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The Mountain Astrologer

Elsbeth Ebertin - Die vergessene Antriebskraft der deutschsprachigen Astrologie

von Jenn Zahrt

Elsbeth Ebertin around 1909 Vor etwas mehr als 100 Jahren saß die Mutter des Astrologen Reinhold Ebertin zur Befragung in einer Polizeidienststelle in Breslau, an der Grenze des heutigen Deutschland, nachdem ihr Kollege Elsbeths astrologische Pamphlete an das offizielle Polizeihauptquartier geschickt hatte. Das war im Jahr 1915, zwei Jahre bevor Reinhold zum ersten Mal ein Astrologiebuch in die Hand nehmen würde. Europa befand sich gerade im ersten Jahr des Ersten Weltkriegs, und es gab strenge Gesetze gegen Wahrsagerei. Rein durch ihre geistige Gewandtheit, eine Eigenschaft, die sie über die ganzen 40 Jahren astrologischer Publikation an den Tag gelegt hat, redete sie sich aus ihren Schwierigkeiten heraus. Bevor wir uns der Geschichte zuwenden, wie sie es schaffte, sich dem festen Zugriff des Gesetzes zu entziehen, spulen wir ein Stück zurück und lernen Deutschlands prominenteste Astrologin des letzten Jahrhunderts etwas besser kennen.1

Die Anfänge

Am 14. Mai 1880, um 18.22 Uhr Ortszeit wurde Elsbeth Ebertin in Görlitz, Deutschland - heute eine der östlichsten Städte an der Grenze zwischen Polen und Deutschland - als Tochter von Herrn und Frau Schmidt geboren, die eine Kostümfabrik besaßen und leiteten.2 Elsbeths Mutter war im Schloss von Żagań aufgewachsen, wo der berühmte General des 30-jährigen Krieges Albrecht von Wallenstein lebte, als er Johannes Kepler von 1628-1630 beherbergte. Die Geschichten dieser Berühmtheiten und anderer Größen der Geschichte, die das Schloss auf der Durchreise passiert hatten regten Elsbeths Mutter an, eine Kostümfabrik zu gründen.

Als älteste von sechs Kindern verbrachte Elsbeth ihre Kindheit zusammen mit ihren Geschwistern umgeben von den unterschiedlichstenElsbeth Ebertin's chart Kostümen, die für Theateraufführungen und Feste im ganzen Wilhelminischen Reich hergestellt wurden. Und obwohl ihre Kindheit als ein immerwährendes Verkleidungsfest erscheinen könnte, berichtete Elsbeth, dass diese schwierig war. Nach dem sehr frühen und rätselhaften Tod ihres Vaters in einem Sanatorium 1893 wurde Elsbeth im Alter von 13 Jahren zur rechten Hand ihrer Mutter im elterlichen Kostümgeschäft. Ihr früher Kontakt mit deutscher Literatur und Theaterstücken, sowie die Leitung eines Geschäftes hatten einen direkten Einfluss auf die Entwicklung ihrer fruchtbaren und produktiven Laufbahn als Astrologin und Verlegerin.

Ihre erste Veröffentlichung, eine literarische Biographie der Schriftstellerin Charlotte Birch-Peiffer, erschien 1897 zum 100-jährigen Todestag der Autorin. Im selben Jahr traf sie ihren zukünftigen Mann, Fritz Ebertin. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung von Elsbeths Werk erwies sich für die Presse als außerordentlich geschickt gewählt, und sie lernte aus diesem frühen Erfolg. Schon bevor sie von der Astrologie wusste, begann sie die Geburtsdaten von wichtigen literarischen Figuren zu sammeln und über diese zu schreiben, um die Stücke dann bei passenden Anlässen zu veröffentlichen. Eine professionelle Schriftstellerin war geboren.

Mit der Zeit fühlten sich Elsbeths Ehemann und ihre Mutter bedroht durch ihre unternehmerische Emanzipation, die ungewöhnlich für eine Frau ihrer Zeit war. Sie äußerten nie Unterstützung für ihre Karriere als Verlegerin, und 1905 - vier Jahre nachdem ihr Sohn Reinhold Ebertin geboren war, und drei Jahre nachdem sie ihr zweites Kind durch einen tragischen Unfall verloren hatte - begann Elsbeth Ebertin ihren Weg als Autorin und Graphologin zu machen. Sie ließ sich von Fritz scheiden und überließ ihm das Sorgerecht für ihren gemeinsamen Sohn.

