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Loop! Astrologie-Zeitung

Super-Stier: "Marx" Planck + die Quarks

Happy Birthday!

Als der kleine Max Karl Ernst Ludwig P. am 23. April 1858 um wieviel Uhr auch immer mit sechs Stier-Planeten geboren wurde, bescheinigte ihm das Kirchenbuch nicht etwa diesen Vornamen. Sondern schrieb beziehungsreich und allen Ernstes "Marx Planck". Nur stellte sich das überraschend erst vor ein paar Jahren heraus. Sein - vielleicht versehentlicher - Taufpate also (das bleibt ungeklärt), der große Karl, hatte nur halb so viele Faktoren im werte-bewussten und sozialen 2. Zodiak-Zeichen wie der spätere, ebenso große Wegbereiter der Quantenphysik. Der echte Marx mit seiner Erd-Sonne war jedoch genauso pragmatisch wie das neue Baby, das da 40 Jahre nach ihm in Kiel auf dem blauen Planeten seinen ersten Schrei tat. Keins von vielen, da es später kräftig am physikalischen Weltbild rütteln würde.

Neben der Stier-Armada hatte Max Planck noch einen gründelnden Jungfrau-Mond mitbekommen, weshalb er vielleicht mehr als andere um die Gefährlichkeit des Lebens wusste. Aufklärung und Absicherung tat not, am besten realitätsnah. Und: So viel Stier bringt - im Sinne von Teilchen und Gegenteilchen - immer auch Skorpion mit. In Plancks Fall den Pluto bei der Sonne.

Weshalb er womöglich schon mit 42 Jahren korrekt die Strahlung "Schwarzer Körper" be- und die heiligen Kühe der Physik um-schrieb. An dem Tag standen Sonne und Jupiter am Galaktischen Zentrum, und wer noch nicht wusste, dass der Kieler einen besonderen Zugriff auf die Weiten des Fantastischen hatte (Merkur-Neptun-Sextil), erlebte damit eine Art Grundstein-Legung der Quantenphysik an diesem 14. Dezember 1900. Nicht lange danach wurde Planck zum Fan des bis dahin ziemlich unwichtigen, jungen Fische-Mannes namens Albert Einstein (RADIX Astro-Databank) und seiner ganz vorsichtig aus den Tiefen des Neptunischen auftauchenden Relativitätstheorie. Während der eine floss und mit Merkur-Saturn Widder heftigst strukturiert dachte, bohrte und bohrte sich Planck mit Sonne-Pluto und den neuen Mustern des Welten-Raums schon durch alle Widerstände hindurch. Nicht nur er hat aber jetzt Geburtstag und bekommt drum ein Google-Doodle, sondern "zufällig" auch einer der Bewohner des "Quark-Zoos", dessen Tragflächen Plancks Erkenntnisse damals ausbauten. Das "Top-Quark" wird nämlich 20, Max Planck weisere 156 Jahre alt. Analogien sind eben überall, nicht erst die Astrologie konstruiert sie. Eine Frage miteinander verbundener Felder, wie sie auch die vernetzte Welt der Quanten beschreibt.

Um die Jahrhundertwende, als in Planck seine neuen Ideen wie das Wirkungsquantum hochtauchten, die mit Radix-Fische-Neptun schwer ausdrückbar und höchstens merkurisch-mathematisch beschreibbar waren, gab es allerdings ein kleines, ernstes Problem. Die Erkenntnisse, zum Beispiel über die ersten Schritte zum da noch undenkbaren Welle-Teilchen-Dualismus (zwei Eigenschaften schließen sich aus, aber man hat sie doch gleichzeitig) öffneten zwar das Tor in eine ganz andere Wirklichkeits-Vorstellung (Herr Pluto!), in der sich mit dem Klassiker "Kugel rollt Schräge herunter" der Simpel-Physik allerdings auch leider nicht mehr viel anfangen ließ.

