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Loop! Astrologie-Zeitung

Wenn das System im Dreieck springt

"Alle Charaktere sind aus denselben Elementen zusammengesetzt; nur die Proportionen machen den Unterschied aus." (Philosoph Théodore Simon Jouffroy, Krebs-Sonne/Merkur Trigon Fische-Jupiter).  

Am Anfang war das Wort und das Wort gehört zum Luft-Element, wo auch viel anderes Nicht-Anfassbares wohnt, ein eigentümliches Universum der Begriffe, der Relationen und Proportionen. Von ihnen, also der Verteilung der Grundstoffe im Radix, handelt auch die astrologische Basis-Ausstattung. Wer seine Haupt-Elemente sicher beurteilen kann, hat schon die halbe Miete und eine erste Skizze dessen, worum es im eigenen Leben geht. Trotzdem bleiben die vier dazugehörigen Schubladen (Feuer, Erde, Luft und Wasser) für viele Stiefkinder der Deutung, solange es nicht einzelne Bewohner betrifft, die Planeten im Szenenbild der Zeichen. Die Besetzung der Elemente (oder ihr Fehlen!) ist aber an sich schon wie eine Karte der Gaben, die Mensch mitbringt in die Welt. Zur Zeit stehen 7 Faktoren (mit Lilith und Chiron und Merkur kurz vorm Wechsel) in Wasser und Emotion schlägt im Alltag buchstäblich hohe Wogen. 

Überbesetzte Elemente in einem Geburtsbild prägen alles, was sie berühren, spiegeln das Zeit-Klima, im dem jemand geboren wird. Unter-Besetzungen zeigen sich ebenfalls spezifisch - aber meist eher durch den Überhang anderswo. Wovon viel da ist, wird spürbarer als Weniges. Astrologie ist ein Feld, wo alles voneinander abhängt, nicht statisch, sondern dynamisch und die Elemente bilden in sich wieder vier neue Kreisläufe im großen Kreis, entsprechend der Feuer-, Erd-, Luft- und Wasser-Trigone. Einige Horokope sind dahingehend elementar recht ausgewogen, aber viele andere haben ein oder zwei Haupt-Element(e), die immer wieder stark durchschlagen bis eskalieren. Manchmal ganz anders als die bewussten Handlungs-Wünsche der Lichter oder AC. Wo das überwiegende Element eine andere Geschwindigkeit oder Dichte hat als andere Rollenspieler, kann es zu inneren oder äußeren Kollisionen kommen. Jemand mit Sonne in Luft, der ansonsten “voller Wasser” ist, mag zum Beispiel von Zeit zu Zeit versuchen, sich von seinen aufdringlichen Gefühlen zu distanzieren. Weshalb die später doppelt heftig anklopfen können und sich auch durchsetzen werden.  

Immer wieder kommt es auch zu ähnlichen Themen-Crashs, wenn innerhalb des betreffenden Regelkreises einer der Faktoren zu großspurig ist oder auch ganz unterdrückt wird. Denn vom Rudelführer, Leitwolf, “Leader Of The Pack” des jeweiligen Elements und seiner Ausgewogenheit hängen grundsätzlich auch die folgenden Wirkungen des Ganzen und seiner “Vorzeichen” ab. Im Regelkreis legt also immer der Herrscher des jeweils ersten Zeichens (Mars/Widder, Venus/Stier, Merkur/Zwillinge und Mond/Krebs) als Anführer des Feldes inhaltlich fest, wie sich das Element dann als Ganzes ausdrücken und entwickeln wird. Positiv oder negativ, konstruktiv oder destruktiv, angemessen oder nicht. Sich um die Dinge dieser prioritären Quadriga zu kümmern und sie heilsam zu behandeln, ist wirklich existenziell, wenn man weiterkommen und selbst "heilen" will. 

Beispiel: Bei einem blockierten Mond (ob er nun speziell in Wasser steht oder nicht), der ständig auf Hindernisse aus einer Opposition stößt, wird man oft mit allen emotionalen Themen des gesamten Wasser-Kreislaufs (von Krebs über Skorpion nach Fische) Probleme haben. Häufig kommt Mond/Gefühl dann auch erst gar nicht weiter an die Prozesse des eigenen Pluto und Neptun heran. Auch wenn die an sich nicht so schlecht stehen. Als Nachfolger für alle Angelegenheiten des nassen Elements müssen sie sich etwas einfallen lassen (meist bahnbrechend Schwieriges), um an und in ihren Raum zu kommen. Wird Mond "geheilt", läuft auch der Regelkreis wieder flüssiger in seine neuen Entwicklungen.

