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Loop! Astrologie-Zeitung

Die zornigen Männer von Boko Haram

"Morgen musst du die Brücken überqueren, die du heute in Brand gesteckt hast. Und alles, was du tust, kommt zurück zu dir." (Salif Keïta, geboren in Afrika, Jungfrau-Sonne Quadrat Schütze-Chiron). 

Stell dir vor, du trittst morgens vor die Tür und die Straße ist voller Toter. Lieber nicht? Gut, wir leben in Neptuns Domizil, den Zeiten, die entweder absolute Klarheit des Blicks fordern oder Verdrängung. Da sieht man sich lieber mit angenehmem Gruseln The Walking Dead an. Denn aus diesem Film kann man wieder aufwachen. Nicht aber aus dem Setting von Boko Haram im zerstrittenen Nigeria.

Diese unglaubliche Terror-Miliz stellt momentan alles in den Schatten, was wir uns in unseren bittersten Alpträumen vorstellen könnten. Aber da sie so fern mordet wie Ebola, scheint kaum jemand hier, wo wir im Vergleich den Luxus eines geordneten Lebens haben, von dem Grauen, was noch weiter weg aufscheint als die IS, berührt zu sein. Taten, so unsäglich, dass sie wie Erfindungen eines B-Movies wirken:

Ob nun einfach so 200 Schülerinnen entführt, ganze Landstriche weggebrannt, 10jährige Mädchen als Selbstmord-Attentäter missbraucht oder Ortschaften voller Frauen und Kinder anderweitig ausgerottet werden. All das wirkt so überzeichnet, dass man es schnell wieder aus dem Bewusstsein drängt. Denn an einem Ort, der so ist - und sei es jenseits der Meere - möchte man ungern leben. Insofern bedient Boko Harams Extremismus auch das menschliche Talent der selektiven Wahrnehmung. Fast erschütternd aber, wenn man dann doch die magere Datenlage auf Gemeinsamkeiten abklopft: Wieder fallen in den wenigen Radix-Bildern, die (meist ohne Zeiten) zur Verfügung stehen, deutlich schon von der ISIS oder anderen brutalen Zeit-Protagonisten bekannte, astrologische Verknüpfungen auf. Und speziell die aktuell von der Knoten-Achse getriggerten Venus- und Mars-Dominanzen, wie oft angemerkt, in dieser psychologisierenden Gegenwart zu Unrecht als harmlose Protagonisten des groben, schlicht gestrickten ersten "Existenz-" oder Überlebens-Quadranten unterschätzt. Nein, Mars und Venus können Faktoren roher Gewalt werden.  

Manchmal sind die Wunden und Geschichten hinter solchen Analysen aber einfach zu groß und es fällt schwer, im Auge zu behalten, dass astrologische Konstellationen - genau wie die Natur - eben nicht moralisch wertbar sind. Weder diese, noch andere Verbindungen haben in sich ja eine Lehre, sondern sie bleiben am Ursprung leer und nur beschreibend. Was daraus dann ethisch wird, hängt eher vom Urteil des Beobachters ab, samt seinen kulturellen Gewohnheiten. Wie so viele häßliche Symbole dieser Zeit sind auch Boko Haram und andere terroristische Auswüchse, die auf dem Boden des Uranus-Pluto-Quadrats wuchern, Kinder von Widder und Stier, den Wurzeln von Ignoranz (um der persönlichen Durchsetzung halber) und Ausgrenzung (wegen des Schutzes von Besitz). Schon die letzte große Konjunktion in Erde wies 2000 mit Jupiter und Saturn im Stier im Quadrat zu Uranus im Wassermann darauf hin, dass sich Glaubens-Themen unvereinbar radikalisieren können. Denn wir erleben hier und heute ja nicht etwa ein alleiniges Problem des Islam oder des Christentums, sondern eines Bewusseins (oder Unbewussten!), das andere und anderes immer noch trennt (Uranus), festnagelt (Saturn) und kolonialisiert (Jupiter).

Fangen wir beim Namen an: Boko Haram bedeutet ursprünglich Verbot westlicher Bücher oder Bildung. Entstanden aus einer kleinen Gruppe junger, studierender Söhne reicher Eltern, führte ein hoch gebildeter Mann namens Mohammed Yusuf (links Radix) kurz nach dem Jahrtausend-Wechsel diese Kids als Prediger in ein stark sektiererisches Religions-Bewusstsein. Sie waren Salafisten, wurden ultrarechte Denker, bezogen auf den sunnitischen Islam ihrer Ahnen. Von der heutigen, tödlichen Radikalisierung war allerdings damals noch nicht die Rede - sondern nur von einer zunehmend starken Identifikation mit dem islamischen Glauben. Fundamentalisten, die gegen die Kontaminierung ihrer Inhalte durch westliche Einflüsse kämpfen wollten. Wie so oft, kam dann eins zum anderen.

