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Autorinnen und Autoren
Liz Greene, Astrologin
The Astrologer's Astrologer

Liz Greene wird von professionellen Astrologen geschätzt und verehrt wie sonst kaum eine Kapazität unter ihresgleichen. Mit ihren unzähligen Büchern und Publikationen hat sie die moderne psychologische Astrologie in weiten Teilen geprägt.

Liz GreeneLiz Greene ist Jungsche Analytikerin und Doktor der Psychologie. Sie hat in London an dem "Centre for Transpersonal Psychology" studiert und hält ein Diplom der Fakultät für Astrologische Studien. Sie ist auch Patronin dieser Institution.

Sie hat durch die Verbindung von Astrologie und Psychologie und ihrem immensen Wissen auf beiden Gebieten viel dazu beigetragen, die Astrologie von ihrem Image der Wahrsagerei zu einer modernen Wissenschaft zu führen. Dazu kommt ihre umfangreiche Kenntnis der Mythologie und ihre Intuition. Oft scheint sie direkt aus den Quellen des Kollektiven Unbewussten zu schöpfen.

Die Firma Astrodienst ist stolz, Liz Greene zu ihren Mitarbeiterinnen zählen zu dürfen. Es war ein Meilenstein in der Geschichte der psychologischen Astrologie, als sie in den Jahren 1985-87 das Psychologische Horoskop entwickelte. Liz Greene Alois Treindl, verantwortlich für die Programmierung, und Liz Greene, die Autorin, schufen eine Horoskopdeutung, deren Qualität bis heute unerreicht geblieben ist. Während frühere Computerhoroskope sich auf die Interpretation der einzelnen Elemente in einem Horoskop beschränkten, ging Alois Treindl, ein Spezialist auf dem Gebiet der "Künstlichen Intelligenz", einen Schritt weiter. Es gelang ihm, die Vorgehensweise von Liz Greene bei einer persönlichen Horoskopdeutung mit einem Computerprogramm zu simulieren.

Statt einem widersprüchlichen Aneinanderreihen von Deutungsbausteinen, entstand eine Synthese der verschiedenen Persönlichkeitsanteile, ein Profil einer Person mit ihren Haupt- und Schattenthemen, Stärken und Schwächen. Die Kombination von Astrologie, Tiefenpsychologie und Schreibtalent einerseits, mit einer genialen Programmierung andererseits, verhalf dem Psychologischen Horoskop zu ihrem durchschlagenden Erfolg.

Liz GreeneDiesem ersten Horoskop sind weitere gefolgt, so das Kinderhoroskop, das Beziehungshoroskop, die Jahresanalyse und das Horoskop 2000, auch sie wurden weltweit erfolgreich. Nun ist das Horoskop "Beruf und Berufung" dazu gekommen, und es scheint, als entspreche es einem grossen Bedürfnis.Neben ihrer Arbeit für Astrodienst und dem unermüdlichen Schreiben von Büchern und Fachartikeln, ist Liz Greene Leiterin des Center for Psychological Astrology, einer renommierten Astrologieschule in London. Ausserdem ist sie Direktorin der CPA Press, einem Verlag, der astrologische Sachbücher herausgibt.

 
nach obenPublikationen

Autorinnen und Autoren
Liz Greene: Publikationen

Die hier erwähnten Bücher in deutscher Sprache sind nur ein Teil des umfangreichen Werkes von Liz Greene. Im englischen Teil dieser Seite finden Sie weitere, umfangreiche Literaturangaben.

Die meisten Bücher von Liz Greene können Sie direkt bei www.astronova.com oder bei www.amazon.de bestellen. Klicken Sie einfach auf den entsprechenden Link bei den Angaben zum Buch

  • Das Composit. Im Horoskop das Wesen von Beziehungen erkennen
    Liz Greene - 172 Seiten - Chiron Vlg ISBN 3-925100-75-X
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  • Dreiecksbeziehungen. Astrologie in Beziehungskonflikten
    Liz Greene Taschenbuch - 160 Seiten - Chiron Vlg
    ISBN: 3925100652
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  • Entfaltung der Persönlichkeit durch psychologische Astrologie
    Liz Greene, Howard Sasportas
    370 Seiten (2005) Chiron Verlag, Tübingen

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  • Kosmos und Seele
    Liz Greene Taschenbuch - 303 Seiten (1991) Fischer-TB.-Vlg.,Ffm;
    ISBN: 3596107482

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  • Schicksal und Astrologie
    Die Familie im Spiegel des Horoskops.
    Liz Greene Taschenbuch - 509 Seiten (1994) Heyne, Mchn.; ISBN:3453069447
  • Saturn
    Liz Greene Gebundene Ausgabe - 261 Seiten (1999) Hugendubel, Mchn.
    ISBN:3896313754

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  • Sonne und Mond
    von Liz Greene, Howard Sasportas Gebundene Ausgabe - 285 Seiten - Hugendubel, Auflage: 2. Aufl.
    ISBN: 3880347646

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  • Mars im Horoskop
    Liz Greene, Lynn Bell, Darby Costello, Melanie Reinhart
    Taschenbuch - 320 Seiten (2004) Chiron Verlag, Tübingen
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  • Die Botschaft des Göttlichen Feuers
    Die Sonne im Horoskop und der kreative Weg zu Individualität und Berufung.
    Liz Greene Taschenbuch - 270 Seiten (2004) Chiron Verlag, Tübingen
    ISBN: 3-89997-111-6
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  • Neptun
    Liz Greene Hardcover - 865 Seiten (2003) Chiron Verlag; Tübingen
    ISBN: 3925100776
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  • Uranus im Horoskop
    Prometheus und die Kunst das Feuer zu stehlen.
    Liz Greene Taschenbuch - 308 Seiten (1999) Chiron Vlg., Mössingen; ISBN:392510044X

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  • Die inneren Planeten
    Venus, Mars und Merkur in der Mythologie und im Horoskop.
    Liz Greene, Howard Sasportas Taschenbuch, (1995) Hugendubel, Mchn.;
    ISBN:3880347999

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  • Saturn und Jupiter
    Neue Aspekte astrologischer Praxis. Liz Greene, Stephen Arroyo Taschenbuch - 381 Seiten (1998) Heyne, Mchn.; ISBN:3880348049

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  • Dimensionen des Unbewußten in der
    psychologischen Astrologie

    Liz Greene, Howard Sasportas Taschenbuch - 393 Seiten (1993) Hugendubel, Mchn.;
    ISBN: 3880346704

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  • Prognose und psychologische Dynamik
    Das Horoskop und was es offenbart. Liz Greene Taschenbuch (2000) Chiron Vlg., Mössingen;
    ISBN: 3925100539

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  • Abwehr und Abgrenzung als positive Dimension des Lebens und ihre Entsprechungen im Horoskop
    Liz Greene Taschenbuch - 313 Seiten (1998) Chiron Vlg., Mössingen; ISBN: 3925100334

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  • Der große Zodiac
    Andre Barbault, Linda Goodman, Liz Greene Gebundene Ausgabe - 382 Seiten (1997) Scherz, Mchn.;
    ISBN: 3502199108

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  • Sag mir dein Sternzeichen, und ich sage dir, wie du liebst (mehr Informationen)
    Liz Greene Taschenbuch - 286 Seiten (1999) Droemer, Mchn.;
    ISBN:3426613085

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  • Delphisches Tarot
    Orakel aus der griechischen Götterwelt. Liz Greene, Juliet Sharman-Burke Gebundene Ausgabe - 252 Seiten (1986) Hugendubel, Mchn.;
    ISBN:3896311948
    (leider vergriffen - evtl antiquarisch erhältlich)
 
nach obenLiz Greene Bestseller

Autorinnen und Autoren
Liz Greene Bestseller

Sag mir dein SternzeichenLiz Greene ist unter Astrologen bekannt für ihre exzellenten Fachbücher. Ihr Bestseller "Sag mir dein Sternzeichen..." ist jedoch ein Buch, das kein astrologisches Fachwissen voraussetzt. Ihre Charakterisierungen der Sternzeichen aus dem Blickwinkel von Liebe und Partnerschaft sind treffend und amüsant, aber dennoch nie trivial!

Sag mir dein Sternzeichen, und ich sage dir, wie du liebst

Liz Greene Taschenbuch
286 Seiten (1999) Droemer, Mchn.;
ISBN:3426613085

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"Sag mir dein Sternzeichen..." finden Sie auch als Gratis Horoskop unter dem Titel "Zeichen der Liebe" auf unserer Website.

 

 
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nach obenAstrologie und Computerhoroskope

Autorinnen und Autoren
Interview mit Liz Greene
Astrologie und Computerhoroskope

Frage:
1987 haben Sie und Alois Treindl gemeinsam das erste AstroIntelligence Computerhoroskop entwickelt. Was war Ihre Motivation als Psychologin und beratende Astrologin sich auf ein solches Projekt einzulassen? Was fasziniert Sie an dieser Aufgabe?

Liz Greene:
Astro*IntelligenceMeine ursprüngliche Motivation für die Arbeit an einem Computerhoroskop war reine Neugier: Wenn es möglich wäre, ein Computerprogramm zu entwickeln, das mit Hilfe eines "Expertensystems" eine Synthese der einzelnen Horoskopfaktoren herstellt an Stelle der üblichen linearen, unzusammenhängenden Deutungen, auf denen alle anderen Computerhoroskope aufbauen - könnte es dann einer zuverlässigen Beschreibung der Persönlichkeit und ihrer psychologischen Motivation nahe kommen? Ich hatte keine klare Vorstellung davon, was dabei herauskommen würde oder ob es überhaupt funktionieren könnte. Das Ergebnis hat mich selbst überrascht. Ich denke nicht, dass es mit einem anderen Programmierer möglich gewesen wäre, da Alois hervorragend in diesem Bereich ist und die einzigartige Fähigkeit hat, Computertechnologie mit astrologischem Wissen zu kombinieren.

