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Fukushima: Ein Loch ist im Eimer

Und der Eimer ist in diesem Fall das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi in Japan, eine strahlende Zeitbombe, die jetzt pünktlich zum genauen Quadrat von Jupiter und Uranus für beängstigende Schlagzeilen sorgt. Denn dort laufen nach jüngsten Erklärungen des japanischen Umweltministeriums täglich bis zu 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Grundwasser ins Meer. Und nun finden sich noch zusätzliche Lecks, die Strahlenbelastung wird höher und höher. Die Vorgeschichte haben wir schon in zwei Artikeln beschrieben (Japan: Versuch einer Analyse und Fukushima und kein Ende ), nun stellt sich die Frage, wie lange diese systematische Verseuchung noch anhalten wird.

Gleich vorneweg – schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Von allen Reaktorblöcken existieren relativ zuverlässige Daten, die eine Grundtendenz aufzeigen. Fukushima bleibt im Fadenkreuz von Uranus und Pluto.

Daiichi I

Der Baubeginn des ersten Reaktorblocks begann am 25.07.1967 (keine Uhrzeit). Schon der erste Blick zeigt eine klassische Disposition zu Unfällen, Mars (2° Skorpion) steht im Quadrat zur Löwe-Sonne. Pluto und Uranus (beide Signifikatoren für Atomkraft) stehen in Konjunktion miteinander, der Fische-Mond könnte bei entsprechender Zeit auch noch in einer weiten Opposition dazu stehen.
Wichtig für den weiteren Verlauf sind die Stände von Saturn und Merkur, die im Quadrat zueinander stehen. Auf den altbekannten Graden von 12 Widder bzw. 13 Krebs. Neben der Unfallneigung als Sonnen-Grundthema zeigt sich also auch noch eine Disfunktionalität, in diesem Fall von verbindenden Teilen (Merkur). Es mag aber auch ein Ausdruck davon sein, dass die Betreiber selbst ihren eigenen Reaktor nicht mehr verstehen und keine Ahnung haben, wie sie die Probleme lösen sollen.

Die Inbetriebnahme erfolgte am 26. März 1971. Widder-Sonne auf 5°, ein möglicher Widder-Mond am Anfang, sowie Mars – Uranus Quadrat von Steinbock zu Waage. Pluto nähert sich mundan der Marsstellung bis auf 25 Bogenminuten in den nächsten Tagen, Uranus mundan steht gerade in der Opposition zu seiner Grundstellung, nur noch wenige Bogenminuten entfernt. Seltsamerweise findet sich die selbe Uranus-Stellung (3 Bogenminuten Abweichung) auch bei der Netzsynchronisation des Reaktors, ein weiterer wichtiger Zeitpunkt im Leben eines Atomkraftwerks. Daiichi I ist also sinnbildlich in einer „Midlife-Crisis“, bei einem technischen Gebilde könnte man auch sagen – es fällt gerade auseinander. Nimmt man alleine diese Daten kann man davon ausgehen, dass auch die nächsten Monate keine wirkliche Beruhigung bringen werden, im Gegenteil.

Viermal ins Schwarze getroffen

Geht man einmal davon aus, dass man beim Bau und der Inbetriebnahme eines Atomkraftwerkes gerne Pluto als Verbündeten hätte, also gut an- und eingebunden in das Gesamtbild, dann kann man der Betreiberfirma TEPCO nur gratulieren. Viel dümmer, aus astrologischer Sicht, konnte man die entsprechenden Zeitpunkte nicht legen, um über kurz oder lang in Schwierigkeiten zu kommen. Um es übersichtlich zu halten, hier die entsprechenden Aspekte der einzelnen Meiler im Schnelldurchlauf:


Daiichi II (Inbetriebnahme am 18.07.1974):
Mond, Merkur und Saturn zwischen 6° und 10° Krebs im Quadrat zu Pluto auf 4° Waage.
Daiichi III (IBN am 27.03.1976):
Sonne 6° Widder im Quadrat zu Mars auf 3° Steinbock und Opposition Pluto auf 10° Waage.
Daiichi IV (IBN am 12.10.1978):
Sonne-Pluto Konjunktion auf 16° bzw 18° Waage, Mars-Uranus Konjunktion auf 15° Skorpion
Lediglich bei den Meilern V und VI entschärfen sich die Pluto-Aspekte etwas (nur noch Merkur Opposition Pluto auf 16° Widder bzw. Waage bei Daiichi V und Mars Quadrat Uranus bei Daiichi VI), beide sind noch in Betrieb.

