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Der Hund lebt im Rudel und ist ein Beutegreifer, ein Jäger. Da ist
er, salopp ausgedrückt, dem Menschen ähnlich, darum ist er wahrscheinlich
auch dem Mensch so nahe. Man sagt auch, dass der Hund den Mensch auserwählt
hat, um ihm als Begleiter zu dienen und dadurch erst noch einfacher ans
Futter zu kommen.
Der Unterschied zwischen Pferd als Fluchttier und Hund als Beutegreifer
ist offensichtlich und gibt bereits jetzt eine Differenzierung ab, die
bei der astrologischen Auswertung zu berücksichtigen ist.
Der
Hund ordnet sich dem Mensch unter und dies kann bis zur Unterwürfigkeit
gehen. Etwas, das Sie beim Pferd nie sehen. Das Pferd hat Vertrauen, macht
mit, oder es wehrt sich und macht nicht mit. Manchmal grenzt es wirklich
an blindes Vertrauen. Wenn das Pferd in seiner Persönlichkeit gebrochen
ist, ist es stumpf, ein hässlicher Zustand, zumal es keine Ausstrahlung
mehr hat.
Der Umgang mit diesen beiden Tierarten ist auch ein anderer. Der Hund
wird hauptsächlich über die Stimme konditioniert. Das Pferd
muss an den sogenannten Hilfen stehen, d.h. der Reiter hat vor allem Einwirkung
mit Sitz, Beinen, Zügelführung also viel mehr physische Einwirkung.
Die Stimme ist dabei unterstützend.
Der Mensch befiehlt dem Hund. Nicht alle Hunde akzeptieren die Macht
des Menschen gleich gut, dies ist ebenfalls wieder eine rassetypische
Eigenheit und steht in Abhängigkeit zur Persönlichkeit des Hundes.
Der Hund kommt dem Menschen körperlich näher als andere Tiere,
man kann den Hund zu sich ins Wohnzimmer, Schlafzimmer oder sonst überallhin
mitnehmen, was beim Pferd schlecht geht. Hier spüren wir bereits,
dass die Beziehung eine andere ist. Es werden sicher mehr Sehnsüchte
auf der Seite des Pferdes geweckt. Wer möchte nicht gerne sein Pferd
ganz nahe bei sich haben? Ebenfalls ist das Kräfteverhältnis
Hund/Pferd gegenüber dem Menschen ein unterschiedliches. Würde
das Pferd um seine Kraftüberlegenheit wissen, könnten wir nicht
mit ihm umgehen.
Der Hund bedeutet für den Menschen ein Sinnbild der Treue, ja eine
Freundschaft, die nichts trennen kann. Er ist dem Menschen Wächter
und Beschützer - und der Mensch zieht nicht selten Stärke daraus.
Der Hund als Beutegreifer ist ein Jäger mit einer aggressiven Grundspannung.
Aus seiner Grundveranlagung heraus musste er Schlauheit entwickeln, um
an seine Beute zu kommen. In seiner Schlauheit hat sich der Hund den Menschen
auserwählt, der für ihn "die Beute" in Form von Hundefutter
einkauft....
Fortsetzung folgt
© Ursula
Liechti / Astrodienst AG 2004
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