Eine Landkarte der Seele
Einführung in die Psychologische Astrologie, von Clare Martin
Uranus

Uranus ist von Ringen umgeben wie Saturn, aber seine Achse ist in die Waagrechte gekippt.

Uranus wurde 1781 von William Herschel, einem Organisten und Amateurastronomen aus Bath, entdeckt. Herschel stieß auf etwas völlig Unerwartetes: das Vorhandensein eines Planeten außerhalb der Saturn-Umlaufbahn. Anders als bei allen anderen Planeten, deren waagrechte Äquatorebenen um eine senkrechte Achse rotieren, zeigt Uranus einen mehr oder weniger senkrecht stehenden Äquator, der sich um eine waagrechte Achse dreht; er hält sich also mit seiner Rotationsebene 90° „abseits“ von den anderen. Uranus verstößt gegen die Regeln – er ist „anders“, „außergewöhnlich“, „überraschend“, „exzentrisch“ und „schockierend“: alles Schlüsselbegriffe für seine astrologische Interpretation.

Ein weiterer Hinweis zur Deutung des Uranus ist die Tatsache, daß seine Entdeckung erst durch den wissenschaftlichen Fortschritt ermöglicht wurde. Erst die Entwicklung des Teleskops ermöglichte diese Entdeckung und gab den Blick auf einen Kosmos frei, der viel größer war als irgendjemand bis dahin vermutet hätte. Mit einem Schlag zerstörte diese Entdeckung die alte Welt, das sichere, behütete, von Saturn begrenzte Sonnensystem. Die unerwartete Größenverdoppelung des Sonnensystems verursachte eine Art intellektuelles Schwindelgefühl, einen „Freiheitsrausch“, einen neuen Glauben an die Wissenschaft und an unbegrenzte künftige Möglichkeiten. Seit 1781 leben wir in einer neu geordneten Welt, wobei die spätere Entdeckung von Neptun und Pluto unser Sonnensystem – und möglicherweise auch unser Bewußtsein – noch stärker erweitert haben.

Uranus wird in den alchemistischen Texten nicht als Person dargestellt, er kann jedoch als „Sternenhimmel“ mit dem mundus archetypus, der platonischen Welt göttlicher Ideen, gleichgesetzt werden. Dieser Holzschnitt aus dem Opus medico-chymicum von Johann Daniel Mylius (1618) zeigt die Göttliche Intelligenz als strahlendes Licht, das durch das Reich der Ideen und die drei Hierarchieebenen der Engel hinab in die materielle Welt reicht.

Zunächst wurde der Planet nach König Georg III. benannt, jenem politisch unfähigen König, der 1788 einen Zusammenbruch erlitt und schließlich verrückt und gewalttätig wurde. Anschließend nannte man den Planeten nach Uranus, dem fernen Gott des Firmaments, doch wird er allmählich immer mehr mit dem Mythos von Prometheus in Verbindung gebracht.[27] Zum Wohle der Menschheit stahl Prometheus den Göttern das Feuer und wurde für diesen Akt der Hybris grausam bestraft. Die Bedeutung dieses Mythos liegt darin, daß Prometheus keinen Respekt vor Tradition oder Autoritäten hatte und im Interesse des menschlichen Fortschritts gegen die althergebrachten Regeln verstieß. Prometheus symbolisiert den kreativen Funken, der zu einem kulturellen oder technologischen Durchbruch führt, er steht für die Erweiterung der menschlichen Selbstbestimmung, für plötzliche Erleuchtung sowie für intellektuelles und spirituelles Erwachen. Seine gotteslästerliche Tat verlieh den Menschen neue Kräfte, die zuvor allein den Göttern vorbehalten waren. Die Strafe für das Verbrechen der Hybris oder die Anmaßung des Göttlichen folgt oft auf dem Fuße und ist schrecklich. Richard Tarnas hat auch gezeigt, daß es bei hervorragenden Erneuerern und Wissenschaftlern, die einen bedeutenden Beitrag zum kollektiven Fortschritt leisten, häufig vorkommt, daß sie auf der persönlichen Ebene furchtbarem Leiden ausgesetzt sind.

