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Seminare

Wir freuen uns, Ihnen die nächsten Seminare ankündigen zu können. Sie werden vom Centre for Psychological Astrology, der Schule von Liz Greene in London angeboten. Die Seminare finden in London statt, die Kurssprache ist englisch (keine Übersetzung).


CPA - Centre for Psychological Astrology
Seminars in London
Liz Greene's seminars in London are part of the astrology training program offered by her school, the Centre for Psychological Astrology (CPA). Most school seminars can also be booked by non-students. All London seminar schedule are here.

 
nach obenSeminare 1995


Seminar-Programm

Samstag/Sonntag 17./18. Juni 95
Liz Greene, England: Männlichkeit und Weiblichkeit im Horoskop

Dieses Wochenendseminar behandelt das Gleichgewicht und die wechselseitigen Beziehungen zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit mit Blick auf die Tierkreiszeichen, Planeten und das individuelle Horoskop. Auch psychologische Fragen hinsichtlich Sexualität, sozialer Konditionierung und Prägung durch die Eltern sollen im Zusammenhang mit astrologischen Konstellationen untersucht werden.


Samstag/Sonntag 16./17. September 1995
Charles Harvey, England: Gegensätze, Spannungen und Lösungsmöglichkeiten im Horoskop

Wir leben in der Mitte "zwischen den Göttern und den wilden Tieren", zwischen Bewußtheit und Unbewußtem, zwischen der Gesellschaft und unserem Selbst, zwischen Optimismus und Pessimismus, Liebe und Haß, Triumph und Tragödie, und vielen anderen Gegensätzen. Anhand von Beispielhoroskopen und den Horoskopen von Seminarteilnehmern werden wir die Dynamik einiger Polaritäten des Horoskops wie auch der menschlichen Existenz erforschen. Wir werden uns damit beschäftigen, wie sich diese Gegensätze im Leben äußern, und nach kreativen Möglichkeiten suchen, unsere eigenen Schwierigkeiten zu lösen und unsere inneren Widersprüchlichkeiten miteinander zu vereinbaren.

Charles Harvey ist Astrologe seit 1966 und gilt als einer der führenden Fachleute auf der Welt. Seit 1973 ist er Präsident der Britischen Astrologischen Vereinigung, seit 1992 leitet er zusammen mit Liz Greene das Centre for Psychological Astrology in London.

In Memoriam
Charles Harvey

22. Juni 1940- 22.Februar 2000
von Liz Greene

 

 

 

Samstag/Sonntag 21./22. Oktober 1995
Liz Greene, England: Pluto im Schützen: Angst, Fundamentalismus und das neue Gesicht Gottes

Dieses Wochenendseminar nimmt den Eintritt Plutos in den Schützen als Ausgangspunkt zur Untersuchung der Veränderungen und Umwälzungen in den religiösen und spirituellen Bereichen in bezug sowohl auf den Einzelnen als auch auf die Gemeinschaft. Neben verschiedenen Auswirkungen von Pluto-Transiten auf das individuelle Horoskop werden wir auch den weiteren historischen Kontext sowie die gegenwärtigen Trends untersuchen, die jetzt innerhalb verschiedener esoterischer und exoterischer religiöser Richtungen auftreten. Besonders eingehend werden wir uns mit der - sowohl für den Einzelnen als auch für Gruppierungen bedeutsamen - Psychologie des Fundamentalismus beschäftigen.

Samstag 4. November 1995
Charles Harvey, England: Ist Ihr Mars wütend oder deprimiert? Wie man den Mars im Horoskop verstehen und mit ihm arbeiten kann

Selbstbehauptung oder Tod! Mars ist unentbehrlich für unser körperliches Überleben, unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Äußert er sich jedoch unangemessen, so verkaufen wir uns möglicherweise unter Wert, sabotieren uns selbst oder werden deprimiert. Gerät unser Mars außer Kontrolle, so kann dies zu Gewalt, Tyrannei und Zerstörung führen. Anhand von Beispielhoroskopen und den Horoskopen von Seminarteilnehmern werden wir die Funktion und die Pathologie des Mars untersuchen und erforschen, wie wir mit diesem Planeten arbeiten und seine Energie zu unserem eigenen und dem Vorteil anderer umwandeln können.

 

 
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Seminar-Programm

Samstag 10 Februar 1996
Liz Greene, England: Die Astrologie des Todes

Der Tod ist ein unbequemes Thema für Astrologinnen und Astrologen -- nicht zuletzt deshalb, weil sich die traditionelle Astrologie sehr stark mit der Vorhersage des Todes beschäftigte; doch eine solche Haltung ist für psychologisch orientierte Menschen oft verwirrend oder unannehmbar. Dieses Seminar wird sich anhand von Beispielhoroskopen nicht nur mit den verschiedenen Konstellationen beschäftigen, die zum Zeitpunkt des Todes auftreten, sondern auch der schwierigen Frage nachgehen, ob der Tod vorhersagbar ist oder nicht bzw. auf welcher Bedeutungsebene dies möglich sein könnte. Kompliziertere Sachverhalte wie z.B. Selbstmord werden ebenso untersucht wie die moralischen Fragen, vor die sich der Astrologe gestellt sieht, wenn er den Tod eines Klienten voraussagen soll.

Saturday 23 March 1996
Charles Harvey, England: Polaritäten -- Schlüssel zur Horoskopdeutung

Jung sagte einmal, "Die Psychologie des individuellen Menschen entspricht dem Verhältnis seiner inneren Widersprüche". Eine an den verschiedenen Widersprüchen des Horoskops orientierte Deutung ist ein einfacher, doch zugleich sehr aufschlußreicher Weg zu größerer Selbsterkenntnis für uns selbst und unsere Klienten. Dieses Seminar wird sich mit der Dynamik, der Paradoxie und den kreativen Lösungsmöglichkeiten von Polaritäten wie Sonne-Mond, Venus-Mars sowie Saturn im Verhältnis zu den anderen Planeten beschäftigen.