Frage:
Ist es möglich, die Persönlichkeit eines Menschen mit Hilfe eines Computerhoroskops zu verstehen?

Liz Greene:
Wenn die Horoskopfaktoren als dynamische Energiemuster verstanden werden, die das Programm in einer Synthese zusammenfasst anstatt eine starre Liste von Charaktereigenschaften auszuwerfen - ja, dann kann ein Computerhoroskop sehr tiefe Einsichten in die Persönlichkeit und die Entwicklungstendenzen eines Menschen bieten. Die Schwierigkeit mit den meisten Computerhoroskopen ist, dass die menschliche Psyche nach bestimmten Gesetzen und eigenen dynamischen Energiemustern funktioniert, die Einfluss darauf nehmen, wie unterschiedliche Teile des Horoskops ausgedrückt werden. Wenn man jedoch bei einer computergesteuerten Deutung darauf verzichtet, die Erkenntnisse der Psychologie auf das Geburtshoroskop anzuwenden und mit den einzelnen Konstellationen des Horoskops zu verbinden, kommt dabei lediglich eine Liste von Charaktereigenschaften heraus, die einander zum Teil sogar widersprechen. Darin erkennt man weder einen Wesenskern noch vermittelt sie irgendeine Spur von Lebendigkeit.

Frage:
Was leistet ein AstroIntelligence Horoskop im Vergleich zu einem persönlichen Beratungsgespräch? Kann eine solche schriftliche Deutung den persönlichen Dialog ersetzen?

Liz Greene:
LabyrinthEine schriftliche Deutung kann das persönliche Gespräch zwischen Astrologen und Klienten nicht ersetzen - sie kann jedoch sehr hilfreich sein. Das Wichtigeste, was einem Computerhoroskop fehlt - so anspruchsvoll es auch sein mag - ist, dass der Computer einfach nicht feststellen kann, in welchem Maß die Person ihren freien Willen dazu nutzt, die verschiedenen Dimensionen des Geburtshoroskops zum Ausdruck zu bringen. Ein Horoskop kann nichts über den Bewusstseinsstand eines Menschen aussagen. Ein Mensch, der an sich arbeitet und sich bemüht, die versteckten Seiten seiner Persönlichkeit zu integrieren, drückt seine Planeten, Zeichen und Aspekte anders aus, als jemand, der sie sehr unbewusst und unreflektiert lebt und allen anderen die Schuld an seinen Problemen und Konflikten gibt. Der Unterschied liegt hier nicht im eigentlichen Charakter der Person, sondern darin, auf welcher Ebene sich das Horoskop ausdrückt. Die angeborene Persönlichkeit zeigt sich im Horoskop, ebenso wie die Art und Weise, wie sie sich wahrscheinlich im Laufe der Zeit entwickeln wird. Doch je bewusster wir sind, desto weniger sind wir dem "Schicksal" unserer unbewussten Komplexe und Zwänge ausgeliefert. Nur ein Gespräch mit einer Klientin oder einem Klienten kann enthüllen, in welchem Maß sie oder er die Verantwortung für die eigene Psyche und das eigene Leben übernimmt.

Frage:
Neben dem Psychologischen Horoskop haben Sie noch weitere geschrieben, wie z.B. das Kinderhoroskop, Beruf und Berufung oder das Beziehungshoroskop. Planen Sie noch weitere Projekte?

Liz Greene:
Wir haben uns schon über einige potentielle Projekte unterhalten, und eines oder zwei davon werden voraussichtlich im nächsten Jahr weiter entwickelt werden. Unser Favorit ist im Moment ist ein Programm, das sich damit beschäftigt, was auf der psychologischen Ebene passiert, wenn wir unseren Geburtsort verlassen und uns woanders auf der Welt niederlassen. Da die Weltbevölkerung immer mobiler wird, ist das ein interessantes Forschungsfeld. Außerdem haben schon viele Menschen Interesse an einer solchen Analyse bekundet. Wir können unser Geburtshoroskop nicht umtauschen, indem wir woanders hinziehen, und es wäre auch nicht weise, so eine wichtige Lebensentscheidung lediglich aufgrund eines Relokationshoroskops zu treffen. Aber es gibt subtile Veränderungen in der Art, wie wir unser Geburtshoroskop ausdrücken. Und es ist sicher sehr hilfreich, diese zu verstehen, wenn ein solcher Umzug tatsächlich stattfindet.

Astrologie in der modernen Welt

Frage:
Astrologie wird seit über 3000 Jahren betrieben. Denken Sie, dass eine so alte "Wissenschaft" das Potential hat, uns bei der Lösung der komplexen individuellen und kollektiven Probleme zu helfen, mit denen wir in der heutigen Welt konfrontiert werden?

Liz Greene:
Astro*IntelligenceObwohl sich unsere Ansichten über den Kosmos in drei Jahrtausenden verändert haben und unsere Technologie die Art und Weise verändert hat, wie wir der äußeren Wirklichkeit begegnen, hat sich die wesentliche Natur des Menschen in dieser Zeit nicht sehr - wenn überhaupt - gewandelt. Die Astrologie ist die erste Form der Psychologie und vielleicht noch immer die anspruchsvollste und umfassendste; und sie bleibt auch weiterhin eine extrem hilfreiche symbolische Landkarte der wesentlichen Entwicklungsmuster in Individuen und im Kollektiv. Das Bemerkenswerte and der astrologischen Landkarte ist, dass sie so viele verschiedene Ebenen hat und dass sie sich mit vielen verschiedenen psychologischen und spirituellen Sichtweisen in Einklang bringen lässt. Die Beschäftigung mit Horoskopen von Ländern und deren Staatsoberhäuptern kann uns ein tieferes Verständnis der Weltereignisse vermitteln. Doch letztendlich können wir die komplexen Probleme der modernen Welt nur dadurch lösen, dass jeder und jede Einzelne die Verantwortung dafür übernimmt, das eigene Leben bewusster und kreativer zu gestalten. Hier ist die Astrologie wahrscheinlich das nützlichste Instrument von allen, denn sie kann sehr viele Einsichten in das Verständnis unserer Selbst bieten. Und Selbsterkenntnis ist absolut notwendig, um intelligente und konstruktive Entscheidungen treffen zu können, die helfen eine bessere Welt zu schaffen.

Frage:
In seinem Buch "Psychologie der Zukunft" schreibt der bekannte amerikanische Psychiater Stanislav Grof, dass er in der Astrologie ein unentbehrliches Hilfsmittel gefunden habe, um die menschliche Psyche zu verstehen. Können Sie sich vorstellen, dass astrologische Konzepte in der näheren Zukunft in das weite Feld der Psychologie integriert werden?

Liz Greene:
Die Astrologie ist schon seit langer Zeit in die Tiefenpsychologie integriert. Jung nutzte Geburtshoroskope, um seine Patienten besser zu verstehen, und einige Jung-Institute rund um die Welt unterrichten sogar seit vielen Jahren Astrologie. Es gibt viele Praktizierende der Psychosynthese, die die Astrologie nutzen, um ein besseres Verständnis ihrer Klienten zu bekommen. Der Wert der astrologischen Deutung hat schon in vielen Bereichen der modernen Psychologie seine Spuren hinterlassen. Sogar die klinische Psychologie wie sie an den Universitäten gelehrt wird öffnet sich langsam für die Astrologie - jedenfalls in Großbritannien, wo auch astrologische Forschung betrieben wird, etwa an den Universitäten von London und Southampton. Andere Universitäten, wie zum Beispiel Kent, Leicester und Bath, bieten Kurse über die Geschichte der Astrologie an. Ähnliches geschieht auch in den USA. Es scheint immer attraktiver zu werden, Astrologie in akademische Lehrpläne zu integrieren, inklusive in die der Psychologie. Ich glaube, es wird nicht lange dauern bis die Astrologie auch in der Psychologie und Psychotherapie immer mehr Anerkennung als wertvolles Hilfsmittel findet. Die astrologische Landkarte bietet ein ungeheuer genaues Bild der Persönlichkeitsstruktur eines Menschen. Ebenso hilfreich ist die Astrologie, um bestimmte Lebensphasen, in denen eine Person wichtige Erfahrungen durchlebt, auf einer tieferen Ebene zu verstehen. Der Eintritt von Uranus in Fische und - in ein paar Jahren - von Neptun in Fische wird sehr wahrscheinlich unsere Blickrichtung weg von Technologie und Kollektivdenken hin zur inneren Welt lenken - zur Phantasie, den Geist und die versteckten Dimensionen der Wirklichkeit. Das bringt die Astrologie zweifellos ins Rampenlicht - als einen Weg, um diese tieferen Dimensionen des Lebens zu erforschen.

© Astrodienst / Liz Greene, 2003

 

 
nach obenBeruf und Berufung

Autorinnen und Autoren
Interview mit Liz Greene
Das Horoskop "Beruf und Berufung"

"Die innere Berufung hat wenig mit der Lohnhöhe zu tun, sie spiegelt vielmehr die Suche nach einem sinnerfüllten Leben."

P.I.:
Liz Greene, Ihre neue Horoskopdeutung "Beruf und Berufung" ist seit November 2000 veröffentlicht.. Was können Ihre Leser und Leserinnen erwarten?

