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Loop! Astrologie-Zeitung

Der Mond der schnellsten Runde

Mittlerweile ist es ja fast schon Alltag – zum vierten Mal hinter einander hat Sebastian Vettel die Weltmeisterschaft in der Formel 1 gewonnen. Drei Rennen vor Ende der Saison. Wenn man blind raten müsste, welche astrologischen Konstellationen einen erfolgreichen Rennfahrer ausmachen, würde einem sicher einiges einfallen. Mars, Widder, Jupiter, Schütze, ein bisschen Uranus und Merkur dabei, Hauptsache schnell und beweglich. Aber Vettel hat eine Krebs-Sonne, einen Krebs-Merkur und einen Krebs-Mars. Der Mond steht entweder auf den letzten Graden der Jungfrau oder Anfang Waage. Das einzige was ins gängige Bild passt, ist Jupiter im Widder.

Tja…

Wenn Vettel nun nur irgendeiner von den insgesamt 64 Weltmeistern der Formel 1 Geschichte wäre, könnte man diese seltsame, astrologische Anomalie ja auf sich beruhen lassen. Aber er gehört jetzt zu den drei besten Rennfahrern aller Zeiten, lediglich Michael Schuhmacher (7 Titel) und Juan Manuel Fangio (5 Titel) waren erfolgreicher als er. Und Vettel ist noch jung, gerade mal 26 Jahre, wenn keine Unfälle dazwischen kommen, könnte er die zukünftige Nummer eins werden.

So einfach kann man das also nicht abtun, aber genau hier zeigt sich wieder mal und sehr eindrücklich, was das astrologische System am besten kann. Hintergründe aufzeigen, Perspektiven sichtbar machen, die das scheinbar Eindeutige und Offensichtliche in ein anderes Licht rücken. Und so zu einem tieferen Verständnis führen, das auch vor dem Phänomen Auto und Motorsport nicht halt macht.

Denn die Achse Krebs-Steinbock zieht sich wie eine rote Ziellinie durch fast alle wichtigen Eckdaten und Personencharts, die für den Rennsport relevant sind. Und das beginnt sehr früh in der Geschichte des Automobils, genau genommen schon bei der ersten öffentlichen Probefahrt. Die führte am 03. Juli 1886 Carl Benz vor den Augen einer staunenden Mannheimer Öffentlichkeit durch, und ein Blick ins Ereignis-Chart offenbart – was das energetische Wesen des Autofahrens angeht, war unsere ursprüngliche Einschätzung durchaus richtig. Löwe-Mond, vermutlich in Konjunktion mit Merkur betont die individuelle Bewegungsfreiheit, die Mars-Jupiter-Uranus Konjunktion Ende Jungfrau / Anfang Waage symbolisiert den Aspekt von Schnelligkeit und der Überwindung alter Begrenzungen, während die Sonne-Saturn Konjunktion ein deutlicher Hinweis auf die Gefahren ist.

Und trotzdem – Sonne steht auf 11° Krebs. Und genau dort steht auch Vettels Radix-Sonne und - Merkur, sein Mond auf der Jupiter-Mars-Uranus Konjunktion der ersten öffentlichen Ausfahrt. Fürs Autofahren ist er also wirklich wie gemacht, mehr Übereinstimmung geht fast nicht.

Doch es geht weiter. Das erste Autorennen überhaupt fand am 22. Juli 1894 zwischen Paris und Rouen statt. Krebs-Sonne, Krebs-Merkur. Das erste Rennen auf einem Rundkurs wurde am 26.Juni 1906 in Frankreich ausgetragen. Krebs-Sonne, Krebs-Mars, Krebs-Neptun, Krebs-Merkur.

Selbst die Entwicklung des ersten Benz-Motorwagens hatte immer eine mondige Unterstützung, verkörpert durch Berta Benz, der Ehefrau von Carl. Sie investierte schon früh ihr ganzes Vermögen in die Firma ihres Mannes, damit dieser seine Forschungen zu Ende bringen konnte. Und so bitter das für die Herren der Schöpfung auch sein mag, die sich so gerne über Frauen am Steuer mokieren: Berta Benz war der erste Mensch, der eine Überlandfahrt per Automobil absolvierte. Zusammen mit ihren beiden Kindern machte sie sich Anfang August 1888 ohne das Wissen ihres Mannes auf einen kleinen Ausflug von Mannheim nach Pforzheim, 106 km mit offenen Wagen. Geschichte wurde also von ihr geschrieben. Und ihrem Mond, der, wie sollte es anders sein, im Zeichen Krebs stand.