Samstag 29. Juni 1996
Charles Harvey, England: Transite und der Individuationsprozeß

Unser Weg von der Umarmung der Großen Mutter zum Annehmen unserer eigenen Seele ist anstrengend und gefährlich. Paradoxerweise sind die äußeren Planeten nicht nur richtungweisend in bezug auf die aktuellen Entwicklungen im kollektiven Unbewußten, sie sind auch Wegweiser und Schlüssel zu individuellem Wachstum und Selbsterkenntnis. Dieses Seminar wird sich damit befassen, wie wir uns beim "Großen Werk" an uns selbst und unseren Klienten besser auf diese Zyklen einstellen und mit ihnen arbeiten können.

Samstag 28 September 1996
Liz Greene, Küsnacht: Uranus und die Kunst des Feuerdiebstahls

In der Astrologie wird Uranus oft als "Individualität" definiert, doch mit individuel ler Entwicklung und individuellen Werten hat dieser äußere Planet nur wenig zu tun. Dieses Seminar wird sich mit dem uranischen Geist als einer mächtigen kol lektiven Kraft auseinandersetzen, die sowohl den einzelnen als auch ganze Gruppen von Menschen beeinflußt. Wir werden die Bedeutung dieses Planeten am individuellen Geburtshoroskop und in Mundan-Horoskopen untersuchen und uns aus historischer Perspektive mit seinen zyklischen Konstellationen mit anderen Planeten und deren Niederschlag in der sozialen, wissenschaftlichen, religiösen und künstlerischen Entwicklung des Menschen beschäftigen.

Samstag 23 November 1996
Liz Greene, Küsnacht: Die Transite von Saturn und Uranus

Saturn und Uranus bilden mit ihren Bewegungen ein zyklisches Entwicklungs muster, dem wir alle während bestimmter Lebensabschnitte unterworfen sind. In ihrer mythischen Rolle als Vater und Sohn, die auf immer verfeindet sind, spiegeln diese beiden Planeten innere Bedürfnisse und Bestrebungen wider, die uns in gegensätzliche Richtungen ziehen. Dieses Seminar will mehr Verständnis für ge wisse kritischen Lebensabschnitte vermitteln, indem es die Bedeutung der beiden Planeten untersucht ­ sowohl jeder für sich genommen, als auch beide zusammen als ein dynamisches Kräftepaar, im Aspekt zu anderen Planeten des Geburts bildes und im Transit zu ihren eigenen Geburtspositionen.


Samstag 30 November 1996
Charles Harvey, England: Die Astrologie des Todes ­ Teil 2

Charles wird sich ­ anknüpfend an Liz Greene's Teil 1 ­ näher mit dieser überaus wichtigen, gemeinhin aber vermiedenen Lebensdimension beschäftigen. Der Tod kommt zu uns allen. Es gehörte zu den Aufgaben des traditionellen Astrologen, zu bestimmen, wann der terminus vitae voraussichtlich eintreten werde. Moderne Astrologen distanzieren sich von dieser Art des Fatalismus. Es gibt viele Tode: das Absterben alter Gewohnheiten und Denkweisen, das Loslassen, der Verlust von Möglichkeiten der Einflußnahme, die Auseinandersetzung mit "Sackgassen" im Beruf, im Familienleben und in Beziehungen ­ all das kann ebenso schwierig sein wie die Konfrontation mit dem unausweichlichen körperlichen Ende unseres eigenen Lebens wie auch dem geliebter Menschen. Die Astrologie bietet uns mit Transiten, Progressionen und anderen Methoden weitreichende Hinweise auf derartige Übergangszustände und hilft uns, über die Unausweichlichkeit von Wandel und Tod nachzudenken und damit im Einklang zu stehen.

 

 

 
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Seminar-Programm

Samstag 25. Januar 1997
Liz Greene, Küsnacht: Komplexe und Projektionen im Horoskop

Die Idee des Komplexes ist einer der wichtigsten Bausteine der Tiefenpsychologie, und sie kann für unsere astrologischen Interpretationen von enormem Nutzen sein, weil es im Grunde die Komplexe sind, die wir als unser Schicksal erfahren. In diesem Seminar werden wir erforschen, wie der Komplex im individuellen Horoskop erscheint, was er bedeutet und wie er funktioniert - sowohl vom klinischen als auch vom archetypischen Gesichtspunkt, als Leiden wie auch als angeborenes Schicksal.

Samstag 22. März 1997
Liz Greene, Küsnacht: Wie überlebt man in Beziehungen?

Die Synastrie ist die astrologische Methode, mit der man die Wechselwirkung zweier Geburtsbilder prüfen und die Dynamik einer Beziehung bewerten kann. In diesem Seminar werden wir die Werkzeuge der Synastrie erforschen, die traditionellen und auch weniger traditionelle. Sie werfen nicht nur Licht auf die ,,Kompatibilität" zweier Menschen, sondern auch auf die tieferen Ebenen, auf denen ein jeder in das Leben des anderen eintritt und seine Persönlichkeit beeinflusst.

Samstag 28. Juni 1997
Liz Greene, Küsnacht: Normalität und Verrücktheit im Horoskop

Die Definitionen von geistiger Gesundheit und psychologischer Normalität ändern je nach Epoche und sind je nach der jeweiligen Perspektive verschieden. Die meisten Menschen, auch ganz ,,normale", erfahren zumindest für kurze Augenblicke veränderte Bewusstseinszustände, die als ,,verrückt" beurteilt werden können. In diesem Seminar werden wir den Zustand der ,,Verrücktheit" erforschen - die zeitweilige, dauernde, teilweise oder totale. Wir werden dies von verschiedenen psychologischen, mythologischen und astrologischen Gesichtspunkten tun.

Samstag 4. Oktober 1997
Liz Greene, Küsnacht: Der Generationen-Konflikt

Im herkömmlichen Sinne definiert eine Generation eine Altersgruppe, die sich durch eine bestimmte Altersdifferenz voneinander unterscheidet, wie z.B. Eltern und ihre Kinder. In der Astrologie werden Generationen nicht durch Altersunterschiede zwischen Eltern und Kindern definiert, sondern wiederspiegeln sich als bestimmte Aspekte zwischen den äusseren Planeten von Saturn bis Pluto. Diese bezeichnen Gruppen, die unter diesen Konfigurationen geboren sind, mit bestimmten Aufgaben, Träumen, Konflikten und Bestrebungen. Diese gemeinsamen Erfahrungen werden auch durch Transite ausgelöst, wodurch spezifische Gruppen Herausforderungen unterworfen sind, welche von anderen Altersgruppen nicht in gleicher Weise erlebt werden. Das Verstehen der Qualitäten der eigenen astrologischen Generation kann uns dabei helfen, nicht nur uns selbst besser zu verstehen, sondern auch die Gründe, warum wir mit unseren Eltern, Grosseltern und Kindern in Konflikt geraten oder warum wir durch anderen sozialen Gruppen Missverständnisse und Missstände erfahren.