Ebertin hatte 1900 begonnen, sich mit Graphologie zu beschäftigen, und zwischen 1909 und 1914 veröffentlichte sie sechs Bücher zum Thema.3 Graphologie fiel jedoch unter die Rubrik der Wahrsagerei, die während des ersten Weltkriegs verboten war. Also begann sie 1911, nach der Begegnung mit einer "Graphologin", die sich in Wahrheit als Astrologin entpuppte, Astrologie zu praktizieren, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

1911 traf Ebertin den Astrologen Albert Kniepf (1853-1924) in Hamburg, ein früher Verfechter der wissenschaftlichen Astrologie sowie Lehrer des Astrologen Alfred Witte (1878-1941), dem Gründer der Hamburger Schule der Astrologie.4 Dies waren die frühesten Anfänge des astrologischen Aufschwungs in Deutschland, und so trieb die mündliche Überlieferung die Lehre an, denn es gab nur wenige Texte außerhalb der Theosophischen Veröffentlichungen, die aus dem Vereinigten Königreich herüberkamen. Kurz nach ihrem ersten Treffen begann Ebertin von Kniepf Astrologie zu lernen und die mundanen und vierteljährlichen Horoskope zu studieren, aus dem Drang heraus, ein Buch über das Schicksal von Nationen zu schreiben - ein Ziel, das sie erst 1923 mit der Veröffentlichung ihres Buches Völkerschicksale und Deutschlands Erwachen in die Tat umsetzen sollte. Durch ihre Arbeit mit Kniepf beschäftigte sich Ebertin gleich vom Beginn ihrer astrologischen Karriere mit Mundan- und Geburtsastrologie gleichermaßen.

1911-12 sammelte Ebertin Geburtshoroskope und begann sie parallel zu Biographien zu untersuchen, um zu sehen, ob die Regeln, die sie lernte, der Wirklichkeit Stand hielten. Ihr rückwärtsgerichteter Blick als Historikerin ermöglichte es ihr, vorwärts in die Zukunft zu schauen. Als sie ihr eigenes Horoskop untersuchte las sie in Julius Firmicus Maternus, dass der Fixstern Regulus an der Himmelsmitte (MC) anzeige, dass sie Astrologin einer königlichen Familie werden würde.5 Sie fing an über Leben und Horoskope von Königen zu schreiben. Sie sagte sich, dass sie wenigstens ihre biographischen Schriften auf Könige konzentrieren könnte, auch wenn sie sie nicht selbst beraten würde. Maternus' Vorhersage der Regulus-MC Signatur bewahrheitete sich dann doch noch: Später in ihrem Leben freundete sich Elsbeth mit König Ferdinand i. von Bulgarien an und beriet diesen auch.6

1914 begann sie astrologische Broschüren über die Mundanastrologie des ersten Weltkriegs herauszugeben, die sich auf die königlichen Persönlichkeiten bezogen, die direkt mit dem Kriegsgeschehen in Verbindung standen. Sie nannte diese Blätter Zur Einführung in die Wissenschaft der Sterne. Sie wurden extrem beliebt und waren schnell vergriffen.7 Sie veröffentlichte die Blätter erneut in ihrem ersten Buch Königliche Nativitäten, das darauf abzielte das öffentliche Interesse für die Einflüsse der Sterne auf das weltgeschichtliche Geschehen zu wecken. Dieser Text enthält einen Anhang, in dem sie die Geschichte ihrer Polizeierfahrung von 1915 erzählt. Die Ereignisse dieses Tages hatten einen tiefen und bleibenden Einfluss auf die Art und Weise, wie Ebertin Astrologie praktizierte - und zwar während ihrer ganzen öffentlichen Karriere als eine der meist veröffentlichten Astrologen Deutschlands im frühen 20. Jahrhundert. Dies war sogar der Moment, der es ihr ermöglichte, den Diskurs zu gestalten, der mit ihrem steigenden Bekanntheitsgrad zunehmend stattfand.

Eine schicksalhafte Begegnung

Die Geschichte geht in etwa so: Mitte 1915 wusste Ebertin tatsächlich schon, dass sie zu einer Befragung durch die Polizei geladen würde, auch wenn dies etwas später passierte als sie aus ihrem Geburtshoroskop vorhergesagt hatte. Sie bemerkte, dass der Polizeibeamte, der sie in Gewahrsam hielt, gebildet zu sein schien.8 Aufgrund seines höflichen Benehmens sei es ihr möglich gewesen, ein vernünftiges Gespräch über Astrologie mit ihm zu führen, bei dem sie ihm von einem ihrer Klienten erzählte, der Astronom und Universitätsprofessor war. Elsbeth Ebertin's
signatureZur damaligen Zeit war Ebertin überrascht, dass ein Astronom in ihrer Praxis zur Beratung erscheinen sollte. Er hatte ihr gesagt, dass er sich selbst mit Astrologie beschäftigen würde, wäre dies nicht mit einem Risiko für seinen Ruf als Professor einhergegangen. Indem sie eine Geschichte über diesen bestimmten Klienten erzählte, zeigte Ebertin den Stand der Astrologie in der deutschen Gesellschaft und ihren gebildeten Kreisen auf. Sie deutete weiterhin an, dass viele solcher öffentlicher Personen sich im Geheimen sehr für die Astrologie interessierten, dass aber der Grad an beruflicher Bedrohung sie davon abhalte, ihr Interesse öffentlich zu bekunden.