Das zeitlich ungenaue Chart des Gründers von Boko Haram trägt bereits in sich die ideologisch so durchgreifende Option der uranischen Abstraktionen. Und auch den von Glaubens-Traumata geprägten Jupiter im Skorpion, der zusammen mit einem wirklich brisanten Generations-Neptun auf 0°Schütze den eigenen Zugang zur namenlosen Heiligkeit überbewertet und in menschengemachtes Sendungs-Bewusstsein einbindet. Dazu kommt ein starker, physisch machtvoller Mars im Widder-Domizil, der mit dem verwundenden Chiron ebenfalls von Traumata der immer bedrohten Durchsetzung spricht und dann auch bei der Entwicklung zum islamistischen Terrorismus in Nigeria durch Boko Haram später eine große Rolle spielen wird. Aktion-Reaktion ist ein Mars-Venus-Prinzip - weshalb zuletzt auch diese Sonne-Venus-Konjunktion aufällt, der man im Terrorismus und seinen Grenzgebieten, angefangen mit einfachen "Unruhestiftern", hierzulande so oder indirekter immer wieder begegnet:

Ulrike Meinhof (alle Radix-Links via Astro-Databank) wurde mit Waage-Sonne praktisch im Verein mit Waage-Venus geboren, beides in 1, analog zum häufigen Venus-Mars-Bezug (siehe auch Hitler mit der Konjunktion der beiden und einem Waage-AC = Venus-Mars). Andreas Baader war Stier-Sonne und holte so die Venus herein, allerdings hier dann mit fast körperlich greifbarer Anbindung an die Beherrschung der Herde. Gudrun Ensslin brachte Sonne-Mars im Löwen mit, bei Venus in ihrem natürlichen Feld 7, Christian Klar eine weite Sonne-Venus-Konjunktion im Stier und Jan-Carl Raspe Sonne-Venus-Pluto-Konjunktion bei einem Stier-AC. Auch Osama Bin Laden hatte die weite Sonne-Venus-Merkur Konjunktion in den Fischen bei einem Stier-Mars Quadrat Pluto und Saddam Hussein schließlich war auch Stier-Sonne mit Venus im Widder.

Hinweis-Konstellationen: Ein Kann, kein Muss

Oft fällt einem solch eine Ballung des Venus-Mars-Prinzips in bestimmten Zusammenhängen erst dann auf, wenn man es so aufgelistet sieht. Natürlich sind jedoch weder isolierte Venus-Mars-Analogien, noch Dominanzen in irgendeiner Form etwa Garanten für eine terroristische Laufbahn - sie kommen durchaus auch da vor, wo Menschen nur in Zusammenhang mit politischer Brandstiftung gebracht oder auch: deren Opfer werden. Unter anderem eine Kathrin Oertel von der Pegida bringt mit ihrer Sonne-Venus-Konjunktion im Wassermann (wie Mohammed Yusuf von Boko Haram) aktuell eine solche Verbindung der strategischen, kühlen Rebellen mit. Was letztlich jedoch mehr über die Zeit sagt, die bestimmte Denk- oder Handlungs-Typen im Bewusstsein hochtauchen lässt, als über Oertels wirkliche Lagerung. Insbesondere prognostisch nie, wenn, wie bei ihr, keine Geburts-Zeit vorliegt. Denn solche groben Signifikatoren wie Sonne-Venus oder Venus-Mars fallen zwar metagnostisch auf, wo sie in einer geschichtlichen Linie kumulieren, sind aber prognostisch bestimmt keine sicheren Ratgeber. Wie Leit-Symptome eines sehr feinen Zusammenspiels, die zwar in eine bestimmte Richtung weisen können, doch nicht müssen.

Immer kommen für generell negative Ausdrucksformen noch andere Marker hinzu (wie beispielsweise öfter Jupiter-Neptun in schwierigeren Aspekten beim Bezug speziell zu umkämpften religiösen Themen oder auch in der Abwehr bestimmter religiöser Zugehörigkeiten). Und vor allem eine genaue Auslegung über sichere Datensätze, die auch die Häuser einbeziehen und ohne die lediglich eine erste Annäherung wie diese sind. 

