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Loop! Astrologie-Zeitung

Das Herz eines Dämons...

…wohnt auf dem Grund eines mysteriösen Berg-Sees. So jedenfalls erzählt man sich die Geschichte in Jane Campion´s Mini-Serie „Top of the Lake“ aus Neuseeland. Vor einer atemberaubenden Kulisse geht es um ein verschwundenes, junges Mädchen, die Suche nach ihr wird zu einer Berg- und Talfahrt durch menschliche Abgründe und zwischen-menschliche Verirrungen. Ein Film, der alles hat, worauf man hoffen durfte, nach Neptun´s Wechsel in die Fische. Natürlich dauert das ein wenig, bis sich die neuen energetischen Hintergründe auch bei den kreativen Köpfen durchgesetzt haben, von der ersten Idee bis zur Premiere vergehen dann schon mal schnell ein bis zwei Jahre.

Aber mehr und mehr zeigen sich neue Filme und Serien, die nichts mehr mit den alten neptunischen Illusionswelten aus der Wassermann-Ära gemeinsam haben. Serien wie CSI, die von schnellen Schnitten, kalter Ästhetik und cooler Musik lebten, sind am Aussterben, nur noch Relikte aus der Vergangenheit. Stattdessen gibt es jetzt „Homeland“, „Game of Thrones“ und eben „Top of the Lake“, die irgendwie anders, ganz andere Geschichten erzählen und einen neuen Menschentypus in den Vordergrund stellen. Keine gelackten Helden, sondern allesamt gebrochene Suchende. Die Grenzen zwischen Gut und Böse sind fließend bis aufgelöst, niemand bleibt mehr unbeschadet und fehlerlos.

Darin steckt auch ein gute Portion Pluto-Uranus, aber Neptun in seinem Herrscher-Zeichen schafft es trotzdem auch hier, den Zauber der Illusion wie einen Mantel über die neuen Geschichten zu legen. Genau deshalb mag es dann auch interessant sein, solche Filme mit astrologischem Background auf sich wirken zu lassen und zu verfolgen, vor welchem persönlichen Hintergrund die Hauptdarsteller in ihre Rollen finden. „Top of the Lake“ ist also auch eine Art Experiment, Loop goes Hollywood und darüber hinaus. Glücklicherweise für alle, die die ersten Folgen auf ARTE verpasst haben, kann man diese noch in der entsprechenden Mediathek eine Woche lang online abrufen. Oder eben hier bei uns, im Anschluss an diesen Artikel gibts die ersten drei Folgen zu sehen.

Die Regisseurin – Jane Campion

Eines der Kennzeichen von Jane Campion ist wohl, dass sie Klasse statt Masse produziert. Ganz entsprechend ihrer Sonne-Saturn Opposition im Radix. Was dann aber kommt, hat immer Hand und Fuß, auch wenn die Themen sich oft ähneln. Wie auch in „Top oft he Lake“, stehen fast immer außergewöhnliche Schicksale von außergewöhnlichen Frauen im Mittelpunkt. In „Ein Engel an meiner Tafel“ erzählt sie die Geschichte der neuseeländischen Schriftstellerin Janet Frame, in „Das Piano“ vom Leiden und späten Glück der Ada MacGrath, und in „Bright Star“ beschreibt sie die Liebesbeziehung zwischen dem Lyriker John Keats und der fünf Jahre jüngeren Fanny Browne. Die Art und Weise, wie sie ihre Geschichten mit ausdrucksstarken Bildern und sensiblen Dialogen verknüpft, scheint den angedeuteten Fische-Mond in ihrem Radix zu bestätigen. Aber auch Jupiter auf 25° Zwillinge, in Opposition zum Galaktischen Zentrum, hat ein besonderes Talent für außergewöhnliche Geschichten, die es nie nötig haben, mit dem Main-Stream zu schwimmen und trotzdem unterhaltsam und bewegend sind.

Top of the Lake ist da keine Ausnahme, wenn gleich es hier mehrere Hauptfiguren gibt, denen die Fürsorge und Aufmerksamkeit der Regisseurin zu Gute kommt.

Robin Griffin – Elisabeth Moss

Elisabeth Moss ist bei uns bisher nur durch Nebenrollen in diversen US-Serien aufgefallen. Hier ist sie eine der Hauptfiguren, eine junge Beamtin, die in ihre Geburtsstadt zurück kehrt. Eigentlich um Zeit mit ihrer krebskranken Mutter zu verbringen, aber die Suche nach der verschwundenen Tui wird mehr und mehr zu einer Besessenheit.

Denn sie hat ähnliches erlebt wie das schwangere Mädchen, im selben Ort und ähnlichem Alter. Es geht um Vergewaltigung, Missbrauch und das Überleben in einer Männerwelt, die so öde und eindimensional ist, dass sich schon beim puren Hinsehen Verzweiflung breit macht. Aber mit Mars-Pluto Konjunktion Ende Waage hat die Löwe-Sonne Moss auch privat gute Anlagen, um in solch einer Umgebung glaubwürdig zu wirken.