Sie erzählte dem Polizisten weiter von ihrem Astronomieklienten. Sie hatte erfolgreich vorhergesagt, dass der Astronom in den kommenden Monaten zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt mit der Gefahr einer Gefangennahme rechnen müsse. Bevor sie ihre Geschichte fortsetzen konnte, unterbrach sie der Polizist mit einem überraschten Ausruf, da ihm bewusst wurde, dass die Festnahme in eben jener Polizeistelle stattgefunden hatte. Ein anderer Beamter sah in den Akten nach, und sie bestätigten, dass es tatsächlich hier gewesen war. Dies milderte die Einstellung der Polizisten gegenüber Ebertin, aber er musste dennoch auf seiner offiziellen Haltung des Verbotes der Wahrsagerei bestehen. Ebertin ging zur nächsten Phase ihrer Argumentation über.

Da das Problem nicht darin bestand, dass sie Schriftstellerin war, sondern dass sie über Astrologie schrieb, schlug er vor, sie könne über alles schreiben außer über Astrologie. Sie entgegnete, dass sie sich nicht für etwas anderes interessiere - "Ich will diese Wissenschaft der Sterne darstellen". Sie appellierte dann an die Autorität der Geschichte, indem sie ihm sagte, wie traurig es wäre, wenn man nicht mehr über etwas schreiben dürfte, das im Mittelalter solch große kulturelle Bedeutung hatte. Sie versprach, dass ihr Werk "literarisch-wissenschaftlich" bleiben sollte - ein frühes Beispiel dafür, wie andere Astrologen die Astrologie im weiteren Verlauf des Jahrzehnts voranbringen würden. Der Beamte willigte unter der Bedingung ein, dass sie keinerlei "okkulten" Missbrauch mehr betreiben sollte. Sie wurde schließlich ohne Zwischenfälle aus dem Gewahrsam entlassen und konnte im Privaten weiter an ihren Broschüren arbeiten.

Ebertin hatte fast Mitleid mit den Autoritäten und erklärte, es wäre gut, dass sie das Verbot der Horoskopie durchsetzten, da es zu viele Leute gebe, die "die Astrologie nicht wissenschaftlich" betrieben. Während sie diese Aussage durchaus ernst gemeint haben kann, könnte sie auch gerade deshalb in der Publikation Königliche Nativitäten erschienen sein, um sicherzustellen, dass eben diese nicht von den Behörden zensiert würde.

Diese Episode zeigt zweierlei: Erstens, der Polizeibeamte war empfänglich dafür, dass sie sich auf akademische Autorität in Form von Geschichte berief (dass also die Astrologie ein gültiges Thema im Mittelalter und der deutschen Geschichte war, und man daher ihre Inhalte in diesem Zusammenhang diskutieren dürfe); und zweitens diente das Erzählen dieser Geschichte in Königliche Nativitäten als Gleichnis für andere, die ihr die gleichen Vorhaltungen machen wollten. Indem sie ihre erfolgreiche Begegnung mit dem Gesetz, der obersten Entscheidungsgewalt, mitteilte, zeigte sie, dass ihre Haltung gegenüber der Astrologie eine Befugnis von diesen Autoritäten erhalten habe. Die Schlussfolgerung ist also, dass sich die Geschichte anders entwickelt hätte, wenn sie tatsächlich ein Scharlatan wäre. Zudem ist das Buch Königliche Nativitäten erstaunlich sparsam mit tatsächlich technischen (sprich "wissenschaftlichen") Beschreibungen. Die letzte Behauptung, die ihr die Freiheit in Aussicht stellte, war dass sie die Astrologie "literarisch-wissenschaftlich" betreiben würde, und so erhält neben der "wissenschaftlichen" Untersuchung die KulturgeschichteBedeutung für die Behauptungen der Astrologie. Diese Geschichte zeigt deutlich, wie es gewesen sein muss, während des ersten Weltkrieges in Deutschland Astrologie zu praktizieren.

