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Ägypten - das Ende des Frühlings?

Wenn in den Wiegen unserer Zivilisation, im Irak, in Syrien und in Ägypten, Aufruhr und Krieg herrschen, dann hat das nicht nur eine politische Bedeutung. Hier findet auch der Zeitgeist, symbolisiert durch das Quadrat zwischen Uranus und Pluto, seinen Ausdruck. Ein Hinweis darauf, dass es nicht nur um die Einführung der Demokratie in den arabischen Ländern geht. Es geht um eine generelle Neuorientierung in einer Welt, die mehr und mehr grenzenlos wird, in der alles mit allem vernetzt ist, und jede Veränderung im Kleinen unmittelbare Folgen für das große Ganze hat.

Die Ereignisse in Ägypten bekommen also zu Recht entsprechende Aufmerksamkeit. Was dort in den nächsten Monaten geschieht, kann wegweisend für viele andere Entwicklungen werden. Und wenn man den astrologischen Hintergrund in diesem Zusammenhang als eine Art Spiegel des Zeitgeists betrachtet, ist es vielleicht hilfreich, sich die Grundlagen des angesprochenen Quadrats noch einmal zu vergegenwärtigen.

Uranus und Pluto symbolisieren beide archetypische Bewusstseinsströme, auf die das Individuum wenig direkten Einfluss hat. Natürlich finden sie sich auch in der Alltagserfahrung jedes Einzelnen wieder und können dementsprechend, zumindest indirekt transformiert und mitgestaltet werden. Aber beide zeigen sich vor allem in der Bewegung großer Massen, dort, wo viele Einzelne zusammen kommen und gemeinsam etwas erschaffen, das mehr ist, als nur die Summe seiner Teile. Zumindest eine Dynamik, der sich dann auf Dauer niemand mehr entziehen kann.

Uranus

Das uranische Prinzip hat viele Facetten. Uranus' Entdeckung fällt zusammen mit der Unabhängigkeit Amerikas und den Anfängen der französischen Revolution. In beiden Fällen ging es um die Überwindung eines politischen Systems, in dem Einzelne die Macht hatten, die Wünsche und Bedürfnisse der Vielen zu übergehen. Letztendlich wurde hier die Monarchie als Institution durch Systeme ersetzt, in denen „das Volk“ zum Souverän wurde. Das jedenfalls war und ist die Zielsetzung.

Natürlich gab es solche Freiheitsbestrebungen schon immer, aber die Entdeckung eines Planeten zeigt eben auch, dass es an der Zeit ist, die damit verknüpften Inhalte dauerhaft im Leben und im kollektiven Bewusstsein zu verankern. Sie bekommen so denselben Status, wie die „alten“ Archetypen, ausgedrückt über die Prinzipien der klassischen Planeten. Gleichzeitig bleibt ihre weitaus komplexere Eigenheit bestehen, führt also auch zu neuen Lernprozessen und einem entsprechenden Bewusstsein, das aber oft erst nach Jahrhunderten eine angemessene Ausdrucksform findet. Uranisches Geistestraining entwickelt sich ja erst seit knapp 230 Jahren auf unserem Planeten, eine sehr kurze Zeit, verglichen mit der langen Entwicklung, die die Menschheit bereits hinter sich hat.

Dass Uranus seitdem immer wieder auch mit dem Begriff Chaos umschrieben wird, kann leicht zu Missverständnissen führen. Chaos im uranischen Sinne umschreibt lediglich eine bestimmte Phase jeder Entwicklung, in der zum ersten Mal Neuerungen, sogenannte Bifurkationen, auftreten, die es in dieser Form vorher nicht gab. Die Herausforderungen, die dadurch zwangsweise entstehen, werden dann als Chaos empfunden, da die Eingliederung des Neuen in das Alte eben immer auch eine gewisse Phase von „Versuch und Irrtum“ beinhaltet. Das bezieht sich aber vorwiegend auf die Umsetzung, ist also eigentlich nicht mehr Uranus zu zuschreiben. Um uranische Prinzipien bewusstseinsmäßig zu integrieren, bedarf es eben auch gewisser Voraussetzungen. Vor allem eines Gespürs dafür (das man durchaus auch als Intuition bezeichnen könnte), was aus dem komplexen Zusammenspiel vieler einzelner Faktoren entstehen kann oder könnte. Dieses Bewusstsein löst dann die Vorstellung eines „schicksalshaften Zufalls“ (als Umschreibung einer Unkenntnis dieser Zusammenhänge) ab.