Die Synchronizität

Das Wort „synchron“ bezieht sich auf Geschehnisse, die sich zur gleichen Zeit ereignen, zwischen denen jedoch kein kausaler Zusammenhang besteht. Da das Wesen der äußeren Planeten kollektiver Natur ist, können wir viel über ihre Bedeutung lernen, indem wir die verschiedenen Massenbewegungen untersuchen, die zur Zeit ihrer Entdeckung im Schwange waren. Mit Blick auf Uranus läßt sich dies anhand der folgenden Textpassage belegen, die von einem astrologisch unbeeinflußten Historiker stammt:

Nach 1789 sehen wir die Anfänge einer neuartigen Revolution, einen Bruch mit der Vergangenheit, gekennzeichnet von Gewalt und grenzenlosen Möglichkeiten grundlegenden Wandels sozialer, politischer oder wirtschaftlicher Art. [28]

Die alte Ordnung wurde durch eine völlig neue, radikal säkulare Denkweise in Frage gestellt; dadurch wurden viele Massenbewegungen ausgelöst, deren allgemeines Thema in der utopischen Vision einer besseren Zukunft für die gesamte Menschheit bestand. Diese Denkweise war es auch, die nicht nur zur Französischen Revolution, sondern auch zur Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 führte. Zur gleichen Zeit vollzogen sich industrielle und wissenschaftliche Umbrüche, angetrieben von wissenschaftlichen Entwicklungen und dem neuen Glauben daran, die Wissenschaft werde alle Antworten liefern. Ein typisch uranisches Phänomen sind Schlagworte, kurze, scharf formulierte Parolen, die unsere Aufmerksamkeit erregen sollen, zum Beispiel „Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit“ oder „die Herrschaft den Menschen, von den Menschen und für die Menschen“. In George Orwells „Farm der Tiere“ wird es bedrohlicher formuliert: „Alle Schweine sind gleich, aber manche sind gleicher als die anderen“. Dieser Satz zeigt, daß Ideologien auch ihre dunklen Seiten haben, zum Beispiel eine soziale Massenmanipulation durch Angehörige einer elitären Minderheit, die sich als „Repräsentanten des Volkes“ gebärden.

[An diesem Punkt geschehen zwei Dinge. Das Handy einer Teilnehmerin klingelt, und gleichzeitig betritt unerwartet eine Fremde den Raum; sie sagt, sie sei auf der Suche nach einem Video, holt es sich beim Fernseh- und Videogerät und geht dann wieder.]

Teilnehmerin:  Was war denn jetzt los?

Clare:  Wir haben gerade ein Beispiel für einen Metalog erlebt, ein Phänomen, das bei der Arbeit mit Astrologie sehr häufig auftritt. Grundsätzlich bedeutet Metalog „das, worüber gerade gesprochen wird, ergibt sich auch“. Es ist ein Ausdruck der magischen Welt, die für uns allmählich zum Leben erwacht, wenn wir astrologisch bewußt denken und leben. Wann immer wir beginnen, über ein bestimmtes Planetenprinzip zu sprechen, rufen wir diese Kraft auch als lebendige Realität auf den Plan. Astrologie ist eine lebendige Tradition, nichts Statisches oder Steriles. Wenn wir einen gerade ablaufenden Metalog beobachten, stellen wir eine Verbindung zu einer anderen Dimension der Wirklichkeit her, die uns normalerweise unerreichbar bleibt, solange wir keine Sprache zu ihrem Verständnis haben. Astrologie ist eine dieser Sprachen.

