Beim Transit-Rhythmogramm werden die Transite der langsamen
Planeten als farbige Intensitätskurven dargestellt. Das Rhythmogramm
enthält Einzelkurven für die Stärke von Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun
und Pluto sowie eine Summenkurve. Die Transithäufungen (Phasen hoher
kosmischer Aktivität für die betreffende Person) sind in der Summenkurve
auch für Laien auf einen Blick zu erfassen.
Wenn man das Transitgeschehen über längere Zeit verfolgt, so stellt
man fest, daß es Perioden hoher Aktivität mit besonderen Häufungen
von Transiten gibt und dazwischen wieder mehrere Monate oder sogar Jahre,
in denen sich keine oder nur wenige wichtige Transite bilden. Die Phasen
hoher Transitaktivität stehen mit wichtigen Lebensrhythmen und Entwicklungsphasen
in Beziehung. Es ist also ein Zusammenhang zwischen Transithäufung und
seelischer Entwicklung zu beobachten, der auch ohne Betrachtung der Einzeltransite
hervortritt.
Mehr Erläuterungen zum Transit-Rhytmogramm
siehe unten.
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Das Transit-Rhytmogramm
Es war naheliegend, eine einfache graphische Darstellung in Form von
Transit-Intensitätskurven zu suchen, die ähnlich den Biorhythmen auch
für den astrologisch nicht bewanderten Laien verständlich ist. Dies führte
zur Idee des Transit-Rhythmogramms, das wir auf Anregung und in Zusammenarbeit
mit H. P. Gerlach, Frankfurt, entwickelt haben und das an frühere ähnliche
Darstellungsformen (H. May, R. Ebertin) anknüpft. Es war uns dabei wichtig,
das traditionelle mechanistische Denken mit seiner Einteilung in 'gute
Wohltäter' und 'böse Malefizplaneten' oder positive und negative Aspekte
zu vermeiden und uns an der psychologischen Astrologie zu orientieren,
die den Aspekt der Persönlichkeitsentwicklung betont, ohne von vornherein
zu werten.
Die Berechnung des Rhythmogramms:
Jeder der laufenden Planeten erzeugt
durch seine übergänge (=Transite) über
die Positionen der Geburtsplaneten und deren Aspektpunkte seine eigene
Rhythmuskurve. Wenn der laufende Planet in den 1°-Orbis eines Radixpunktes
gelangt, so steigt das Rhythmogramm an; dieser Anstieg dauert bis zum
Zeitpunkt des exakten Transits, dann fällt die Kurve wieder ab bis zum
Verlassen des Orbis. Je langsamer sich der Planet bewegt, desto höher
und breiter wird die entstehende Dreieckskurve. Auf diese Weise ergibt
sich eine natürliche Gewichtungsfunktion für die Transite entsprechend
ihrer Dauer. Transite zwischen den äußeren Planeten werden schwächer
gewichtet, Konjunktion und Opposition zählen stärker als die anderen
Aspekte.
Bei den wichtigsten langdauernden Transiten sind der berührte Radixpunkt
und der gebildete Aspekt sowie das Tierkreiszeichen der Begegnung unterhalb
der Kurve notiert, so daß sich leicht Schlüsse für die Deutung
ziehen lassen.
Die Summenkurve (schwarz als oberste Kurve gezeichnet) ist die Summe
der einzelnen Planeten-Rhythmogramme und ergibt eine Gesamtschau der
jeweiligen kosmischen Aktivierung, bezogen auf eine bestimmte Geburtskonstellation.
(Für Spezialisten: Wir bilden eine lineare Superposition der einzelnen
Transitkurven; falls die Summe 70% der Maximalamplitude überschreitet,
erfolgt übergang zu logarithmischer Darstellung.)
Berücksichtigte Elemente: fünf laufende Planeten Jupiter bis Pluto;
Radixpunkte: zehn Planeten, Mondknoten, AC und MC; Aspekte 0°, 180°,
90°, 120°, 60°. Es sind immer fünf Jahre auf einer Graphik
enthalten. |