Der Beginn einer Karriere

Das Buch Königliche Nativitäten war auch bemerkenswert bezüglich der Wirkung, die es auf Ebertins astrologische Laufbahn hatte. In diesem Text sagt sie die Umstände und Art des Todes von Zar Nikolaus II voraus, indem sie bemerkt, dass seine Geburtssonne in Konjunktion zu den Pleijaden steht. Sie stellt fest: "Diese Konstellation bringt auch meist einen gewaltsamen Tod durch Schlag, Stich oder Mörderhand."9 Außerdem bemerkt sie, dass er Neptun im 8. Haus hat, was auf einen rätselhaften Tod hinweist. Tatsächlich wurden der Zar und seine Familie im Herbst 1917 unter rätselhaften Umständen ermordet. Diese erfolgreiche Vorhersage setzte ihre herausragende öffentliche Laufbahn in Gang.

Direkt nach dem Krieg beann Ebertin einen jährlichen Almanach herauszugeben: Ein Blick in die Zukunft: Charakter und Schicksal. Dieser Almanach enthielt Prognosen für jedes der zwölf tropischen Tierkreiszeichen. Er markierte einen Meilenstein ihrer Veröffentlichungen und begründete eine breite Leserschaft. Der Almanach lief bis 1938, als die Nationalsozialisten anfingen astrologische Veröffentlichungen zu verhindern.10 Zwischen den Jahren 1915 und 1932 veröffentlichte sie 21 Bücher über Astrologie, einschließlich vier Romane, die astrologische Symbolik in ihre Erzählstränge mit einbezogen. Die behandelten Themen umfassten viele Regulus Verlag LogoEinführungswerke, sowie Charakterstudien (Historische und zeitgenössische Charakterbilder, 1921), Mundanastrologie (Völkerschicksale und Deutschlands Erwachen), Synastrie (Astrologie und Liebesleben, 1926), und mehr. Viele dieser Bücher erschienen in Ebertins eigenem Verlag, dem Regulus-Verlag, benannt nach dem Glücksstern Regulus, der in Konjunktion zu ihrem MC stand. Das Logo für ihren Verlag zeigt eine abstrakte Skizze ihres Skorpion-AC-Horoskops in einem Dreieck, das esoterische Kreise mit einem "Dreieck der Manifestation" assoziierten.

Elsbeth Ebertins Herangehensweise an die Astrologie war experimentell, zum Beispiel insofern als die versuchte herauszufinden, ob die Ptolemäischen Techniken für mundane Berechnungen immer noch auf die heutige Welt zutrafen.11 Sie forschte außerdem über Fixsterne und medizinische Astrologie, doch während diese in ihrem Werk immer wieder als Nebenbemerkungen auftauchen, hat sie ihre Ergebnisse nie in Buchform veröffentlicht; Reinhold kuratierte diese Forschungen nach ihrem Tod.12

Die Nachkriegsjahre, besonders 1923-24, bezeichneten einen Höhepunkt der Extreme in der Weimarer Republik.13 Als die galoppierende Inflation wütete und außer Kontrolle geriet, und das politische Klima sich intensivierte, verstärkte Ebertin ihr Engagement in der Öffentlichkeit. 1924 veröffentlichte sie Sternenwandel und Weltgeschehen, ein Buch, das sie zusammen mit einem anderen zeitgenössischen Astrologen, Ludwig Hoffmann, geschrieben hatte und das ihre berühmte Vorhersage über Hitlers Aufstieg enthielt. Das Buch wurde bis mindestens in die vierte Auflage verlegt und über 70'000 mal verkauft. Ludwig Hoffmann und Elsbeth Ebertin arbeiteten 1928 gemeinsam an einer weiteren Ausgabe von Sternenwandel und Weltgeschehen mit ganz neuen Vorhersagen.

Doch Ebertins Arbeit war nicht auf politische Kommentare beschränkt. 1925 wurde ihr Roman Der Mars im Todeshause zu einem abendfüllenden Spielfilm mit dem Titel In den Sternen steht's geschrieben verarbeitet. Der Roman, den sie mit der Absicht geschrieben hatte, einen Film daraus zu machen, betrifft das Schicksal (oder den freien Willen!) eines Ehemannes und einer Ehefrau, und scheint sich vor allem an eine weibliche Leserschaft gerichtet zu haben. Der Film, unter der Regie von Willy Reiber, erhielt gute Rezensionen, ist aber verloren gegangen.14

Ebertin setzte ihre Arbeit mit historischen Biographien fort und schrieb Bücher über Personen wie Emanuel Swedenborg und Jacob Boehme, zwei Denker, die Theosophischen Gedanken kritisch gegenüber standen.15 Und 1926 schlossen sich Ebertin und Hoffmann zusammen, um einen Almanach zu entwerfen, zu dem sie aber nur fünf Jahre lang beitrug. Ihr Name erschien auf dem Umschlag, vielleicht um die Leserschaft anzuziehen, aber sie schrieb nur einen Artikel in jeder Ausgabe.