Lassen Sie mich das näher ausführen. Zuerst läutete ein Handy, und gleichzeitig betrat eine Frau den Raum. Beide Ereignisse geschahen unerwartet, und wenn Uranus erscheint, geschieht stets das Unerwartete. Außerdem herrscht Uranus über alle Formen der Technologie, Handys, Fernseh- und Videogeräte eingeschlossen. Es scheint fast, als wollte das Uranusprinzip selbst mit uns kommunizieren, da wir es heraufbeschworen haben. Diese Dinge geschehen andauernd, und Sie werden sich im Lauf der Zeit daran gewöhnen. Wenn wir später über Neptun sprechen, werden wir alle ein wenig den Faden verlieren, die Dinge werden unscharf und etwas verwirrend erscheinen. Ich denke auch an den Vorfall letzte Woche, als wir über Saturn sprachen. Erinnern Sie sich an den Mann, der noch vor Ablauf unserer Sitzung den Raum nutzen wollte? Wir hinderten ihn daran, denn wir hatten unsere Raum- und Zeitgrenzen und besaßen das Recht, ihm bis zum Ende unserer Sitzung den Zutritt zu verwehren. In jenem Fall blieben die Grenzen erhalten. Doch in dem gerade vorliegenden Fall bahnte sich die uranische Energie einen Weg mitten in den Raum und setzte sich über alle Regeln und Vorschriften hinweg, was ausgesprochen typisch für den Planeten Uranus ist!

Es gibt viele Beispiele für die Funktionsweise von Uranus. So fühlten sich etwa englische Städteplaner und Architekten der 1960er Jahre dem Ideal verpflichtet, den gewöhnlichen Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen. Im ganzen Land wurden alte Armenviertel geräumt, und die Leute wurden, oft gegen starke Widerstände, in neue Hochhausblöcke umgesiedelt. Die utopische Vision besagte, daß es die Situation vieler gewöhnlicher Menschen verbessern würde, wenn sie statt in schmutzigen, engen, chaotischen Armenvierteln nun weit oben, dem Himmel nah und in sauberer, symmetrischer Anordnung leben würden. Alltägliche menschliche Gefühle wurden außer Acht gelassen, und die Vision verblaßte allmählich, während das alte Gemeinschaftsgefühl zerstört wurde und die Hochhausblöcke mehr und mehr mit einem ungekannten Ausmaß von sozialer Isolation, Verbrechen und Einschüchterung gleichgesetzt wurden.

Uranische Ideale haben oft auch etwas Fanatisches und Brutales, das großes Leid und Unglück verursachen kann, wenn ganz gewöhnliche menschliche Gefühle unberücksichtigt bleiben. Die chinesischen Maßnahmen zur Kontrolle des Bevölkerungswachstums sind ein Beispiel für drakonische Regeln, die dem Wohl des ganzen Staates dienen sollen, sich aber rücksichtslos über alltägliche menschliche Belange hinwegsetzen. Wie rational und logisch eine Beschränkung des Bevölkerungswachstums für China auch sein mag, scheint es doch sehr unwahrscheinlich, daß ein auf ein einziges Kind beschränktes chinesisches Ehepaar der Behauptung zustimmen würde, dieser Planet der Befreiung und der unbegrenzten Möglichkeiten habe ihnen mehr Freiheit geschenkt. Hungerstreiks und das aktuelle Phänomen der Selbstmordattentate sind Beispiele für die erschreckende und kompromißlose Art und Weise, in der Individuen sich für politische Zwecke opfern oder geopfert werden.

Uranus herrscht über soziales und politisches Gestalten wie zum Beispiel die ausdrückliche Berücksichtigung von Minderheiten, und obwohl dies bis zu einem gewissen Maß positiv ist, hat es doch auch eine dunkle Seite. Ein Beispiel für kollektiven uranischen Wahnsinn ist die Eugenik, die Schaffung einer vollkommenen Herrenrasse unter Ausmerzung all dessen, was den jeweils geläufigen Kriterien für Vollkommenheit nicht entspricht, so wie es die Nazis gegen die Juden durchgeführt haben.

Uranus im Horoskop

Uranus ist das Prinzip der Rebellion, Ideologie, Entfremdung, Exzentrizität, Abweichung von der Norm, Perversion, intellektuellen Klarheit und Überlegenheit, wissenschaftlichen Erfindung, des Idealismus, der Gehirnwellen, des Durchbruchs und des Magnetismus. Uranus ist ruhelos, zerstörerisch und schockierend, losgelöst von gewöhnlichen menschlichen Empfindungen. Uranus herrscht über Wissenschaftler, Astronomen, Radiologen, Erfinder, Revolutionäre, Anarchisten, Politiker; im mundanen Bereich herrscht er über Fernsehsender, Elektrizität, Radiowellen, Computer, neue Technologien, Laserstrahlen, Magnetfelder, Telepathie und Satelliten.

