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Loop! Astrologie-Zeitung

Astrologie & die Liebe zur Genauigkeit

Sammle erst die Fakten, dann kannst du sie verdrehen, wie es dir paßt. 
(Mark Twain, Schütze, AC Skorpion, Merkur in 1).

In einer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat, hatten Menschen, die am selben Tag geboren wurden, auch praktisch dasselbe Horoskop. Wie Oprah Winfrey und Anthony Paul Moo-Young (genannt Mooji), die heute beide 60 Jahre alt werden. Zwei Wassermann-Sonnen mit Schütze-Monden und stark verletzen Geschlechts-Planeten. Die eine wurde mächtigste Medien-Frau der Welt, der andere einer der wichtigsten "New-Age-Gurus", die in den letzten Jahren auftauchten.

Eventuelle Ähnlichkeiten sind durch gleiche astrologische Hardware (Anlage = Zeichen) und Unterschiedlichkeiten durch offenbar völlig andere Software (Umsetzung = Häuser) in den Radix-Bildern erklärbar. Denn die Astrologie braucht nun mal nicht nurInhalt, sondern auch Form und präzise Übersetzung und Hierarchisierung der Analogien und kommt darum ohne Häuser nicht aus. Wie jede Kunst ist sie auch Handwerk, das eben nicht allein von Luft, Liebe, Intuition, Bild-Denken oder Beliebigkeit lebt - nach dem Motto: "Wer fühlt, hat Recht". Insofern war Astrologie auch nie das Fass ohne Boden, in das man sämtliche subjektiv-esologischen Ideen einfach hineinstopfen und wild-vergnügt anwenden konnte, sondern letztlich eine Merkur-Neptun-Kombination. Detail und Vernetzung. Anders funktioniert das System leider nicht. Angefangen bei den Klassikern und ihrer fanatisch exakten Sicht auf den Horoskopos, den Aszendenten. Schon MANILIUS sagte im Astronomicon Libri V  über die vier wichtigsten Eck-Punkte und ihre besonderen Qualitäten: "Diese Orte verleihen besondere Kräfte und wirken laut Theorie am meisten auf die Geschicke [...], hielten sie nicht im Wechsel den Himmel [...], löste der Kosmos sich auf und das Werk stürzte haltlos zusammen." (Reclam 1990). Kurz: Ohne Verankerung des menschlichen Schicksals im Irdischen (über die innere und äußere Standort-Zuweisung per Geburtszeit) auch kein präziser Blick auf den ganzen Menschen in seiner Eigenheit.

An Unterschieden und Ähnlichkeiten der beiden Neuen im Team 60+, Oprah Winfrey, deren Geburtszeit bekannt ist, und Mooji, von dem eine ungesicherte Zeit kursiert, lässt sich schön nachvollziehen, wie viel besser und realistischer eine stabile Verwirklichungs-Ebene derselben Anlage (Haus + Zeichen) Wirklichkeit abbildet.

Dass sie sich auch äußerlich ähneln, ist blanker Zufall. Wenn es auch durchaus vorkommt, dass Menschen mit demselben Geburtstag rein physisch eine gemeinsame Anmutung haben. Die bekannteste Talkerin Amerikas und der Jamaicaner, der zu einem der populärsten Advaita-Lehrer in der Tradition von Papaji und Ramana Maharshis wurde, verbindet eine Basis-Anlage, die sich über parallele Gestirns-Stände ausdrückt. Beide sind sie schon auf den ersten Blick, ohne Häuser-Systeme dazuzunehmen, Freigeister, Rebellen, um nicht zu sagen "Mutanten" bis Querulanten. Motto: Werde frei!

