieder einen siebenjährigen Vertrag mit
Twentieth-Century-Fox ein.
Ende 1951 bekam Marilyn 2000 - 3000 Fanbriefe pro Woche und ihre Popularität
nahm stetig zu.. 1952 lernte sie den Baseballstar Joe diMaggio kennen
und erhielt im Juni die wichtige Nebenrolle in "Blondinen bevorzugt".
1954 heiratete sie schließlich Joe diMaggio in San Fransisco. In den folgenden
Monaten und Jahren häuften sich die Probleme um Marilyn kontinuierlich.
Sie kam häufig zu spät und war auf dem Set oftmals kaum zu gebrauchen.
Auch ihre Ehe scheiterte, und sie wurde noch im selben Jahr der Heirat
von Joe diMaggio geschieden. Weihnachten 1954 zog Marilyn in eine New
York Stadtwohnung um und schrieb sich am Studio Strasberg ein.
Zur selben Zeit begann auch ihr Verhältnis mit Arthur Miller. 1955 feiert
sie mit dem Film "Das verflixte 7. Jahr" Premiere und schon bald darauf
wurde er der erfolgreichste Film des Sommers. Im Juni 1956 heiratete sie
Arthur Miller. Sie gingen nach England, wo Marilyn weiter in Filmen zu
sehen war. Sie ging bald darauf wieder zurück nach Hollywood, um an mehreren
Filmprojekten zu arbeiten. Die Mitarbeit gestaltete sich jedoch zunehmend
schwieriger, da Marilyn ihre Dosis an Schlaftabletten stetig erhöhte.
1959 beendet sie ihren wohl erfolgreichsten Film "Manche mögens heiß"
und ging dann für weitere Dreharbeiten nach Nevada. Der darauffolgenden
Film sollte jedoch von den Kritikern zerrissen werden.
Am 20. Januar 1961, der Tag der Amtseinführung des Präsidenten Kennedy,
wurde sie von Arthur Miller geschieden. Sie kam für einige Tage in ein
New Yorker Krankenhaus und schmuggelte von dort aus eine Notiz an Joe
diMaggio, der sie dort dann auch am darauffolgenden Abend rausholte.
Am 19. Mai 1961 sang sie im Madison Square Garden ihr berühmtes Geburtstagsständchen
für den Präsidenten, um kurz darauf wieder nach Los Angeles zu gehen.
Sie nahm eine Überdosis Tabletten, und auch da half ihr Joe diMaggio wieder
aus der Klemme. Am 5. August 1962 starb sie schließlich in ihrer Wohnung.
Sie wurde nackt in ihrem Bett aufgefunden. Laut Polizeibericht gab es
keine Hinweise auf Selbstmord oder Zeichen von Gewalttätigkeit
(von marilyn.wildline.de)
Filmographie
1947: (The Shocking Miss Pilgrim) (ungenannt)
1948: (Scudda Hoo! Scudda Hay) (ungenannt)
1948: (Dangerous Years)
1949: (Ladies Of The Chorus)
1950: (A Ticket To Tomahawk)
1950: (Right Cross) (ungenannt)
1950: (The Fireball)
1950: Alles über Eva
1950: Love Happy (Love Happy)
1950: Asphalt-Dschungel (The Asphalt Jungle)
1951: (Love Nest)
1951: (Let's Make It Legal)
1951: (Hometown Story)
1951: (As Young As You Feel)
1952: (O Henry's Full House)
1952: Liebling, ich werde jünger
1952: Vor dem neuen Tag (Clash By Night)
1952: Wir sind gar nicht verheiratet (We're Not Married) 1952: Versuchung
auf 809 (Don't Bother To Knock)
1953: Niagara (Niagara)
1953: Blondinen bevorzugt (Gentlemen Prefer Blondes)
1953: Wie angelt man sich eine Millionär? (How To Marry A Millionaire)
1954: Fluß ohne Wiederkehr
1954-11-06: Rhythmus im Blut
1955: Das verflixte 7. Jahr (The Seven Year Itch)
1956-08-31: Bus Stop
1957: Der Prinz und die Tänzerin (The Prince And The Showgirl) (Produzentin)
1959: Manche mögen's heiß
1960: Machen wir's in Liebe
1961: Nicht gesellschaftsfähig (The Mistfits)
1962: (Something's Got To Give) (unvollendet)