Boko Haram jedenfalls wurde mit diesem Revolutionär, Mohammed Yusuf, in Nigeria groß - einem Staat mit einer extrem empfindlichen Balance zwischen den Völkern. Was den Glauben angeht, geteilt von Nord nach Süd zwischen Islam und Christentum, haarscharf überwogen von Bibel-Gläubigen - bei zahllosen Grauzonen, die wie Kampfgürtel erdulden, was die Kämpfer erreichen wollen. Auch das Staats-Horoskop Nigerias (rechts per Verfassung der 4. Republik, die mit dem 29.5.1999 Gültigkeit bekam und zur Befreiung von den Diktaturen führen sollte) spiegelt das momentane Chaos über einen Transit von Neptun Quadrat Sonne - während die große Konjunktion 2000 in Opposition zum traumatisierten Skorpion-Mond und Quadrat zum Wassermann-AC stand. Was die Entwicklung der revoltierenden Gruppen in einem allgemeinen Klima der Zerrissenheit vorausahnen ließ.

Während sich zunächst noch im allgemeinen, eher geistigen Kampf um Boden für den eigenen Glauben Boko Haram in Nigeria seit den ersten Treffen zurückhielt, trainierte Yusuf seine Kids allerdings schon mental nach dem Vorbild der Taliban und Al-Qaida. Er hatte vor, der Scharia unbedingt in möglichst breiten Teilen des religiös gespaltenen Landes zur Geltung zu verhelfen. Zumal die Christen immer wieder missionierten und die Angst vor dem Überrolltwerden schürten. Schon damals sollen andere islamische Geistliche, die sein Charisma und die Gefahr der weiteren Spalterei des Uranischen spürten, vor Mohammed Yusuf und der Boko Haram gewarnt haben, aber nicht ernst genommen worden sein.

Zu den Waffen griff die Gruppe dann im Sinne einer Steigerung erstmals im größeren Stil festmachbar zu Weihnachten 2003. Pluto bewegte sich mit gesellschaftlichen Sogwirkungen langsam auf das GZ zu und Uranus stand vor dem Übergang in die Fische. Oft begibt sich bei solch bevorstehenden Grenz-Überschreitungen in persönlichen und mundanen Horoskopen noch einmal etwas, was den gesamten Lauf des jeweiligen Faktors durch den Bereich zusammenfasst. Was in Nigeria geschah: 

Nach Streitigkeiten um Fischfang-Rechte in einem Teich kam es zwischen der noch recht unauffälligen Boko Haram und anderen Siedlern zu heftigen Schießereien mit Eskalationen, die bis ins neue Jahr dauerten (US INSTITUTE OF PEACE). Ab diesem Zeitpunkt, als Yusuf einen Mars- und Venus-Return hatte, nahmen die Konflikte und Provokationen der Gruppe stark zu. Boko Haram bekam teilweise keinen Zutritt mehr zu Moscheen, wurde von Geheimdiensten beobachtet, sammelte aber unter jungen Leuten immer mehr Anhänger. Dann eskalierte alles nach einer Haft des Gründers 2009, nachdem Polizei brutal in einen Beerdigungs-Zug der Gruppe gefeuert hatte und man sich mit schwersten Unruhen rächte. Dabei kamen erstmals Hunderte von Menschen ums Leben und es wurde auch praktisch klar, wes Geistes Kind diese jungen, trainierten, afrikanischen Hilfs-Taliban waren.

Gewalt und Gegengewalt. Der alte Anführer starb bei Gefechten. Und Neptun-Uranus in Rezeption verwischte in Folge noch mehr Grenzen. Ab da nahm das Elend leider kein Ende mehr. Vom Westen missachtet, kaum wahrgenommen - und wenn doch, dann nur wie exotische, brutale Wundertiere bestaunt, Irgendwo im Nirgendwo, bekamen die Kids und Erwachsenen der neuen Boko Haram neue Köpfe und sollten nicht viel später auch mit einem neuen Namen aufwarten. Das Land, dieses gebeutelte Nigeria, wurde nicht fertig mit dem Feind im Inneren. Das Ausland hatte andere Sorgen, während überall die eigenen Feinde durch die Jahre nach 9/11 gehetzt wurden.

