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Eine Landkarte der Seele

Einführung in die Psychologische Astrologie, von Clare Martin

Lektion Sieben: Der Tierkreis

Zahlensymbolik

Die Symbolik der Zahlen ermöglicht es uns, ein umfassendes und in sich schlüssiges zusammenhängendes System zu erschaffen, in dem Wissenschaft, Religion, Kunst und Philosophie bestimmte Aspekte des Ganzen definieren und erforschen, ohne sich je gegenseitig aus dem Blick zu verlieren.[31]

Die symmetrische Verteilung der Planetenherrschaften auf die Tierkreiszeichen wurde bereits angesprochen. Die zwölfgeteilte Struktur des Tierkreises ist ein Modell des Universums (Makrokosmos) und jedes einzelnen Menschen (Mikrokosmos), und dieses Modell ist ebenfalls symmetrisch, harmonisch und ausgesprochen umfassend. Gerade in dieser geordneten Symmetrie können wir die Kernbedeutung der einzelnen Tierkreiszeichen finden, und ich möchte Ihnen darlegen, wie der Tierkreis im Hinblick auf jene Zahlensymbolik aufgebaut ist, die sich wie ein roter Faden durch die Astrologie zieht und ohne die wir die Astrologie nicht wirklich verstehen können. Zahlensymbolik ist der Generalschlüssel nicht nur zur Deutung der astrologischen Zeichen, sondern auch zu Verständnis und Deutung der Planeten, Häuser und Aspekte ebenso wie zu einer Vielzahl anderer astrologischer Techniken. Sie ist die Tür und der Schlüssel zu einem wahren Verstehen der astrologischen Seelenwelt. Jung entdeckte, daß die Zahlensymbolik nicht nur grundlegend für Astrologie und Alchemie ist, sondern auch psychologisch als „Archetyp einer Ordnung“ definiert werden kann, „die bewußt geworden ist“.[32]

Der 360º-Kreis und die zwölf 30º-Teilungen des Kreises wurden zwar ursprünglich von den mesopotamischen Priester-Astrologen des zweiten vorchristlichen Jahrtausends und ihren Nachfolgern entwickelt, doch verdanken wir den Aufbau unseres heutigen Horoskops der symbolischen Mathematik jener frühen griechischen Mathematiker und Philosophen, die ab dem siebten vorchristlichen Jahrhundert die Entwicklung der astrologischen Wissenschaft und Kunst in Riesenschritten vorantrieben. Die alten Griechen waren überzeugt davon, daß die Wahrheit vermöge ihres innersten Wesens gut, harmonisch und schön sei. Sie schufen ein symmetrisches, wohl ausgewogenes Modell des Universums und ebenso des Horoskops, das sie nun erstmalig nicht nur auf Anführer und Könige als Personifizierungen ihrer jeweiligen Länder, sondern auch auf individuelle Menschen anwendeten.

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Das Buch"Mapping the Psyche"

Erstveröffentlichung 2005 durch CPA Press, BCM Box 1815, London WC1N 3XX, Großbritannien, www.cpalondon.com.
Copyright ©2005 by Clare Martin.
Mehr Informationen über das Buch.
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