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Loop! Astrologie-Zeitung

Spanien: Am Ende des Jakobwegs

Manchmal ist die Übereinstimmung zwischen astrologischen Archetypen und entsprechenden Ereignissen einfach nur erschreckend. Gerade verschwimmt der Ereignishorizont des Großen Trigons ein wenig, das durch seine Verbindung zwischen Jupiter, Saturn und Neptun auch religiöse Themen in den Vordergrund gerückt hat und macht Platz für die Spannungs-Aspekte von Mars zu Pluto und Uranus. Und schon wird die ruhige Nachrichtenlage der letzten Tage, in der kaum größere Unglücke vorkamen, wieder abgelöst von einem schrecklichen Ereignis.

Am Abend des 24. Juli 2013, um 20:41 Uhr, entgleiste bei Santiago de Compostela ein spanischer Hochgeschwindigkeits-Zug. Bisher sind 78 Tote und über 130 Verletzte zu beklagen. Nach Aussagen eines Lokführers fuhr der Zug mit 190 km/h in eine Kurve, in der 80 km/h als Höchstgeschwindigkeit vorgeschrieben waren. Es ist das größte Zugunglück in der spanischen Eisenbahn-Geschichte. Das Unglück geschah ausgerechnet auf Höhe eines Ortes, der von alters her zu einer der wichtigsten religiösen Stätten des Christentums zählt. Santiago de Compostela ist das Ziel all derer, die sich auf die lange und beschwerliche Reise des Jakobs-Wegs machen. In der dortigen Kathedrale sollen die Gebeine des Heiligen Jakobus aufbewahrt sein, und heute sollte sein jährliches Fest gefeiert werden. Zehntausende von Pilgern sind in der Stadt, aber das Unglück überschattet alles.

Und es hat, wie so viele andere, wieder ein eindeutiges Zeitsignum. Der Moment in dem der Zug entgleiste, findet seine entsprechende Symbolik im Ereignis-Chart. Saturn, das archetypische Bild auch für die Endlichkeit des Lebens steht am MC, Pluto, der Herr der Verwerfungen und schmerzhaften Veränderungen fast bogenminuten-genau am Ereignis-AC. Ausgelöst wurden dadurch gleichzeitig das Quadrat zwischen Sonne und Saturn, das Quadrat zwischen Uranus und Pluto, sowie die Oppositionen von Mars und Jupiter. Letztere standen beide kurz vor dem Unglück zusammen am DC, vermutlich zum Zeitpunkt, an dem die Geschwindigkeit (Mars) übermäßig erhöht wurde (Jupiter). Wo üblicherweise schon ein Planet auf einer der Hauptachsen ausreicht, um ein Ereignis „in die Welt zu bringen“, finden sich hier gleich drei der sogenannten „Übeltäter“ auf wichtigen Punkten – Pluto, Saturn und Mars. Zudem sind alle Achsen-Herrscher (AC = Saturn; MC = Mars-Pluto; DC = Mond; IC = Venus) in harte Spannungs-Aspekte involviert (Saturn Quadrat Sonne; Mars Opposition Pluto Quadrat Uranus; Venus Opposition Mond-Neptun), was dem Moment eine zusätzliche Dynamik verleiht, die genau solche Ereignisse begünstigt.

Was zu der erhöhten Geschwindigkeit geführt hat und damit zum Unglück selbst, steht offiziell noch nicht fest. Aus dem Ereignischart lässt sich aber schon ablesen, dass der Regelbruch (Sonne Quadrat Saturn) aus einer Stress-Situation entstanden sein muss (Mars-Jupiter Opposition Pluto). Der Zug hatte bereits fünf Minuten Verspätung und die überhöhte Geschwindigkeit war vielleicht der Versuch, verlorene Zeit wieder aufzuholen. Um dies näher zu untersuchen, würde man die Geburts-Horoskope der Lokführer benötigen, die uns nicht zur Verfügung stehen. Da hier auch Langsamläufer in das Geschehen involviert sind, könnte auch die Geschichte Auskunft darüber geben, ob und wie solche Ereignisse schon in der Entwicklung der Eisenbahn abgebildet sind.

Die erste Eisenbahnfahrt, bei der auch Personen befördert wurden, fand am 27. September 1825 in England statt (Uhrzeit unbekannt). Unschwer zu erkennen, dass dies ein Vollmondtag war (Sonne Waage, Mond Widder) und dass die entsprechende Achse auf jeden Fall mit Pluto verbunden ist. Positiv gedeutet, zeigt dies an, dass sich durch das Ereignis etwas in den zwischenmenschlichen Beziehungen ändert (Sonne-Waage), aber auch die persönliche Freiheit des Einzelnen betroffen ist (Mond-Widder). Auffallend – auch hier finden sich Uranus und Neptun im Steinbock wieder, alte Grenzen wurden in dieser Zeit-Epoche aufgelöst und überwunden, ähnlich wie zuletzt, als die beiden zusammen in Saturns´ Herrschaftsbereich standen (1989 – 1996). Und nicht nur die Mauer in Deutschland fiel, sondern durch die Einführung von Handy und Internet auch völlig neue Freiheiten entstanden.