Das zeigt sich auch in der Entwicklung der Wissenschaften. Das sogenannte „Zeitalter der Erleuchtung“ findet seinen Abschluss und Höhepunkt in dieser Phase, unser heutiges, wissenschaftliches Weltbild beruht in vielem auf dem uranischen Prinzip eines erweiterten und komplexeren Verständnisses der Welt. Und mag deshalb oft auch kalt und kühl wirken, dort wo sich Wissenschaft nur in Abstraktionen und Formelhaftigkeit ergeht und die seelischen Wasserbereiche einer ganzheitlichen Wirklichkeit, ausgedrückt durch das Neptun-Prinzip, noch nicht einbezogen wurden.

Natürlich findet im uranischen Sinne immer eine Entwicklung statt. Jedes Mal also, wenn der Mond in Verbindung mit Uranus steht, kommt es auch zu kleineren Bifurkationen. Bei allen anderen Aspekten und den Zeichenwechseln ebenso. Wenn Uranus aber in einen Spannungsaspekt mit einem anderen Langsamläufer tritt, dann sind die Auswirkungen dieser Erneuerungen langfristiger angelegt. Genau das zeigt sich jetzt überall dort, wo Menschen wieder auf die Straße gehen und Rechte einfordern, ob nun in der Türkei, in Brasilien oder in Ägypten. Wer nun aber als Europäer glaubt, es ginge dabei nur darum, die sogenannten „rückständigen“ Staaten dorthin zu bringen, wo „wir Europäer“ schon seit langer Zeit stehen, hat nicht verstanden, was wirklich Thema ist.

Viele unserer sozialen und politischen Errungenschaften sind ja ebenfalls gefährdet in diesen Tagen. Sei es durch die alten Strukturen des Finanzwesens, die Armut in vielen europäischen Ländern erzeugt haben, oder die Herausforderungen des Internets mitsamt den Überwachungs-Skandalen, die jetzt mehr und mehr an die Oberfläche kommen (siehe PRISM: Big Brother Is Watching You). Sich also in diesen Zeiten zurückzulehnen und nur auf die Entwicklung in anderen Staaten zu schauen, ist sicher nicht im Sinn dieses Prinzips. Uranus im Widder erfordert einen globalen Neuanfang, mit neuen Impulsen, die tragfähig und kraftvoll genug sind, um ihre Wandlung und Anpassung (synchron zum Durchlauf von Uranus durch die anderen Zodiak-Phasen), in den nächsten 84 Jahren dieses Zyklus möglich zu machen.

Das momentane Quadrat zu Pluto schafft nur vorübergehende Hindernisse, die mit einbezogen werden müssen, aber die nicht als Grundlage für die Entwicklung von neuen Lösungen dienen dürfen. Denn sonst hat sich ihre Wirksamkeit bereits im nächsten Jahr erledigt.

Pluto

Mit der Entdeckung Plutos sind historisch andere Inhalte verbunden, doch auch hier finden sich wieder große Veränderungen. Das Aufkommen des Nationalsozialismus mitsamt seinen schrecklichen Konsequenzen fällt in diese Zeit, ebenso wie die Entdeckung der Kernspaltung und der Kernfusion. Aber auch der Salzmarsch von Mohandas Ghandi als Ausdruck absolut gewaltfreien Widerstands, der in der Konsequenz aber nicht weniger plutonisch und fanatisch war. Doch während die Faschisten andere auf dem perversen Altar ihrer Machtgier opferten, brachten Gandhi und seine Anhänger dieses Opfer selbst und freiwillig dar. Das scheint einer der Kernpunkte plutonischer Transformationen zu sein, immer muss etwas aufgegeben werden, damit die Energie, die sonst eingeschlossen in Strukturen, Vorstellungen und Konzepten ist, frei werden kann.

Aber was für die Integrierung des uranischen Prinzips gilt, muss man erst recht auf Pluto anwenden. Seit gerade mal 83 Jahren machen Astrologen Erfahrungen mit dem „Herrscher der Unterwelt“ und genau genommen stehen wir damit immer noch an einem Anfang. Das zeigt sich mittlerweile auch in der kontroversen Diskussion um seinen Status als Planet. Was aber auf den ersten Blick wie eine Herabstufung wirkt, kann sich in Zukunft auch als eine Erweiterung zeigen, die dem astrologischen Modell neue Impulse verleiht.

