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Das Geisterschiff: Vision eines Untergangs

"...und er trieb außer Sicht." (Ende von Morgan Robertson's Novelle 'Futility' über den Untergang eines Schiffs namens Titan, geschrieben 14 Jahre vor dem Untergang der Titanic).

Dies ist die seltsame Geschichte der Vision eines Schriftstellers, die Jahre später wahr wurde: Die Titanic war das größte Schiff der Welt, per Stapellauf ein Zwilling mit Jungfrau-AC und Venus-Neptun, eine Riesin, nur äußerst kurz im Dienst. 

Ein Geisterboot, ein Traumfänger und fortan die Heimat für Mythen. Mit Merkur-Saturn, der behinderten Flexibilität auf der langen Reise in 9, übrigens auch keineswegs unsinkbar. Astrologisch ist das alles von allen Seiten schon mit der Lupe untersucht. Aber dann gibt es da ja noch diese andere, leisere Geschichte unter dem Drama des schwimmenden, gigantischen Hoffnungsträgers, der heute vor 103 Jahren bei Sonne-Neptun mit einem Eisberg zusammenstieß. Auch Jupiter stand damals prominent, am kosmischen Magneten, dem Great Attractor, und der AC lief vermutlich gerade auf das Galaktische Zentrum zu. Etwas Weltbewegendes passierte. Schon 1898 allerdings, fast anderthalb Jahrzehnte vorher, hatte genau diese Story ein Mann namens Morgan Robertson aufgeschrieben, ein bis zum Sinken der Titanic eher unbekannterer Schriftsteller und Seefahrer-Sohn, der wie der Untergang selbst auch den Sonne-Neptun im Radix hatte.

In der Anlage seines Geburts-Horoskops, das leider nur ohne Zeit vorliegt, findet sich jedoch noch ein starker Hinweis auf einen Zugang zu archetypischen, unbewussten Bildern: Der Autor aus Oswengo, New York, wurde nämlich mit einem Neptun auf der Sonder-Stellung von exakt 0° Widder geboren, am Tag, bevor Fische-Herr zurück in sein Zeichen lief, gegenüber vom Mars des Autors. In der kosmischen Spalte, wo auch ausgerechnet der Nessus des Titanic-Untergangs sitzt und der Tierkreis endet und neu beginnt.

Später stellte sich heraus, dass Robertson tatsächlich die Wahrheiten, die er dann niederschrieb, gechannelt haben will. Wobei am 9. Juli 1880, 18 Jahre vor Erscheinen seines Buchs, bereits eine "Titania" im Nord-Atlantik nach Kollision mit einem Eisberg sank und überhaupt auch ohne ein solches Vorbild das Setting nicht viel Vorstellungskraft verlangte. Ob nun aus Zufall oder wegen solcher Rück-Besinnungen (oder Vorahnungen) das Buch verfasst wurde, das die bekannteste Katastrophe der Seefahrt vorwegnahm, macht keinen Unterschied. Spannender als die Differenzen von Fiktion und Realität sind die teilweise wirklich verblüffenden Parallelen und Sinn-Felder, astrologisch und inhaltlich, die in Sachen Titan, Titanic und sogar einer Titania, mit der zur selben Zeit Rudolf Steiner nach Finnland reiste, hier an vielen Stellen Hand in Hand gehen.

Morgan Robertsons (Radix mit Mittags-Ständen rechts) untergegangener Kreuzer, der in der Novelle "Futility" (= Sinnlosigkeit) vorkommt, hieß zwar nicht Titanic, sondern Titan. Wie das echte Schiff war das fiktive aber das größte der Welt, beide fast gleich lang, ganz aus Stahl, mit wasserdichten Schotten, zwei Masten, drei Propellern und Platz für rund 3000 Menschen. Beide hatten sie eine fast gleich große Brutto-Tonnage und waren zuletzt im April zwischen England und New York unterwegs, mit zu wenigen Rettungsbooten. Sie kollidierten mit dem Eisberg steuerbord, im Nordatlantik, nah Neufundland. Das eine Schiff im Buch, das andere in der Wirklichkeit.

Um das Jahr 1897/98, bevor die Novelle erscheint, und als der Schriftsteller aus dem großen Teich der Fantasie erst seine Vision einer Liebesgeschichte vor dem Hintergrund einer Eisberg-Kollision herausangelt, ist sein 0° Widder-Neptun agitiert: Erst bewegt sich Uranus aus 0° Schütze ins Trigon, dann, zum Erscheinen, der Jupiter dazu auf 0° Waage. Der unbewusste Kanal Robertsons - wohin und woher er auch immer kommt und führt, vermutlich ins Entgrenzte, Zeitlose, das der Mars-Neptun und Mars-Sonne so oft mitbringen (erst Recht, wenn sie mit dem 6. oder 12. Prinzip per Zeichen oder Haus oder Herr Verbindung haben - kommt klar in Bewegung. Beim Stapellauf der Titanic 1911 (RADIX Astro-Databank) sitzt schon Mars über der Mars-Neptun-Opposition Robertsons. Das MC/IC in Zwillinge-Schütze liegt dazu nah seiner Uranus-Position (oppositionär zum GA) und läuft auf seine Mittags-Achsen zu. Der Aszendent des Stapellaufs berührt Robertsons Saturn.

