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Loop! Astrologie-Zeitung

Tornados - Chaos und Zerstörung

Als gestern in den Abendnachrichten keine roten Lämpchen aufleuchteten, "Business as usual" sozusagen, war ich schon heilfroh. Noch ein paar Stunden, dann war das Quadrat zwischen Uranus und Pluto zum dritten Mal exakt – und nichts ist passiert. Manchmal hofft man ja als Astrologie wirklich darauf, dass bestimmte Bilder am Firmament einmal keine Bedeutung bekommen.

Heute Morgen dann die Bilder aus Moore / USA, eine Kleinstadt verwüstet von einem Tornado. Zu schnell, zu plötzlich sei er aufgetaucht, sagen Anwohner. Und sechszehn Minuten Vorwarnzeit ist dann selbst für die Bewohner einer Stadt, in der Tornados immer wieder zur Bedrohung werden, zu kurz. Was die Frage aufwirft: gäbe es denn vielleicht unter Umständen astrologische Signaturen innerhalb gewisser Zeitfenster, die solche Naturereignisse zumindest skizzieren könnten? Und damit, falls sich dann tatsächlich erste meteorologische Warnzeichen beobachten lassen, die Vorwarnzeiten verlängern könnten?

Sicherlich eine gewagte These und ich gestehe freimütig, dass ich mich mit dieser Kombination bisher kaum beschäftigt habe. Auch wenn es in früheren Zeiten durchaus üblich war, aus astrologischen Konstellationen mittel- und langfristige Wetterprognosen abzuleiten. Aber wir leben heute in einer Zeit, in der selbst ein Großteil der astrologischen Gemeinschaft davon überzeugt ist, dass es keinen ursächlichen Wirkungszusammenhang zwischen Planetenständen und „äußeren“ Ereignissen gibt. Sondern Astrologie mehr oder weniger nur eine Symbolsprache des Geistes ist, die uns lediglich einen bildhaften Zugang zu unseren inneren Erfahrungsbereichen ermöglicht.

Nimmt man aber nun an, dass es zwischen solchen verheerenden Naturereignissen wie diesem Tornado und bestimmten Planetenständen einen Zusammenhang gäbe, dann könnte dieser ja schlecht „nicht ursächlich“ sein. Es müsste also im weitesten Sinne auch einen Wirkungsmechanismus geben, der sich dadurch zeigt, es sei denn man betrachtet einen Wirbelsturm ebenfalls nur als symbolhaftes Bild für innere, heftige Bewegungen.  Eine Gratwanderung also und ich schicke das vorneweg, damit nicht der Eindruck entsteht, hier wüsste jemand, warum die Kleinstadt Moore gestern von einem Tornado verwüstet wurde. Und könnte das astrologisch begründen. Ich habe keine Ahnung, aber ich kann zumindest das tun, was ich immer tue – das Bild des Ereignisses neben andere, ähnliche Vorkommnisse stellen und nach Auffälligkeiten suchen. Das nennt man im weitesten Sinne wohl ergebnisoffene Forschung.

Um 14:56 h Ortszeit hatte der Tornado gestern zum ersten Mal Bodenkontakt. Natürlich darf man sich schon einmal ausgiebig darüber wundern, dass nur drei Stunden später die absolute Exaktheit des Quadrats zwischen Uranus und Pluto erreicht ist. Und die Symbolik beider Energien kann auch passend auf das Entstehen eines solchen Sturms übertragen werden. Die Plötzlichkeit, das chaotisch, überraschende Moment als uranischer Ausdruck, die Zerstörung der festen Strukturen und der Lebensbasis als plutonisches Bild. Deutet man beides psychologisch, gibt es viele Interpretationsmöglichkeiten, die auch eine positive Wandlung und Veränderung beinhalten. In Bezug auf tatsächliche, reale Ereignisse ist dieser Spielraum aber relativ eingeengt, natürliche Zyklen und Ereignisse beinhalten leider auch immer Ausdrucksformen, die man nur als lebensbedrohlich bezeichnen kann.

