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Jedes Tierkreiszeichen hat einen planetaren Zeichenherrscher – einen
Planeten, von dem es heißt, er funktioniere in diesem Zeichen besonders
stark und fühle sich dort besonders wohl und Zuhause. Die alten
Griechen verteilten die planetaren Zeichenherrschaften symmetrisch und
wohlproportioniert: jeder Planet herrscht über zwei Zeichen, ein
positives und ein negatives; davon ausgenommen sind Sonne und Mond, die
jeweils nur über ein Zeichen herrschen. Wie in der Grafik oben ersichtlich,
sind die Planetenherrschaften gleichmäßig in der Reihenfolge
ihrer beobachteten Entfernung von der Erde auf die Tierkreiszeichen verteilt.
Die Sonne herrscht über das Zeichen Löwe – dem entspricht
die heißeste Jahreszeit, wenn sich die Sonne auf dem Höhepunkt
ihrer Stärke befindet. Der Mond herrscht über das Zeichen Krebs,
das mit der Sommer-Sonnenwende beginnt und den Richtungswechsel der Sonne
bezeichnet. Bewegen wir uns bei abnehmenden Umlaufgeschwindigkeiten nach
außen, so kommt als nächstes Merkur mit seiner Herrschaft über
die beiden Zeichen Zwillinge und Jungfrau. Dann kommt Venus mit ihrer
Herrschaft über Stier und Waage, dann Mars, der über Widder
und Skorpion herrscht, gefolgt von Jupiter, der über Fische und
Schütze herrscht. Schließlich, zur kältesten und dunkelsten
Jahreszeit, kommt als langsamster Planet Saturn mit seiner Herrschaft über
Wassermann und Steinbock. Die äußeren Planeten als relative
Neuankömmlinge wurden diesem System später hinzugefügt:
Uranus als moderner Herrscher über Wassermann, Neptun als moderner
Herrscher über Fische, und Pluto als moderner Herrscher über
Skorpion.

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