Das Thema im weltlichen Setting, das stets durch's Sonnen-Zeichen angezeigt und über das Sonnen-Haus praktisch ausgelebt wird: Trennung, Befreiung, Loslösung, oder auch geistig-theoretischer Ausgleich von Polaritäten. Wassermann erzählt vom Bruch der Konvention, schnellem, manchmal cleanen, theoretischen Zug zu Gruppen und "lösenden" Ideologien oder radikalen Geistes-Inhalten. Gekoppelt mit dem "Auftrag", den Kreis zu quadrieren. Denn mit der subjektiven Sonne im Exil verschwinden die reinen Privat-Maßstäbe. Drei der wichtigen persönlichen Faktoren der astrologischen "Hardware" sitzen hier im Wassermann (Sonne-Venus plus Merkur). Dazu kommt die seelische Ausweitung eines philosophischen Schütze-Mondes. Moojis Metier ist die indische Advaita-Vedanta-Philosophie, Oprah wurde bekannt als eine Art unangepasster, kleiner weiblicher TV-Diogenes der Populär-Themen („Die mir geben, umwedle ich; die mir nichts geben, belle ich an; die Bösen beiße ich.“ - Diogenes).

In ihren Horoskopen fallen auch der Skorpion-Mars und -Saturn auf, dem Merkur-Pluto noch mehr Schub gibt. Diese Welt als Wille und Vorstellung, tiefschürfende Bohrerei, Konzepte, Verbindlichkeiten, aber auch oft frühe, hier aggressive Traumata, auf die sich jede Durchsetzung spontan bezieht. Gleichzeitige Behinderung inbegriffen. Venus und Mars sind bei beiden ja auch angeschlagen, einmal durch Saturn-Quadrat (Abweisungs-Erlebnisse), zum anderen durch Pluto in starker Spannung (extreme Vorstellungs-Bezogenheit, die manchmal zum Weggetreten-Werden und Wegtreten führt). Wobei sich die Power für die Loslösung oft erst aus den mitgelieferten schwierigen Aspekten speist. Dieses Grund-Korsett des Horoskops gibt jedenfalls schon ohne Geburtszeit erste Hinweise, was das Leben dieser beiden Menschen als Movens prägt und wo die Grund-Schwingung der Seelen sich ähnelt. Was man aus der Zeichen- und Aspekt-Lagerung aber noch nicht erfährt, ist, wie sich das alles dann praktisch im Leben genauer zeigt. Eine Ahnung der Verwirklichung taucht immer erst durch die Häuser-Ebene auf. Die Geburtszeit legt also den Grundstein für das Kreuz, das jeder von uns speziell astrologisch trägt. Hier kommt der Wassermann dann beispielsweise manchmal unglaublich selbst-vorsichtig - wie ein Stier - daher (Oprah). Wie alle anderen, die mit uns am selben Tag geboren sind, haben wir alle ja dieses ganz spezielle Achsen-Branding, durch das die gemeinsamen Themen meist völlig anders hierarchisiert werden und im Leben aufscheinen. Die persönliche Griffigkeit, der eigene Biss dessen, was durch uns in die Welt will und dessen Haupt-Borschaft wir wiederum im Aszendenten entdecken. Auch darum ist Genauigkeit hier so wichtig. Sonst geht Deutung schief.

Wenn ich acht Stunden Zeit hätte, einen Baum zu fällen,  würde ich sechs Stunden die Axt schleifen.
(Abraham Lincoln, Wassermann-Sonne, Fische-Merkur in 1, Saturn am MC)

In der Astrologie müssen die Werkzeuge genauso scharf sein wie der Blick auf den roten Faden eines Geburts-Bildes, das sich wie ein Fenster durch die Zeichen-Belegung öffnet. Was aber dann wirklich hindurch springt (Feuer), fliegt (Luft) fließt (Wasser) oder klettert (Erde), ins Dasein, das öffnet sich als Ganzes erst beim nächsten Blick auf die ebenso wichtige Felder-Ebene. Nicht umsonst betonten die Klassiker schon, wie wichtig es ist, erst zu sammeln, dann zu werten und zu kombinieren. Bei Winfrey und Moo-Young fällt an Schwerpunkten anfangs noch etwas auf: Sehr ungewöhnlich wirkt der seltene Aspekt von Chiron-Nordknoten im Steinbock. Eine Lagerung, die man häufiger bei Menschen findet, die sich noch als Erwachsene mit Kindheits-Wunden beschäftigen müssen, womit über's Zeichen auch die Untröstlichkeit eines Saturn-Chiron als Unterlage im Koffer steckt. Die große Bedeutung, die diese Konstellation für diese beiden Radix-Bilder mitbringt, belegt die Einbindung von Uranus (als Sonnen-Herr am Südknoten). Aber auch Neptun, der mit seinem feinsten Gespür für und Sehnsucht nach allem Formlosen aus dem Begegnungs-Zeichen Waage in die Knoten-Achse hinein grätscht. Hier zeichnet sich eine radikale, von Brüchen und Enttäuchungen gezeichnete Kindheit ab, die noch heute das Empfinden prägt und bewusste Beschäftigung mit den Schmerzen des Wachstums fordert. Der lange Weg aus der Intuition, die wie ein Selbstläufer funktioniert, ins beschwerende, physische Mensch-Sein hinein. Gleichzeitig mag gerade durch Verwundung alles ungreifbar Namenlose, "Heilige", Ewige (Neptun) erst besondere Bedeutung bekommen haben. 