1928 begann Ebertin ihren eigenen Almanach, den Ebertin-Kalender, neben Hoffmanns Almanach und ihrem immer noch laufenden jährlichen Blick in die Zukunft.16 Sie richtete das erstere an die Massen und das letztere, wie immer, an den Amateur (im Sinne des lateinischen Wortursprungs amator ["Liebhaber"] oder einer, der ein Thema liebt), der das Studium der Astrologie vertiefen wollte.

1926 produzierte sie auch vier Ausgaben eines neuen, kurzlebigen Journals, Spiegelbilder unserer Zeit, das Artikel über astrologische Themen enthielt sowie eine Frage-und-Antwort-Spalte am Ende, in der Ebertin Leserfragen beantwortete. Diese Ausgaben enthüllten die Themen, die bei der Leserschaft auf die größte Neugier stießen, und sie trugen dazu bei, Elsbeths Persönlichkeit bei ihrer Leserschaft durchschimmern zu lassen. In einer Antwort an "einige Astrologiestudenten in Görlitz und Zittau" erklärte sie Fixsterne, Spiegelpunkte und das Linear oder Streifenhoroskop als gutes Lerninstrumentarium für arabische Punkte, über Planetenbilder, Halbsummen und Punkte der "Hamburger Schule" von Ludwig Rudolph.17 Neben der Veröffentlichung eines populären Almanachs mit Hoffmann kultivierte sie so ein allgemeines Bewusstsein für fortgeschrittene astrologische Methoden aus den verschiedensten Epochen astrologischer Praxis: vom ältesten Mesopotamien (Fixsterne) und Hellenistischen (Spiegelpunkte) zum Modernsten (Halbsummen, die von der Hamburger Schule interpretiert wurden).

Dieses seltsame Journal hielt sich nicht lange. Mit der vierten Ausgabe erklärte Ebertin, dass sie überfordert sei und keine Zeit habe, dies neben ihren anderen Veröffentlichungsverpflichtungen fortzuführen. Die Leser könnten also ihre Arbeiten in ihrem jährlichen Ein Blick in die Zukunft finden. In eben dieser letzten Ausgabe des Journals veröffentlichte Ebertin den ersten astrologischen Artikel ihres Sohnes Reinhold zum Thema der Berechnung und Deutung von Transiten.18 Bei dieser immensen Arbeitsleistung ist es nicht übertrieben zu behaupten, dass ihre Verlegertätigkeit durch die 1920er Jahre hindurch florierte - und damit eine weit verbreitete tiefgehende Kenntnis und Praxis der Astrologie in der deutschen Öffentlichkeit.

Ebertins Rollen und Forschung

Elsbeth EbertinAls Mutter hegte Elsbeth immer Reinholds Bezug zur Astrologie und Verlegertätigkeit. In einer Autobiographie bespricht Reinhold Ebertin seine frühe Trennung von seiner Mutter und wie sie ihn kurz vor seiner gesetzlichen Volljährigkeit in die Astrologie einführte. Bis 1928 hatte er seinen eigenen Verlag gegründet, den Ebertin Verlag in Erfurt. Er und seine Mutter schienen nicht als Konkurrenten zu arbeiten.19 Sein astrologisches Vermächtnis mag sicher nicht ihr gehören, do ist ihre Doppelrolle als Mutter und frühe Förderin seines eigenen Berufslebens in der Astrologie extrem bedeutend für die Geschichte der Astrologie im 20. Jahrhundert.

Eine von Elsbeth Ebertins kurioseren Veröffentlichungen verdient Erwähnung, da sie ein Licht auf einige der späteren Entwicklungen der Astrologie in Deutschland gegen Ende der Weimarer Epoche wirft. 1930 veröffentlichte Ebertin eine autobiographische Studie über "Zeit-Zwillinge" namens Wir zwei vom 14. Mai, die keine Horoskope enthält. In diesem Text stellt sie die Autobiographie einen Autors, Carl Schmidt, vor, der am gleichen Tag wie sie selbst Geburtstag hatte. Sein Text erscheint zuerst, dann eine Reihe von Bildern, und dann ihre eigene Autobiographie, die viele der Einzelheiten dieses Artikels geliefert hat. Ihr Ziel mit diesem erzählerischen Ansatz war, den Leser davon zu überzeugen, dass die Parallelen zwischen diesen beiden Leben unverkennbar waren, und dass doch, aufgrund des kleinen Unterschieds in der Geburtszeit, auch kleinere Unterschiede in den Lebensgeschichten zu finden seien. Es war ein weiteres Argument für den wissenschaftlichen Ansatz in der Astrologie.