Samstag 1. November 1997
Charles Harvey, London: Geld und Astrologie

Dieses Seminar führt uns in das Thema "Finanzen und Astrologie" ein. Wir werden untersuchen, wie wir anhand der Astrologie unser Verhältnis zu Geld und unser Selbstwertgefühl besser verstehen können, und wie wir die Astrologie zur Optimierung unserer Ressourcen benutzen und ein harmonisches und produktives Verhältnis zu unseren Wertsachen herstellen können. Wir werden lernen, unsere finanziellen Stärken und Schwächen zu entdecken. Anhand von Firmenhoroskopen werden wir praktische Investitionsbeispiele studieren und lernen, wie wir dominante Trends in Finanzmärkten einschätzen können. Abschliessend werden wir auch noch einige der hauptsächlichen finanziellen Themen für 1998 erörtern.

Samstag 6. Dezember 1997
Liz Greene, Küsnacht: Das ewige Dreieck

Rivalität in der Liebe - ob in einer Liebesbeziehung, Freundschaft oder innerhalb der Familie - ist eine der schmerzlichsten menschlichen Erfahrungen. Freud prägte den Begriff "Oedipuskomplex" zur Beschreibung der familiären Dreiecksbeziehung, in welcher Erfahrungen von Rivalität und Eifersucht in der Kindheit gemacht werden. Es gibt viele Arten von Dreiecksbeziehungen. Selbst der Oedipuskomplex mag möglicherweise nicht wirklich dem entsprechen, was sich Freud darunter vorgestellt hat. Was bedeuten Dreiecksbeziehungen nun wirklich, wenn sie in unser Leben eintreten? In diesem Seminar wird die astrologische, mythologische und psychologische Dimension des "ewigen Dreiecks" untersucht, welches in seinem Kern weder ein Anzeichen von Krankheit noch ein ungelöstes frühkindliches Problem darstellen muss, sondern vielmehr eine der tiefsten Erfahrungen sein kann, um sich zu entdecken und sich selber zu werden.

 

 
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Seminar-Programm

Samstag 31. Januar 1998
Liz Greene, Küsnacht: Unsicherheit

Gefühle von Unsicherheit und Selbstzweifel können von vielen Faktoren im Geburtshoroskop angezeigt werden, ebenso durch bestimmte Aspekte, die durch Transite und Progressionen gebildet werden. Unsicherheit ist ein archetypischer menschlicher Zustand, manifestiert sich aber unterschiedlich bei den betroffen Personen. Die verschiedenen astrologischen und psychologischen Ursachen weisen darauf hin, dass wir an unserer Unsicherheit arbeiten und sie heilen können. Dieses Seminar wird Ursache und Ausdruck von Gefühlen menschlicher Unsicherheit untersuchen und Wege aufzeigen, wie wir schmerzvolle Energien in ein positives Werkzeug zur Eigenentwicklung verwandeln können.

Samstag 28. Februar 1998
Liz Greene, Küsnacht: Apollos Wagen, die Sonne

Die Sonne ist ein komplexes Symbol im Geburtshoroskop, das sowohl Vergangenheit und Zukunft, väterliches Erbe und individuelle Bestimmung repräsentiert. Es ist nicht nur mit Berufung und unserem indiviellem Selbstausdruck verbunden, sondern auch mit unseren tieftsten Gefühlen und all dem, was unser Dasein wertvoll und lebenswert macht. In diesem Seminar werden die verschiedenen Ebenen der Bedeutung der Sonne erläutert: mythologisch, psychologisch und astrologisch. Auch Zeichen- und Häuserstellung, Aspekte zu anderen Planeten und zum Solar werden untersucht. Ebenfalls betrachten wir die Gründe, warum die Energien der Sonne zeitweise blockiert scheinen und wie wir sie in uns strahlender zum Leuchten bringen.

Samstag 16. Mai 1998
Charles Harvey, London: Geld und Astrologie - Teil 2

Wir alle haben die Fähigkeit, der Welt etwas von wirklichem Wert zu geben. Wenn Saturn am 9. Juni in den Stier eintritt und ein lange dauerndes Quadrat zu Neptun im Wassermann bildet, fordert uns der Kosmos dazu auf, einen gründlichen Blick auf unsere Werte zu richten. Dieses Seminar wird an das vorangegangene anknüpfen und hilfreiche Hinweise im Geburtshoroskop aufzeigen, die uns helfen, unser Leben positiver und konstruktiver zu gestalten. Besonderes Interesse wird auch den Halbsummen im Horoskop zuteil. Weiter wird das gegenwärtige wirtschaftliche und politische Klima und das Thema Marktentwicklung und Investitionen Gegenstand einer Vorausschau. Der Besuch von Teil 1 ist nicht Voraussetzung. Bitte bringen Sie ihr eigenes Horoskop und einen Ausdruck Ihrer Halbsummen mit.

 

 
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Seminar-Programm


Samstag 23. Januar 1999
Liz Greene, Zürich: Neptun im Wassermann und die Bedeutung seiner Transite

Der Durchgang Neptuns durch das Zeichen Wassermann und dessen Transite zu den Planeten im Geburtshoroskop werden in diesem Seminar eingehend betrachtet, ebenso die Bedeutung der Auslösungen im individuellen Horoskop. Ausser der geschichtlichen Bedeutung Neptuns im Wassermann wird auch das anhaltende Quadrat des transitierenden Saturns im Stier zu Neptun im Wassermann untersucht und dessen Auswirkung auf das Individuum.

