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Solange Saturn die Grenze des Sonnensystems darstellte, erklärten
und definierten Sonne, Mond und die fünf anderen Planeten die Gesamtheit
der menschlichen Erfahrung auf eine bemerkenswert vollständige und
verständliche Art und Weise. Symbolisch ist die Sieben die Zahl
der Vollendung, der Harmonie und des Gleichgewichts. Es gibt sieben Noten
je Oktave, sieben Farben des Regenbogens, sieben Weltwunder und sieben „Zeitalter
des Menschen“, die unser Gewahrsein während unseres Heranwachsens
zur Reife beschreiben und erweitern:
Die ganze Welt ist Bühne
Und alle Fraun und Männer bloße Spieler.
Sie treten auf und gehen wieder ab,
Sein Leben lang spielt einer manche Rollen
Durch sieben Akte hin.[24]
Die Tage der Planeten
Die sieben Wochentage sind von besonderer astrologischer Bedeutung,
denn jeder Wochentag ist nach einem Planeten benannt. Die untenstehende
Tabelle zeigt die Herkunft der Bezeichnungen der einzelnen Wochentage.
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Day
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Planet
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Herkunft
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Sonntag
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Sonne
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Französisch: Dimanche
Deutsch: Sonntag
Englisch: Sunday
Italienisch: Domenica (Tag des Herrn)
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Montag
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Mond
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Französisch: Lundi
Deutsch: Montag
Englisch: Monday
Italienisch: Lunedi
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Dienstag
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Mars
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Französisch: Mardi
Deutsch: Dienstag
Englisch: Tuesday
Italienisch: Martedi
Angelsächsisch: Tiwesdaeg, nach dem teutonischen Kriegsgott
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Mittwoch
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Merkur
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Französisch: Mercredi
Deutsch: Mittwoch, wird mit Wotan oder Wodin (Odin) in Verbindung
gebracht, ein Gott von veränderlicher Gestalt, der über
Weisheit, Poesie, den Zauber der Worte und die Runen herrscht
Englisch: Wednesday
Italienisch: Mercoledi
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Donnerstag
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Jupiter
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Französisch: Jeudi, nach dem römischen Gott Jove
Deutsch: Donnerstag, nach Thor, dem nordischen Donnergott
Englisch: Thursday
Italienisch: Giovedi
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Freitag
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Venus
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Französisch: Vendredi
Deutsch: Freitag
Englisch: Friday
Italienisch: Venerdi
Angelsächsisch: Frigedaeg, nach der Göttin Freya
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Samstag
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Saturn
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Französisch: Samedi
Deutsch: Samstag
Englisch: Saturday
Italienisch: Sabato (Sabbat)
Angelsächsisch: Saeternesdaeg
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Das Interessante an dem obenstehenden siebenstrahligen Stern ist, daß die
Planeten entlang der Pfeile die Reihenfolge der Wochentage darstellen.
Außerdem zeigt die Reihenfolge der Planeten außen um den
Stern herum die alte, „chaldäische Reihe“ gemäß ihrer
zunehmenden Umlaufgeschwindigkeiten von der Erde aus gesehen: Saturn,
Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur, Mond. Vielleicht erinnern Sie sich
auch an das Kinderlied, das die Eigenschaften der Menschen beschreibt,
die an den einzelnen Wochentagen geboren sind:
Montagskind hat ein helles Gesicht, (rund und hell wie der Mond)
Dienstagskind ist kräftiglich, (die Kraft des Athleten, Mars)
Mittwochskind wird Sorgen sehen, (englisch Wednesday, nach Wotan oder
Wodin, dem Erfinder von Schrift und Sprache, entspricht Merkur)
Donnerstagskind hat weit zu gehen, (nach dem weitschweifenden und rastlosen
Gott Thor, dem nordischen Donnergott)
Freitagskind will Liebe geben, (nach Freya, der nordischen Venus)
Samstagskind arbeitet schwer im Leben. (Eigenschaften des Saturn)
Doch das Sonntagskind hats gut,
ist stets im Glück und wohlgemut. (Eigenschaften der Sonne)
Das Wesentliche hier ist, daß die Astrologie
jahrtausendelang auf dem Gedanken der Sieben als der Zahl der Vollendung
fußte. Saturn stellte die äußerste zeitgebundene Autorität
dar, deren Umkreis weder im Sonnensystem noch in der Psyche überschritten
werden konnte. Die Entdeckung der drei äußeren Planeten und
Chirons, die wir uns als nächstes ansehen wollen, hat uns in eine
völlig neue Welt hineinkatapultiert.

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