Zu dieser astrologischen Theorie, dem Skelett eines Horoskops von zwei Persönlichkeiten mit gleichem Geburtstag, nun die Übersetzung aus dem Leben, mit augenfälligen Parallelen:

Beide waren sie ungewollt "Familien-Mutanten" - entwickelten sich also in eine radikal andere Richtung, als ihnen die Herkunft vorgab. Beide wurden sie in Trennung groß, ohne ein Elternteil. Moojis Mutter ging nach England, als er ein Baby war, Oprah ist Kind zweier Minderjähriger und wuchs ohne Vater auf. Als Neptun beider Mars-Pluto-Quadrat auslöst, wird Oprah mit 14 ungewollt schwanger, bekommt ein Frühchen, das kurz danach stirbt. Bei Mooji zeigt sich der Transit dadurch, dass sein Vater stirbt und er nach England zur fremden Mutter geht. Er wird dort Straßenmaler und Kunstlehrer, während nun auch Oprah zu ihrem fremden Vater zieht und zur selben Zeit im Radio zu arbeiten beginnt, neben Schule und später Studium.

In groben Zügen ist beider Lebenslauf immer wieder eine extreme Abkehr vom Gewohnten, Üblichen, Genormten. 1987 ändert sich das Dasein des Jamaicaners abrupt, als er eine spirituelle Erfahrung macht, die seine ganze Persönlichkeit gewandelt haben soll, worauf er jahrelang ein sehr einfaches Leben führt und sich seiner inneren Entwicklung widmet. Auch Oprahs Leben verwandelt sich, aber auf ganz andere Weise. 1986 outet sie öffentlich, als Kind missbraucht worden zu sein und führt fortan einen Medien-Kampf für Kids, die Übergriffen ausgesetzt sind. 1988 verliert sie, auf dem Höhepunkt einer Ess-Störung, nach vier Monaten reiner Flüssignahrung ein Drittel ihres Körpergewichts. Auch sie fühlt sich nun als anderer Mensch - bis sie wieder anfängt zu essen. Bei beiden läuft dieser Prozess der Wandlung wie eine Blaupause an zwei Polen an - dem stark verfeinerten und sehr groben - als Pluto Kurs nimmt auf denselben Skorpion-Saturn-Stand bzw. ins Quadrat zur so wichtigen Sonne-Venus-Konjunktion läuft und bisherige Substanz aufzehrt. Wie oder auf welcher Ebebe, das zeigen vorwiegend die beteiligten Häuser.

Mooji wendet sich auf seine Art ab vom Physischen des Lebens, Oprah auf ihre Weise, ihrem Radix entsprechend (das sehr wahrscheinlich eben drum eine andere Sonnen-Stellung als seine hat). Während sie jetzt aber längst mit ihrer Show berühmt ist, lebt er noch völlig unbekannt und vor seiner Zeit als Lehrer, dem Schüler in Scharen folgen, wie es später sein wird. 1993 erst geht er nach Indien, um seine wichtigsten Lehrer zu treffen, während Oprah in diesem Jahr das meist gesehene Interview der gesamten Fernseh-Geschichte macht. Ihr Gespräch mit dem "Musik-Gott" Michael Jackson, der sich ihr, wie so viele vor und nach ihm, bis zu einem Grad öffnet, der absolut ungewöhnlich ist. Oprah hat den Schlüssel zu den Menschen. Mooji auch. Nach großem, anfänglichen Widerstand gegen den "Auftrag", sein Ich völlig verschwinden zu lassen, macht Mooji in Indien die letzten inneren Metamorphosen vor seinem Durchbruch durch. Dann kehrt er zurück nach England, um seit 1999 weltweit Satsangs zu geben. Sein Charisma wirkt hypnotisch - ebenso wie Oprahs, die inzwischen Medien-Mogulin und Milliardärin ist. Beide ziehen sie Massen wie Magneten an. Beide trennen sie sich immer wieder von alten Ich-Rollen, beide sind Teil neuer Weltbilder, beide könnten unterschiedlicher und gleichzeitig ähnlicher nicht sein. Wie erklärt sich das? Hier kommt das astrologische Feintuning ins Spiel, ohne das kein Horoskop Wirklichkeit abbilden würde. Wir haben die Basics der gemeinsamen Anlage gesehen - nun erreichen wir die Umsetzung - Achsen, Häuser und auslösende Transite.