Überall in den vier Elementen hängen die einzelnen Stufen so voneinander ab. Ein gestresster Anfangs-Herr kann den Ausdruck des gesamten Elements völlig ausfransen. Dann geht mit dem nervösen Mond plötzlich ein Stress-Fenster bis hin zu einen Burnout im Spirituellen der Fische auf - es folgt dann neptunische Wüste, häufig durch uneingestandene Enttäuschungen, wo man doch so sehr auf zauberhafte Bilder hoffte. Hier die Regel-Kreise noch einmal im Einzelnen: 

Feuer: 

Negativ: Wenn Mars in einem Radix nicht konstruktiv als kreativer Zündfunke oder Bewegung ausgelebt werden kann (oder wegen des Zeichens nicht will, in dem er steht), sondern dauernd nur ärgerlich oder verzweifelt zornvoll agiert, kommt man auch schwer eine Phase weiter - in die eigene "gute" Sonne, sein Wesen. Um man selbst zu werden, benötigt man daher Mars. Verweigert er sich, ist Sonne darauf angewiesen, weiter Rabattmarken der fremden Anerkennung zu sammeln und verhält sich dementsprechend fremd-orientiert. Relativ zu dem, wofür sie den nächsten Beifall zu erhalten hofft.

Oder auch nicht - das Fehlende spiegelt dann Mars die "Wut-Notwendigkeit" zurück. Im Feuer lernen wir jedenfalls immer durch Impulse und Energie-Bewegung, so oder so. Wer nicht konstruktiv in sein Wesen (noch mal: je nach seiner Lagerung im Zeichen!) kommen kann, dem fehlt zuletzt auch ganz die Perspektive. Oder, um einen strapazierten Begriff zu gebrauchen, der entdeckt einfach nicht sein Glück. Den Jupiter. Das Erweiterungs-Prinzip des Selbst wird danach vielmehr unter Umständen in Kolonialisierungs-Versuchen an allem und jedem ausgelassen, was nicht ganz niet- und nagelfest in seiner Wirklichkeit steht. Das verfällt als Folge oft den Geschichten eines "negativen" Jupiters (am liebsten verführt er damit auch sich selbst), der ohne markante Sonnen-Power auch die Mechanismen der Leere völlig überziehen kann und damit scheitert. 

Positiv: Tut dagegen ein gut gestellter (oder bewusst gesteuerter, wenn er schwierig steht) Mars das, was er gut kann, nämlich den Energiefunken für Bewegung liefern, also im besten Sinne motivieren, dann bekommt 1. Venus als Herdentier (Stier = die Verstofflichung) auch außerhalb des Feuerkreises das Futter, was sie braucht, um stabile Werte zu materialisieren (ohne Mars sieht sie keine Notwendigkeit dazu). Und 2. erhält selbst eine nicht sonderlich gut gestellte Sonne (die zum Beispiel keine Unterstützung durch Mond hat - Krebs füttert Löwe) den Anschub, sich nach ihrer Anlage im Zeichen und Feld kreativer zu verwirklichen, ohne allzu sehr auf Applaus zu schielen. Dadurch entstehen ganz natürlich auch die jupiterhaften Visionen im Regelkreis, mit denen das letzte Feuerzeichen Schütze auftrumpfen kann und ins jeweilige Optimum kommt. Wo vorn die Flamme entsteht, entsteht dann hinten auch wirklich glückhaftes Erleben. Und das ist schon sehr viel.

Wichtig dabei, es geht hier um ein Struktur-Prinzip der Elemente und hier gar nicht unbedingt darum, wo denn am Ende dann genau die Planeten in den Zeichen oder Feldern stehen. Sprich: Auch Zwillinge-Mars darf nicht allzu destruktiv werden, damit Sonne und Jupiter zu sich selbst kommen. Wo immer sie sich befinden, sie behalten dort ihre übliche Färbung. Für die genannten Elemente-Faktoren in den jeweiligen Regelkreisen direkt gilt all das natürlich umso stärker.