Interessanterweise ergeben eben jene Mittags-Achsen des Autors dann wiederum auch eine erstaunliche Nähe zu den Untergangs-Achsen der Titanic (RADIX links via Astro-Databank), zwischen GZ und GA. Pluto läuft beim Sinken des echten Schiffs im Transit-Quadrat über die schon besagte fantasievolle Mars-Neptun-Opposition des Schriftstellers, der Kollisions-Mond steht ebenda, von den Fischen aus - und Neptun bewegt sich langsam ins Quadrat zum Merkur des Schriftstellers. Dass Robertson also gewusst hätte, was er tat, als er 14 Jahre zuvor die Titan-Geschichte veröffentlichte, ist bei dieser neptunischen Unterströmung eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher hat er, wie einige Menschen mit Neptun Konjunktionen oder Oppositionen, etwas aus dem Bewusstseins-Feld wie im Schlaf aufgefangen. Und nachher erstaunt festgestellt, dass es sich bei ihm ja möglicherweise um bislang unerkannte mediale Talente handeln könnte. Mit denen sich geschäftlich ann doch recht gut arbeiten ließ. Ab der Tragödie jedenfalls geht Morgan Robertson mit seiner Begabung öffentlich recht esoterisch um. 

Mehrfach wird ihm später vorgeworfen, dass er einfach einen Zufall vermarktet und seine Idee aus dem Sinken des schon genannten Dampfers Titania von 1880 nahm. Aber auch dieses Unglück zeigt wieder astrologische Parallelen zu Robertson und Titanic: Neptun dieses Unfalls stand in enger Opposition zu seiner Venus und Sonne des Titania-Untergangs auf dem Neptun des Titanic-Stapellaufs. 

Bei solchen Ähnlichkeiten hilft sich die Psychologie meist als Erklärung mit Synchronizitäten, also akausalen Zusammenhängen mit inhaltlich ähnlicher Ladung. Die Astrologie bestätigt das dann oft durch ähnliche Positionen, wie sie passende Analogien mitbringen. Noch mysteriöser und neptunischer wird der Titanic-Untergang als Teil dieses verrätselten Feldes allerdings, wenn man dazu Rudolf Steiners Geschichte hört (Titanic und Titania):

Den Anthroposophen (Radix rechts, als Rodden Rating finden wir allerdings nur ein schwaches XX) verbindet ein hoch dominanter Fische-Merkur-Neptun mit dem Titanic-Mond und Robertsons Mars-Neptun (Konjunktionen). Steiners Mond sitzt dazu am Stapellauf-AC in Jungfrau. Alles starke Hinweise auf gegenseitiges Eingeschwungen-Sein in diese Zeitphase der Tragödie. Und dann passiert das: Anfang April 1912 erklärt Steiner plötzlich, er müsse jetzt auf Anweisung der "geistigen Welt" endlich eine Reise nach Helsingfors/Helsinki tun, die er im Vorjahr verschoben hatte. Vor der Abreise ist er offenbar sehr ernst und bewegt und legt sein Testament gut sichtbar auf den Schreibtisch.

Neptun steht damals im Quadrat zu seiner Achse 6-12, der Linie der Ahnungen, die diesem Mann mit dem so empfindlichen, durchlässigen Merkur-Neptun sowieso geradezu nachlaufen. Oder er ihnen, ganz wie man's nimmt. Das Schiff, mit dem Steiner nach Finnland übersetzt, als die Titanic anderswo, in England, gerade zur Probefahrt von der Werft läuft, heißt Titania. Auf ihr gerät Steiner mit seinen Leuten in einen schlimmen Schnee-Sturm, bei dem man Angst hat, man "kommt nicht wieder". Später heißt es auch, alle hätten zuvor "furchtbare Wasserwesen" gesehen, die das Schiff hochhoben. Am letzten Tag des Vortrags dann, den der Anthroposoph über mehrere Termine in Helsingfors hält, geht die Titanic weit entfernt unter.

Zeiten und Räume verschwimmen. Der Vortrags-Zyklus, den Rudolf Steiner, die Fische-Sonne in 4, da in Skandinavien referiert, trägt den Titel: "Die geistigen Wesenheiten in den Himmelskörpern und Naturreichen". Wie immer das zu erklären ist (vermutlich gar nicht) - alles hängt genau da mit allem am sensibelsten und feinsten zusammen, wo Neptun so sehr die feinen, feinen Fäden zieht, die Oben und Unten und Sichtbar und Unsichtbar und Seele und Materie verbinden. Man muss vorsichtig sein, zu viel, aber auch zu wenig hineinzudeuten. Oder, wie Steiner selbst einmal sagte: 

Kann man etwas nicht verstehen, so urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile."

 

Bild (bearbeitet): Wikimedia Commons, gemeinfrei, Daten Titanic Stapellauf und Untergang: Astro-Databank
*Eine recht gute Zusammenfassung des bekannten Titanic-Zeitproblems findet sich hier im Blog von BARRY CAUCHON

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Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autorin: Susanne Riedel Plenio

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