Daran besteht also wenig Zweifel, Mond-Krebs und Auto gehören irgendwie zusammen, auch wenn der Kopf sich dagegen sperren mag. Aber wie so oft weisen die astrologischen Bilder ja meist auf ein direktes Erleben hin, auf etwas Unmittelbares, weniger auf Abstraktes und Begriffliches. Betrachtet man das Phänomen Auto und Autofahren einmal unter diesem Gesichtspunkt, wird schnell deutlich, warum wir hier so häufig auf den Krebs-Archetyp stoßen. Er steht ja klassisch für die Heimat, das innere und äußere Zuhause. Initimität, Nähe und innerer Raum. Traumwelten als Gegenstück zum Steinbock, dort findet sich dann die äußere Welt, das Fremde, Bestimmende, auf das wir nur bedingt Einfluss haben.

Von außen betrachtet findet dann tatsächlich eine Bewegung durch den Raum statt, Grenzen werden überschritten und müssen gleichzeitig eingehalten werden, Geschwindigkeit ist Trumpf. Aber der Fahrer selbst befindet sich meist in einer winzigen Blechdose, die nicht viel grösser als eine geräumige Gäste-Toilette ist. Und genau das muss man ja auch aushalten können. Feuer-Luft betonte Menschen haben damit nicht selten ein Problem, auf engstem Raum über Stunden still sitzen zu blieben, ohne in Panik zu geraten. Trotzdem stellt der eigene Wagen für viele Menschen auch ein zweites Zuhause dar. Da wird entsprechend eingerichtet und verschönert, der Innenraum zum Ausdruck des eigenen Selbstverständnis, angefangen beim Wackel-Dackel auf der Konsole, bis hin zur selbst gehäkelten Mütze für die obligatorische Klopapier-Rolle. Und wenn es dem Auto schlecht geht, fühlen sich meist auch die Besitzer elend.

Doch selbst wenn man im offenen Rennwagen oder Cabrio durch die Welt rauscht, es gibt noch ein anderes Mond-Phänomen, sobald man sich samt Wagen in Bewegung setzt. Diese seltsame Trance, die irgendwann einsetzt und mehr einem Traum gleicht. Nach ziemlich kurzer Zeit schaltet das Bewusstsein um auf Automatik, stundenlange Autobahn-Fahrten vergehen so wie im Flug, ohne dass wir den Bezug zu Straße und Umgebung verlieren. Und je schneller die Geschwindigkeit, desto tiefer ist diese Wach-Traumphase, in der äußere Wirklichkeit und innere Bilderwelten in einträglicher Harmonie gleichzeitig existieren. Ähnliche Erfahrungen macht man sonst nur in der Meditation oder beim Betrachten eines angenehmen Films.

Wenn diese „Trance“ nicht einsetzt, wird Autofahren zu einem Problem. Denn die Flut an Informationen, die in atemberaubender Geschwindigkeit auf den oder die Fahrer/-in einströmt, kann dann ohne diesen natürlichen „Mond-Filter“ nicht mehr verarbeitet werden, führt zu erhöhtem Stress und Unfallrisiken. Andererseits, wer nicht die richtige Balance findet, gleitet vielleicht zu tief in die Traumwelten, und verliert den Blick für die Wirklichkeit. Mit gravierenden Folgen.

So gesehen, wer wäre besser geeignet, mit dem Phänomen Autofahren umzugehen, als Menschen, die die Achse Krebs-Steinbock als Anlage in sich tragen? Menschen wie Sebastian Vettel, der aber keine Ausnahme unter den Erfolgreichen seiner Branche ist.

Michael Schuhmacher, geboren am 03.01.1969, hat seine Sonne auf 12° Steinbock stehen. Und seinen Mond auf 10° Krebs, dort wo Vettels Sonne und die der ersten Ausfahrt steht. Zudem, auch er hat eine Jupiter-Uranus Konjunktion Anfang Waage, zusammen mit Pluto. Guiseppe Faina, der erste Formel-1 Weltmeister (geb. 30.10.1906) hat eine Jupiter-Neptun Konjunktion auf 11° Krebs, Juan Manuel Fangio (der erste Mehrfach-Weltmeister) die Sonne am Anfang des Mondzeichens.

Natürlich besteht die gesamte Rennfahrerzunft nun nicht nur aus krebsigen Mond-Archetypen, wie anderswo auch, gibt es hier breite Streuungen und es braucht noch einiges mehr, um schnelle Runden zu drehen.  Aber an der Spitze stehen eben Männer, die dieses Signum in sich tragen. Und anscheinend für ihre Erfolge den Zugang zum weiblichsten aller Archetypen benötigen. Vettel steht also auch in dieser Hinsicht zu Recht ganz oben und wird wohl noch lange dort bleiben.

Bis eines Tages jemand kommt, der die energetischen Voraussetzungen noch besser erfüllt, „mondig“ genug ist, um ganz vorne mitzufahren. Und sollte dieser Jemand eine Frau sein, dann könnte es eng werden für die männlichen Kollegen.

Titelbild (Loop!-Collage): Rennauto- Malte Niehuis (Own work) CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons

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Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autor: Harald Lebherz

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