Die Vollkommenheit einer Uhr besteht nicht darin, schnell, sondern richtig zu gehen.
(Marquis de Vauvenargues, Löwe-Sonne, Jungfrau-Saturn Trigon Jupiter im Stier) 

Oprah Winfrey, deren Geburtszeit hinlänglich gesichert ist (Quelle Astro-Databank, Rodden Rating A), wirft nämlich ausgerechnet die für für Loslösung, Trennung und Befreiung zuständigen Wassermann-Faktoren ins Haus der Selbst-Absicherung. Das 2. Prinzip des persönlichen Zodiak, Feld der Talente, des Mein-Dein und der speziellen Substanz, die jemand mitbringt, muss sich ganz praktisch immer auch materiell zeigen. Das bedeutet, ihre Sonne agiert existenziell sichernd, in der Welt des Stoffs, der Dinge. Ob dieses Haus nun uranisch geprägt ist oder nicht (hier weist es auf schwierige Entwurzelungen und ständige Ups und Downs im Lebensverlauf hin), es wird irdisch sichtbar. Bei allem Drang nach Lösung geht es damit der bekanntesten Talkerin der Welt letztlich real auch um Stabilisierung der Werte, des Eigenen, um Grenzbefestigung und Ankommen in der Herde. All das aber, um sich das gewohnte, so schmerzhafte Anderssein leisten zu können, ihre Themen "durchzubekommen". Unabhängig von Zuwendung oder Abweisung zu werden und nicht zuletzt, für die Gemeinschaft rebellisch zu sein. Prima inter pares, Erste unter Gleichen.

Was wiederum alles über Sonnen- und 2. Haus-Herrn Uranus nach 7, in die Begegnung (sprich Öffentlichkeit), direkt ins Leben der anderen geworfen wird und vor großem Publikum passenden Ausdruck findet. Ohne entsprechende Genauigkeit der Geburtszeit und Verschiebung der Betonungen durch das Häuser-System wäre dieser Zug, der in Winfreys Dasein so überdeutlich wird (nicht nur durch ihr vieles Geld) astrologisch schlicht unsichtbar geblieben. Was sie dem Leben an Gaben zu bieten hat (auch das steckt immer im 2. Haus), ist natürlich uranisch (Zeichen prägt Qualität des Feldes): Ihr Anderssein als soziale Aufsteigerin, die Radikalität im Zugang zu kollektiven Themen der Ausgrenzung, Diskreditierung, Diffamierung. Fragen, Antworten des 7. Prinzips. So sorgt sie letztlich wieder für Angleichung und Aufnahme des jeweilig extremen Gegenteils in gesellschaftlich windschnittige Strömungen und brachte auch mediale No-Go-Themen (wie "Ich bin die Mutter eines Mörders") stets in den allgemeinen Fokus zurück. Bei ihr outeten Stars und Sternchen Defizite, Vergehen und Brüche des sozial Erwünschten, genauso, wie bürgerliche schwarze Schafe Redezeit bekamen. Jahre vor der Inflation allgemeiner Talk-Diarrhö und des emotionalen Exhibitionismus'.