Samstag 20. Februar 1999
Liz Greene, Zürich: Pluto im Schützen und die Bedeutung seiner Transite

Dieses Seminar wird die Transite Plutos untersuchen und dessen Durchgang durch das Zeichen Schütze. Alle Horoskopeigner mit Planeten in veränderlichen Zeichen werden harten Aspekten Plutos ausgesetzt sein, andere wiederum werden die Aspekte in leichterer Form erleben. Der Durchgang Plutos durch den Schützen geht alle etwas an. Ausser der historischen und aktuellen Bedeutung dieses Transits und dessen Wirkung auf das Kollektiv wird auch die Konfrontation des transitierenden Plutos mit Planeten im Geburtshoroskop und in Progression diskutiert.

Samstag 20. März 1999
annuliert, wird eventuell nachgeholt
Charles Harvey, London: Kommunikationsmodelle zwischen Berater und Klient

Der Beruf des Astrologen beinhaltet einerseits das Zuhören und das Erfassen der persönlichen Lage der Klienten und andererseits den Bezug der geschilderten gegenwärtigen Situation zu dessen gesamtem Potential. Die wichtigste Aufgabe des Astrologen besteht darin, den Klienten über dessen Möglichkeiten aufzuklären und ihm zu zeigen, wie er die gegenwärtigen Situation als Schritt zu einer grösseren Erfüllung erfahren kann. In diesem Seminar wird ein Modell für Beratungsgespräche erarbeitet, das dem Klienten zu einem tiefern Verständnis über sein Leben und seinen Möglichkeiten verhilft. Bitte bringen Sie Ihr eigenes Horoskop und einen Ausdruck Ihrer Halbsummen mit.

Samstag 6. November 1999
Liz Greene, Zürich: Der Bocksfuss, Teil eins: Saturn im Geburtshoroskop

Der "Bocksfuss" ist ein Begriff aus dem Mittelalter für den Teufel, eine Rolle, welche oft Saturn zu übernehmen scheint. Im ersten der beiden Seminare über Saturn werden Zeichen- und Hausposition wie Aspekte zu anderen Planeten im Geburtshoroskop untersucht. Besondere Aufmerksamkeit wird auf auf emotionale Erfahrungen im Zusammenhang mit Saturn gerichtet: Verlustgefühle, Angst und Gefühle von Minderwertigkeit. Aber auch das konstruktive Potential und die tiefere Bedeutung der scheinbar negativen saturnischen Erlebnisse werden untersucht. (Anmerkung: wer nachmittags gerne sein eigenes Horoskop als Beispiel deuten lassen will, bringe sein Radix auf Transparentfolie für den Hellraumprojektor mit).

Samstag 4. Dezember 1999
Liz Greene, Zürich: Der Bocksfuss, Teil zwei: Saturn im Beziehungshoroskop, in Progressionen und Transiten

Im zweiten Seminar wird dargelegt, auf welche Weise sich Saturn mit gegenseitigen Aspekten in persönliche Beziehungen verwickelt. Obgleich Saturnverbindungen zwischen zwei Horoskopen oft sehr belastend sind, scheinen sie notwendig, um Tiefe in der Beziehung zu bewirken und Transformation beider Partner zu ermöglichen. Sowohl Aspekte des transitierenden Saturn zu Radixplaneten im Horoskop wie auch Transite von Planeten zum Radix-Saturn werden eingehend erörtert, ebenso wichtige Progressionen im Zusammenhang mit Saturn. (Anmerkung, wie Teil eins: wer nachmittags gerne sein eigenes Horoskop als Beispiel deuten lassen will, bringe sein Radix auf Transparentfolie für den Hellraumprojektor mit).

 

 
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Seminar-Programm


Samstag 22. Januar 2000
Liz Greene, Zürich: Neptuntransite Überleben
.
Ein eigenartig subtiler "veränderter Bewusstseinszustand" verschleiert oft für längere Zeit die wahre Bedeutung von Neptuntransiten. Unterdessen stolpern wir blindlings durch Phasen grosser Verwirrung und Leid, oder wähnen uns irrtümlich im Besitz eines "Regenbogen-Schatzes". In diesem Seminar wollen wir erkunden, was uns "geschieht", wenn planetarische Stellungen im Geburtshoroskop vom transitierenden Neptun berührt werden, wie wir mit tieferer Einsicht mit diesen Transiten umgehen können, und wie wir gleichzeitig dabei die nicht-rationalen Ebenen dieser Prozesse anerkennen können. Wir können den Verlauf der Transite der äusseren Planeten nicht bestimmen - aufgrund der Stellung Neptuns im Geburtshoroskop und seiner archetypischen Bedeutung können wir erkennen, was von uns verlangt wird.

Samstag 4. März 2000
Liz Greene, Zürich: Spannungsaspekte - Psychologisch Gesehen

Es gibt vielerlei Arten, Spannungsaspekte zu interpretieren - heute neigen Astrologen und Astrologinnen weniger dazu, diesen Aspekten eine "üble" Wirkung nachzusagen, sie gelten eher als Quellen kreativer Energien und hoher Motivation. Trotz dieser aufgeklärten Einstellung beklagen wir uns immer noch über Quadrate und Oppositionen im Geburtshoroskop und fürchten "schlechte" Pluto- oder Saturntransite, die uns bevorstehen. Statt dessen könnten wir uns mit mehr Tiefe und grösserem Realismus, sowie auch mit mehr Optimismus der wirklichen psychologischen Dynamik und der Bedeutung dieser Aspekte widmen - wir wollen diese Aspekte vor allem vom Blickpunkt des individuellen Charakters, der Erbanlagen und der teleologischen Zusammenhänge her betrachten.

Samstag 18. März 2000
Liz Greene, Zürich: Jupiter - Scharlatan oder Verteiler Grosser Gaben?

Wir erforschen den rätselhaften Jupiter, der meist als "Wohltäter" interpretiert wird, obwohl er im Geburtshoroskop oft mit grossen inneren und äusseren Schwierigkeiten im Zusammenhang steht, gleichermassen werden Transite Jupiters von vielen unserer schwierigsten Lebenserfahrungen begleitet. Wir wollen diesen Planeten vom mythologischen, psychologischen und mundanen Blickpunkt aus betrachten, sowie seine Bedeutung im Geburtshoroskop, und in den Transiten und Progressionen erforschen. Wir werden versuchen, die unendliche Vielfalt von Erfahrungen, Wahrnehmungen und Verhaltensweisen, die mit diesem dramatischen und feurigen Spieler im planetarischen Pantheon in Verbindung gebracht werden, zu einem Ganzen zusammenzuführen.