Während sie die besonderen astrologischen Daten der beiden Geborenen mit Worten darlegte, waren diese nicht graphisch dargestellt, und sie beschwört den Leser, diese später selbst nachzuschlagen. Sie lenkt den Leser ausdrücklich zu ihren zwei Almanachen, um mehr über die Terminologie der Astrologie zu lernen, damit sie diese nicht in diesem Text erklären musste. Diese Querverweise durchziehen ihr ganzes Werk, wo sie stets auf ihre anderen Werke verweist - ein schlauer Zug, der ihr letztendlich entscheidend als Verlegerin diente, da sie die Leser dazu ermutigte diese Werke zu kaufen. Dadurch dass sie die Leser nicht mit komplizierten Horoskopzeichnungen abschreckte zielte sie zudem darauf ab, diese mit den zwei Lebensgeschichten zu verzücken, und so von der Wirksamkeit der Astrologie zu überzeugen. Diese Zeit-Zwillings-Studie, neben ihren Almanachen, liefert einen eindrücklichen Beweis für ihre Fähigkeit, Astrologie in verschiedene Genres und Stile zu übersetzen, um so ein breites Publikum wie möglich zu erreichen.

Ihre Zeit-Zwillings-Studie diente auch als Vermittlung in den Konflikten zwischen den vermeintlichen "Laien-Astrologen" und den "akademischen Astrologen". Obwohl es zu der Zeit keine akademische Qualifikation für Astrologen gab, interessierten sich Akademiker in den 1920er und frühen 30er Jahren zunehmend für die Praxis und Erforschung der Astrologie. Diese Gruppe neigte dazu, sich von Menschen wie Ebertin, abzuheben, die keinen akademischen Grad hatten, aber dennoch Astrologie professionell betrieben.

Ebertin traf mit der Welt der akademischen Astrologie zusammen, jedoch nicht oft. Am 2. Juli 1923 beim zweiten nationalen Kongress der Astrologie in Leipzig hielt Elsbeth Ebertin einen Vortrag mit dem Titel Das Wesen der Astrologie und die heutige Zeit.21 Und sie und Reinhold Ebertin nahmen 1929 an einer Astrologie-Konferenz in Nürnberg teil.22 Aber Elsbeths Verhältnis zu akademischen Astrologen war gespannt. Im Februar 1930 warf Dr. H. O. Eitner in dem Buch Der Rhythmus des Lebens ihr und anderen, die die verlegerische Arena "dominierten", vor, "reine Laienastrologen"  zu sein anstelle von "Fachastrologen"  oder "Berufsastrologen" (im Sinne eines akademischen Experten).

Als Ebertin im März 1930 ihre Zeit-Zwillings-Studie Wir Zwei vom 14. Mai schrieb und kurz danach veröffentlichte, wies sie ausdrücklich darauf hin, wie ironisch es sei, dass akademische Forscher sich erst jetzt der Astrologie zuwandten, nach den erfolgreichen Ergebnissen jahrelanger "unermüdlicher und selbstloser Arbeit der Autodidakten, die unter schwierigsten Bedingungen lebten" (einschließlich ihrer selbst). Sie stellte weiterhin fest, dass "sich selbst der schlauste Mann in der Theorie täuschen kann, wenn er nicht über jahrelange praktische Erfahrung in diesem Feld verfüge". Ihre Betonung auf Praxis versus Theorie war klar und deutlich, aber sie nannte Dr. Eitner nicht beim Namen. Ihre Absicht war es, allen zu helfen (nicht nur der Akademie) Zugang zu astrologischem Wissen zu erhalten, und so nahmen ihre Bücher einen Ton an, der von mehr Menschen als nur den Gebildetsten verstanden wurde.

Astrologisches Vermächtnis

Elsbeth Ebertin's publications Ebertin veröffentlichte weiterhin diverse Romane, Almanache und Jahrbücher bis weit in die 30er Jahre hinein, aber dies wurde immer schwieriger, da die Zensurgesetze der Nazis immer strenger wurden. Das letzte Jahr ihres Blick in die Zukunft war 1938. Von da an bis zu ihrem Tod mit 64 Jahren scheint sie sich mit privater astrologischer Forschung beschäftigt zu haben; jedoch war ihre Laufbahn mit dem Vollverbot astrologischer Veröffentlichungen effektiv zu Ende. 1944 traf eine Bombe der Alliierten direkt ihr Zuhause, tötete sie und zerstörte ihren gesamten Besitz. Ihr Körper konnte nur anhand ihrer zertrümmerten Brille und eines Ringes identifiziert werden, den ihr der König von Bulgarien geschenkt hatte.