 

Erde:

Negativ: Alles was ist, ist Stoff, wenn es etwas tun, etwas werden soll. Erde ist das Zeichen des Anfassbaren, des Begreifens, des Lernens durch Form.Wo Venus als gefragte Stabilisatorin und Erschafferin (Herrscherin des ersten Erdzeichens Stier) sich als Teil der Herde nicht absichern kann oder will (zb wegen harter Saturn- oder Uranus-Belagerung), laufen oft auch die praktischen Anpassungs-Prozesse aus dem Ruder. Sie obliegen dem 2. Erd-Herrscher Merkur (aus Jungfrau), der dann panisch bis multi-phobisch reagieren kann und sich in seiner Ängstlichkeit immer wieder wie im Hamsterrad um seine Befürchtungen dreht. Das bedeutet letztlich, dass man auch das Endstück des Erd-Regelkreises schwächen wird. Das Prinzip Saturn kommt so nur schwer in seine Bestimmung und man erkennt im gestörten Erd-Regelkreis weniger gut, was man als Lebensauftrag trägt. Der geht vielmehr in zahllosen Versuchen des Merkur verloren, zu retten, was zu retten ist - was eigentlich Venus eine Phase früher verhindern müsste. Indem sie ein sicheres Setting schafft für nötige Umwelt-Antworten. 

Positiv: Daraus ergibt sich schon die konstruktivere Variante: Venus, die ihre Wertmaßstäbe kennt und umsetzt, wird meist auch ihren Ort und dort genug Platz für sich und das Ihre gut beanspruchen können. Sie ist eine Umsetzerin, Macherin, eine, die Dinge formt und hält. Weil Eigentum für sie nicht Diebstahl, sondern notwendige Folge ihres Selbst-Bewusstseins ist. Und wo das wirkt, respektieren einen meist auch andere. Dadurch kann sich der 6. Phasen-Herr Merkur als Konsequenz dann auch ganz schnittig dem anpassen, was vor den Begegnungen (7. Feld) an Kompromissen gefordert wird. Man muss sich aussteuern gegenüber der Umwelt. Das gelingt. Ihm bricht da noch kein Zacken aus der Krone, da ja Saturn später durch genau dieses "Der Weg ist das Ziel"-Training des merurischen Mediators auch besser in die ihm zugedachte Bedeutung kommt. Das Leben findet im gut geschmierten Erd-Regelkreis manchmal wie von selbst in sein wichtigstes Puzzlestück. Die Folge von allem, den Saturn, das MC. Das Ergebnis. Natürlich gibt es viele andere Faktoren, die da stören können, aber wenn die drei Protagonisten heil sind, gibt es eine gute Prognose. 

Wozu bin ich hier?

Obwohl rechtschaffene Jungfrau, wähnte sich beispielsweise der geniale, alte Herr Goethe (Radix Astro-Databank) fast schon im Bewusstsein des Göttlichen. Er, der manchmal so spröde wirkt, auch im Nachhinein, war nämlich trotzdem ganz klar ein Wassertyp mit 7 Faktoren im kühlen Nass. Skorpion-AC und Fisch-IC mitgerechnet. Deshalb befand er sich auch seelisch insgeheim immer nah an der Wahrheit der Schöpfung, dem Wahrhaftigen (Jungfrau sieht stets auf Fische hinüber). Und so meinte er auch zu wissen, was Gott mit all diesen Elementen, die sich da dauernd wild verwickelten, eigentlich vorhatte: 

"Diese plumpe Welt aus einfachen Elementen zusammenzusetzen und sie jahraus jahrein in den Strahlen der Sonne rollen zu lassen, hätte ihm sicher wenig Spaß gemacht, wenn er nicht den Plan gehabt hätte, sich auf dieser materiellen Unterlage eine Pflanzschule für eine Welt von Geistern zu gründen." 

In diesen Sätzen steckt dann auch beinah schon das gesamte astrologische Prinzip, weil er eigentlich ein seelisch bedrängter Fühler und Füger war (Sonne in 9), der Dichter. Der schnöde Stoff des Irdischen, das Leuchten des Feuers, die Strategie der Luft, nur das Wasser lässt der Freiherr weg. Das ist nämlich er selbst, durch den es mit dieser Intuition fließt - er hat der Nachwelt auch noch ein Wasser-Trigon mit Neptun-Pluto/AC und Jupiter zu bieten und muss sich eigentlich gar nicht erklären. Sondern nur verströmen. Wegen der Erd-Sonne läuft er dabei nie wirklich aus dem Ruder und kann manchmal trotz all des Flüssigen clean und scharfkantig wirken.