Der Vergleich zwischen beiden Charts zeigt aber auch, dass dieser erste Moment der Geschichte eingebunden ist in das gestrige Geschehen. Neptun steht in Konjunktion mit dem aktuellen Pluto, ist also direkt auch von allen anderen Spannungs-Aspekten betroffen und steht im übertragenen Sinne ebenfalls an den Ereignis-Achsen.

Nimmt man nun den ersten, registrierten Unfall in der Geschichte des Schienenverkehrs, werden die Bezüge noch deutlicher. Am 1. Juli 1828 explodierte der Kessel der sogenannten „Lokomotive Nr.1“ (die auch bei der Jungfernfahrt eingesetzt wurde), und tötete den Maschinisten John Cree. Hier finden sich gleich mehrere Übereinstimmungen mit dem gestrigen Ereignis. Sonne und Mars stehen sich auf 9° Krebs bzw. Steinbock gegenüber, beide im Quadrat zu Pluto im Widder. Merkur (Anfang Löwe) befindet sich in Opposition zu Uranus (1° Wassermann), beide im Quadrat zum Jupiter auf knapp 4°30´Skorpion. Damit sind diese beiden großen Spannungs-Figuren komplett eingebunden in den gestrigen Unfall mit dessen Sonnen-, Saturn-, Mars, Jupiter- und Pluto-Stellung. Zudem steht auch noch Mond Anfang Fische, wenn gleich die genaue Uhrzeit dieses ersten Unfalls unklar ist.

Aber auch die erste Fahrt einer Eisenbahn in Spanien reiht sich in die Konstellationen ein. Am 28. Oktober 1848 wurde der Bahn-Betrieb zwischen Barcelona und Mattaro aufgenommen, Sonne stand an diesem Tag auf 5° Skorpion, der Unglücks-Saturn gestern also in genauer Konjunktion dazu. Während die Ereignis-Sonne sich im Quadrat zum Mars dieser ersten Fahrt wieder findet. 

Eine kühle Aneinanderreihung von Daten und astrologischen bzw. astronomischen Fakten, die man durchaus kritisieren kann. Aber wie auch übliche Nachrichten-Magazine über solche Geschehnisse berichten und Antworten auf offene Fragen suchen, versucht Loop!, schlicht auf Übereinstimmungen hinzuweisen. Ihr Vergleich soll nur eins aufzeigen – dass es innerhalb des inneren Zeitgefüges ganz ähnliche Mechanismen gibt, wie wir sie, bezogen auf äußere Erscheinungen, kennen. Vor fast 200 Jahren nahm eine Entwicklung ihren Anfang und selbst heute gibt es innerhalb der weiter geführten Zeitdynamik deutliche Verbindungen zu einem Ereignis davor (und das ist kein Einzelfall siehe Mars und die Signatur des Zufalls). 

Wenn Astrologie also das alte Wissen um die Qualität der Zeit in ihrer Verbindung mit dem Raum wieder mehr ins allgemeine Bewusstsein rücken würde, jenseits von esoterischem Zirkus-Rummel und buntem Firlefanz, könnte vielleicht über das Erkennen neuralgischer Auslöse-Momente doch das eine oder andere Unglück verhindert werden. So unwahrscheinlich das heute auch klingt. Was trotzdem bleibt, ist die Gewissheit, dass Leben immer zerbrechlich und fragil ist. Und der unerwartete Tod so vieler Menschen, Leid, Trauer, Schmerz und Verzweiflung auslöst. Den betroffenen Familien gehört unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme.

Nachtrag und Aktualisierung (26.07.2013)

Die Hinweise verdichten sich heute, dass das Unglück womöglich wirklich durch einen Fehler des Lok-Führers verursacht wurde. Loop´s Recherche-Wunder sri hat auch schon die Geburtsdaten von Francisco G. aus dem Netz gefischt. Demnach wurde er am 04. Juni 1961 geboren. Der Vergleich zwischen dem Unfall-Zeitpunkt und seinen Radix-Daten bestätigt die oft beobachtete Tatsache, daß bei solchen Ereignissen auch immer die Verantwortlichen und Hauptbeteiligten in das aktuelle Zeitgeschehen eingebunden sind.

