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| Die Symbole der Tierkreiszeichen |
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Der Ursprung der Tierkreiszeichensymbole ist offenbar im Lauf der Zeit verlorengegangen. Manche dieser Symbole begegnen uns in 2000 Jahre alten griechischen Horoskopen, andere sehen aus wie alchemistische Zeichen, und wieder andere erinnern an die Gestalt der betreffenden Konstellation. |
Widder
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Stier
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Zwillinge
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Krebs
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Löwe
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Jungfrau
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Waage
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Skorpion
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Schütze
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Steinbock
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Wassermann
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Fische
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Unterschiede zwischen Tierkreiszeichen und SternbildernIn diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, daß die zwölf Zeichen des Tierkreises nicht dasselbe sind wie die zwölf gleichnamigen Konstellationen (oder Sternbilder). Wie schon erwähnt sind die Tierkreiszeichen zwölf gleiche 30°-Abschnitte der Ekliptik, die in Beziehung zu den Jahreszeiten stehen und an den vier kardinalen Punkten der jährlichen Sonnenbewegung ausgerichtet sind. Die westliche Astrologie mit ihrer starken Beziehung zu den Jahreszeiten verwendet den tropischen oder jahreszeitlichen Tierkreis. Die indische oder vedische Astrologie verwendet den siderischen („Sternen-“) Tierkreis; sie bezieht sich auf die Positionen der Sterne in den entsprechenden Sternbildern, die von Sternengruppen sehr unterschiedlicher Größe gebildet werden. Aufgrund einer Taumelbewegung der Erdachse haben sich die beiden Tierkreise während der letzten etwa 2 000 Jahre allmählich gegeneinander verschoben. Teilnehmerin: Können Sie das noch etwas ausführen? Ich bin nicht ganz sicher, ob ich das verstanden habe. Clare: Vielleicht können Sie sich das am besten wie zwei konzentrische Kreise vorstellen, wobei der äußere Kreis den Sternenhintergrund mit den zwölf Sternbildern darstellt, der innere Kreis dagegen in zwölf gleich große, 30° lange Tierkreiszeichen aufgeteilt ist. Vor etwa 2000 Jahren waren diese beiden Kreise deckungsgleich, so daß sich der Anfang des Sternbildes Widder und der Anfang des Tierkreiszeichens Widder am gleichen Ort befanden. Seit dieser Zeit haben sich die beiden Kreise mit der Geschwindigkeit von etwa einem Grad pro 72 Jahre voneinander entfernt. Sie werden erst wieder in 26 000 Jahren zur Deckung kommen. Der 26 000-Jahre-Zyklus wurde seinerseits in zwölf „astrologische Zeitalter“ aufgeteilt, die jeweils etwa 2000 Jahre dauern. Tatsächlich ist es so, daß die Sonne während der letzten 2 000 Jahre zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche vor dem Hintergrund des Sternbildes Fische aufgegangen ist und nun allmählich vor dem Sternbild Wassermann aufgeht; dies kündigt den Beginn eines neuen astrologischen Zeitalters an, und darauf bezieht sich jenes „Heraufdämmern des Wassermannzeitalters“ im Musical Hair aus den 1960er Jahren. In weiteren 2000 Jahren, wenn die Sonne vor dem Sternbild Steinbock aufgeht, werden wir in das neue „Steinbockzeitalter“ gelangen, wobei das irgendwie nicht so schön klingt. Auch die astrologischen Zeitalter haben ihre jeweils eigene Bedeutung, die sich allerdings in einem ganz anderen Maßstab abspielt. Die westliche Astrologie verwendet den tropischen Tierkreis als Hauptbezugsrahmen, und die östliche, indische oder vedische Astrologie den siderischen. Die Differenz zwischen den beiden Tierkreisen beträgt derzeit etwa 26°. Teilnehmerin: Heißt das, meine Sonne steht in der siderischen Astrologie im vorangehenden Zeichen? Clare: Wenn sich Ihre Sonne zwischen 0° und 25° eines Zeichens befindet, ja. Doch ich glaube, anstatt uns davon beirren zu lassen sollten wir lieber anerkennen, daß jede Kultur ihre eigene Himmelskunde und ihre eigene Astrologie besitzt, die Ausdruck ihrer eigenen Geschichte, Mythologie, Religion und Philosophie ist. Verallgemeinernd können wir sagen, daß der westliche tropische Tierkreis sonnenbezogen ist, weil wir einen Sonnenkalender führen. Darin spiegelt sich die Betonung von Selbstgenügsamkeit, Selbstausdruck und individueller Entwicklung innerhalb der westlichen Kulturen wider. Dagegen gehört der östliche siderische Tierkreis zu Kulturen, in denen der Mond die Grundlage des Kalenders und jährlich wiederkehrender Feste ist. Die östliche Astrologie konzentriert sich weniger auf die Entwicklung des Individuums; die Betonung liegt hier mehr auf Gemeinschaft und Familie, und es gibt eine Tendenz zu einer stärker schicksalbetonten Auffassungsweise als dies in der westlichen psychologischen Astrologie der Fall ist. Wenn Sie sich jemals in Indien ein Horoskop haben machen lassen, haben Sie das bestimmt schon erlebt – es ist eine sehr stark schicksalhafte Astrologie. |
Erstveröffentlichung 2005 durch CPA Press, BCM Box 1815, London
WC1N 3XX, Großbritannien, www.cpalondon.com. |

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