Nach ihrem Tode gab Reinhold Ebertin Fixsterne und ihre Deutung (1973) heraus, in dem er die Forschungen seiner Mutter verwendete, die noch in seinem Besitz waren. In seiner Erzählung der Geschichte ihres Todes, deutete er an, dass bedeutende Mengen an nicht zu ersetzender astrologischer Forschung zerstört worden waren.23

Was Elsbeths Präsenz in der englischsprachigen Welt angeht, es wrude nur eines ihrer Bücher ins Englische übersetzt, Astrology and Romance.24 Der Mangel an Übersetzungen mag am Verlust ihrer privaten astrologischen Forschungen liegen, oder daran, dass sie meist zeitgebundenes Material veröffentlicht hatte, das in der Nachkriegszeit nicht mehr interessant oder relevant genug erschienen sein mag, um es ins Englische zu übersetzen. Die Patina der Zeit belebt die Texte, die noch existieren, und wir können sie nicht nur dahingehend untersuchen, welche Techniken sie benutzte oder nicht berücksichtigte, sondern auch um die gesellschaftlichen Spannungen (innerhalb und außerhalb der astrologischen Gemeinschaft) ihrer Zeit zu verstehen, denen sie mit ihren Schriften begegnen wollte.

Elsbeth Ebertin ragt als eine entschiedene Vertreterin der astrologischen Praxis heraus, in einer Zeit, in der Frauen immer mehr in wichtigen öffentlichen Rollen in der deutschen Kultur erschienen. Sie sprach offen und freimütig zu ihren Lesern, und oft. Und obwohl sie keine theoretischen Schwarten geschrieben haben mag, die die Kunst der Astrologie für die methodenbesessenen unter uns lebenden Astrologen förderte, diente sie ihrer Gemeinschaft und schuf einen der Eckpfeiler für das Florieren des Interesses an Astrologie während der goldenen 1920er Jahre. Sie ragt außerdem heraus als viel veröffentlichte weibliche Mundanastrologin, etwas, das heutzutage eher selten zu sein scheint. Ihre Beiträge verdienen Aufmerksamkeit um ihrer selbst willen.

Sie war viel mehr als nur Reinholds Mutter. Ihre Leidenschaft für die Astrologie bot ihm ein Vorbild, und zwei Dinge scheinen es ermöglicht zu haben, dass er sie überstrahlte: seine technischen Neuerungen der astrologischen Praxis und die Übersetzung seiner Veröffentlichungen ins Englische. Zusammenfassend mag Elsbeth Ebertin keinen direkten Einfluss auf die Entwicklung neuer astrologischer Techniken ausgeübt haben, aber durch ihr riesiges verlegerisches Imperium diente sie als eine der wichtigsten Akteurinnen für die weite Verbreitung der Astrologie in der deutschen Kultur des frühen 20. Jahrhunderts.

Hinweis der Autorin:
Ich danke dem Sophia Centre for the Study of Cosmology in Culture an der University of Wales Trinity Saint David dafür, dass es dieser Forschung ein erstes Zuhause gab. Linda Leaman und die verstorbene Sigrid Joel verdienen ebenfalls besondere Erwähnung, da sie mir viele unschätzbare Primärquellentexte anvertrauten.