Uranus gewährt uns Zugang zu intuitiven Geistesblitzen, die von außerhalb unserer bewußten Wahrnehmung kommen. Uranus in unserem Horoskop gibt uns Abstand und Perspektive. Er beschreibt, in welchen Gebieten und auf welche Weise wir intellektuell idealistisch sind und die alte Ordnung zerstören wollen, um die Welt zum Wohl der Allgemeinheit zu vervollkommnen. Wenn wir uns mit Uranus identifizieren, können wir aber auch völlig von einer Ideologie oder dem beherrscht werden, was wir für „die letzte Wahrheit“ halten und womit wir unser Tun rechtfertigen. Uranus herrscht über beides, Genie und Wahnsinn. Wie bei der Elektrizität ist es auch bei Uranus höchst gefährlich, wenn man nicht geerdet ist.

Teilnehmerin:  Das klingt, als wäre Uranus ein äußerst aggressiver Planet.

Clare:  Er ist sicherlich in dem Sinn aggressiv, daß die Belange, Werte und das Leben der gewöhnlichen Menschen im Interesse des kulturellen, politischen oder universellen Fortschritts übergangen werden. In dieser Hinsicht ist er weniger aggressiv als vielmehr rücksichtslos, und in unserem Geburtshoroskop zeigt Uranus, wie und wo wir selbst rücksichtslos und von menschlichen Gefühlen abgeschnitten sind.

Die Zeichenstellung von Uranus zeigt, auf welche Weise sich eine ganze Menschengruppe, die innerhalb eines Zeitraums von etwa sieben Jahren geboren ist, gegen die Normen auflehnt und rebelliert. Besonders interessant ist dabei, daß das, wogegen wir rebellieren und uns auflehnen, uns so im Griff hat, daß wir uns nicht davon freimachen können. Wir können so sehr von einer Art „Gruppendenken“ beherrscht und entfremdet werden, daß wir unsere Individualität verlieren. So könnten wir etwa sagen, „ich bin Kommunist“, statt zu sagen, „ich bin ein Individuum mit kommunistischen Idealen“. Ich bin nicht sicher, ob das für Sie einen Sinn ergibt.

Teilnehmerin:  Also übernimmt Uranus die Herrschaft über uns und veranlaßt uns zu rebellischem Verhalten?

Clare:  Ja, genau das ist der Punkt. Er kann zu einer so mächtigen Kraft in unserem Leben werden, daß wir für ein bestimmtes Ideal oder eine bestimmte Vision sogar zu sterben bereit wären. Das Prinzip wird wichtiger als unser eigenes persönliches Überleben. Wir können von einer kollektiven Ideologie erfaßt werden, die uns umbringt. Es mag unangebracht sein, darüber zu urteilen, ob das gut oder schlecht ist, aber auf einer gewöhnlichen, persönlichen Ebene wird das zweifellos zu großem Leid führen.

Teilnehmerin:  Was geschieht bei Aspekten zwischen unseren persönlichen Planeten und den äußeren? Besteht da überhaupt noch Hoffnung?

Clare:   Ganz gleich, ob Aspekte zwischen unseren persönlichen Planeten und Uranus bestehen oder nicht, wir haben doch alle Uranus irgendwo im Horoskop, und so werden wir unweigerlich in gewissem Maße vom kollektiven Denken unserer Generation erfaßt. Die Frage ist, ob das kollektive Denken so große Macht über uns gewinnt, daß wir unsere Individualität verlieren. 

Teilnehmerin:  Und ich dachte immer, Uranus sei gerade der Planet der Individualität.

