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DAX: Der Bulle ist los

Es ist schon seltsam, wenn ausgerechnet der Bulle analog zum Zodiakzeichen Stier an der Börse für Aufschwung und Wertsteigerung steht. Denn zumindest in den letzten Jahren hat es eher den Anschein, dass die „wahren“ Werte unserer Zeit nur noch uranisch bestimmt werden.

Da drucken Notenbanken neues, virtuelles Geld ohne Ende, Leitzinsen werden ohne Not quasi auf Null gesetzt und ganze Staaten anhand eines Rating-Faktors beurteilt. Wo es früher immer auch eine handfeste Ware geben musste, damit jemand bereit war, Geld oder andere Werte dafür einzutauschen, sind es heute Hoffnungen, Mutmaßungen und widersprüchliche Analysen, die wirtschaftliche Hoch- oder Krisenzeiten bestimmen. Vor allem die Börsen sind ein Spielplatz von neptunischen Sehnsüchten, uranischer Zockermentalität und jupiterhaftem Größenwahn geworden, während anderswo mit immer mehr Arbeit immer weniger Geld verdient wird. Eine Welt also, die völlig aus den Fugen geraten ist und in der keine Gesetzmäßigkeiten mehr gelten?

Nicht ganz – zumindest was das astrologische 1x1 des Werden und Vergehens anbelangt, reagiert ein Aktienindex wie der DAX noch auf einfachste Auslösungen.

Jüngstes Beispiel: in einem unserer Wochen-Rückblicke haben wir am 16. März einen Absturz des DAX prognostiziert, als Höhepunkt wurde der 20. April angegeben. Wer nun glaubt, dass sich diese Aussage auf intensive und ausführliche Analysen stützte, die in monatelanger Kleinarbeit akribisch erstellt wurden, den muss ich enttäuschen. Ein kurzer Blick ins Radix und ein noch kürzerer auf etwaige, kommende Auslösungen und fertig war die Prognose. Am 16. März stand der DAX noch bei 8042, am 20. April bei nur noch 7459 Punkten. Seit dem 21. April steigt er wieder und hat jetzt am 07. Mai sein Allzeithoch erreicht.

Astrologisch abgeleitet war das ganze vom aktuellen Transitquadrat des Uranus zur „Geburtssonne“ des DAX. Die steht auf 9°45 im Krebs und genau auf diesem Grad stand auch Uranus am 20. April im Widder. Ein klassisches Quadrat also, nichts sonderlich geheimnisvolles, außer dem Umstand, dass man bei Uranus-Transiten oft nie so genau weiß warum, weshalb und wieso manches anders kommt als man gedacht hatte.

Das DAX-Chart hat nun auch einige Besonderheiten, die sich schon aus der Grundanlage ergeben. Da steht zum Beispiel die angesprochene Krebs-Sonne in Haus 10 in sehr genauer Opposition zu Neptun im Steinbock. Und in einem noch genaueren Trigon zu Pluto im Skorpion. Zwei Faktoren also, die sich in aller Regel den normalen „Einflüssen“ des Alltags entziehen, vor allem die Opposition zu Neptun bringt bisweilen heftige Ent-Täuschungen mit sich. Was das Trigon zu Pluto aber meistens wieder auffangen kann.

Kritisch ist da eher die exakte Konjunktion von Uranus und Saturn Ende Schütze zu beurteilen. Hier läuft tatsächlich etwas „aus dem Ruder“, werden Gesetzmäßigkeiten durch scheinbar „chaotische Zufälle“ außer Kraft gesetzt. Und überall wo Saturn „drauf steht“ ist meistens auch Saturn „drin“. Oder ein Wurm und manchmal auch der sprichwörtliche Sand im Getriebe. Wenn also Uranus ins Spiel kommt, zum Beispiel als Auslösung über einen Transit, sollte man beim DAX immer etwas vorsichtiger agieren als zu anderen Zeiten. Damit ist das Rätsel des vorübergehenden Absturzes auch schon oberflächlich erklärt. Aber, so könnten Skeptiker einwenden, vielleicht war das ja nur ein Zufall?

Gut, machen wir die Gegenprobe, nehmen wir den größten Absturz des Index seit seinem Bestehen in Prozent. Auch da müsste sich ja etwas ähnliches zeigen.

Laut Wikipedia geschah das am 16. Oktober 1989, der Dax fiel innerhalb eines Tages um über 12 %. Nimmt man die Abschlussberechnung gegen 17:30 h zeigt sich folgendes Bild: An diesem Tag stand der aktuelle Neptun in einer exakten Opposition zur DAX-Sonne (Sonne auf 9°45 Krebs, Neptun auf 9°47 Steinbock). Aber genauso auffällig – Saturn ist gerade am Zulauf in die Opposition zur Sonne und damit auch in eine Konjunktion mit Neptun (nur noch 1° entfernt), während auf der anderen Seite Jupiter einige Tage zuvor die 9° Krebs mitsamt Sonne überlaufen hatte. Dafür gibt’s dann ein schönes Bild: die Blase platzt.

Machen wir noch einen Versuch.

Wikipedia gibt als zweithöchsten Verlust in Punkten gerechnet den 06. Oktober 2008 an. Auch hier machen wir einen kurzen Vergleich zwischen aktuellen Ständen und dem DAX-Chart. Nun findet sich der vorher schon angesprochene Uranus wieder, diesmal im exakten Quadrat zum DAX-Merkur. Während Pluto sehr genau auf der Uranus-Saturn Konjunktion des DAX steht und zu allem Überfluss der aktuelle Mars an diesem Tag noch das Quadrat zum Radix-Mond durchlaufen hat. Da haben also „die Sterne“ den Anlegern einen wirklichen Bärendienst erwiesen. Wem hier schon auffällt, dass der Monat Oktober öfters auftaucht als man annehmen sollte, wird sich richtig wundern, wenn er diesem Phänomen etwas intensiver auf den Grund geht.

Aber der DAX hat ja auch seine guten Tage, wie zum Beispiel jetzt. Allzeithoch nennt man das und ein Ende scheint nicht absehbar. Kein Wunder, das Uranus-Quadrat zur Sonne hat am 20. April seinen Höhepunkt überschritten (kommt aber wieder…), und im Moment läuft Jupiter gerade über Venus und Merkur, während sich Venus, Sonne, Mars und Merkur dem DAX-Jupiter nähern. Und es kommt noch besser. Jupiter wechselt demnächst ja das Zeichen (Krebs) und wird noch im Frühsommer auf die DAX-Sonne zulaufen. Die Blase könnte also astro-theoretisch gesehen noch durchaus wachsen. Allerdings sind zwischenzeitliche Einbrüche nicht auszuschließen, vor allem wenn…

Nein, das würde jetzt zu weit führen, wir wollen hier ja keine astrologischen Prognosen zum Besten geben, denn die funktionieren nie, wie Kritiker immer wieder gerne betonen. Auch wenn man sich bezüglich des DAX da dann schon mal wundern darf. Deswegen zumindest noch eine alte astrologische Bauernweisheit für alle Zocker und Börsen-Experten:

Bringt dir der Frühling Gold und Segen, dann kanns im Sommer Regen geben. Der Bullenrush ersäuft im Meer und wohlig brummt der Börsen-Bär.

Titelbild (bearbeitet): By Eva K. (Eva K.) [FAL or CC-BY-SA-2.5 ( http:// creativecommons.org /licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons

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Original-Artikel von www.astrologie-zeitung.de
Autor: Harald Lebherz

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