Bleibt die Frage, warum etwas, dass im Prinzip die Welt als Ganzes betrifft, sich nur an einem Ort auf diese Weise zeigt? Eine Antwort wäre vielleicht: weil durch die mediale Wirklichkeit unserer Zeit ein einziges solches Ereignis zu einem Bewusstseinsfaktor der ganzen übrigen Welt wird. Die gezeigten Bilder, der Schrecken und die Verzweiflung der Betroffenen lassen uns ja nicht unbeteiligt, bringen uns ja in Kontakt mit den Empfindungen und Ängsten, die solche Ereignisse in allen Menschen auslösen würden.

Warum es dann physisch in Moore und nicht auch in Berlin oder Hamburg passiert, kann sich astrologisch nur über die genaue Zeitqualität vor Ort zeigen. Und hier findet sich eben wie so oft, ein starkes Signum im Ereignischart. Jupiter steht sehr genau an der Himmelsmitte, das Prinzip der Überdimensionierung ist also zu diesem Zeitpunkt vor Ort maßgeblich und dominiert den aktuellen Zeitpunkt. Das könnte also durchaus ein Hinweis sein, betrachten wir also ein anderes Ereignischart, die Entstehung eines Tornados, der Moore im Mai 1999 heimgesucht hat.

Laut den amtlichen Angaben entstand der sogenannte Oklahoma Tornado Outbreak am 03. Mai 1999. Er gilt bis heute als eine der schlimmsten Naturkatastrophen in den USA, innerhalb von nur elf Stunden fegten ca. 70 Tornados über Texas, Kansas und Oklahoma hinweg. Der stärkste von ihnen traf die Kleinstadt Bridge Creek und eben auch Moore. Auch hier findet sich wieder ein Jupiter-Signum bei der Entstehung des F5-Tornandos. Diesmal zusammen mit Merkur am DC des Ereignisortes. Die Sonne steht im zulaufenden Quadrat zu Uranus, Mond im Schützen fast genau in der Opposition zur Jupiter-Stellung der gestrigen Katastrophe. Und seltsamerweise steht auch Saturn 1999 in fast exakter Opposition zur gestrigen Saturn-Stellung.

Am 04. Oktober 1998 trifft ebenfalls ein Tornado auf die Kleinstadt, und verwüstet zahlreiche Häuser. Laut den Angaben des National Weather Service entstand er um ca. 20:34 h. Diesmal steht Saturn am DC und Neptun am IC, aber kurz zuvor kam es zu einer Mond - Jupiter Konjunktion. Das mag jetzt etwas willkürlich erscheinen, ändert sich aber, wenn man den nächsten Tornado in Moore berechnet. Am 08.05.2003 gegen 17:00 h verwüstete ein Wirbelsturm der Klasse F4 wiederum Teile der Ortschaft. Wiederum findet sich Mond in Konjunktion mit Jupiter, diesmal noch in exakter Opposition zu Mars und einer etwas weiteren zu Neptun. Seltsamerweise steht jetzt Pluto genau auf den selben Graden und Bogenminuten, an denen der Mond am 03. Mai 1999 beim Oklahoma Tornado Outbreak stand. Diese Art der Übertragung lässt sich auch noch in anderen Bereichen finden, Planetenstellungen in dem einen Ereignischart wiederholen sich in den anderen, allerdings verändern sich die Protagonisten sprich Planeten.

Wie so oft, viele Einzelinformationen, die weit davon entfernt davon sind, ein klares und deutliches Bild zu zeichnen. Wenn gleich die Betonung des Jupiter-Archetyps auffällig ist und auch astrologisch „Sinn ergibt“. Aber das ist ja allenfalls ein Anfang und vielleicht eine Ermutigung für eigene Nachforschungen. An deren Ende irgendein kluger Kopf etwas entdeckt, was in einigen Jahren die Vorwarnzeit für betroffene Regionen zumindest so weit ausdehnt, dass Menschen sich vor den unmittelbaren Folgen schützen können. Denn das gestrige Quadrat zwischen Uranus und Pluto wird sich noch viermal wiederholen, erst ab dem Frühjahr 2015 kann man hoffen, dass es zumindest nicht mehr in dieser Form in Erscheinung tritt.

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Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autor: Harald Lebherz

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