Was richtig ist – für einen Planet ist Pluto sehr klein, gerade mal ein Drittel des Erdmondes werden ihm zugeschrieben. Und in einer Zeit, in der Quantität oft vor Qualität kommt, mag er dann auch unwichtig erscheinen. Aber ihn zeichnet etwas anderes aus, was in dieser Form nirgendwo sonst beobachtet wurde.

Zusammen mit Charon, seinem Begleiter, bildet er im Prinzip ein Doppel-Planeten-System. Beide umkreisen einen gemeinsamen Schwerpunkt, und wenden sich immer dieselbe Seite zu. Beide drehen sich also während eines Umlaufs von etwas mehr als 6 Tagen, auch in der genau gleichen Geschwindigkeit um ihre eigene Achse. Ein seltsames Ballett mit ungeheurer Präzession, das in dieser Form in unserem Sonnensystem einmalig ist.

Das man nun nach ihm auch noch eine völlig neue Gattung benannt hat, die Plutoiden oder Plutinos, ist ein weiterer Hinweis auf seine außergewöhnliche Stellung unter den anderen Himmelskörpern. Seine analoge Wirksamkeit ist unter Astrologen unbestritten, jeder der sich schon einmal über einen ausgedehnten Pluto-Transit freuen durfte, wird dies wohl bestätigen.

Auch seine Zeichenwechsel bringen oft radikale Veränderungen mit sich, die beiden Weltkriege (Wechsel in den Krebs bzw. Löwen) oder die Finanzkrise 2008 (Wechsel in den Steinbock) sind drei Beispiele dafür. Aber während wir Uranus nun schon mehrfach bei kompletten Durchläufen durch den Zodiak beobachten konnten und Neptun zumindest einmal, steht das für Pluto noch aus, erst 2173 wird er an die Stelle seiner Entdeckung zurück kehren.

Was aber beobachtet werden konnte, sind Verbindungen mit anderen Planeten, auch und gerade mit Uranus (siehe auch 2013 Aufbruch (2) - Virtuelle Welten und 2013 - Aufbruch: Teil 1). Das letzte Quadrat der beiden fällt in die Jahre zwischen 1931 und 1933. Eine Zeit des Umbruchs, die viele neue Erkenntnisse gebracht hat, aber auch den Weg für Hitlers Machtergreifung in Deutschland ebnete.

Die Pluto zugeschriebenen Wandlungskräfte sind nun von anderer Natur als die des uranischen Prinzips, aber nicht weniger kraftvoll, im Gegenteil. Dort wo Uranus Wandlung durch die Verbindung von verschiedenen Elementen schafft, die dann zusammen etwas Neues bilden, geschieht plutonische Wandlung entweder durch die Spaltung bzw. Zerstörung des zentralen "Kerns-Themas" oder die Verschmelzung mit einem anderen. Dabei wird ungeheure Energie frei, ein Prinzip, das unter anderem auch unsere Sonne erst "zum Leuchten" bringt.

Ägypten - Sinnbild für den Zeitgeist

Die erste Revolution, auch Facebook-Revolution genannt, war im eigentlichen Sinne eine Reaktion auf den Alterungsprozess des überkommenen Systems. Vorwiegend junge Menschen gingen auf die Strasse und forderten die Abdankung der alten Machthaber. Alles immer noch unter dem Einfluss von Uranus in den Fischen und Neptun im Wassermann. Lediglich Pluto stand schon damals im Steinbock, hat also seine Wirkung in Bezug auf staatliche Institutionen und alte Machtstrukturen (Saturn-Steinbock) schon einige Zeit entfalten können. Der Beginn dieser Phase fällt mit dem fast tagesgenauen Wechsel von Jupiter ins Zeichen Widder zusammen, einem Neuanfang der Visionen also, einer Ausrichtung in die Zukunft. Aber nicht zwingend verbunden mit einer konkreten Vision, wie denn das Neue in praktischer Form gestaltet werden könnte.