Clare:    Das ist ein häufiges Mißverständnis, solange nicht ganz klar ist, daß weder an den äußeren Planeten noch an mit ihnen assoziierten Massenbewegungen auch nur irgend etwas Individuelles ist. Es ist hier sehr wichtig, zwischen „Individualität“ und „Abweichung oder Entfremdung von der Norm“ zu unterscheiden. Uranier, also Menschen mit mehreren Planeten in Wassermann, stark aspektiertem Uranus oder Uranus an einer Horoskopachse, neigen zu einer Denk- und Vorstellungsweise, die von der Norm abweicht und fühlen sich demgemäß oft irgendwie als Ausgestoßene oder Fremdlinge. Da ist es eine ganz verständliche Reaktion, sich abzusetzen und eine Haltung des „Ich-will-sowieso-nicht-Dazugehören“ einzunehmen, die aber keineswegs das gleiche ist wie Individualität, sondern die verletzte Antwort darauf, ausgeschlossen oder in irgendeiner Weise als „abseitig“ hingestellt zu werden. Jeder, der in einer bestimmten Siebenjahresperiode geboren wurde, ist Teil einer kollektiven Ideologie oder eines Gruppendenkens, das die Bedeutung des betreffenden Tierkreiszeichens in Frage stellt und dabei neue Ideen, Ideologien und Umwälzungen in bezug zu diesem Zeichen erbringt.

Aspekte zu Uranus

Schauen Sie sich die Horoskope der beiden Fallstudien für diesen Kurs an. Sowohl David als auch Sally haben Uranus-Sonne-Aspekte. Der Uranus-Sonne-Aspekt ist autokratisch und beschreibt Menschen, die es ablehnen, sich anzupassen oder vorgegebenen Richtlinien zu folgen. Uranus-Sonne-Individuen sind keine guten Gruppenmitglieder, es sei denn gemäß ihrer eigenen Bedingungen. Dieser hoch spannungsgeladene, magnetische Kontakt findet sich häufig bei Menschen, die ihrer Zeit voraus, intellektuell brillant, erfinderisch, radikal, reaktionär, abgehoben und nonkonformistisch sind.

Mit ihrem Uranus-Venus-Aspekt wird Sally ihre Freiheit und Unabhängigkeit zu schätzen wissen. Vielleicht fühlt sie sich oft plötzlich und unerwartet zu etwas oder jemandem hingezogen und neigt zu ungewöhnlichen Beziehungen. Sally schätzt – bei sich selbst wie bei anderen – Freundschaft, Gleichberechtigung und Ehrlichkeit. Vielleicht gefallen ihr auch Kunstwerke und Musikrichtungen, die auf die eine oder andere Art schockierend sind und einen in ihren Bann ziehen. Wie würden Sie einen Uranus-Mond-Kontakt deuten?

Teilnehmerin:  Vielleicht eine ungewöhnliche oder unberechenbare oder labile Mutter?

Clare:  Ja, dies könnte eine Frau sein, die in bezug auf ihr Muttersein (Mond) ambivalent (Uranus) ist, oder jemand, dessen Mutter (Mond) nicht immer oder nur auf widersprüchliche Art und Weise (Uranus) für ihn da war. Denkbar wäre auch eine wissenschaftliche Beschäftigung (Uranus) mit dem Vorgang der Empfängnis wie zum Beispiel die Befruchtung (Mond) im Reagenzglas. Der Aspekt kann auch eine Frau (Mond) beschreiben, die ihrer Zeit voraus (Uranus) ist, wie etwa Marie Curie oder Mary Wollstonecraft. Vielleicht kam es früh im Leben zu Familien(Mond)krisen (Uranus) oder auf die eine oder andere Weise zu einer Trennung (Uranus) von der eigenen Familie (Mond). Es besteht ein starkes Bedürfnis (Mond) nach Freiheit und Weite (Uranus), ein Bedürfnis (Mond) danach, sich aufzulehnen und zu schockieren (Uranus). Hier kann auch jemand angezeigt sein, der von den eigenen Gefühlen (Mond) abgeschnitten (Uranus) ist.

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Das Buch"Mapping the Psyche"

Erstveröffentlichung 2005 durch CPA Press, BCM Box 1815, London WC1N 3XX, Großbritannien, www.cpalondon.com.
Copyright ©2005 by Clare Martin.
Mehr Informationen über das Buch.
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