 Luft:

Negativ: Luft steht für das Gewicht der -ionen im eigenen Lebens-Bild. Hier findet man das Lernen über mentale Konstrukte. Unter anderem: Information, Kommunikation, Funktion. Merkur (Zwillinge) als schlechter Ideen-Geber oder zu fixierter Denker (zum Beispiel mit Pluto) ist überall auch die Voraussetzung für eine unbalancierte Begegnung (Venus-Waage), stolpernden Maßstäben und als Folge davon äußerst schwierigen Rebellionen oder sogar Schnitten, die nötig werden (der randalierende Uranus braucht ja Veränderungen). Die werden aber hart, wo Venus und Merkur nicht wirklich mitziehen, weil sie sich festfressen.

Wenn Merkur zu wenig offen und flexibel oder zugewandt vorgeht, kommen eben auch maß-lose, nicht planvolle Strategien dabei heraus oder unausgewogene, unvollendete reine Darstellungen von irgendetwas. Man lebt dann leicht in Demonstrationen oder Projektionen. Venus. Wo das so ist, wird der Zugang zum wirklich verändernden, zündenden Uranus schließlich, der in allen Belangen des Luft-Regelkreises wohnen kann, sehr schwer. Man gerät ständig in Zerreißproben, die an sich gar nicht nötig wären. Manchmal, wenn Uranus selbst sehr gut steht in einem Radix, hat er doch unendliche Reibungs-Verluste dadurch, dass die Herrscher der beiden voraussetzenden Phasen nicht richtig in die Richtung wollen, die positive Brüche schafft. 

Positiv: In die nahhaltige, bereichernde Veränderung kommt man sowieso immer nur durch den dramaturgischen Venus-Ausgleich, der als notwendig erkannt wird. Von Merkur. Anfangs genug Weite im Denken, das würdigt, wie konstruiert jede Meinung ist, macht am Ende Freiheit des Seins (oder Freiheit vom Sein). Wer seinen "Mind" klar hält und immer wieder den kühlen Wind des Geistes in den vielen Identifikationen, die an so ansammelt, aufräumen lässt, kommt zunächst besser in Beziehung und später auch bei Problemen schneller in eine Aufhebung von Gegensätzen. Dann sind alle Beteiligten frei für neue Gedanken, aber auch Gefühle - da der Merkur auch Mond die Nahrung gibt (Zwillinge vor Krebs) und damit das Empfinden orientiert. Dann öffnet sich der Himmel und wird die Welt offener Raum. Und leicht, wie unter Engelsfüßen.

Wasser:

Negativ: Am Wichtigsten, weil er so sehr in die seelische Tiefe geht, ist für das Befinden vermutlich der Regelkreis des Wassers. Wie schon vorn gesagt, hängt vom Zustand des Mondes, also vom Umgang mit dem Gefühl, auch ab, wie sehr wir in unsere Traumata gehen und uns mit ihnen überhaupt auseinandersetzen wollen und können.

Der verletzte Mond im Regelkreis legt nah, dass auch viel erstarrter, verfestigter Pluto im Untergrund der Psyche dümpelt, fixiert auf seine großen Wunden der Ohnmacht. In Wasser lernt man durch seelische Erfahrung am stärksten. Man gelangt zum Trauma (dessen vermutbares Ausmaß zeigen ja meist Pluto-Aspekte, 8. Feld- oder Skorpion-Betonungen) pur und schadlos jedoch nur, wenn die Emotion darunter nicht früh allzu negativ besetzt wurde. Was sich astrologisch in Mond-Belastungen zeigen wird - im Transit vorübergehend, im Radix chronifiziert.