Liz Greene:
Viele Menschen sind hilflos, wenn sie einen Beruf wählen sollen, weil sie sich selbst zu wenig kennen. Schon während der Ausbildung probieren sie, sich ganz nach den Bedürfnissen des Marktes zu richten. Sie versuchen, einen Beruf mit guten Verdienstmöglichkeiten zu finden, oder einen, der nicht so schnell vom Arbeitsmarkt verschwinden wird. Nach solchen Kriterien treffen sie eine Wahl. Viele fragen gar nicht nach einem befriedigenden Berufsleben. Beruf und Berufung Ich finde aber, dass man sich dieser Frage von Innen her nähern sollte. Bevor junge Menschen überhaupt beginnen, sich mit der Auswahl einer Lehre oder eines Universitätsstudiums zu befassen, sollten sie etwas über sich selbst erfahren. Sie sollten wissen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen, welche Fähigkeiten sie haben, und was sie von Herzen gerne tun. Nur so können sie eine kluge Wahl treffen. Die innere Berufung hat wenig mit der Lohnhöhe zu tun, sie spiegelt vielmehr die Suche nach einem sinnerfüllten Leben. Ein solches Leben wird erst möglich, wenn das Herz mitredet und man seine Tage mit einer Arbeit füllt, die einem wirklich etwas bedeutet - statt nur die Monatsrechnungen begleichen zu wollen. Man kann seine Fähigkeiten dann in Übereinstimmung mit dem eigenen Wesen ausweiten. Das neue Horoskop bietet auf dieser Ebene Unterstützung. "Beruf und Berufung" soll eine psychologische Auseinandersetzung mit diesem Thema ermöglichen.

P.I.:
Erhalten die Leser und Leserinnen konkrete Ratschläge über passende Stellen?

Liz Greene:
Das Geburtshoroskop kann keine genaue Beschreibung einer "richtigen" Stelle liefern. Die Deutung macht keine spezifischen Angaben, sie zeigt allgemeine Richtlinien auf. Es gibt, zum Beispiel, Leute, die sehr sensibel und feinfühlig sind, und denen das Wohl ihrer Mitmenschen sehr am Herzen liegt. Sie haben eine Begabung dafür, mit Menschen zu arbeiten. Darin liegt ihre Berufung. Es gibt mehrere Tätigkeitsfelder, die einer solchen Berufung entsprechen können, sie könnten eine therapeutische Arbeit ausüben, könnten Berater sein, Lehrer sein, oder in gewissen Bereichen der Justiz tätig sein. Es wird leichter sein, das Passende zu finden, wenn die allgemeine Richtung stimmt.

K.B.:
Spielen bestimmte Planeten und Konstellationen in dieser Interpretation eine besonders wichtige Rolle?

Liz Greene:
Teilweise, ja. Aber das ganze Horoskop muss berücksichtigt werden. Die traditionelle Astrologie betrachtet in diesem Zusammenhang etwa das zehnte und das sechste Haus, oder das Zeichen an der Himmelsmitte. Das funktioniert aber eigentlich nicht. Eine Berufung ist Ausdruck des ganzen Menschen, es sollten so viele Teile dieser Person wie nur möglich mit einbezogen werden. Die Sonne im Horoskop ist mir in diesem Zusammenhang wichtig, da alles, was die Sonne betrifft, mit dem Gefühl der Einzigartigkeit eines jeden Menschen zusammenhängt, und mit der Wahrnehmung seines ganz besonderen Schicksals. Das ist aber nur ein Teil der Analyse, es geht wirklich um das ganze Horoskop.

"Eine abwechslungsreiche Laufbahn kann als Suche nach dem richtigen Beruf verstanden werden, es kann aber auch verschiedene Formen für den gleichen Inhalt darstellen."

P.I.:
Welche Themen werden besprochen?

Liz Greene:
Der erste Programmteil beschreibt die allgemeine Lebenseinstellung der Person, wie sie sich und die Welt wahrnimmt, und die Stärken, die sie schon aufgrund ihres Temperaments mitbringt. Es gibt ja Menschen, die eher rationale Werte haben, es gibt Empfindungstypen, es gibt Leute, die sich nach ihren Intuitionen richten, oder andere, die sich über ihr Gefühlsleben wahrnehmen. Im ersten Teil wird der grundlegende Persönlichkeitstyp wiedergegeben. Es ist offensichtlich, dass gewisse Temperamente in bestimmten Berufssparten zu Hause sind. Eine Person mit einem sehr wachen, neugierigen Geist wird sich, zum Beispiel, in einer Anstellung äusserst unwohl fühlen, wo sie den ganzen Tag lang Briefe in Umschläge steckt, oder einer ähnlich monotonen Beschäftigung nachgeht. So eine Arbeit ist für einen solchen Typ unerträglich.

Im zweiten Teil geht es um bestimmte Fähigkeiten und Begabungen. Vor dem Hintergrund des ganzen Horoskops werden einzelne Faktoren im Detail besprochen. Es geht um Themen wie das Können des Einzelnen und um das Arbeitsumfeld, welches zu ihm passt. Es gibt Leute, die im Team gut funktionieren, andere, die klar strukturierte Institutionen schätzen, und wieder andere, die am liebsten alleine arbeiten. Solche Fragen finden hier eine Antwort.

Im nächsten Teil werden Grenzen, Begrenzungen und Konflikte erwähnt, die eventuell beachtet werden sollten. Es geht hier nicht um "Fehler", oder um Dinge die immer "falsch" laufen - jeder findet irgendwo seine Grenzen. Meist entspringen diese Schwierigkeiten einem mitgebrachten Thema, es hat keinen Sinn, sie einfach verleugnen zu wollen. Statt dessen sollte man versuchen, kreativ mit diesen Begrenzungen umzugehen, mit ihnen zu arbeiten und sie vielleicht sogar zum eigenen Vorteil einzusetzen.

Der letzte Abschnitt ist dreigeteilt. Der erste Teil beschreibt, wie die Person mit anderen zusammenarbeitet und geht auf den Umgang mit Arbeitsbeziehungen ein. Es kann, zum Beispiel, vorkommen, dass ein Angestellter eigentlich nur ungerne in der Gesellschaft anderer ist, oder allzu kontrollierend auf seine Mitarbeiter wirkt. Danach kommt ein Abschnitt über spezifische Ängste oder Befürchtungen im Zusammenhang mit Leistung und Erfolg, falls solche im Horoskop angedeutet sein sollten. Hier werden tiefliegende Unsicherheiten aufgespürt und sorgfältig betrachtet.

Im letzten Teil geht es um den Erfolg. Erfolg zu haben bedeutet jedem Menschen etwas anderes. Manchen ist der materielle Erfolg wichtig, sie fühlen sich wohl, wenn Bankkonto und Eigenheim immer voller werden. Anderen bedeuten diese Dinge überhaupt nichts - sie empfinden sich als erfolgreich wenn sie anderen helfen und sich nützlich machen oder eine künstlerische Vision verwirklichen können. Hier werden die tiefsten Werte der Person beschrieben. Wenn wir uns nach diesen richten und sie umsetzen, werden wir bestärkt in dem Gefühl, das Beste aus unserem Leben zu machen.

P.I.:
Kann sich eine Berufung im Laufe der Zeit ändern?

Liz Greene:
Oberflächlich betrachtet mag es so aussehen, ja. Wechsel und Veränderungen der Berufsrichtung kommen ständig vor, und manche brauchen sehr viel Zeit bis sie überhaupt eine Richtung finden. Trotzdem, tief im Innern, bleibt der Mensch unverändert. Eine abwechslungsreiche Laufbahn kann als Suche nach dem richtigen Beruf verstanden werden, es kann aber auch verschiedene Formen für den gleichen Inhalt darstellen. Wenn eine Frau, zum Beispiel, als Therapeutin ihre Laufbahn beginnt, dann noch Medizin studiert und schliesslich Astrologin oder Naturheilpraktikerin wird, so ist die innere Verbindung ganz deutlich sichtbar. Die äusseren Formen haben alle im gleichen Kern ihren Ursprung. Im Inneren eines jeden Menschen gibt es etwas Unveränderbares, eine gleichbleibende Essenz. Oft entwickelt sich dieser Kern nur sehr langsam und die Berufung wird erst nach der ersten Lebenhälfte sichtbar, oder gar später. Es findet eine andauernde Suche statt, indem verschiedene Situationen ausprobiert werden. Erst wenn der innere Kern einer Person in seinem Beruf einen Ausdruck findet, kann es eine wirkliche Erfüllung in der Arbeit geben.

"Erst wenn der innere Kern einer Person in seinem Beruf einen Ausdruck findet, kann es eine wirkliche Erfüllung in der Arbeit geben."

P.I.:
Es geht also um dasselbe Thema, nur auf verschiedenen Ebenen?

Liz Greene:
Ja, genau. Der eigentliche Zweck dieser astrologischen Arbeit besteht darin, diesen Kern sichtbar zu machen. Das Leben eines Menschen ist immer Ausdruck genau dieser Person, es geschieht nichts aufs Geratewohl. Von aussen betrachtet mag es manchmal ziellos aussehen, wenn sich einer mal für diese Stelle entscheidet, mal für jene. Es besteht aber trotzdem eine Verbindung, und diese wird uns zeigen, wonach diese Person strebt. Wohin führt die Suche? Was ist ihr wirklicher Inhalt? Wenn diese Fragen beantwortet werden können, kann ein Beruf gewählt werden, der dieser Person auf möglichst vielen Ebenen entspricht. Selbst wenn der Kern einer Person sich nicht vollkommen im Beruf spiegeln kann - sie wird dann sagen können: "Das ist der richtige Weg für mich, das ist lohnend und befriedigend!" Dieses Gefühl, am richtigen Ort zu sein, bleibt erhalten, auch wenn es Schwierigkeiten gibt. Es muss "von Herzen kommen", die Dinge des Herzens verändern sich nicht.