Samstag 28. Oktober 2000
Liz Greene, Zürich: Der Astrologe, der Ratgeber, der Geistliche

Die meisten Astrologen, die ein psychologisches Verständis für ihr Fach mitbringen, erkennen den enormen Wert der Astrologie in einer Beratungssituation an - damit kann auf hilfreiche und heilsame Weise der Zugang zu tiefen seelischen Ebenen des Klienten gefunden werden. Die astrologische Beratung kann aber auch ohne jeden Nutzen bleiben, ja sogar auf beide, den Klienten und den Astrologen, eine destruktive Wirkung haben. Es herrscht einige Verwirrung, manchmal sogar krasses Unwissen darüber, was auf praktischen und subtilen Ebenen in einer Beratungssituation geschieht. Viele Astrologen sind sich der eigenen Motivation nicht wirklich bewusst, oder verstehen zu wenig, was auf unbewusster Ebene zwischen ihnen und den Klienten ausgelöst wird.

Während dieses Seminars werden wir mit Hilfe der astrologischen Symbolik den Zugang zur Beratungssituation ausloten und uns verschiedenen Themen annähern, wie z.B. dem Umgang mit schwierigen Fragen, ethische und philosophische Hintergründe, die Grenzen der Astrologie, Übertragung und Gegenübertragung zwischen dem Astrologen und dem Klienten, Synastrie zwischen den beiden. Es geht auch um praktische Fragen der Grenzsetzung und der Kommunikation.

Dieses Seminar richtet sich nicht nur an Berufsastrologen, sondern auch an alle, die sich mit der Berührungsfläche zwischen astrologischen Inhalten und dem therapeutischen Prozess auseinandersetzen.

Samstag 25. November 2000
Liz Greene, Zürich: Mars: Krieger und Hooligan

Während dieses Seminars wollen wir den "roten" Planeten betrachten, früher als "Übeltäter" begriffen. Heute verstehen wir eher, dass fehlende Anerkennung und mangelnder Ausdruck dieses Planeten hinter vielen inneren und äusseren Schwierigkeiten zu stehen. Mars wird mit einigen der schlimmsten Exzesse von Gewalt und Brutalität der Menschheit in Zusammenhang gebracht. Trotzdem bildet der Instinkt zur Aggression die Grundlage der Egoformation und der Fähigkeit des Indviduums, das in ihm angelegte Potential zu entwickeln. Wenn das natürliche Begehren blind unterdrückt wird, kann es die gesamte Persönlichkeitsstruktur unterminieren. In Mythen, psychologischen Mustern und in der astrologischen Stellung nach Zeichen, Haus und Aspektierung wollen wir untersuchen, wie sich Mars als Segen und in seiner Pathologie ausdrückt, welche Bedeutung er in Beziehungen, im kreativen Selbstausdruck und in der körperlichen Gesundheit einnimmt. Wir werden untersuchen wie Mars individuell und kollektiv blockiert wird und nach positiven Ausdrucksformen dieser Energie suchen, damit sich der Einzelne mit der Marsenergie wohlfühlen kann - auch in einer Zeit, wo dies bestenfalls als "politically incorrect" gilt.


 
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Seminar-Programm

Samstag 27. Januar 2001
Liz Greene, Zürich: Gute Aspekte - alles Harmonie?

In diesem Seminar wollen wir uns den sogenannt "guten" oder "harmonischen" Aspekten widmen, den Trigonen, Sextilen und Halbsextilen. Oft werden diese stark vereinfacht wahrgenommen und ohne Rücksicht auf die Komplextität der menschlichen Psyche interpretiert. Fähigkeiten und Begabungen müssen im Zusammenhang mit den schwierigen Ebenen des Horoskops betrachtet werden. Nur so wird klar, warum diese Gaben so oft unverwirklicht bleiben, gar im Zusammenhang mit Problemen stehen und warum ein verheissungsvoller Transit den erwarteten "Bonus" doch nicht mitbringt. Wir wollen sehen, wie wir mit diesen Aspekten umgehen können, um sie mit grösserer Bewusstheit zu entwickeln und in das Gesamtbild des Horoskops zu integrieren.

Samstag 10. Februar 2001
Liz Greene, Zürich: Merkur - der Joker

Merkur wird oft mit "Intellekt" oder "Kommunikation" gleichgesetzt. Wahrnehmung und Vernunft haben aber nicht immer mit dem Intellekt etwas zu tun - jede Kommunikation kann gleichzeitig auf mehreren Ebenen und in mehreren Realitäten geschehen. Neuere Diskussionen über die Intelligenz spiegeln eine immer breiter werdende Wahrnehmung der wirklichen Komplexität des menschlichen
Verstehens. Heute oft vernachlässigt, erkennt die alchemistische Tradition hingegen in Merkur das wichtigste Symbol der Integration und der inneren Entwicklung. In diesem Seminar werden wir den psychologischen und den
mythologischen Merkur kennenlernen, sowie Merkur im Geburtshoroskop, im Transit und in der Progression. Wir wollen auch seine zyklisch auftretenden Rückläufigkeiten betrachten, die als Auslöser für Verwirrung und Schwierigkeiten im Kollektiv gelten.