Plötzlich schien sich im Mikrokosmos vieles anders zu verhalten, als es im Makrokosmos aussah. Und ausgerechnet ein Super-Stier legte den Hebel um in eine fremde Welt der Nicht-Beschränkung. Wie konnte das sein? Es dreht sich eben nicht immer nur alles um isolierte Faktoren, sondern um ihre Verknüpfungen. Der Herr Planck mit dem massiven Herrn Pluto hatte eben auch extrem eng einen Merkur-Jupiter, weshalb er wohl auf einem notwendig stabilen Stier-Boden viel, viel weiter denken konnte, als einige vor und nach ihm.

Derart furchtlose Grenz-Überschreitung im Denken, wie sie für Konjunktionen und Spiegelpunkte mit Jupiter üblich sind, blühen oft besonders fruchtbar auf einer logisch-pragmatischen Umsetzer-Grundlage, wenn sie denn von der "Herde" aufgenommen und für sie brauchbar sein sollen.

Menschen wie Planck glaubt man deshalb manchmal sogar den diffusen Zauber des Kegelns mit jeder alten Struktur, wie es weit über das Uranische hinausgeht und sich erst in den Fischen einschwimmt. In seinem Saturn jedenfalls wurde per Trigon der Neptun aufgefangen. Dessen mysteriöse Vernetzungen, die der Wissenschaftler vermutlich "roch", ließen sich vorerst trotzdem noch nicht mit den einfachen Mustern der konventionellen Physik zusammenbringen. Das Teilchen, das gleichzeitig eine Welle sein kann, wurde drum auch erst viel später durch das Erkennen der Bedeutung des Doppelspalt-Experiments wirklich gefeiert. Aber Planck, der sich später noch lange abmühte, die beharrliche alte und aufregende neue Sicht irgendwie sinnvoll miteinander zu verbinden, machte nach Vorarbeit von Huygens und Newton (wie auch Young) die Türen dahin weit auf. Die beiden ersten hatten übrigens ebenfalls starke persönliche Erd-Stellungen, das Ticket zum buchstäblichen Be-Greifen der Wirklichkeit in ihren feinsten Verästelungen und für den Umbau dessen, was vorher unsichtbar war. Viel Theorie, viel Praxis, viel Ahnung, die in der Realität Wurzeln schlägt.

Ganz ähnlich sieht es bei einem anderen der physikalischen Freaks und Wunderkinder aus, die Plancks Fährten folgten: Dem Herrn der Quarks, Murray Gell-Man (rechts, Rodden Rating A), einer ihrer Väter. Der Physik-, Sprach-, Denk-Fanatiker und Nobel-Preisträger ist wieder eine Erd-, diesmal Jungfrau-Sonne, mit Fische-AC und dabei einer der kauzigsten, weil umfassendst intelligenten Entdecker im Lande der Elementarteilchen. Denn das Top-Quark, das nun Geburtstag hat (über das genaue Datum gibt es zwei Geschichten), aber bei einer wieder eine Stier-Sonne mitbringt, ist mit seinen 5 Geschwistern so mikrobenhaft, dass die ersten von ihnen noch 1964 konstruiert werden mussten (wieder ein Jubiläum, vor 50 Jahren!), bevor sie gesellschaftsfähig wurden.

Merkur, Merkur, Merkur eben, Schleuse des Neptun und Jupiter. Jede dieser Verbindungen spricht drum immer von einem magischen Schlüssel in die Reiche des bislang Unsagbaren. Wenn sich dessen Netz ausbreitet, entstehen plötzlich Felder, die Gleiches oft an weit entfernten Ecken der Welt aufpoppen lassen.

Der Amerikaner Gell-Mann kam deshalb unabhängig vom gleichzeitig an einem ganz ähnlichen Elementar-Teilchen-Modell arbeitenden George Zweig (vom CERN, mit Merkur-Uranus im Stier plus Neptun-Trigon) auf die Gummibärchen unter den Minis, die die ganze Welt nicht verändern, aber anders erklären sollten.