P.I.:
Empfehlen Sie, dass Arbeitgeber und Personalchefs dieses Horoskop für professionelle Zwecke einsetzen?

Liz Greene:
Die Horoskopdeutung kann eine wertvolle Hilfe sein, wenn sie mit Vernunft und ohne Vorurteile eingesetzt wird. Eine solche Anwendung setzt ein gewisses Niveau des Arbeitgebers voraus, damit kein starres Urteil gefällt wird. Dieser Horoskopinterpretation kann man nicht entnehmen, ob jemand eine gute Mitarbeiterin sein wird oder nicht. Bis eine Angestellte ihr volles Potential verwirklicht, kann allerhand dazwischenkommen. Es könnten sich vielleicht im Verlauf der Zeit gewisse Konflikte im Büro entwickeln, oder sie könnte sich dafür entscheiden, ein Kind zu bekommen. Wenn eine Arbeitnehmerin gesucht wird, die sich gerne leiten lässt und gewissenhaft Routinearbeiten erledigen muss, sollte der Arbeitgeber sich bemühen, eine Person zu finden, deren Temperament diesen Anforderungen entspricht. Es gibt nämlich Temperamente, die mit einer solchen Struktur Probleme haben werden. Sollte eine Person eingestellt werden, die diesen Anforderungen nicht entspricht, wird sie vielleicht immer mehr wollen, und darauf warten, sich einzubringen. Wenn die Stelle ihr nicht das bietet, was sie braucht, wird sie wieder gehen. Das Wissen um solche Veranlagungen kann dem Arbeitgeber sehr nützlich sein. Es geht dabei nicht um eine irgendwie geartete Verurteilung der Person, sie hat vielleicht einige Fähigkeiten, die der Arbeitgeber an diesem Ort nicht einsetzen kann. Sie könnte aber auch die gefragten Eigenschaften mitbringen. Die Analyse kann also in diesem Rahmen sehr viel bringen. Man sollte aber immer bedenken, dass sie nicht im Sinne einer Vorverurteilung eingesetzt werden sollte, und dass sie Unvorhersagbares nicht vorhersagen kann.

"Die Technologien der Arbeitswelt entwickeln sich so schnell, dass viele Tätigkeiten in den nächsten Jahren als Arbeit wegfallen werden. Da ist ein Bewusstsein der eigenen Mitte um so wichtiger."

K.B.:
Die Anforderungen der Arbeitswelt verändern sich so schnell - wie sollen Menschen noch zu einer Berufung finden?

Liz Greene:
Ich habe versucht, schon im Aufbau der Deutung diese Frage zu berücksichtigen. Gerade aus diesem Grunde ist es unmöglich, ganz konkret zu werden und eine bestimmte Arbeit oder ein bestimmtes Unternehmen vorzuschlagen. Die Technologien der Arbeitswelt entwickeln sich so schnell, dass viele Tätigkeiten in den nächsten Jahren als Arbeit wegfallen werden. Da ist ein Bewusstsein der eigenen Mitte um so wichtiger, und gerade dieses möchte ich mit diesem Horoskop unterstützen. Die Herausforderung besteht darin, das zu erkennen, was uns wertvoll ist. Selbst wenn die äusseren Formen der Arbeit sich ändern - der Geist, der die individuelle Berufung inspiriert, bleibt der selbe. Sicherlich, es ist schrecklich, wenn die Firma für die man arbeitet untergeht. Aber wer im eigenen Können und Selbstverständnis verwurzelt ist, kann seine Werte auch in einer neuen Tätigkeit wiederfinden. Vielleicht müssen neue Techniken gelernt werden, aber wenn der Kern stimmt, wird die Motivation dafür vorhanden sein.

K.B.:
Es dreht sich also immer um den Kern ...

Liz Greene:
Ja. Das ist, meiner Meinung nach, die wirkliche Bedeutung von "Berufung". Viele sind mit ihrem Arbeitsalltag unzufrieden, weil sie keinen Beruf gewählt haben, der ihnen entspricht. Wer Ritual, Rhythmus und Routine liebt, kann Erfüllung finden, als Maurer zu arbeiten. Dieser Beruf kann eine echte Kunstform sein. Falls irgendwann Backsteine aus unserem Alltag verschwinden, wird er diese Qualität an einem anderen Medium zum Ausdruck bringen können. Lebensziele können nicht von äusseren Umständen diktiert werden. Ob eine Laufbahn zum "Erfolg" führt, ob die Eltern damit einverstanden sind, ob ein Beruf Ansehen verleiht - diese Kriterien entstammen den äusseren Umständen. Statt dessen geht es hier eigentlich um die Frage, wie wir der Welt einen Beitrag leisten können und was uns teuer und lieb ist.

K.B.:
Im Informationszeitalter werden wir dauernd mit Wissen bombardiert, wir werden von Eindrücken überflutet und müssen andauernd dazulernen. Wie sollen wir damit umgehen?

Liz Greene:
Wenn man das Gefühl hat, vom Chaos überflutet zu werden, liegt die Ursache zum Teil darin, dass die eigene Mitte nicht wahrgenommen wird. Man wird erschlagen von Eindrücken und Einfüssen, bis hin zur Fragmentierung. Wo gibt es heute noch gültige Wahrheiten? Kulturelle Verschiebungen, Informationsfluten, der rasante Wandel der Technologien, die Unsicherheiten in der Arbeitswelt - wir befinden uns in einer Zeit grosser Veränderung. Da hilft nur eines - im Inneren des Menschen braucht es einen stabilen, festen Kern. Man muss wissen wer man ist, welche Fähigkeiten zu einem gehören und welche Tätigkeiten dem Herzen entsprechen. Wenn der Kern gut spürbar ist, stellen notwendige Anpassungen kein Problem mehr dar. Sie sind manchmal unangenehm, aber das Leben ist nun mal nicht immer gerecht. Alles hängt davon ab, ob wir die notwendigen Anpassungen bewältigen können, gestützt auf ein solides Wissen, wer wir sind. Wir können uns neue Fertigkeiten aneignen: Wir können lernen, mit einem Computer umzugehen, neue Sprachen zu reden oder neue künstlerische Fertigkeiten zu entwickeln. Aber niemand kann lernen, ein anderer zu sein als er ist.

Dieses Interview wurde Herbst 2000 durchgeführt.
Die Fragen stellten Karin Baasch und Peter Isler.

 

 

 
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Autorinnen und Autoren
Seminare

Wir freuen uns, Ihnen die nächsten Seminare ankündigen zu können. Sie werden vom Centre for Psychological Astrology, der Schule von Liz Greene in London angeboten. Die Seminare finden in London statt, die Kurssprache ist englisch (keine Übersetzung).


CPA - Centre for Psychological Astrology
Seminars in London
Liz Greene's seminars in London are part of the astrology training program offered by her school, the Centre for Psychological Astrology (CPA). Most school seminars can also be booked by non-students. All London seminar schedule are here.

 
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Seminar-Programm

Samstag/Sonntag 17./18. Juni 95
Liz Greene, England: Männlichkeit und Weiblichkeit im Horoskop

Dieses Wochenendseminar behandelt das Gleichgewicht und die wechselseitigen Beziehungen zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit mit Blick auf die Tierkreiszeichen, Planeten und das individuelle Horoskop. Auch psychologische Fragen hinsichtlich Sexualität, sozialer Konditionierung und Prägung durch die Eltern sollen im Zusammenhang mit astrologischen Konstellationen untersucht werden.


Samstag/Sonntag 16./17. September 1995
Charles Harvey, England: Gegensätze, Spannungen und Lösungsmöglichkeiten im Horoskop

Wir leben in der Mitte "zwischen den Göttern und den wilden Tieren", zwischen Bewußtheit und Unbewußtem, zwischen der Gesellschaft und unserem Selbst, zwischen Optimismus und Pessimismus, Liebe und Haß, Triumph und Tragödie, und vielen anderen Gegensätzen. Anhand von Beispielhoroskopen und den Horoskopen von Seminarteilnehmern werden wir die Dynamik einiger Polaritäten des Horoskops wie auch der menschlichen Existenz erforschen. Wir werden uns damit beschäftigen, wie sich diese Gegensätze im Leben äußern, und nach kreativen Möglichkeiten suchen, unsere eigenen Schwierigkeiten zu lösen und unsere inneren Widersprüchlichkeiten miteinander zu vereinbaren.

Charles Harvey ist Astrologe seit 1966 und gilt als einer der führenden Fachleute auf der Welt. Seit 1973 ist er Präsident der Britischen Astrologischen Vereinigung, seit 1992 leitet er zusammen mit Liz Greene das Centre for Psychological Astrology in London.

In Memoriam
Charles Harvey

22. Juni 1940- 22.Februar 2000
von Liz Greene

 

 

 

Samstag/Sonntag 21./22. Oktober 1995
Liz Greene, England: Pluto im Schützen: Angst, Fundamentalismus und das neue Gesicht Gottes

Dieses Wochenendseminar nimmt den Eintritt Plutos in den Schützen als Ausgangspunkt zur Untersuchung der Veränderungen und Umwälzungen in den religiösen und spirituellen Bereichen in bezug sowohl auf den Einzelnen als auch auf die Gemeinschaft. Neben verschiedenen Auswirkungen von Pluto-Transiten auf das individuelle Horoskop werden wir auch den weiteren historischen Kontext sowie die gegenwärtigen Trends untersuchen, die jetzt innerhalb verschiedener esoterischer und exoterischer religiöser Richtungen auftreten. Besonders eingehend werden wir uns mit der - sowohl für den Einzelnen als auch für Gruppierungen bedeutsamen - Psychologie des Fundamentalismus beschäftigen.