In der Ära des neuen Anführers von Boko Haram, eines Abubakar Shekau (analog zum Abu Bakr, dem Kalifen der ISIS) jagten sich nun plötzlich die Eskalationen. Nicht nur da, wo - wie bisher - christlich viel missioniert wurde, sozusagen als "Gegen-Maßnahme". Die Ziele wurden beliebiger, der Druck offenbar immer größer, einfach nur zu dominieren. Wut wurde zu Hass und Hass zu immer mehr Mordlust und einer immensen Entgrenzung der Möglichkeit. Nach und nach kam es dazu, dass Polizei und Regierung teilweise genauso wahllos Boko Haram Mitglieder umbrachten wie umgekehrt - im Spiegel des guten alten Rituals der Gewalt, die immer und ausnahmslos Gegengewalt erzeugt. Mit der "Befreiung" eines gesamten Gefängnisses unter schwerster Bewaffnung begann 2010 der wirkliche Irrsinn, der bis heute nicht enden will. 

Ausschlaggebend dafür war astrologisch unter anderem die beginnende kardinale Klimax (Jupiter-Uranus Opposition Saturn). Boko Haram gab sich nun den Titel "ǧamāʿat ahl as-sunna li-d-daʿwa wa-l-ǧihād, wörtlich die „Vereinigung der Sunniten für den Ruf zum Islam und den Dschihad“ (Wikipedia). Im Radix der Erstürmung des Gefängnisses (rechts, auch hier leider ohne Zeit), mit der dann alle Dämme brachen, entdeckt man wieder Venus-Mars (Ende Waage - wie bei der ISI-Ausrufung 2006). Sowie die Gefahr des Überlaufens jedweden Staus, sobald Jupiter-Uranus ebenfalls ins Kardinal-Zeichen Widder laufen wird und mit Pluto Berührung finedet. Was damals jede Mars-Venus-Anlage überall stark triggerte. Was für eine Person einfach Leidenschaft bedeuten kann, kann in Gesellschaften Leiden schaffen.

In dieser Zeit entstanden mit Saturn, der Klischees und zum Teil spukhafte Beurteilungen in Waage einhämmerte, denn auch die Wurzeln der aktuellen Kämpfe der radikalen Islamisten gegen das, was sie als bedrohlich für ihren Glauben, ihren Gott, erleben. Nicht nur bei Boko Haram. Auch überall sonst, wo nach dem Saturn-Lauf durch Jungfrau (dem Zeichen der Rituale) eine Popularisierung der islamischen, "von Gott gegebenen" Gesetze der Scharia (übersetzt: Ritus oder Weg zur Tränke, siehe Jungfrau - Fische) folgte. Das unangreifbare "göttliche Recht", im Ganzen also damit eine weitere Analogie von Jupiter-Saturn, der zwischen Uranus-Pluto, dem Langsamläufer-Quadrat, als thematische Leerstelle "natürlich" immer wieder aufpoppt.

Begegnende Bilder werden hier seit Waage nun doppelt betoniert, als der Regler Saturn ins Spiel kam, Luft irdisch festgemacht, Welt be- und ver-urteilt. Der Nachteil der wendigen, aber geistig aggressiven Luft-Venus, wenn sie mit dem Gespenst der Ablehnung (Venus-Saturn) in Kontakt kommt, ist neben dem auch schlimmstenfalls eine gewisse Grausamkeit, die mit taktischen Erwägungen einhergeht und sich mit Feuer und anderen Luft-Faktoren (wie Jupiter oder Merkur) besonders gut zu einer Melange der Propaganda verbindet. Dann gehen alle Radare auf Senden und Empfang, dann wird im Zeichen der Liebe zu etwas etwas anderes beschnitten (Mars).

Und danach kommt Krieg in Reichweite. Waage ist ja ein Beziehungszeichen, dessen Angelegenheiten uns allen an die Nieren gehen. Wenn sie das Leben - ähnlich wie Stier - in ihre "Prozesse" (im wahrsten Sinn des Wortes) verwickelt, kommen beim einzigen "Ding" im Tierkreis teilweise hoch problematische Folgerungen heraus.Und so geschah es dann auch: Es gab dieses Jahr 2011, in dem das erste Uranus-Pluto-Quadrat 2012 und die weiche Zäsur der passiven Anschauung mit Neptun in den Fischen vorbereitet wurde.