Der Blick aufs Radix zeigt zwei Spannungsaspekte. Zum einen steht Venus im Quadrat zu Saturn, zum anderen Neptun im Quadrat zu Jupiter. Besonders der zweite Aspekt spielt im Zusammenhang mit dem Unglück eine Rolle. Denn G. hatte an diesem Tag eine Konjunktion von Transit-Jupiter auf Radix-Merkur. Grundsätzlich würde man davon ausgehen, dass eine solche Auslösung erst mal für jede Menge guter Laune sorgt. Ein Gefühl von Unbeschwertheit mag sich einstellen, Tagträumereien und euphorische Fantasien könnten ein Ausdruck davon werden. Man kann davon ausgehen, dass G. also vor dem Unfall keinerlei Visionen davon hatte, was kurze Zeit später schreckliche Wirklichkeit wurde. Das ist nebenbei, ein häufiges Phänomen bei Unfällen, die durch menschliche Unachtsamkeit oder Fehleinschätzungen passieren. Es gibt kurz zuvor einen jupiterhaften Euphorieschub, wenn dann noch Mars eine Rolle spielt, sind Kollisionen mit der Realität an der Tagesordnung. Und wenn, wie bei G., Jupiter auch noch im Quadrat zu Neptun steht, dann ist immer die Möglichkeit gegeben, dass man zwischen euphorischen Zukunftsvorstellungen und der anschließenden Ent-Täuschung, wenn sich die Wirklichkeit anders zeigt, hin und her schwankt.

Beide, der ausgelöste Merkur und der auslösende Jupiter, stehen auch auf der Ereignisachse am DC, zudem befindet sich G.´s Neptun gleichzeitig am Ereignis-MC. Das innere Quadrat zwischen Jupiter und Neptun bekommt also auf diese Art zusätzliche Brisanz. Erschwerend wirkt sich auch der Transit von Neptun selbst in Opposition zu G.´s Pluto aus. Und hier zeigt sich auch wieder das verwobene Netz solcher Auslösungen, es sind eben nicht immer nur die direkten, offensichtlichen Verbindungen, die solche Momente prägen. Denn sobald ein Planet auf den lokalen Mundan-Achsen auftaucht, werden alle damit verbundenen Themen „hochgeholt“. In diesem Fall steht Pluto am AC, genau dadurch bekommt der aktulle Transit von Neptun auf den Radix-Pluto von G. neuen Schub. Selbst wenn der Transit selbst noch nicht exakt ist. Es sind genau diese Augenblicke, in denen das abhängige Entstehen, das Zusammenwirken vieler Teile zu einem großen Ganzen, sichtbar werden kann.

Der Steinbock-AC des Unglücks würde auf jeden Fall auch sämtliche Saturn-Themen aufleuchten lassen, aber hier findet sich Saturn auch noch selbst an höchster Stelle. Und wieder wird bei G. ein kommender Transit nach vorne geholt, Saturn bewegt sich gerade ins Quadrat zu Radix-Jupiter und in die Konjunktion mit Radix-Neptun.

Beides ist in den letzten Monaten schon zweimal für G. konkret geworden. Die erste Konjunktion von Saturn auf Jupiter fand am 2. Weihnachtsfeiertag 2012 statt. Man kann davon ausgehen, dass hier schon ein erster Same für das spätere Ereignis gelegt worden ist. Das Transit-Chart zeigt dann auch zwei Aspekte, die bedenklich stimmen. Eine Konjunktion von Sonne und Pluto (der auch damals fast genau auf dem Grad des Unfalls-AC steht) und ein exaktes Quadrat zwischen Sonne und Uranus.

Nach dem Saturn im Februar rückläufig wurde, stand er am 16. April zum zweiten Mal in Konjunktion mit G.´s Radix-Neptun. Diesmal weist das Transit-Chart noch deutlicher auf das spätere Ereignis hin: Sonne befindet sich in exakter Konjunktion mit Mars, Mond und Pluto bilden eine Opposition genau auf der späteren Ereignisachse AC-DC und stehen beide im Quadrat zu Uranus (Mond exakt!).

Beide Auslösungs-Charts der aktuellen Konjunktion von Saturn auf G.´s Radix-Neptun beinhalten, durch wichtige Planeten gekennzeichnet, also den späteren Unfall-Zeitpunkt, bezogen auf die mundanen Achsen. Würde man nun astrologisch klären wollen, wie es zu dem Unfall kam, müssten sich Fragen auch auf diese beiden Tage bzw. eine Zeitspanne von 2-4 Tagen um diese Zeitpunkte herum beziehen. Es könnte sich dann zeigen, dass Themen, die hier schon eine Rolle in G.´s Leben spielten, kurz vor dem Unfall auf andere, verwobene Art wieder aktuell wurden. In diesem Zusammenhang darf man auf die Ergebnisse der Untersuchung gespannt sein.

Aber wie sich auch hier wieder deutlich wird, sind astrologische Auslösungen alles andere als eindimensional. Möchte man die Bewegungen und Strömungen der Zeit mitsamt ihren Erscheinungs- und Ausdrucksformen wirklich verstehen, muss man immer über den ersten Eindruck hinaus gehen. Der zeigt zwar, wie auch in diesem Fall, meistens deutlich, worum es geht, Antworten auf dann aufkommende Fragen, verlangen aber mehr als nur den direkten Vergleich zweier Charts oder der exakten Transite.

Titelbild (Loop!-Collage): Quelle Xosema (Own work) [CC-BY-SA-3.0] via Wikimedia Commons

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Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autor: Harald Lebherz

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