Samstag 4. November 1995
Charles Harvey, England: Ist Ihr Mars wütend oder deprimiert? Wie man den Mars im Horoskop verstehen und mit ihm arbeiten kann

Selbstbehauptung oder Tod! Mars ist unentbehrlich für unser körperliches Überleben, unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Äußert er sich jedoch unangemessen, so verkaufen wir uns möglicherweise unter Wert, sabotieren uns selbst oder werden deprimiert. Gerät unser Mars außer Kontrolle, so kann dies zu Gewalt, Tyrannei und Zerstörung führen. Anhand von Beispielhoroskopen und den Horoskopen von Seminarteilnehmern werden wir die Funktion und die Pathologie des Mars untersuchen und erforschen, wie wir mit diesem Planeten arbeiten und seine Energie zu unserem eigenen und dem Vorteil anderer umwandeln können.

 

 
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Seminar-Programm

Samstag 10 Februar 1996
Liz Greene, England: Die Astrologie des Todes

Der Tod ist ein unbequemes Thema für Astrologinnen und Astrologen -- nicht zuletzt deshalb, weil sich die traditionelle Astrologie sehr stark mit der Vorhersage des Todes beschäftigte; doch eine solche Haltung ist für psychologisch orientierte Menschen oft verwirrend oder unannehmbar. Dieses Seminar wird sich anhand von Beispielhoroskopen nicht nur mit den verschiedenen Konstellationen beschäftigen, die zum Zeitpunkt des Todes auftreten, sondern auch der schwierigen Frage nachgehen, ob der Tod vorhersagbar ist oder nicht bzw. auf welcher Bedeutungsebene dies möglich sein könnte. Kompliziertere Sachverhalte wie z.B. Selbstmord werden ebenso untersucht wie die moralischen Fragen, vor die sich der Astrologe gestellt sieht, wenn er den Tod eines Klienten voraussagen soll.

Saturday 23 March 1996
Charles Harvey, England: Polaritäten -- Schlüssel zur Horoskopdeutung

Jung sagte einmal, "Die Psychologie des individuellen Menschen entspricht dem Verhältnis seiner inneren Widersprüche". Eine an den verschiedenen Widersprüchen des Horoskops orientierte Deutung ist ein einfacher, doch zugleich sehr aufschlußreicher Weg zu größerer Selbsterkenntnis für uns selbst und unsere Klienten. Dieses Seminar wird sich mit der Dynamik, der Paradoxie und den kreativen Lösungsmöglichkeiten von Polaritäten wie Sonne-Mond, Venus-Mars sowie Saturn im Verhältnis zu den anderen Planeten beschäftigen.

Samstag 29. Juni 1996
Charles Harvey, England: Transite und der Individuationsprozeß

Unser Weg von der Umarmung der Großen Mutter zum Annehmen unserer eigenen Seele ist anstrengend und gefährlich. Paradoxerweise sind die äußeren Planeten nicht nur richtungweisend in bezug auf die aktuellen Entwicklungen im kollektiven Unbewußten, sie sind auch Wegweiser und Schlüssel zu individuellem Wachstum und Selbsterkenntnis. Dieses Seminar wird sich damit befassen, wie wir uns beim "Großen Werk" an uns selbst und unseren Klienten besser auf diese Zyklen einstellen und mit ihnen arbeiten können.

Samstag 28 September 1996
Liz Greene, Küsnacht: Uranus und die Kunst des Feuerdiebstahls

In der Astrologie wird Uranus oft als "Individualität" definiert, doch mit individuel ler Entwicklung und individuellen Werten hat dieser äußere Planet nur wenig zu tun. Dieses Seminar wird sich mit dem uranischen Geist als einer mächtigen kol lektiven Kraft auseinandersetzen, die sowohl den einzelnen als auch ganze Gruppen von Menschen beeinflußt. Wir werden die Bedeutung dieses Planeten am individuellen Geburtshoroskop und in Mundan-Horoskopen untersuchen und uns aus historischer Perspektive mit seinen zyklischen Konstellationen mit anderen Planeten und deren Niederschlag in der sozialen, wissenschaftlichen, religiösen und künstlerischen Entwicklung des Menschen beschäftigen.

Samstag 23 November 1996
Liz Greene, Küsnacht: Die Transite von Saturn und Uranus

Saturn und Uranus bilden mit ihren Bewegungen ein zyklisches Entwicklungs muster, dem wir alle während bestimmter Lebensabschnitte unterworfen sind. In ihrer mythischen Rolle als Vater und Sohn, die auf immer verfeindet sind, spiegeln diese beiden Planeten innere Bedürfnisse und Bestrebungen wider, die uns in gegensätzliche Richtungen ziehen. Dieses Seminar will mehr Verständnis für ge wisse kritischen Lebensabschnitte vermitteln, indem es die Bedeutung der beiden Planeten untersucht ­ sowohl jeder für sich genommen, als auch beide zusammen als ein dynamisches Kräftepaar, im Aspekt zu anderen Planeten des Geburts bildes und im Transit zu ihren eigenen Geburtspositionen.


Samstag 30 November 1996
Charles Harvey, England: Die Astrologie des Todes ­ Teil 2

Charles wird sich ­ anknüpfend an Liz Greene's Teil 1 ­ näher mit dieser überaus wichtigen, gemeinhin aber vermiedenen Lebensdimension beschäftigen. Der Tod kommt zu uns allen. Es gehörte zu den Aufgaben des traditionellen Astrologen, zu bestimmen, wann der terminus vitae voraussichtlich eintreten werde. Moderne Astrologen distanzieren sich von dieser Art des Fatalismus. Es gibt viele Tode: das Absterben alter Gewohnheiten und Denkweisen, das Loslassen, der Verlust von Möglichkeiten der Einflußnahme, die Auseinandersetzung mit "Sackgassen" im Beruf, im Familienleben und in Beziehungen ­ all das kann ebenso schwierig sein wie die Konfrontation mit dem unausweichlichen körperlichen Ende unseres eigenen Lebens wie auch dem geliebter Menschen. Die Astrologie bietet uns mit Transiten, Progressionen und anderen Methoden weitreichende Hinweise auf derartige Übergangszustände und hilft uns, über die Unausweichlichkeit von Wandel und Tod nachzudenken und damit im Einklang zu stehen.

 

 

 
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Seminar-Programm

Samstag 25. Januar 1997
Liz Greene, Küsnacht: Komplexe und Projektionen im Horoskop

Die Idee des Komplexes ist einer der wichtigsten Bausteine der Tiefenpsychologie, und sie kann für unsere astrologischen Interpretationen von enormem Nutzen sein, weil es im Grunde die Komplexe sind, die wir als unser Schicksal erfahren. In diesem Seminar werden wir erforschen, wie der Komplex im individuellen Horoskop erscheint, was er bedeutet und wie er funktioniert - sowohl vom klinischen als auch vom archetypischen Gesichtspunkt, als Leiden wie auch als angeborenes Schicksal.

Samstag 22. März 1997
Liz Greene, Küsnacht: Wie überlebt man in Beziehungen?

Die Synastrie ist die astrologische Methode, mit der man die Wechselwirkung zweier Geburtsbilder prüfen und die Dynamik einer Beziehung bewerten kann. In diesem Seminar werden wir die Werkzeuge der Synastrie erforschen, die traditionellen und auch weniger traditionelle. Sie werfen nicht nur Licht auf die ,,Kompatibilität" zweier Menschen, sondern auch auf die tieferen Ebenen, auf denen ein jeder in das Leben des anderen eintritt und seine Persönlichkeit beeinflusst.

Samstag 28. Juni 1997
Liz Greene, Küsnacht: Normalität und Verrücktheit im Horoskop

Die Definitionen von geistiger Gesundheit und psychologischer Normalität ändern je nach Epoche und sind je nach der jeweiligen Perspektive verschieden. Die meisten Menschen, auch ganz ,,normale", erfahren zumindest für kurze Augenblicke veränderte Bewusstseinszustände, die als ,,verrückt" beurteilt werden können. In diesem Seminar werden wir den Zustand der ,,Verrücktheit" erforschen - die zeitweilige, dauernde, teilweise oder totale. Wir werden dies von verschiedenen psychologischen, mythologischen und astrologischen Gesichtspunkten tun.

Samstag 4. Oktober 1997
Liz Greene, Küsnacht: Der Generationen-Konflikt

Im herkömmlichen Sinne definiert eine Generation eine Altersgruppe, die sich durch eine bestimmte Altersdifferenz voneinander unterscheidet, wie z.B. Eltern und ihre Kinder. In der Astrologie werden Generationen nicht durch Altersunterschiede zwischen Eltern und Kindern definiert, sondern wiederspiegeln sich als bestimmte Aspekte zwischen den äusseren Planeten von Saturn bis Pluto. Diese bezeichnen Gruppen, die unter diesen Konfigurationen geboren sind, mit bestimmten Aufgaben, Träumen, Konflikten und Bestrebungen. Diese gemeinsamen Erfahrungen werden auch durch Transite ausgelöst, wodurch spezifische Gruppen Herausforderungen unterworfen sind, welche von anderen Altersgruppen nicht in gleicher Weise erlebt werden. Das Verstehen der Qualitäten der eigenen astrologischen Generation kann uns dabei helfen, nicht nur uns selbst besser zu verstehen, sondern auch die Gründe, warum wir mit unseren Eltern, Grosseltern und Kindern in Konflikt geraten oder warum wir durch anderen sozialen Gruppen Missverständnisse und Missstände erfahren.

