Widder ist ein Feuerzeichen und Krebs ein Wasserzeichen und beide gemeinsam schaffen Sie eine ganz schön "dampfende" Stimmung - im besten ... mehr
Sie brauchen eine Aufgabe, eine Mission, eine Schlacht, in der Sie einen Gegner vernichtend schlagen können. Es bedarf nur einer winzigen ... mehr
Für den echten Krebs-Partner hat die Liebe viel mit Sicherheit zu tun. Sie hat auch viel zu tun mit Zuneigung, Liebenswürdigkeit und Sympathie ... mehr
Es klingt vielleicht ein wenig einfach, wenn man behauptet,
dass alle Krebs-Männer mutterfixiert sind. Es kommt aber der
Wahrheit ziemlich nahe. Diese Männer sind immer auf
irgendeine Art - sei es in Liebe, Hass oder beidem - an die
Mutter gebunden. Das ist ihre größte Herausforderung - im
Leben und in der Liebe. Entweder verkörpern sie selbst
Mütterlichkeit und sind ausgesprochen empathisch und
fürsorglich oder aber sie suchen ihr Leben lang nach einer
Mutter.
Der Krebs ist ein Zeichen fruchtbarer Phantasie und tiefer emotionaler Bedürftigkeit. Er will nicht gern alleine sein. Krebs-Männer suchen oft ihr Leben lang nach jener nährenden, schützenden Partnerin, die alles vergeben und verstehen kann - besonders dann, wenn sie dieses Verständnis in ihrer Kindheit nicht hatten. Man könnte sich natürlich fragen: "Warum nicht? Was ist daran nicht in Ordnung?" Natürlich ist es völlig in Ordnung so, doch in jedem Mann verbirgt sich, tief in seinem Unbewussten, der Mythos vom Helden. Und wie kann ein Held immer wieder zu seiner Mami rennen und dort Trost und Verständnis suchen? Die Mutter-Sohn-Bindung ist eins der schwierigsten Dinge, mit der ein Krebs-Mann im Leben zu kämpfen hat.
Oft heiraten Krebs-Männer sehr jung, allerdings nur dann, wenn sie die Mutter nicht hassen. Die Mutter-Hasser heiraten sehr spät, wenn überhaupt. Sie haben Angst vor Frauen und vermeiden es, eine Bindung einzugehen. Aber dies ist eine verdrehte Krebsart, ein Krebs, der vor seiner emotionalen Abhängigkeitstendenz flieht. Es gibt eine ganze Menge von ihnen, mit extradicken Schalen und hyperrationalen Verhaltensweisen ausgerüstet, die anderen Menschen - oder sich selbst - den Blick auf die verletzliche, phantasievolle Person darunter verwehren. Wenn man genauer nachsehen will, schnappen die Scheren zu.
Der Krebs-Mann wird vermutlich mit fünfundzwanzig eine eigene Familie haben - obwohl das - aufgrund seiner komplexen Persönlichkeit - vielleicht nicht sein letzter Hafen sein wird. Dieser Mann kann ein sehr liebevoller Vater sein, wenn er nicht eifersüchtig auf das Bemuttertwerden seiner Kinder reagiert. Wenn er sich zu früh bindet, könnte es sein, dass er später feststellt, dass er das aus Sicherheitsgründen getan hat und nicht, weil seine tiefsten Gefühle berührt waren. Wie guter Wein erst mit den Jahren reift, so vertieft und verbessert sich die Selbsteinsicht des Krebs-Mannes auch erst in reiferen Jahren.
Dieser Mann schätzt eine starke Partnerin - solange "stark" nicht auch gleichzeitig heißt, dass Sie ihn nicht brauchen. Seine Ängste und Launen wollen verstanden werden, was aber nicht bedeutet, dass Sie sie ständig mit einem netten Lächeln tolerieren müssen. Lassen Sie sich emotional darauf ein, selbst wenn Sie zornig werden - darauf reagiert er mit Sicherheit. Obwohl er vor einer wirklichen Trennung zurückschreckt, kann er, emotional und auch körperlich von einer Affäre in die nächste geraten, wenn ihm gerade danach zumute ist. Das Positive daran ist, dass er immer wieder zurückkommt. Wenn er körperlich untreu ist, stellt sich natürlich die große Frage, ob Sie ihn noch haben wollen, wenn er dann wiederkommt. Das bleibt natürlich Ihnen überlassen. Aber wenn er weiß, dass er Sie verletzt hat, wird er alles in seiner Macht stehende tun, um eine Wiederholung zu vermeiden.
Es ist hilfreich, wenn man begreift, dass Krebs für einen Mann ein Zeichen mit viel angeborenem Konfliktstoff ist. Einfühlungsvermögen und Phantasie passen nicht gut zu den Macho-Vorstellungen der Gesellschaft. Sagten Sie gerade, dass sich die Zeiten geändert haben, die Frauen (und Männer) emanzipiert sind und so weiter? Vielleicht in den Großstädten dieser Welt. Aber im größten Teil der Welt hat man davon noch wenig gehört.
Für den launenhaften, introvertierten, wechselhaften und phantasievollen Krebs-Mann ist es immer noch schwierig, ganz er selbst zu sein. Er ist immer getarnt. Seine beiden häufigsten Tarnungen sind "der rationale Denker" und der "fröhliche Extrovertierte". Lassen Sie sich weder von der einen noch von der anderen an der Nase herumführen - sie entspringen beide nur einer momentanen Stimmung. Für einen Krebs-Mann ist es eine große Herausforderung, so nah an den Kräften und Themen seiner inneren Phantasiewelt zu leben. Hier ist die Quelle seiner größten Kreativität, aber es braucht oft lange Zeit - und einige schmerzliche Erfahrungen -bevor seine Talente sich voll entfalten.
Der Krebs-Mann ist nie ein einfacher Partner. Er ist zu vielschichtig. Er kann schwer greifbar und indirekt sein, und je schwieriger sein Problem ist, desto weniger werden Sie vermutlich von ihm darüber hören. Er kann in einem Augenblick schmollen und mürrisch sein und ist im nächsten Moment überschwänglich sentimental. Selbst wenn er seine hyperrationale Maske trägt und vorgibt, klar und logisch zu sein, ist er schwer fassbar und geheimnisvoll und Sie werden niemals wirklich bis zu den Tiefen seiner Seele vordringen. Wichtig ist: dieser Mann besitzt eine unglaubliche Gefühlstiefe und er ist auf atemberaubende Weise zutiefst lebendig.
Macho-Allüren passen nicht zur Zärtlichkeit des Krebses und zu seiner subtilen Art von Stärke und Mut. Seien Sie also auf einen Partner gefasst, der ebenso hilflos und verletzlich wie beschützend und zäh sein kann. Und, nebenbei bemerkt: Wer wünscht sich schon Macho-Allüren?
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