Samstag 20. Oktober 2001, Liz Greene, Zürich
Der Psychopath - Astrologische SignaturenHannibal
Die rege öffentliche Diskussion um die Rückkehr des berüchtigten "Hannibal the Cannibal" in die Kinos versinnbildlicht geradezu das Spannungsfeld zwischen unserer tief verwurzelten Angst vor dem, was in pathologisch als Psychopathie bezeichnet wird, und der unwiderstehlichen Faszination, die die Thematik gleichzeitig auf uns auszuüben scheint.
Wir neigen dazu, beim Wort "Psychopath" an Superlative des Grauens zu denken; an abgründige, mörderische Charaktere aus Filmen wie "Das Schweigen der Lämmer" zum Beispiel, an historische Figuren wie Hitler oder an einen Kriminellen wie Charles Manson. Und doch müssen wir uns vergegenwärtigen, dass es in der Realität viele Formen, teils subtilste Abstufungen der Psychopathie gibt. Einigen davon wurzeln und treiben ihre Blüten hinter der Fassade beschaulichsten Vorstadtlebens. Es gibt vielleicht sogar psychopathische Züge an jedem einzelnen von uns.
Dieses Seminar befasst sich mit den möglichen astrologischen Signaturen der Psychopathie. Dabei geht es nicht nur darum, herauszufinden, ob bestimmte Konfigurationen im Radix psychopathische Persönlichkeitsmuster aufzeigen oder andeuten können, sondern auch um die umstrittene Frage, ob ein Mensch ein geborener oder durch Prägung "gemachter" Psychopath sei. Beispielstudien anhand verschiedener Horoskope und eine eingehende psychologische und mythologische Untersuchung der Thematik kann uns einen klareren Einblick in diesen so verstörenden, angsteinflössenden und doch allzumenschlichen Aspekt des Daseins geben.
Seminarteilnehmer sind dazu eingeladen, Horoskope einzubringen, die einen Bezug zum Thema haben.

Samstag 15. Dezember 2001, Liz Greene, Zürich
Trau keinem: Der Saturn-Pluto-Zyklus
Wir erleben im Moment gewissermassen die Halbzeit des gegenwärtigen Saturn-Pluto-Zyklus, der seinen Anfang nahm, als 1982-83 die beiden Planeten in den letzten Graden der Waage in Konjunktion traten.
Dieser wichtige transformative Zyklus widerspiegelt das Erscheinen und die Entwicklung neuer Formen tief verwurzelter menschlicher Überlebensmechanismen, was oft mit der Enthüllung unliebsamer tieferliegender und dunkler Bestandteile der menschlichen Natur einhergeht und den Eindruck einer Konfrontation mit dem Schicksal hinterlassen kann. Und doch: die grundlegende Bedeutung dieser beiden "heftigen" Planeten ist in sich keineswegs negativ. Obwohl wir uns als Individuen und als Kollektiv unter Saturn-Pluto-Transiten oft gezwungen sehen, das anzuschauen, was uns an uns selbst und an anderen am meisten Angst macht, benötigen wir die Ausdauer und die Wahrheitsliebe ebendieser Planeten, um überhaupt die Fähigkeit zu entwickeln, emotionalen Wahrheiten ins Auge zu sehen, das auszuhalten und zu überwinden und als unabhängige Wesen weiter zu funktionieren.
Dieses Seminar will sich mit der gegenwärtigen Saturn-Pluto-Opposition von Zwillingen bis Schütze auseinandersetzen, sowohl aus einem individuellen als auch aus einem kollektiven Blickwinkel, nachdem sie sich sowohl als Konfiguration in Geburtshoroskopen, als auch im grösseren Zusammenhang weltweiter Ereignisse und Trends niederschlägt. Wir werden uns auch mit den besonderen psychologische Gegebenheiten derer befassen, die in entscheidenden Phasen des Zyklus geboren sind, d.h. wenn die beiden Planeten in Sextil, Trigon, Quadrat, Opposition oder Konjunktion stehen. Alle Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, ihre Geburtshoroskope (bitte auf Hellraumfolie) einzubringen.

 

 
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Seminar-Programm


Samstag 19. Januar 2002, Liz Greene, Zürich
Was geschah wirklich mit Baby Jane: Mond und Venus im RadixWhatever Happened to Baby Jane
Mond und Venus gelten als "feminine" Planeten, die, jeder auf seine Weise, verschiedene Aspekte des archetypisch Weiblichen zum Ausdruck bringen. Es wäre aber zu einfach, es bei einer Zuteilung von Mütterlichkeit bzw. romantischer Liebenswürdigkeit bewenden zu lassen. Beide Planeten verfügen über eine ganze Bandbreite hochkomplizierter Ausdrucksmöglichkeiten und Bedürfnisse, und sie bilden in jedem Radix (sei es nun das eines Mannes oder das einer Frau) eine Polarität, die sich nicht nur auf persönliche Beziehungsmuster auswirkt, sondern sich in der Fähigkeit niederschlägt, eine Beziehung zum eigenen Körper herzustellen, sich selbst einen Wert zu geben, und zufrieden, ja körperlich wie seelisch glücklich zu sein.
Wie jede archetypische Polarität führt uns dieses Planetenpaar grosse Herausforderungen vor Augen, die es auszubalancieren und auszudrücken gilt, ungeachtet dessen, ob die beiden im Radix einen gespannten Aspekt bilden oder nicht.
Dieses Seminar will sich mit dem letztlich unauflöslichen Konflikt auseinandersetzen, der dieser Polarität innewohnt, mit den Herausforderungen, die Mond-Venus-Aspekte im Radix bergen, mit den unterschiedlichen und teils auch gleichgelagerten Ausdrucksmöglichkeiten dieser Planeten in den Horoskopen von Männern bzw. Frauen, mit der Relevanz des Planetenpaares in Angelegenheiten der Rivalität oder in Dreiecksbeziehungen, und natürlich mit der wichtigen Rolle, die Mond und Venus bei unserer Wahrnehmung unserer eigenen Mutter spielen (und darüber hinaus eben auch bei unserer Fähigkeit, selbst "mütterlich" mit den Kindern des Geistes und des Köpers umzugehen...) .