Matt Mitchum – Peter Mullan

Die Verkörperung des absoluten Bad Guys spielt Peter Mullan. Sein Matt ist ein ausgeflippter Hippie-Patriarch, der keine Grenzen kennt. In ihm hat Jane Campion ihren Angstgegner gefunden, seine Skorpion-Sonne steht auf ihrem Saturn, für die ihm zugedachte Rolle also auch aus Sicht der Regisseurin perfekt geeignet.

Aber auch er wird niemals eindimensional dargestellt, es gibt Momente, in denen er sympathisch menschlich wirkt, verloren und gebrochen. Nur um im nächsten Augenblick wieder jede Hoffnung auf das Gute in ihm zu zerstören, cholerisch und gewalttätig alles dominiert, was nicht in seinen Kosmos passt. Auch die Interaktion mit Griffin ist natürlich gegeben, wenn er den Mund auf macht (Merkur 27° Waage) geht bei ihr Mars-Pluto ab (24° Waage).

GJ – Holly Hunter

Neben Alkohol, Drogen, Sex, Geheimnissen und Lügen, darf bei Neptun natürlich auch die spirituelle Seite nicht zu kurz kommen. Und auch das wird in „Top oft he Lake“ reichlich und angemessen bedient. Holly Hunter spielt „GJ“, ein seltsames Wesen von einem anderen Stern, irgendwie erleuchtet, aber dann doch wieder so profan wie ein Ex-Junkie. In ihrem Frauencamp in Paradise finden schräge Therapiesitzungen statt, aber ein wichtiges Fische-Credo wird eingehalten: „Keine Regeln, keine Lehren, kein Plan…“(Zitat GJ).

Mit ihr hat Jane Campion schon in „Das Piano“ die richtige Besetzung gefunden (Oscar für Holly Hunter), kein Wunder bei den Übereinstimmungen. Hunter besetzt mit ihrem Neumond Ende Fische /Anfang Widder auch die Mond-Position von Campion, ihr Neptun auf 4° Skorpion verfeinert deren Opposition von Sonne-Saturn. Aber auch Hunters Saturn  auf 25° Schütze in Konjunktion mit dem GZ, bildet eine wunderbare Ergänzung zu Campions Jupiter gegenüber.

Zudem ist die Rolle eines ausgeflippten Gurus Holly Hunter eigentlich auf den Leib geschrieben. Mit Jupiter-Neptun-Mondknoten Konjunktion Anfang Skorpion sind ihre brachialen Erkenntnisse über Welt und Liebe glaubwürdiger, als viele Wellness-Ratgeber auf dem Esoterik-Markt.

Al Parker – David Wenham

Der „Faramir“ aus Peter Jacksons Herrn der Ringe spielt hier den männlichen Cop, den väterlichen Freund von Robin Griffin. Und auch hier kann man sich nur über die Besetzungs-Intuition von Campion wundern. Sonne Wenham in Konjunktion mit Mond Moss, Sonne Moss in Konjunktion mit dem Mond von Wenham. Ein Double-Wammy, fast zu schön fürs richtige Leben, aber großartig, was das Zusammenspiel angeht. Mit Pluto-Uranus Konjunktion hat Wenham aber auch das gewisse Etwas, um aus dem Jungfrau-Archetyp etwas fragwürdiges zu machen, und Mars-Neptun im Skorpion könnte ein Hinweis darauf sein, dass hinter dem smarten Cop-Image ziemlich dunkle Abgründe lauern.

Soviel zum Einstieg in die kleine Serie, nächste Woche Donnerstag gibt es bei ARTE (und danach auch hier als Link), die letzten drei Folgen von „Top of the Lake“. In der Zwischenzeit liefern wir noch ein paar Daten der Hauptpersonen nach. Es lohnt sich bestimmt, auch mal die einzelnen Darsteller in bestimmten Szenen anhand ihrer Horoskope zu vergleichen, die wirklich guten und überzeugenden Momente zwischen ihnen finden sicher auch astrologische Entsprechungen.

In diesem Sinne viel Spass mit „Top of the Lake“.

Die ersten drei Folgen:
Folge 1: Das verkaufte Paradies
 Folge 2: Die Suche
 Folge 3: Am Rand des Universums

Bilder: Titelbild - James Shook (en:wikipedia) CC-BY-2.5; Jane Campion - Piotr Drabik from Poland, CC-BY-2.0; Elisabeth Moss - lukeford.net CC-BY-SA-2.5; Peter Mullan - Andymiah (Own work) CC-BY-3.0; Holly Hunter - Jeff Riedel / TNT (via OTRS) (Jeff Riedel / TNT (via OTRS)) CC-BY-SA-3.0; David Wenham: By Eva Rinaldi from Sydney Australia (Oranges and Sunshine Premiere David Wenham) CC-BY-SA-2.0 - alle via Wikimedia Commons

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Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autor: Harald Lebherz

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