Wo schon das Gefühl/Mond verschlossen ist, hat die Auflösung des Traumas wenig reelle Chancen, sich bald zu verwirklichen. Was damit aber meist einhergeht und nur selten so bewusst gemacht wird: Ohne Mond und Pluto sind die oft so hoch erwünschten und romantisierten neptunischen Welten meisten nicht mehr als eine leere Leinwand ohne Kraft. Wer Verletzungen aus seinem Leben wegschwemmen möchte, stößt oft statt auf den bereichernden, magischen Neptun auf dessen andere Seite - die völlige spirituelle Leere und Wüste. Nichts ist schecklicher, kann mehr verborgen werden und sich endloser, ewiger, trauriger anfühlen, als dieser frustrierte Fische-Herr, der auf die Kraft wartet, die im Trauma gebunden bleibt. Weil ein Gefühls-Tabu aufrecht erhalten wurde. Das Schlimme: Vielfach weiß man davon nicht mal und sucht manchmal jahrelang nach dem Knoten.

Positiv: Die gute Nachricht: In genau dem Maß, wie Mond im Negativen und Positiven sein darf, wie und wer er ist, müssen wir uns nicht mehr zensieren. Und alles, was noch in irgendwelchen dunklen Ecken des Lunaren eingeschlossen ist, an Triggern, wird sich langsam zeigen dürfen. Denn es wartet auf Wandlung, nicht auf Urteil. Beides ist plutonisch. Wenn wir der Seele ihren Raum wieder zugestehen, all ihren schwierigen Impulsen, wird auch der Zugang zum Traumatischen wieder leichter, in dem ja letztlich das Prinzip der Wandlung steckt.

Transformation in diesem Sinn ist etwas ganz anderes, als die luftige "Änderung", die man geistig anstrben kann. Sie geht nicht in die Höhe des Lichts, sondern in die Tiefe der Verdunklungen. Wer diese Prozesse für sich durchsteht, die mit viel Leid verbunden sein können (aber nicht müssen), befindet sich meist auch schon ganz in der Nähe spiritueller Erfahrungen, in denen Neptun seine helle Seite zeigt. Nicht umsonst finden in der dunklen Nacht der Seele, die nicht abgewehrt wird, immer wieder Spitzen-Erlebnisse aus dem zeitlosen Kontext statt. Von Mond über Pluto zum Neptun. Keine Stufe kann ausgelassen werden. 

Die Regel-Kreise der Elemente sind nur ein kleiner Teil dessen, was uns prägt. Wir bekommen ja letztlich alle das als Mitgift ins Horoskop geschrieben, woran wir uns abarbeiten sollen. Oder besser, werden. Sprich, nicht nur die reichlich vorhandenen Elemente, sondern auch die uns völlig fehlenden sprechen eine eigene Sprache. Wer keine Erde hat, wird auch kein echtes Thema mit allem Stofflichen haben, das ihn weiterbringt. Vielleicht ist er "durch viele Leben" damit fertig geworden, das zum Prozess zu machen. Es sei denn, er hätte stark besetzte Erdhäuser. Weil die Felder ja die Verwirklichung abbilden, lebt so ein Mensch dann unter Umständen sogar mitten im Reichtum oder Defizit, aber ihm fehlt der Sinn dafür, sich um Materielles kümmern zu müssen. Selbst wenn man von außen sehen kann, dass Mangel oder Überfluss an allen Ecken und Enden herrscht. Was nicht wahrgenommen wird, empfindet man leicht als von Außen aufgedrängt. Stimmt in dem Fall auch. Der Mensch verwirklicht nur sein Setting.

Das gilt auch für fehlende Luft. Man entwickelt sich dann selten an Geistigem, auch wenn man bei gleichzeitig besetzten Lufthäusern ständig Geistiges er-lebt und möglicherweise viel Output hat. Bei mangelndem Feuer ist Initiative meist kein Lern-Thema, wird bei besetzten Feldern 1, 5 oder 9 aber durchaus stark gelebt. Oder eben Wasser: Wer hier starke Felder-Besetzungen, aber keine Zeichen-Anlage hat, braucht womöglich tatsächlich keine emotionalen Prozesse, um seine Entwicklung voranzubringen. Selbst wenn er noch so emotional wirkt. Das ist selten. Aber es kommt vor. Der Weg ist immer da, wo die Elemente sind. Wie ein Straßenschild: Hier geht's zur Entwicklung! Man muss nur auch einbiegen wollen. 

Bilder: © sri + Pixabay + Wikimedia Commons

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Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autorin: Susanne Riedel Plenio

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