Samstag 9. Februar 2002, Liz Greene, Zürich
Die Kunst des Tiefseetauchens: Was uns die Wasserhäuser zu sagen haben
Viertes, achtes und zwölftes Haus bleiben, trotz so vieler intelligenter Artikel und Bücher zum Thema, ein Rätsel für Schüler wie Profis in der Astrologie.
Das hat zu einem guten Teil damit zu tun, dass sich diese Häuser mit sehr feinstofflichen Ebenen des Daseins befassen, die sich nicht eben leicht mit rationalen Erklärungsversuchen fassen lassen. Darüber hinaus hat man von alters her in Lehrbüchern düsterste Dinge mit diesen Häusern in Verbindung gebracht - das achte, zum Beispiel, wurde früher als "Haus des Todes" bezeichnet, das zwölfte als "Haus der Selbstauflösung". Deep Water...
Dies hat unter anderem dazu geführt, dass viele Astrologen es geradezu vermeiden, allzu tief zu schürfen, wenn es um Planeten geht, die in diesen Häusern stehen - oft schlägt uns aus den entsprechenden Deutungen blankes Unverständnis entgegen.
Manche bezeichnen die Wasserhäuser als "Häuser des Unbewussten", demzufolge seien die Planeten, die im Radix dort stehen, halt "unbewusst". Das ist eine reichlich vereinfachte, etwas negative, und womöglich sogar schlicht falsche Definition für diese geheimnisvollen Sphären des Horoskops.
Nichts desto Trotz sagt uns die Besetzung dieser Häuser viel über genau diejenigen Begegnungen mit dem Unsichtbaren, die uns am meisten verunsichern und überfordern, und jenseits dessen auch über die kreativen Urkräfte und die Phantasie des Künstlers. Es ist also sehr wichtig, die Planeten in den Wasserhäusern so tiefgreifend wie möglich verstehen zu lernen.
Dieses Seminar wird sich mit den Wasserhäusern aus mythischer und psychologischer, wie auch aus astrologischer Sicht befassen, wobei antike und mittelalterliche Astrologie genauso zu Wort kommen sollen, wie moderne Ansätze.
SeminarteilnehmerInnen sind herzlich eingeladen, ihre Radix auf Folie mitzubringen.

Samstag 9. November 2002, Liz Greene, Zürich Schwiegermütterwitze sind nicht lustig:
Anderer Leute Familie in der Astrologie
Astrologische Muster zwischen Blutsverwandten stellen einen der interessantesten Bereiche astrologischer Untersuchungen dar. Doch was Anderer Leute Familie...ist mit Leuten, mit denen wir nicht blutsverwandt sind, die uns das Schicksal scheinbar "aufzwingt"? Die Rede ist von "Verwandten", zu denen wir eher zufällig gekommen sind.
Dieses Seminar beschäftigt sich mit der psychologischen Dynamik, die hinter typischen Beziehungen mit Adoptiveltern und -kindern, Stiefmüttern, Stiefvätern und Stiefkindern, Schwiegereltern und Ex-Eheleuten steht. Erstaunlicherweise sind die Verbindungen zwischen unseren Horoskopen und denen der "anderen Familie" genauso eng und stark wie die zu unserer eigenen, leiblichen Familie. Das legt nahe, dass im Leben tatsächlich nichts "zufällig" passiert.
Doch die besondere Psychologie und Mythologie, die solchen scheinbar zufälligen Beziehungen zugrunde liegen, verleihen Verbindungen zwischen den Horoskopen einen anderen und oft sehr problematischen Ausdruck. Je besser wir diese Verbindungen verstehen, desto kreativer können wir den Umgang mit denen gestalten, die völlig unvorhergesehen und zufällig in unser Leben getreten sind und mit denen wir unsere Vergangenheit und unsere Zukunft teilen müssen.


Samstag 7. Dezember 2002, Liz Greene, Zürich
Das Streben nach dem Unerreichbaren: Die FeuerhäuserFeuerhäuser...
Die Feuerhäuser im Horoskop (das erste, fünfte und neunte) bekommen in der traditionellen Literatur in der Regel eine "gute Presse" - im Gegensatz zu den Wasserhäusern. Mit ihnen verbinden wir "Selbstausdruck", "Kreativität", "Glück" und "Philosophie".
Doch diese Häuser sind nicht so einfach wie es auf den ersten Blick scheint, denn sie stellen für jeden Planeten, der darin steht, eine spezielle Herausforderung dar: nämlich wie wir die persönliche Realität mit unseren Visionen in Einklang bringen, die immer außerhalb unserer Reichweite liegen. Feuerhäuser können uns lehren, den Mut aufzubringen und das Leiden zu ertragen, die notwendig sind, um unsere Zukunftsträume und Entwicklungsmöglichkeiten zu verfolgen, obwohl wir wissen, dass wir sie in dieser kurzen Inkarnation nie vollständig erreichen können.
Wir werden uns in diesem Seminar mit den mythologischen, psychologischen und astrologischen Sichtweisen der Feuerhäuser beschäftigen. Wir besprechen nicht nur Planeten, die im Geburtshoroskop dort stehen, sondern auch Transite und Progressionen durch diese Häuser, sowie die Auswirkungen in der Synastrie, wenn die Konstellationen eines anderen Menschen unsere Planeten in Feuerhäusern auslösen.
Außerdem werden wir dem rätselhaften Symbol des Aszendenten auf den Grund gehen, dem Tor zum ersten Feuerhaus und dem Schlüssel zu unserer Sicht der Realität und dazu wie wir nach und nach unsere individuelle, solare Persönlichkeit entwickeln.


 

 

 

 
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Seminar-Programm


Samstag, 3. Mai 2003, Liz Greene, Zürich
Asche zu Asche und Staub zu Staub - die Erdhäuser (Ausgebucht!)
Wenn wir wissen wollen, ob wir Erfolg haben oder ob wir krank werden, sehen wir auf die Planeten in den Erdhäusern. Doch ansonsten werden diese Häuser nicht psychologisch betrachtet. ErdhäuserWir untersuchen auch nicht den Zusammenhang zwischen physischem Körper und Selbstwert, oder inwiefern Krankheit innere Konflikte widerspiegelt.
Die Erdhäuser werden traditionell mit weltlichen Dingen wie Geld, Gesundheit oder Karriere in Verbindung gebracht. Damit bleibt ihnen der tiefere Wert und die Wichtigkeit, die sie verdienen, jedoch versagt. Obwohl psychologische Astrologen alles im Horoskop symbolisch betrachten, besteht dennoch eine Tendenz, Planeten in den Erdhäusern eher wörtlich zu interpretieren. Astrologen tendieren dazu, die tiefere Bedeutung dieser Häuser und die Ebenen des inneren Lebens zu vernachlässigen, die sich im Körper und seinen weltlichen Manifestationen metaphorisch ausdrücken.
Dieses Seminar erforscht die vielen subtilen Schattierungen der Erdhäuser und die tiefere Bedeutung der Planeten, die sie besetzen, sowohl im Geburtshoroskop als auch durch Transite und Progressionen. Diese Häuser, inklusive MC als Spitze des 10. Hauses, zeigen uns, wie wir das, was wir sind, verkörpern und formen müssen. Schließlich sind es diese Häuser, die entscheiden, wie fähig wir sind, die individuelle Persönlichkeit zu verkörpern, mit der wir geboren sind.