Samstag 1. November 1997
Charles Harvey, London: Geld und Astrologie

Dieses Seminar führt uns in das Thema "Finanzen und Astrologie" ein. Wir werden untersuchen, wie wir anhand der Astrologie unser Verhältnis zu Geld und unser Selbstwertgefühl besser verstehen können, und wie wir die Astrologie zur Optimierung unserer Ressourcen benutzen und ein harmonisches und produktives Verhältnis zu unseren Wertsachen herstellen können. Wir werden lernen, unsere finanziellen Stärken und Schwächen zu entdecken. Anhand von Firmenhoroskopen werden wir praktische Investitionsbeispiele studieren und lernen, wie wir dominante Trends in Finanzmärkten einschätzen können. Abschliessend werden wir auch noch einige der hauptsächlichen finanziellen Themen für 1998 erörtern.

Samstag 6. Dezember 1997
Liz Greene, Küsnacht: Das ewige Dreieck

Rivalität in der Liebe - ob in einer Liebesbeziehung, Freundschaft oder innerhalb der Familie - ist eine der schmerzlichsten menschlichen Erfahrungen. Freud prägte den Begriff "Oedipuskomplex" zur Beschreibung der familiären Dreiecksbeziehung, in welcher Erfahrungen von Rivalität und Eifersucht in der Kindheit gemacht werden. Es gibt viele Arten von Dreiecksbeziehungen. Selbst der Oedipuskomplex mag möglicherweise nicht wirklich dem entsprechen, was sich Freud darunter vorgestellt hat. Was bedeuten Dreiecksbeziehungen nun wirklich, wenn sie in unser Leben eintreten? In diesem Seminar wird die astrologische, mythologische und psychologische Dimension des "ewigen Dreiecks" untersucht, welches in seinem Kern weder ein Anzeichen von Krankheit noch ein ungelöstes frühkindliches Problem darstellen muss, sondern vielmehr eine der tiefsten Erfahrungen sein kann, um sich zu entdecken und sich selber zu werden.

 

 
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Seminar-Programm

Samstag 31. Januar 1998
Liz Greene, Küsnacht: Unsicherheit

Gefühle von Unsicherheit und Selbstzweifel können von vielen Faktoren im Geburtshoroskop angezeigt werden, ebenso durch bestimmte Aspekte, die durch Transite und Progressionen gebildet werden. Unsicherheit ist ein archetypischer menschlicher Zustand, manifestiert sich aber unterschiedlich bei den betroffen Personen. Die verschiedenen astrologischen und psychologischen Ursachen weisen darauf hin, dass wir an unserer Unsicherheit arbeiten und sie heilen können. Dieses Seminar wird Ursache und Ausdruck von Gefühlen menschlicher Unsicherheit untersuchen und Wege aufzeigen, wie wir schmerzvolle Energien in ein positives Werkzeug zur Eigenentwicklung verwandeln können.

Samstag 28. Februar 1998
Liz Greene, Küsnacht: Apollos Wagen, die Sonne

Die Sonne ist ein komplexes Symbol im Geburtshoroskop, das sowohl Vergangenheit und Zukunft, väterliches Erbe und individuelle Bestimmung repräsentiert. Es ist nicht nur mit Berufung und unserem indiviellem Selbstausdruck verbunden, sondern auch mit unseren tieftsten Gefühlen und all dem, was unser Dasein wertvoll und lebenswert macht. In diesem Seminar werden die verschiedenen Ebenen der Bedeutung der Sonne erläutert: mythologisch, psychologisch und astrologisch. Auch Zeichen- und Häuserstellung, Aspekte zu anderen Planeten und zum Solar werden untersucht. Ebenfalls betrachten wir die Gründe, warum die Energien der Sonne zeitweise blockiert scheinen und wie wir sie in uns strahlender zum Leuchten bringen.

Samstag 16. Mai 1998
Charles Harvey, London: Geld und Astrologie - Teil 2

Wir alle haben die Fähigkeit, der Welt etwas von wirklichem Wert zu geben. Wenn Saturn am 9. Juni in den Stier eintritt und ein lange dauerndes Quadrat zu Neptun im Wassermann bildet, fordert uns der Kosmos dazu auf, einen gründlichen Blick auf unsere Werte zu richten. Dieses Seminar wird an das vorangegangene anknüpfen und hilfreiche Hinweise im Geburtshoroskop aufzeigen, die uns helfen, unser Leben positiver und konstruktiver zu gestalten. Besonderes Interesse wird auch den Halbsummen im Horoskop zuteil. Weiter wird das gegenwärtige wirtschaftliche und politische Klima und das Thema Marktentwicklung und Investitionen Gegenstand einer Vorausschau. Der Besuch von Teil 1 ist nicht Voraussetzung. Bitte bringen Sie ihr eigenes Horoskop und einen Ausdruck Ihrer Halbsummen mit.

 

 
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Seminar-Programm


Samstag 23. Januar 1999
Liz Greene, Zürich: Neptun im Wassermann und die Bedeutung seiner Transite

Der Durchgang Neptuns durch das Zeichen Wassermann und dessen Transite zu den Planeten im Geburtshoroskop werden in diesem Seminar eingehend betrachtet, ebenso die Bedeutung der Auslösungen im individuellen Horoskop. Ausser der geschichtlichen Bedeutung Neptuns im Wassermann wird auch das anhaltende Quadrat des transitierenden Saturns im Stier zu Neptun im Wassermann untersucht und dessen Auswirkung auf das Individuum.

Samstag 20. Februar 1999
Liz Greene, Zürich: Pluto im Schützen und die Bedeutung seiner Transite

Dieses Seminar wird die Transite Plutos untersuchen und dessen Durchgang durch das Zeichen Schütze. Alle Horoskopeigner mit Planeten in veränderlichen Zeichen werden harten Aspekten Plutos ausgesetzt sein, andere wiederum werden die Aspekte in leichterer Form erleben. Der Durchgang Plutos durch den Schützen geht alle etwas an. Ausser der historischen und aktuellen Bedeutung dieses Transits und dessen Wirkung auf das Kollektiv wird auch die Konfrontation des transitierenden Plutos mit Planeten im Geburtshoroskop und in Progression diskutiert.

Samstag 20. März 1999
annuliert, wird eventuell nachgeholt
Charles Harvey, London: Kommunikationsmodelle zwischen Berater und Klient

Der Beruf des Astrologen beinhaltet einerseits das Zuhören und das Erfassen der persönlichen Lage der Klienten und andererseits den Bezug der geschilderten gegenwärtigen Situation zu dessen gesamtem Potential. Die wichtigste Aufgabe des Astrologen besteht darin, den Klienten über dessen Möglichkeiten aufzuklären und ihm zu zeigen, wie er die gegenwärtigen Situation als Schritt zu einer grösseren Erfüllung erfahren kann. In diesem Seminar wird ein Modell für Beratungsgespräche erarbeitet, das dem Klienten zu einem tiefern Verständnis über sein Leben und seinen Möglichkeiten verhilft. Bitte bringen Sie Ihr eigenes Horoskop und einen Ausdruck Ihrer Halbsummen mit.

Samstag 6. November 1999
Liz Greene, Zürich: Der Bocksfuss, Teil eins: Saturn im Geburtshoroskop

Der "Bocksfuss" ist ein Begriff aus dem Mittelalter für den Teufel, eine Rolle, welche oft Saturn zu übernehmen scheint. Im ersten der beiden Seminare über Saturn werden Zeichen- und Hausposition wie Aspekte zu anderen Planeten im Geburtshoroskop untersucht. Besondere Aufmerksamkeit wird auf auf emotionale Erfahrungen im Zusammenhang mit Saturn gerichtet: Verlustgefühle, Angst und Gefühle von Minderwertigkeit. Aber auch das konstruktive Potential und die tiefere Bedeutung der scheinbar negativen saturnischen Erlebnisse werden untersucht. (Anmerkung: wer nachmittags gerne sein eigenes Horoskop als Beispiel deuten lassen will, bringe sein Radix auf Transparentfolie für den Hellraumprojektor mit).

Samstag 4. Dezember 1999
Liz Greene, Zürich: Der Bocksfuss, Teil zwei: Saturn im Beziehungshoroskop, in Progressionen und Transiten

Im zweiten Seminar wird dargelegt, auf welche Weise sich Saturn mit gegenseitigen Aspekten in persönliche Beziehungen verwickelt. Obgleich Saturnverbindungen zwischen zwei Horoskopen oft sehr belastend sind, scheinen sie notwendig, um Tiefe in der Beziehung zu bewirken und Transformation beider Partner zu ermöglichen. Sowohl Aspekte des transitierenden Saturn zu Radixplaneten im Horoskop wie auch Transite von Planeten zum Radix-Saturn werden eingehend erörtert, ebenso wichtige Progressionen im Zusammenhang mit Saturn. (Anmerkung, wie Teil eins: wer nachmittags gerne sein eigenes Horoskop als Beispiel deuten lassen will, bringe sein Radix auf Transparentfolie für den Hellraumprojektor mit).