Diese Partikel haben "Flavours" wie Kinder-Kaugummis und wirken fast sinnlich mit ihren theoretischen "Farben", die keine sind. Rot, Grün und Blau. Begegnet sich dieses Triumvirat, ist das Ergebnis aber farblos und nur das kann allein für sich, unabhängig existieren. Alles anders als überall. Sollte man meinen. Darin stecken aber Muster von Philosophien, wie man sie sonst nur von den Geistes-Wissenschaften kennt und wie sie eine echte Welt anders, aber wahr beschreiben. Gell-Mann, der Bildreiche mit Merkur in Waage in 7, nannte die neuen, winzigen Extremisten griffig Quarks, nach Joyces "Finnegans Wake", Zweig taufte sie "Asse". Gell-Manns Name, den Joyce wiederum entweder von Faust entlehnt oder bei einem Marktbesuch in Freiburg gehört und für sein schwieriges, magisches Rätsel-Werk verwendet hatte, setzte sich durch. So wurde die Physis der jungen Teilchen direkt der "Bewusstseinsstrom-Literatur", die wiederum Fische-Jungfrau spiegelt, entnommen.

Three quarks for Muster Mark!/Sure he hasn't got much of a bark/And sure any he has it's all beside the mark."  (James Joyce)

Mit Sonne in 7 und Schütze in 9 war Murray Gell-Mann nämlich immer schon ein großer Literatur-Freund, der mit seinem Mond in 7, dem Fische AC und Merkur-Pluto auf einer ganz anderen Ebene als der des Verstehens begriff, was der so verrätselte Joyce mit seinem wirren Wunderwerk aus tausend und einer Sprache und Millionen Bildern und Brüchen da tat: Er machte eine Art sprachlicher Weltraum-Musik, so wie die neuen Quanten-Physiker, zerlegte die Wirklichkeit in Ahnungen, um sie anders wieder zusammenzufügen. Neu begriffen, neu begreifend, auch wenn sie in ihren Phänomenen genauso blieb, wie sie vorher war. Und wie der Zufall (oder das morphogenetische Feld) eben spielt, hatte der Ire den Merkur auf 0 Grad Fische und Spitze 2 stehen (RADIX Astro-Databank, Rodden Rating A), sowie vier Stier-Planeten plus IC ebenda. Da wird das Unsichtbare in die Sichtbarkeit gebracht, das Namenlose zur Substanz, während gleichzeitig das übliche Bild der Materie manchmal völlig verschwindet. Darum verstand "Finnegans Wake" auch niemand. Aber Gell-Mann, der Vernetzer, der mit seinen ersten drei Quarks die Basis für das gesamte neue Modell aus später 6 Teilchen und ihren 6 Anti-Teilchen entwickelte, spürte, dass Joyce mit Wörtern jonglierte wie die Physik mit diesen anderen Bestandteilen der Welt. Die ersten Quarks waren literarisch, spirituell und physikalisch geboren.

1964 standen übrigens Pluto, Uranus und Saturn in der Achse Jungfrau-Fische und Jupiter lief als Geburtshelfer durch den Stier, als der Physiker den "hadronischen Teilchen-Zoo" schematisierte. Der einzig wahre, letzte Top-Quark allerdings wurde erst 30 Jahre später isoliert - nach Jahren der Suche. Eigentlich war man sich am 22. April 1994 im FermiLab Batavia schon sicher, dieses lang gesuchte, noch fehlende Mikro-Teilchen gefunden zu haben. Aber noch wurden die Unterlagen streng geheim gehalten, in einem PC unter dem Codenamen "Pot" (kann Topf, siehe Stier, oder Marihuana, siehe Fische, heißen). Bis zwei junge Doktoranden hergingen und auf einem Bord unerlaubt das Geheimnis lüfteten. So kam es dazu, dass am 23. April die Welt hörte, Top- oder Truth-Quark, der Neptun (Verborgenste) unter den schon bekannten Quarks, sei vermutlich nun schon gefunden.