Und dann gab es darin die Toten, die Boko Haram im Namen Allahs machte (so wie sie ihn verstehen, nämlich vermutlich falsch), unzählbar und letztlich namenlos zu Beginn einer schlimmen Geschichte. Besonders beliebt in den Jahren darauf: Drive-by-Shootings - völlig unvermittelte Schüsse von Motorrädern aus. Weshalb Motorradfahren immer wieder im "Hoheitsgebiet" der Boko Haram verboten war. Was nichts an den tödlichen Attacken änderte. Neben den großen, unglaublichen Aktionen wie der Entführung ganzer Schulklassen (ein Großteil der 200 Mädchen wurde vermutlich mit Boko Haram Mitgliedern zwangsverheiratet und ist immer noch verschwunden) oder dem Niedermähen der Stadt Baga in einem Streich, kommt es Tag für Tag zu Morden an allem, was den Anschein einer anderen Meinung oder des sich unterscheidenden Glaubens hat. Längst ist der Krieg gegen Christen aber zu einem Krieg gegen alles mutiert. Uranus-Pluto hat hochgeheizt, was an Brennholz seit Jahrhunderten in Nigeria und anderswo aufgeschichtet wurde.

Was fehlt zwischen Pluto und Uranus?

Dazwischen ist besagtes Loch. In dem Aspekt fehlt weltweit immer noch ein Jupiter-Saturn (Schütze-Steinbock) - die gerechten, neuen Könige oder weisen Regelungen mit globaler Verantwortungs-Übernahme also, die optimierbare Visionen realitätsfest machen und vom starren Konzept (Skorpion) zur tatsächlichen Befreiung durch kreative Schöpfungen zum Wohle aller (Wassermann) flexibel um-leiten. Bevor andere thematische Verwandte wie die Scharia sich in diese Schere drängen und bedeutsamer werden, als es sein müsste. 

Aber soweit kommt die Welt vor lauter Eile und Erstarrung in einem Kosmos der eigenen Spiegelungen bislang erst gar nicht, da sie Phänomene wie Boko Haram, wenn man sie denn endlich als beträchtlich erkennt, höchstens als persönlichen Angriff oder Bedrohung der eigenen Pfründe wahrnimmt. Immer noch herrscht mit den Knoten das Venus-Mars-Prinzip, bis sie dieses Jahr noch nach Merkur-Neptun oder Jungfrau-Fische wechseln. Bis dahin bleibt der Fokus des Spinnen-Netzes und das Haupt-Betätigungsfeld der Boko Haram die Gegend um Maiduguri in Borno. Das Hauptquartier, wo insbesondere seit 2011 Christen und Militär regelrecht gemetzelt wurden.

2014 starb angeblich - nach vielen falschen Todesmeldungen zuvor - wieder einmal der Chef, sprich, Sprecher Abubakar. Vermutlich erneut ein Fake, da er jetzt wieder sehr lebendig erst in einem Video über seinen Tod witzelte und dann Zukunfts-Visionen abgab. Ein Jupiter-Mann, auch wenn seine Daten nicht vorliegen. In sich sehr groß, bis Saturn kommt und ihn verregelt - wann immer das der Fall sein mag. Für wie viele Todesopfer genau die völlig außer Rand und Band geratenen Islamisten seit Beginn ihrer Treffen unter Mohammed Yusuf damals verantwortlich sind, ist bis heute unklar. Wem würde es auch nützen, eine Statistik der Angst in Nigeria zu erstellen?

"Wir werden nicht aufhören!" verprach Abubakar jetzt in einem Video und verwies stolz auf die Erfolge im quasi von der Landkarte radierten Baga, wo Hunderte ermordet wurden. Auch die Nachbarländer, die in Panik über Eingriffe gegen die nigerianischen Islamisten nachdenken, wurden aktuell klar gewarnt. Jupiter, der Glaube, die Erweiterung, das Optimum, ist eben momentan überall sehr groß. Wenn Merkur im Wassermann rückläufig wird, umso aufgeblähter im Zeichen des Herzschlags, im Löwen. Da ist es gut, um den Kreis zu schließen, noch einmal an die eigene Verantwortung zu erinnern, sich nicht abzuwenden. Wie meinte Salif Keïta, der begnadete afrikanische Musiker aus Mali, der als Albino aus der Herde getreten und wie ein böses Omen behandelt wurde, noch?

Morgen musst du die Brücken überqueren, die du heute in Brand gesteckt hast. Und alles, was du tust, kommt zurück zu dir."

Man könnte befürchten, das gilt nicht nur für die, die mitmachen, sondern für uns alle, die wir so oft in aller Ruhe und am liebsten aus weiter Ferne bei vielem zusehen, was keinem nützt und allen schadet. 

 

Bilder (bearbeitet): Pixabay

LOOP! bei Astrodienst
Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autorin: Susanne Riedel Plenio

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