 

 
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Seminar-Programm


Samstag 22. Januar 2000
Liz Greene, Zürich: Neptuntransite Überleben
.
Ein eigenartig subtiler "veränderter Bewusstseinszustand" verschleiert oft für längere Zeit die wahre Bedeutung von Neptuntransiten. Unterdessen stolpern wir blindlings durch Phasen grosser Verwirrung und Leid, oder wähnen uns irrtümlich im Besitz eines "Regenbogen-Schatzes". In diesem Seminar wollen wir erkunden, was uns "geschieht", wenn planetarische Stellungen im Geburtshoroskop vom transitierenden Neptun berührt werden, wie wir mit tieferer Einsicht mit diesen Transiten umgehen können, und wie wir gleichzeitig dabei die nicht-rationalen Ebenen dieser Prozesse anerkennen können. Wir können den Verlauf der Transite der äusseren Planeten nicht bestimmen - aufgrund der Stellung Neptuns im Geburtshoroskop und seiner archetypischen Bedeutung können wir erkennen, was von uns verlangt wird.

Samstag 4. März 2000
Liz Greene, Zürich: Spannungsaspekte - Psychologisch Gesehen

Es gibt vielerlei Arten, Spannungsaspekte zu interpretieren - heute neigen Astrologen und Astrologinnen weniger dazu, diesen Aspekten eine "üble" Wirkung nachzusagen, sie gelten eher als Quellen kreativer Energien und hoher Motivation. Trotz dieser aufgeklärten Einstellung beklagen wir uns immer noch über Quadrate und Oppositionen im Geburtshoroskop und fürchten "schlechte" Pluto- oder Saturntransite, die uns bevorstehen. Statt dessen könnten wir uns mit mehr Tiefe und grösserem Realismus, sowie auch mit mehr Optimismus der wirklichen psychologischen Dynamik und der Bedeutung dieser Aspekte widmen - wir wollen diese Aspekte vor allem vom Blickpunkt des individuellen Charakters, der Erbanlagen und der teleologischen Zusammenhänge her betrachten.

Samstag 18. März 2000
Liz Greene, Zürich: Jupiter - Scharlatan oder Verteiler Grosser Gaben?

Wir erforschen den rätselhaften Jupiter, der meist als "Wohltäter" interpretiert wird, obwohl er im Geburtshoroskop oft mit grossen inneren und äusseren Schwierigkeiten im Zusammenhang steht, gleichermassen werden Transite Jupiters von vielen unserer schwierigsten Lebenserfahrungen begleitet. Wir wollen diesen Planeten vom mythologischen, psychologischen und mundanen Blickpunkt aus betrachten, sowie seine Bedeutung im Geburtshoroskop, und in den Transiten und Progressionen erforschen. Wir werden versuchen, die unendliche Vielfalt von Erfahrungen, Wahrnehmungen und Verhaltensweisen, die mit diesem dramatischen und feurigen Spieler im planetarischen Pantheon in Verbindung gebracht werden, zu einem Ganzen zusammenzuführen.

Samstag 28. Oktober 2000
Liz Greene, Zürich: Der Astrologe, der Ratgeber, der Geistliche

Die meisten Astrologen, die ein psychologisches Verständis für ihr Fach mitbringen, erkennen den enormen Wert der Astrologie in einer Beratungssituation an - damit kann auf hilfreiche und heilsame Weise der Zugang zu tiefen seelischen Ebenen des Klienten gefunden werden. Die astrologische Beratung kann aber auch ohne jeden Nutzen bleiben, ja sogar auf beide, den Klienten und den Astrologen, eine destruktive Wirkung haben. Es herrscht einige Verwirrung, manchmal sogar krasses Unwissen darüber, was auf praktischen und subtilen Ebenen in einer Beratungssituation geschieht. Viele Astrologen sind sich der eigenen Motivation nicht wirklich bewusst, oder verstehen zu wenig, was auf unbewusster Ebene zwischen ihnen und den Klienten ausgelöst wird.

Während dieses Seminars werden wir mit Hilfe der astrologischen Symbolik den Zugang zur Beratungssituation ausloten und uns verschiedenen Themen annähern, wie z.B. dem Umgang mit schwierigen Fragen, ethische und philosophische Hintergründe, die Grenzen der Astrologie, Übertragung und Gegenübertragung zwischen dem Astrologen und dem Klienten, Synastrie zwischen den beiden. Es geht auch um praktische Fragen der Grenzsetzung und der Kommunikation.

Dieses Seminar richtet sich nicht nur an Berufsastrologen, sondern auch an alle, die sich mit der Berührungsfläche zwischen astrologischen Inhalten und dem therapeutischen Prozess auseinandersetzen.

Samstag 25. November 2000
Liz Greene, Zürich: Mars: Krieger und Hooligan

Während dieses Seminars wollen wir den "roten" Planeten betrachten, früher als "Übeltäter" begriffen. Heute verstehen wir eher, dass fehlende Anerkennung und mangelnder Ausdruck dieses Planeten hinter vielen inneren und äusseren Schwierigkeiten zu stehen. Mars wird mit einigen der schlimmsten Exzesse von Gewalt und Brutalität der Menschheit in Zusammenhang gebracht. Trotzdem bildet der Instinkt zur Aggression die Grundlage der Egoformation und der Fähigkeit des Indviduums, das in ihm angelegte Potential zu entwickeln. Wenn das natürliche Begehren blind unterdrückt wird, kann es die gesamte Persönlichkeitsstruktur unterminieren. In Mythen, psychologischen Mustern und in der astrologischen Stellung nach Zeichen, Haus und Aspektierung wollen wir untersuchen, wie sich Mars als Segen und in seiner Pathologie ausdrückt, welche Bedeutung er in Beziehungen, im kreativen Selbstausdruck und in der körperlichen Gesundheit einnimmt. Wir werden untersuchen wie Mars individuell und kollektiv blockiert wird und nach positiven Ausdrucksformen dieser Energie suchen, damit sich der Einzelne mit der Marsenergie wohlfühlen kann - auch in einer Zeit, wo dies bestenfalls als "politically incorrect" gilt.


 
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Seminar-Programm

Samstag 27. Januar 2001
Liz Greene, Zürich: Gute Aspekte - alles Harmonie?

In diesem Seminar wollen wir uns den sogenannt "guten" oder "harmonischen" Aspekten widmen, den Trigonen, Sextilen und Halbsextilen. Oft werden diese stark vereinfacht wahrgenommen und ohne Rücksicht auf die Komplextität der menschlichen Psyche interpretiert. Fähigkeiten und Begabungen müssen im Zusammenhang mit den schwierigen Ebenen des Horoskops betrachtet werden. Nur so wird klar, warum diese Gaben so oft unverwirklicht bleiben, gar im Zusammenhang mit Problemen stehen und warum ein verheissungsvoller Transit den erwarteten "Bonus" doch nicht mitbringt. Wir wollen sehen, wie wir mit diesen Aspekten umgehen können, um sie mit grösserer Bewusstheit zu entwickeln und in das Gesamtbild des Horoskops zu integrieren.

Samstag 10. Februar 2001
Liz Greene, Zürich: Merkur - der Joker

Merkur wird oft mit "Intellekt" oder "Kommunikation" gleichgesetzt. Wahrnehmung und Vernunft haben aber nicht immer mit dem Intellekt etwas zu tun - jede Kommunikation kann gleichzeitig auf mehreren Ebenen und in mehreren Realitäten geschehen. Neuere Diskussionen über die Intelligenz spiegeln eine immer breiter werdende Wahrnehmung der wirklichen Komplexität des menschlichen
Verstehens. Heute oft vernachlässigt, erkennt die alchemistische Tradition hingegen in Merkur das wichtigste Symbol der Integration und der inneren Entwicklung. In diesem Seminar werden wir den psychologischen und den
mythologischen Merkur kennenlernen, sowie Merkur im Geburtshoroskop, im Transit und in der Progression. Wir wollen auch seine zyklisch auftretenden Rückläufigkeiten betrachten, die als Auslöser für Verwirrung und Schwierigkeiten im Kollektiv gelten.

Samstag 20. Oktober 2001, Liz Greene, Zürich
Der Psychopath - Astrologische SignaturenHannibal
Die rege öffentliche Diskussion um die Rückkehr des berüchtigten "Hannibal the Cannibal" in die Kinos versinnbildlicht geradezu das Spannungsfeld zwischen unserer tief verwurzelten Angst vor dem, was in pathologisch als Psychopathie bezeichnet wird, und der unwiderstehlichen Faszination, die die Thematik gleichzeitig auf uns auszuüben scheint.
Wir neigen dazu, beim Wort "Psychopath" an Superlative des Grauens zu denken; an abgründige, mörderische Charaktere aus Filmen wie "Das Schweigen der Lämmer" zum Beispiel, an historische Figuren wie Hitler oder an einen Kriminellen wie Charles Manson. Und doch müssen wir uns vergegenwärtigen, dass es in der Realität viele Formen, teils subtilste Abstufungen der Psychopathie gibt. Einigen davon wurzeln und treiben ihre Blüten hinter der Fassade beschaulichsten Vorstadtlebens. Es gibt vielleicht sogar psychopathische Züge an jedem einzelnen von uns.
Dieses Seminar befasst sich mit den möglichen astrologischen Signaturen der Psychopathie. Dabei geht es nicht nur darum, herauszufinden, ob bestimmte Konfigurationen im Radix psychopathische Persönlichkeitsmuster aufzeigen oder andeuten können, sondern auch um die umstrittene Frage, ob ein Mensch ein geborener oder durch Prägung "gemachter" Psychopath sei. Beispielstudien anhand verschiedener Horoskope und eine eingehende psychologische und mythologische Untersuchung der Thematik kann uns einen klareren Einblick in diesen so verstörenden, angsteinflössenden und doch allzumenschlichen Aspekt des Daseins geben.
Seminarteilnehmer sind dazu eingeladen, Horoskope einzubringen, die einen Bezug zum Thema haben.