Bis die Fermi-Wissenschaftler das dann als sicher veröffentlichten, brauchte es noch ein Jahr voller Experimente und Rückversicherungen. Am 5. März 1995 kam dann mit dem wahren Truth-Quark der gewichtigste und flüchtigste des Sechser-Teams noch einmal richtig zur Welt. "Das Tier", wie Physiker Paul Grannis den lang vermissten Top-Dog unter den anderen Elementar-Teilchen einmal nannte, die dagegen leichte Jungs waren. So kam es zu einer Stier- (die erste Enthüllung) und zweiten Fische-Sonne. Was erst Max Planck und später Murray Gell-Mann mit George Zweig vom CERN lang zuvor anstießen, wurde endlich gut - so gut Theoreme eben sein können, jedenfalls. Die fröhliche Quark-Gesellschaft weist zusammen mit ihren Anti-Teilchen immerhin dieselbe Zahl 12 auf wie die Tierkreiszeichen. Neben dem Truth-Quark gibt es im System noch Up-, Down-, Bottom-, Charm- und das eigentümliche Strange-Quark, dessen "Seltsamkeit" entgegengesetzt gleich seines Vorkommens ist. Nennen wir ein Teilchen beispielsweise Uranus und es hat 11 Strange-Quarks, beträgt Uranus' Seltsamkeit -11. So einfach ist das Leben bei Gell-Manns oder Plancks zuhause, wenn man nicht vergisst, dass der ungehobene Schatz der Jungfrau immer ihr Schatten Waage und der des Stiers immer der Wassermann ist - ohne die unbewusste Seite wird der eine nicht vollständig und der andere stets nur halb sein.

Oder anders: Three Quarks for Muster Mark! Das Universum ist glücklicherweise voller chaotischer Entsprechungen, die man nicht auf den ersten Blick begreift, wenn man linear denkt und die ständig mitströmenden Gegen-Teilchen außer Acht lässt. Auch astrologisch. Diese Physik, für die Geburtstags-Kind Marx Max Planck so viel getan hat wie sein stierischer Namens-Vetter Karl gegen die stierische, bürgerliche Gesellschaft, beschreibt heute ein Leben, in dem jedes Teilchen ein Anti-Teilchen hat, der Ausflug in die Zukunft gleichzeitig einer in die Vergangenheit sein kann und mindestens eine Möglichkeit immer genauso viele Unmöglichkeiten hinterlassen. Nicht, dass das jemals anders gewesen wäre, aber man konnte es nicht berechnen, nur spüren. Plutos Konzepte werden durch Jupiters Wagemut erweitert und kommen bestimmend in Saturns Gewichtigkeit neu zur Welt. Stier stellt dazu den Stoff zur Verfügung, Zwillinge analysiert seine Funktion und Krebs haucht ihm genau die Seele ein, die sich in jeder Materie am Ende des letzten Durchgangs bis Fische auflöst und alles im Nichts verschwimmen lässt.   

Ein Kreislauf, nicht nur wahlweise religiös, physikalisch, sondern vielleicht auch wahrhaftig. Wie beispielsweise Buddha, vor mehr als 2500 Jahren, der den "Achtfachen Pfad" lehrte und damit den Weg zur Erlösung. Genau diesen nahm sich dann - wen wundert's - Murray Gell-Mann, der Kluge, Vater der Quarks, für seine Wissen-Schaft zum Bilde, bevor er noch seine kleine Elementar-Truppe von Truth bis Strange erfand. Das war, als er Teilchen noch zu Oktetten gruppierte, genannt "Eightfold Way", nach dem Buddhismus. Alles ist eben eins. Aus Neptun wird Mars. Aus Fische, der Vergänglichkeit, Widder, der neue Funke. Im Kleinen steckt das Große, auch wenn es anders funktioniert. Scheinbar? Ja, vermutlich nur scheinbar. Wir werden sehen. Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Nein, nicht wirklich, im Stier-Sinn, sondern wahr-scheinlich, neptunisch, am Anfang und Ende absolut dieselbe...

Bilder (bearbeitet): Wikimedia Commons, Grafik Quarks: Standard_Model_of_Elementary_Particles.svg: MissMJ derivative work: Polluks (Standard_Model_of_Elementary_Particles.svg) [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)].

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Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autorin: Susanne Riedel Plenio

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