Samstag, 25. Januar 2003, Liz Greene, Zürich
What goes around comes around - der Mond und die Kindheit (AUSGEBUCHT!) What goes around, comes around....
Die tief eingeprägten Muster, die der Mond in unserem Geburtshoroskop symbolisiert, spiegeln nicht nur unser mütterliches Erbe wider. Sie zeigen auch unsere Fähigkeit, uns emotional mit anderen Menschen und dem Leben auseinanderzusetzen. Radixaspekte zum Mond können als deutliches Bild dessen gesehen werden, was uns in den ersten zehn Monaten unseres Lebens begegnet und wie wir darmit umgehen. Diese Aspekte formen unsere Reaktionen und färben unsere Wahrnehmung anderer Menschen.
Dieses Seminar beschäftigt sich mit der Geburtsposition des Mondes, insbesondere mit applikativen und separativen Aspekten. Dabei geht es nicht nur um das psychologische Erbe und die Wahrnehmung der eigenen Mutter, sondern auch um die frühe und bleibende Formung unseres inneren Wesens. Viele Beziehungskonflikte und Gesundheitsprobleme haben mit Mondaspekten zu tun.
Die Teilnehmer sind eingeladen, ihre Geburtshoroskope auf Folie mitzubringen, wenn möglich auch das Horoskop der Mutter, damit wir das Verhältnis zwischen dem eigenen Radixmond und der Person untersuchen, mit der wir unsere erste emotionale Bindung formen.


Samstag, 15. März 2003, Liz Greene, Zürich
Der Transit von Uranus in das Zeichen Fische:
Gott neu definieren
(AUSGEBUCHT!)
Im März 2003 verlässt Uranus nach sieben Jahren das Zeichen Wassermann und tritt zum ersten Mal seit 84 Jahren wieder in Fische ein. Gleichzeitig bildet er ein Trigon zu Saturn in Krebs. Dies ist eine wichtige Phase des Saturn-Uranus-Zyklus, der 1989 begann. Obwohl Uranus wieder für eine Weile in Wassermann zurückgeht, werden sich schon zu dieser Zeit große Veränderungen bemerkbar machen, nicht nur in der kollektiven Psyche, sondern auch bei den Menschen mit Planeten am Anfang der beweglichen Zeichen. Uranus in Fische...
Dieses Seminar geht den Chancen und Möglichkeiten des bevorstehenden Transits nach. Wir betrachten die Konstellation in ihrem historischen Kontext, vor allem in Bezug auf Länderhoroskope, und als Reflexion tief-greifender Veränderungen in der kollektiven Psyche. Doch wir untersuchen auch, und das ist für Astrologie-Lernende besonders wichtig, die psychologische Bedeutung dieses Uranus-Transit für Menschen mit Radix-Planeten oder Achsen am Anfang von Fische, Jungfrau, Zwilling und Schütze.


Samstag, 8. November 2003, Liz Greene, Zürich
Wie die Fliege an der Wand: Die Luft-Häuser entdecken (Ausgebucht!)
Die Lufthäuser sind allgemein als "Beziehungshäuser" bekannt, und doch sie beziehen sich nicht auf Gefühle. Sie werden auch manchmal "soziale Luftfliege Häuser" genannt, und dennoch geht es bei ihnen nicht um den emotionalen Austausch zwischen Menschen. Worum geht es dann wirklich bei den Lufthäusern? Was meinen wir damit, wenn wir Worte wie "Kommunikation" und "Bildung" im Zusammenhang mit dem dritten Haus benutzen? Welche Rolle spielen Geschwister in unserer psychologischen Entwicklung? Was ist eine "Gruppe" im Sinne des elften Hauses, und wer wird dazu eingeladen? Und wer wird wirklich durch die Planeten im siebten Haus der "Partnerschaft" beschrieben? Die Lufthäuser sind subtil und schwer zu greifen, wie das Element, dem sie zugeordnet sind. Und wer Planeten dort hat, muss bestimmte Talente entwickeln und bestimmte Schwierigkeiten überwinden, die Welt einfach so zu nehmen, wie sie ist. Dieses Seminar untersucht die Bedeutung der Lufthäuser und der Planeten in ihnen, sowohl im Radix als auch in Transiten und Progressionen, im Mythos, in psychologischen Mustern und persönlichen Fallbeispielen. Seminarteilnehmer/innen sind eingeladen, ihr eigenes Horoskop auf Folie mitzubringen.


Samstag, 6. Dezember 2003, Liz Greene, Zürich
Unter einem anderen Himmel:
Relokationshoroskope psychologisch betrachtet
Relokationshoroksope
Andere Orte, eben so wie andere Menschen, bringen unterschiedliche Facetten unserer Persönlichkeit hervor. Obwohl das Geburtshoroskop unsere grundlegende Persönlichkeit widerspiegelt, kann sogar schon ein kurzer Aufenthalt an einem neuen Ort bestimmte Dimensionen unseres Wesens besonders betonen - manchmal mit erfreulichen Auswirkungen und manchmalauch mit unbequemen. Die Beschäftigung mit Relokationshoroskopen ist faszinierend und wird mit zunehmender Mobilität der Weltbevölkerung immer wichtiger. Doch häufig wird dabei die tiefere, psychologische Dimension dieser Horoskope außer Acht gelassen. Im Seminar erforschen wir, wie Ortsveränderungen die Achsen und Häuserspitzenim Geburtshoroskop verschieben können, so dass die Planetenmuster, die unser innerstes Wesen und unsere Entwicklungstendenzen kennzeichnen, sich an anderen Orten auf andere Art und Weise ausgedrücken. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, relevante Horoskope auf Overhead-Folie mitzubringen.


 

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