Oprah Winfreys Anderssein öffnete immer das Anderssein im Anderen, den sie damit oft zumindest theoretisch zurückholt in die Menschenwelt, in Akzeptanz durch Verstehen. Jupiter als AC-Herr (vermutlich sitzt der Aszendent noch näher am Galaktischen Zentrum als bei der glatten Uhrzeit hier berechnet) in 6 in den Zwillingen macht sie letztlich zur Rednerin und Kolonialherrin einer sehr flinken, flüchtigen und flirrenden Ideen-Welt. Als Uranus (Sonnen- und Haus 2-Herr) und Saturn Ende der 80er gemeinsam über diesen AC laufen, wird sie erst zum Klischee einer neuen Black Selfmade-Woman und es beginnt für ihr Programm eine Erfolgsserie, wie sie noch nie eine schwarze Frau in den prüden amerikanischen Medien so völlig selbstbestimmt, kontrollierend (der Skorpion-Mars!) und ausgeprägt erlebt hat.

Erst zehn Jahre danach geht Uranus "verspätet" auch über die Haupt-Konstellationen Mojis (u.a. über seinen vermuteten AC). Auch bei ihm setzt nun blitzartig eine beträchtliche Breitenwirkung ein, wie sie schon die Sonne-Venus-Verbindung beider erstmalig andeutet. Da durch Venus immer auch Stier- und Waage-Themen in die Fragen des Selbst (Sonne) hineingezogen werden. Aber der Zeiger der astrologischen Uhr tickt quasi die Anlagen gemäß ihrer Ausdrucksform im jeweiligen Haus anders an und zündet sie zeitversetzt - auch bei gleichen Geburtstagen. 

Dafür, dass der "Guru", der aus Jamaica kam und erst Künstler und dann Lehrer wurde, tatsächlich einen Aszendenten in einem der Langsam-Läufer-Zeichen von Steinbock bis Fische hat und die Sonne damit zwischen Haus 1 und 11 zu liegen kommt, spricht seine andere, innen-zentrierte, geistigere Verwirklichung derselben Anlage. Ein AC-Stand im Wassermann würde die Nicht-Dualität des Advaita als Thema nur noch verstärken, die Mooji zu seiner Basis und seiner Botschaft gemacht hat, wie sie umgekehrt seine Berühmtheit in spirituellen Kreisen stärkt. An ihm würde so nicht nur das gesamte alte Problemfeld sichtbar, mit dem Wassermann-Sonnen generell am Boden des eigenen Wesens kämpfen. Sondern auch mögliche Lösungen. Wie bringe ich das Eigene mit dem Ganzen zusammen? Wie kann ich speziell sein, wenn ich in der Gruppe und ihren Prozessen aufgehe? Wo bleibt das Selbst im Kollektiv? Interessant dabei ist, dass Mooji damit ausgerechnet der Philosophie anhängt, die mit einem eleganten Switch für ein Verschwinden der Ambivalenz zwischen Löwe und Wassermann oder 5. und 11. Prinzip des Zodiak sorgt.

Denn Advaita-Vedanta erzählt von der Nicht-Zweiheit, von Oprahs und seinem Wassermann-Grund-Thema des irdischen Standorts, der Auflösung von Polaritäten, die erst schmerzhaft wahrgenommen und dann überflogen werden sollen. Davon also, dass es bei allem, was unterschiedlich aussieht, in Wahrheit gar keinen Unterschied gibt. Denn in dieser Denk-Richtung ist die individuelle Seele, Atman, gleichzeitig identisch mit der Weltseele, Brahman. Kein Unterschied, keine Trennung. Oder anders: Alles ist eins. Auch Oprah und Mooji, selbst wenn die eine eher draußen und der andere eher drinnen mit sich und anderen arbeitet. Spätestens bei Sonne-Venus treffen sie sich, auch angesichts von Differenzen in kleinen Details. Deshalb nennt Mooji seinen Ansatz übrigens auch öfter mal: The lazy man’s way to enlightenment (Faulpelz' Weg zur Erleuchtung). Vielleicht hat er ja doch auch die Sonne in Haus 2. Herzlichen Glückwunsch den beiden Geburtstags-Kindern!

Bilder (bearbeitet): BazzaDaRambler (Stroud ...where the exact time doesn't matter) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], Oprah-Photo by Alan Light [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], Mooji (http://www.mooji.org/biography.html) [Public domain], Aquarius - Guido Bonatti, De Astronomia Libri X, all via Wikimedia Commons

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Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autorin: Susanne Riedel Plenio

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