Möglich wurde all dies einerseits durch die Neuerungen von Uranus in den Fischen und Neptun im Wassermann. Der digitalen Vernetzung der Vielen, die sich dadurch schnell und überraschend organisieren konnten, eine Massenbewegung mit den Mitteln der Neuzeit. Aber auch durch die Schwäche des alten Systems, dem Zerfall des inneren Kerns, der sich mehr und mehr isolierte, statt neue Verbindungen einzugehen. Anfangs war dieser Aufstand also tatsächlich auch ein Aufstand der Jungen gegen die Alten, im Laufe dieser bedeutungsvollen Tage, fanden sich dann aber auch die „freien Radikalen“ der ägyptischen Gesellschaft ein und marschierten plötzlich an vorderster Front – die Bruderschaft der Muslims.

Während der Westen den Rücktritt von Muburak schon als Sieg der demokratischen Bewegung feierte, wechselte Uranus, der eigentliche Erneuerer, erst am 12. März ins Zeichen Widder. Was nach einem schnellen Machtwechsel ausgesehen hatte, fing an, sich mehr und mehr hinzuziehen. Das Land kam nicht zur Ruhe, im Gegenteil, die Auseinandersetzungen wurden härter, die Interessen der einzelnen Gruppen konzentrierten sich wieder mehr auf die eigenen Ziele, die Zersplitterung der Bewegung war die Folge.

Nutznießer des Chaos waren wiederum die Muslim-Brüder, denn nach dem Wegfall der alten Machthaber, standen sie als einzige für beide Prinzipien. Zum einen wollten sie ja tatsächlich eine Erneuerung in ihrem Sinne (Uranus), aber durch ihre Ausrichtung auf den Islam verkörperten sie auch konservative Werte (Pluto im Steinbock), versprachen wieder Ruhe und Ordnung einzuführen. Aber als Mohammed Mursi am 30. Juni 2012 seinen Amtseid ablegte, tat er dies aus astrologischer Sicht zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Mohammed Mursi und die Muslim-Bruderschaft

Am Tag seiner Vereidigung wurde das Uranus-Pluto Quadrat perfekt durch die Krebs-Sonne ergänzt. Nur vier Tage zuvor war es zum ersten Mal exakt geworden, zu allem Überfluss steht Mursis Mond-Jupiter Konjunktion im Widder ebenfalls genau im Fokus dieses Zeitaspekts.

Einerseits also ein Präsident, der persönlich eingebunden ist in dieses Spannungsfeld, und deshalb auch als Person spüren muss und kann, was diese Zeit erfordert. Andererseits wird er dadurch auch mit all den damit verbundenen Schwierigkeiten identifiziert, steht also zusätzlich unter Druck. Und Mursi macht als Löwe-Sonne mit einer weiten Pluto-Konjunktion in der Folgezeit entscheidende Fehler – er installiert über alle demokratischen Institutionen hinweg einen Machtapparat, der sich kaum vom alten unterscheidet. Er übergeht andere Teile der Bewegung und bringt hauptsächlich eigenen Vertraute in verantwortliche Ämter. 

So wird er selbst zum Teil des Systems, dessen Wandel die erste Revolution durchsetzen wollte. Und nur ein Jahr später wird er von den Militärs entmachtet, während Hunderttausende dies als neuen Sieg auf den Straßen feiern. 

Dieser Staatsstreich findet wiederum genau unter denselben Vorzeichen wie Mursis Einsetzung als Präsident statt, wieder steht Sonne in Opposition zu Pluto und im Quadrat zu Uranus, der Stier-Mond befindet sich fast exakt in Opposition zum Skorpion-Mond seines Amtsantritts.

Der neue Herrscher

Da der Staatstreich unter diesem Zeitsignum statt gefunden hat, kann man jetzt schon eines sagen – wer immer versucht dies zur Festigung der eigenen Machtposition auszunutzen, wird damit scheitern. Vielleicht nicht sofort, aber auf Dauer halten kann sich unter diesen Voraussetzungen niemand. Im Moment sieht alles danach aus, als würde das Militär sich selbst als oberste Instanz installieren wollen. Damit sie das tun kann, wäre aus ihrer Sicht eine Eskalation zwischen den Anhängern und Gegnern von Mursi wünschenswert. Eine perfide Strategie, die aber gut ins Bild passt, wenn man weiß, wer im Moment der wirklich starke Mann in Ägypten ist.