Samstag 15. Dezember 2001, Liz Greene, Zürich
Trau keinem: Der Saturn-Pluto-Zyklus
Wir erleben im Moment gewissermassen die Halbzeit des gegenwärtigen Saturn-Pluto-Zyklus, der seinen Anfang nahm, als 1982-83 die beiden Planeten in den letzten Graden der Waage in Konjunktion traten.
Dieser wichtige transformative Zyklus widerspiegelt das Erscheinen und die Entwicklung neuer Formen tief verwurzelter menschlicher Überlebensmechanismen, was oft mit der Enthüllung unliebsamer tieferliegender und dunkler Bestandteile der menschlichen Natur einhergeht und den Eindruck einer Konfrontation mit dem Schicksal hinterlassen kann. Und doch: die grundlegende Bedeutung dieser beiden "heftigen" Planeten ist in sich keineswegs negativ. Obwohl wir uns als Individuen und als Kollektiv unter Saturn-Pluto-Transiten oft gezwungen sehen, das anzuschauen, was uns an uns selbst und an anderen am meisten Angst macht, benötigen wir die Ausdauer und die Wahrheitsliebe ebendieser Planeten, um überhaupt die Fähigkeit zu entwickeln, emotionalen Wahrheiten ins Auge zu sehen, das auszuhalten und zu überwinden und als unabhängige Wesen weiter zu funktionieren.
Dieses Seminar will sich mit der gegenwärtigen Saturn-Pluto-Opposition von Zwillingen bis Schütze auseinandersetzen, sowohl aus einem individuellen als auch aus einem kollektiven Blickwinkel, nachdem sie sich sowohl als Konfiguration in Geburtshoroskopen, als auch im grösseren Zusammenhang weltweiter Ereignisse und Trends niederschlägt. Wir werden uns auch mit den besonderen psychologische Gegebenheiten derer befassen, die in entscheidenden Phasen des Zyklus geboren sind, d.h. wenn die beiden Planeten in Sextil, Trigon, Quadrat, Opposition oder Konjunktion stehen. Alle Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, ihre Geburtshoroskope (bitte auf Hellraumfolie) einzubringen.

 

 
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Seminar-Programm


Samstag 19. Januar 2002, Liz Greene, Zürich
Was geschah wirklich mit Baby Jane: Mond und Venus im RadixWhatever Happened to Baby Jane
Mond und Venus gelten als "feminine" Planeten, die, jeder auf seine Weise, verschiedene Aspekte des archetypisch Weiblichen zum Ausdruck bringen. Es wäre aber zu einfach, es bei einer Zuteilung von Mütterlichkeit bzw. romantischer Liebenswürdigkeit bewenden zu lassen. Beide Planeten verfügen über eine ganze Bandbreite hochkomplizierter Ausdrucksmöglichkeiten und Bedürfnisse, und sie bilden in jedem Radix (sei es nun das eines Mannes oder das einer Frau) eine Polarität, die sich nicht nur auf persönliche Beziehungsmuster auswirkt, sondern sich in der Fähigkeit niederschlägt, eine Beziehung zum eigenen Körper herzustellen, sich selbst einen Wert zu geben, und zufrieden, ja körperlich wie seelisch glücklich zu sein.
Wie jede archetypische Polarität führt uns dieses Planetenpaar grosse Herausforderungen vor Augen, die es auszubalancieren und auszudrücken gilt, ungeachtet dessen, ob die beiden im Radix einen gespannten Aspekt bilden oder nicht.
Dieses Seminar will sich mit dem letztlich unauflöslichen Konflikt auseinandersetzen, der dieser Polarität innewohnt, mit den Herausforderungen, die Mond-Venus-Aspekte im Radix bergen, mit den unterschiedlichen und teils auch gleichgelagerten Ausdrucksmöglichkeiten dieser Planeten in den Horoskopen von Männern bzw. Frauen, mit der Relevanz des Planetenpaares in Angelegenheiten der Rivalität oder in Dreiecksbeziehungen, und natürlich mit der wichtigen Rolle, die Mond und Venus bei unserer Wahrnehmung unserer eigenen Mutter spielen (und darüber hinaus eben auch bei unserer Fähigkeit, selbst "mütterlich" mit den Kindern des Geistes und des Köpers umzugehen...) .

Samstag 9. Februar 2002, Liz Greene, Zürich
Die Kunst des Tiefseetauchens: Was uns die Wasserhäuser zu sagen haben
Viertes, achtes und zwölftes Haus bleiben, trotz so vieler intelligenter Artikel und Bücher zum Thema, ein Rätsel für Schüler wie Profis in der Astrologie.
Das hat zu einem guten Teil damit zu tun, dass sich diese Häuser mit sehr feinstofflichen Ebenen des Daseins befassen, die sich nicht eben leicht mit rationalen Erklärungsversuchen fassen lassen. Darüber hinaus hat man von alters her in Lehrbüchern düsterste Dinge mit diesen Häusern in Verbindung gebracht - das achte, zum Beispiel, wurde früher als "Haus des Todes" bezeichnet, das zwölfte als "Haus der Selbstauflösung". Deep Water...
Dies hat unter anderem dazu geführt, dass viele Astrologen es geradezu vermeiden, allzu tief zu schürfen, wenn es um Planeten geht, die in diesen Häusern stehen - oft schlägt uns aus den entsprechenden Deutungen blankes Unverständnis entgegen.
Manche bezeichnen die Wasserhäuser als "Häuser des Unbewussten", demzufolge seien die Planeten, die im Radix dort stehen, halt "unbewusst". Das ist eine reichlich vereinfachte, etwas negative, und womöglich sogar schlicht falsche Definition für diese geheimnisvollen Sphären des Horoskops.
Nichts desto Trotz sagt uns die Besetzung dieser Häuser viel über genau diejenigen Begegnungen mit dem Unsichtbaren, die uns am meisten verunsichern und überfordern, und jenseits dessen auch über die kreativen Urkräfte und die Phantasie des Künstlers. Es ist also sehr wichtig, die Planeten in den Wasserhäusern so tiefgreifend wie möglich verstehen zu lernen.
Dieses Seminar wird sich mit den Wasserhäusern aus mythischer und psychologischer, wie auch aus astrologischer Sicht befassen, wobei antike und mittelalterliche Astrologie genauso zu Wort kommen sollen, wie moderne Ansätze.
SeminarteilnehmerInnen sind herzlich eingeladen, ihre Radix auf Folie mitzubringen.

Samstag 9. November 2002, Liz Greene, Zürich Schwiegermütterwitze sind nicht lustig:
Anderer Leute Familie in der Astrologie
Astrologische Muster zwischen Blutsverwandten stellen einen der interessantesten Bereiche astrologischer Untersuchungen dar. Doch was Anderer Leute Familie...ist mit Leuten, mit denen wir nicht blutsverwandt sind, die uns das Schicksal scheinbar "aufzwingt"? Die Rede ist von "Verwandten", zu denen wir eher zufällig gekommen sind.
Dieses Seminar beschäftigt sich mit der psychologischen Dynamik, die hinter typischen Beziehungen mit Adoptiveltern und -kindern, Stiefmüttern, Stiefvätern und Stiefkindern, Schwiegereltern und Ex-Eheleuten steht. Erstaunlicherweise sind die Verbindungen zwischen unseren Horoskopen und denen der "anderen Familie" genauso eng und stark wie die zu unserer eigenen, leiblichen Familie. Das legt nahe, dass im Leben tatsächlich nichts "zufällig" passiert.
Doch die besondere Psychologie und Mythologie, die solchen scheinbar zufälligen Beziehungen zugrunde liegen, verleihen Verbindungen zwischen den Horoskopen einen anderen und oft sehr problematischen Ausdruck. Je besser wir diese Verbindungen verstehen, desto kreativer können wir den Umgang mit denen gestalten, die völlig unvorhergesehen und zufällig in unser Leben getreten sind und mit denen wir unsere Vergangenheit und unsere Zukunft teilen müssen.


Samstag 7. Dezember 2002, Liz Greene, Zürich
Das Streben nach dem Unerreichbaren: Die FeuerhäuserFeuerhäuser...
Die Feuerhäuser im Horoskop (das erste, fünfte und neunte) bekommen in der traditionellen Literatur in der Regel eine "gute Presse" - im Gegensatz zu den Wasserhäusern. Mit ihnen verbinden wir "Selbstausdruck", "Kreativität", "Glück" und "Philosophie".
Doch diese Häuser sind nicht so einfach wie es auf den ersten Blick scheint, denn sie stellen für jeden Planeten, der darin steht, eine spezielle Herausforderung dar: nämlich wie wir die persönliche Realität mit unseren Visionen in Einklang bringen, die immer außerhalb unserer Reichweite liegen. Feuerhäuser können uns lehren, den Mut aufzubringen und das Leiden zu ertragen, die notwendig sind, um unsere Zukunftsträume und Entwicklungsmöglichkeiten zu verfolgen, obwohl wir wissen, dass wir sie in dieser kurzen Inkarnation nie vollständig erreichen können.
Wir werden uns in diesem Seminar mit den mythologischen, psychologischen und astrologischen Sichtweisen der Feuerhäuser beschäftigen. Wir besprechen nicht nur Planeten, die im Geburtshoroskop dort stehen, sondern auch Transite und Progressionen durch diese Häuser, sowie die Auswirkungen in der Synastrie, wenn die Konstellationen eines anderen Menschen unsere Plan