Strahlende Aussichten

Mittlerweile ist die Betreiber Firma TEPCO de facto verstaatlicht worden, vermutlich nicht zu Letzt um die ursprünglichen Inhaber vor den Schadenersatzforderungen der Zukunft zu schützen. Das heißt aber, dass die politischen Entscheidungsträger in Japan jetzt selbst in der Verantwortung stehen, das angerichtete Chaos zu befrieden. Aber Hoffnungen auf schnelle Lösungen sollte man sich derzeit nicht machen. Zumindest der Problem-Reaktor Nummer 4 wird bis einschließlich 2018 auch weiterhin für „Überraschungen“ sorgen. Erst dann wird auch Pluto aus der Quadratspannung zu Sonne und Pluto der Inbetriebnahme heraus treten. Bis dahin werden auch die Informationen weiterhin äußerst diffus bleiben, denn Neptun wandert jetzt immer mehr in die Quadrat-Spannung zu den Neptun-Stellungen der Reaktoren. Ohne massiven Druck von Außen wird das wahre Ausmaß dieser Katastrophe auch weiterhin kaum offen gelegt werden.

Wer trotzdem immer noch glaubt, dass Atomkraft beherrschbar sei, der sollte sich vielleicht einmal folgende Frage stellen: Wie will man in Zukunft Hackerangriffe auf die Systeme von Atomkraftwerken verhindern? Stuxnet hat gezeigt, dass es davor wenig Schutz gibt, und in Zeiten von Drohnen und Cyberkriegen dürfte die Hemmschwelle bei kriegerischen Auseinandersetzungen nicht allzu hoch sein, um auch ein „feindliches“ AKW als Waffe einzusetzen.

Wenn Hybris forscht

Wer das Unteilbare (griechisch: átomos) spalten will, muss sich auf unkontrollierbare Risiken einstellen. Das zeigen auch die Charts der ersten Entdeckung, der ersten Spaltung und der Zündung der Trinity-Bombe.

Die Entdeckung der Kernspaltung durch Otto Hahn am 17. Dezember 1938 unter einer Sonne-GZ Konjunktion, erklärt im Prinzip schon alles, was man darüber wissen muss. Hier bewegt man sich in Grenz-Bereichen, die auch jenseits unserer Vorstellung von materieller Wirklichkeit liegen. Die ungeheure Energiefreisetzung durch die Spaltung eines „winzigen“ Atomkerns sprengt den Rahmen jeder Vorstellung und das Quadrat zu Neptun zeigt ebenso deutlich auf, dass es auch in Bezug auf letztendliche Konsequenzen und Hintergründe keine wirkliche Klarheit geben kann. Allenfalls trügerische Ein-Bildungen, eine Art selbsterklärendes Hollywood für sehnsuchtsvolle Wissenschaftler, mitsamt den Traumwelten von unbegrenzter Macht.

Das wird fortgeführt im Ereignischart der ersten „kontrollierten“ Kernspaltung, die Enrico Fermi am 2. Dezember 1942 in Chicago durchführte. Wieder eine Schütze-Sonne, diesmal aber in Opposition zu Saturn (und ansatzweise auch zu Uranus). Gleichzeitig stehen Mond und Neptun in engster, zulaufender Konjunktion. Hier findet sich zwar der Anspruch „etwas zu kontrollieren“ (Sonne-Saturn), aber Mond-Neptun macht das Ganze eher wieder  zu einer „religiösen“ Angelegenheit, vernebelt schon damals den klaren Blick auf die eigentlichen Hintergründe. Und auch hier findet sich wieder ein Hinweis auf den „jenseitigen“ Aspekt dieser „großartigen, wissenschaftlichen Errungenschaft“, Mond-Neptun steht in Konjunktion mit dem sogenannten Super-Galaktischen Zentrum, einer Schwarzen Sonne.

Das Zündungschart der ersten Atombombe auf dem White Sands Proving Ground am 16.07.1945 zeigt dann auch deutlich, was in unserer Wirklichkeit geschieht. Saturn steht gradgenau am AC der Zündung, im Quadrat zu Mond, der MC auf 29°58´26“ in den Fischen, nach den harmonischen Resonanzen auf dem neptunischen Superpunkt. Tod und vollständige Auflösung also, kein Raum mehr für sehnsuchtsvolle Spielereien und falsche Hoffnungen. Und als Uranus im April 2011 diesen MC-Punkt überläuft, wird Fukushima zum Sinnbild einer Technologie, die unsere Welt bis heute in Angst vor einer globalen Katastrophe hält. In den kommenden Monaten wird dieser Saturn der ersten Zündung mitsamt dem Mond-Quadrat wieder ausgelöst werden, durch die aktuellen Stände von Uranus, Pluto und Jupiter. Man sollte die neuen Meldungen aus Fukushima als Aufforderung begreifen, das gesamte Atomprogramm schnellst möglichst zu beerdigen, bevor weitere „Überraschungen“ noch härter aufzeigen, dass die Vorstellung von einer „sauberen und friedlichen Nutzung der Kernenergie“ reines Wunschdenken in Kombination mit Hybris ist.

Titelbild: Asacyan (Own work) CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons

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Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autor: Harald Lebherz

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