Abd al-Fattah as-Sisi passt mit Sonne, Merkur, Venus und Saturn im plutonischen Herrschaftszeichen gut ins Gesamt-Bild. Als plutonische Manifestation der Macht wird er sich mehr mit den alten Strukturen identifizieren, steht wohl weniger für wirkliche Erneuerung und Demokratisierung, vor allem solange Saturn durch dieses Zeichen läuft. Vielleicht sieht er sich ja in der Rolle der ersten Pharaos, der nach Ansicht vieler Historiker die Einigung des damals noch geteilten Reiches durchsetzte. Und den Beinamen Skorpion II.(ca. 3400 v.Chr.) hatte.

Al-Sisi ist nicht persönlich in das Zeitgeist-Quadrat eingebunden, kann dem Land diesbezüglich wohl auch wenig weiter helfen. Er kann bestenfalls eine Eskalation, die tausende von Toten fordern würde, eindämmen, denn zumindest solange Jupiter noch über den Gründungs-Mars der Republik läuft, besteht die Gefahr eines Bürgerkriegs tatsächlich.

Die Zukunft - der lange Weg in eine neue Zeit

Es wäre falsch, jetzt eine der Gruppierungen im Lande wieder in den Untergrund zu drängen. Denn egal wie man die Ziele und Absichten der Muslim-Bruderschaft beurteilt, würde man sie jetzt wieder ins Abseits drängen, werden sie ihren Kampf mit alten Mitteln weiter führen. Bindet man sie aber ein, müssen sie zumindest ihr Verhalten den Erfordernissen dieses Prozesses anpassen.

Ansonsten könnte sich Geschichte wiederholen. Auch damals (1931-1933) standen sich unter einem Uranus-Pluto Quadrat in Deutschland zwei verfeindete Gruppierungen gegenüber. Hitlers Faschisten auf der einen, Kommunisten und Sozialisten auf der anderen Seite. Beide Seiten gingen den Weg der Gewalt, was Hitler den Vorwand für seine Ermächtigungs-Gesetze bot und schließlich zur Alleinherrschaft führte. Und zum zweiten Weltkrieg.

Alle Seiten in Ägypten sollten wissen, dass Gewalt nur noch mehr Härte und Gewalt auslösen wird. Und am Ende dieser Spirale wird ein neuer Pharao den Thron besteigen, einer den niemand wollte und der wieder nur der Diener seiner eigenen Interessen ist. Es ist, wie schon erwähnt, ein langer Atem nötig, um die notwendigen Erneuerungen auf einen praktischen und dauerhaften Weg zu bringen. Und dieser Weg sollte dem Weg Ghandis ähneln, um sinnlose Opfer zu verhindern. Dies gilt nicht nur für Ägypten, sondern für alle Lebensbereiche und die gesamte Welt. Die nächsten Monate werden zusätzliches Öl ins Feuer der Altgestrigen und Fanatiker schütten, die nur ein „Zurück in die Zukunft“ kennen und eine Welt, die nicht ihren Vorstellungen entspricht, am liebsten zerstören würden.

Aber Pluto im Steinbock und Uranus im Widder werden "ihre Arbeit“ tun. Es wird dauern, aber der Transformations - Prozess starrer Hierarchien und Strukturen hat schon angefangen. Und sobald die gegenseitige Behinderung der Wandlungskräfte an Kraft verliert, werden die neuen Impulse mehr und mehr sichtbar werden. Und sich auch dauerhaft etablieren können.

Dann wird es wichtig sein, dass diejenigen, die sich für diese neuen Ideen eingesetzt haben, nicht schon durch einen aussichtslosen Kampf erschöpft und entmutigt wurden. Sondern immer noch aktiv und präsent an der Umsetzung ihrer Ideale arbeiten, um schließlich die verdiente Ernte einzufahren und die Früchte ihrer Arbeit zu genießen. Dies sei vor allem der jungen Generation als Rat ans Herz gelegt, ob sie sich nun in Ägypten oder sonst wo auf der Welt, für eine bessere und gerechtere Zukunft engagiert. 

Eure Zeit wird kommen, lasst euch nicht entmutigen.

Titelbild - Loop Collage: Cheops- By Jon Bodsworth [see page for license], via Wikimedia Commons;

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Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autor: Harald Lebherz

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