Referenzen und Fußnoten:
1. Ellic Howe, Astrology: A Recent History Including the Untold Story of Its Role in WWII, Walker and Company, 1967, S. 88.
2. Alle biographischen Einzelheiten in diesem Abschnitt sind zwei von Elsbeth Ebertins Werken entnommen: Wir Zwei vom 14. Mai, Hamburg-Altona, Dreizack-Verlag, 1930; und Historische und zeitgenössische Charakterbilder, Freiburg/Breisgau: Verlag Fr. Paul Lorenz, 1921.
3. Howe, Astrology, S. 88.
4. James Herschel Holden, Biographical Dictionary of Western Astrologers, AFA, 2012, S. 406; der Kommentar über Kniepfs Rolle bei den Halbsummen kommt von: http://www.iol.ie/~taeger/research/150astro.html (aufgerufen im Dezember 2016).
5. Elsbeth Ebertin, Die goldene Brücke zur Sternenwelt, Talis-Verlag, 1922, S. 28.
6. Reinhold Ebertin, Das Schicksal in meiner Hand, Aalen: Ebertin Verlag, 1975, S. 20; siehe auch Howe, Astrology, S. 90.
7. Howe, Astrology, S. 88.
8. Elsbeth Ebertins Geschichte von ihrer Begegnung mit der Polizei kommt aus ihrem Buch Königliche Nativitäten, Leipzig-Gohlis: Wodan-Verlag, 1915. Eine englische Übersetzung dieses Werkes durch Rubedo Press (http://www.rubedo.press), steht bevor.
9. Ibid., S. 51: “Diese Konstellation bringt auch meist gewaltsamen Tod durch Schlag, Stich oder Mörderhand …”; Englische Übersetzung von Reinhold Ebertin und Georg Hoffmann, Fixed Stars and Their Interpretation, übersetzt von Irmgard Banks, Aalen: Ebertin Verlag, 1973, S. 27.
10. Reinhold Ebertin, Das Schicksal, S. 16.
11. Ebertin, Völkerschicksale, 18.
12. R. Ebertin und G. Hoffmann, Fixsterne; R. Ebertin, Anatomische Entsprechungen der Tierkreisgrade, Aalen: Ebertin Verlag, 1959.
13. Gerald D. Feldman, The Great Disorder: Politics, Economics, and Society in the German Inflation, 1914–1924, New York: Oxford University Press, 1993.
14. Ein Rezension zum Film findet sich hier: (Anonym), “Vom Sternen zum Stern,” Die Filmwoche, Bd. 19 (1925), S. 449.
15. Elsbeth Ebertin, Emanuel Swedenborg: der größte Hellseher Europas. Gedenkschrift zu seinem 150. Todestag, Stuttgart: Rud. Zimmer Verlag, 1922; Elsbeth Ebertin, Jakob Böhme: Der erleuchtete Gottmensch und Christusverehrer, Görlitz: Regulus Verlag, 1924.
16. R. Ebertin, Das Schicksal, S. 11.
17. Elsbeth Ebertin, “Auskünfte aus allerlei Zuschriften,” Spiegelbilder unserer Zeit und ihre Werte für die Zukunft, Bd. 1, Nr. 4 (1926), S. 145–147.
18. Reinhold Ebertin, “Berechnung und Deutung der Transite,” Spiegelbilder unserer Zeit — und ihre Werte für die Zukunft, Bd. 1, Nr. 4 (1926), S. 104–114.
19. R. Ebertin, Das Schicksal, S. 7–11.
20. Siehe Fußnote 2 oben.
21. Hubert Korsch, Hrsg., 14 Vorträge über Astrologie, Düsseldorf: Astrologische Zentralstelle, 1929, S. 122.
22. R. Ebertin, Das Schicksal, S. 13.
23. Die Erzählung von Elsbeth Ebertins letzten Jahren ist entnommen aus: R. Ebertin, Das Schicksal, S. 20.
24. Elsbeth Ebertin, Astrology and Romance, übersetzt von D. G. Nelson, ASI Publishers, 1973.

Bildquellen:
Ebertin vor 1910: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Elsbeth_Ebertin_vor_1910.jpg - Deutschlands, Österreich-Ungarns und der Schweiz Gelehrte, Künstler und Schriftsteller in Wort und Bild. 3 Ausgaben, hier 2. Ausgabe 1910. Bio-bibliographischer Verlag Albert Steinhage, Hannover 1908–1911, S. 167.
Elsbeth Ebertins Horoskop: Aus Ein Blick in die Zukunft (1931), S. 79.
Unterschrift: Screenshot von Jenn Zahrts Materialien; Original Unterschrift in Zahrts Besitz.
Regulus Verlag Logo
Ebertin in späteren Jahren: Illustration im Buch "Der Einfluss des Mondes" von Elsbeth Ebertin, o. J.; nach 1971; http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Datei:Ebertin_Elsbeth.jpg

Erstveröffentlichung: The Mountain Astrologer, Apr/Mai 2017.

Autorin:
Jenn ZahrtJenn Zahrt, PhD, ist Autorin, Verlegerin und astrologische Geschichtsforscherin mit Sitz in Seattle, Washington. Sie unterrichtet und hält Vorträge im In- und Ausland, wie z.B. in Deutschland, im Vereinigten Königreich und Kanada. Zahrt ist Leiterin der Sophia Centre Press und Mitgründerin von Rubedo Press. Zur Zeit übersetzt und verlegt sie die Werke von Elsbeth Eberin und anderen bedeutenden Astrologen der Weimarer Zeit in Deutschland. Hier finden Sie mehr über ihr Projekt heraus: https://www.patreon.com/jennzahrt

Übersetzt aus dem Englischen von Karin Hoffmann

© 2017 - Jenn Zahrt - veröffentlicht von The Mountain Astrologer

 

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