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Hast Du schon einmal
den klaren Nachthimmel betrachtet, den Zauber der funkelnden
Sterne gespürt, und Dich gefragt, ob die Muster, die sie bilden
eine besondere Bedeutung haben? Die Menschen haben schon immer
zum Nachthimmel aufgesehen und gefühlt, dass er ein faszinierendes
Geheimnis enthält. Lange vor der Erfindung von Teleskopen
spürten sie, dass die Sterne eine besondere Botschaft für
sie haben müssten.
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Looking at
Astrology
Diese Einführung in die Grundlagen der Astrologie
stammt aus dem 1977 im Coventure-Verlag erschienenen
Kinderbuch "Looking at Astrology" von
Liz Greene. Zwar als Kinderbuch deklariert, ist
der Text aber auch für "Einsteiger"
in dieses komplexe Thema hochinteressant.
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Die Neugier der Menschen
auf die Sterne stand am Anfang der Beschäftigung mit der Astrologie.
In den Ruinen fast aller uralter Zivilisationen haben Archäologen
Hinweise auf Astrologiestudien gefunden - von Griechenland bis Babylon,
von China bis Rom. Sie ist die älteste Wissenschaft der Welt.
Astrologen haben beobachtet,
dass die meisten Sterne sich zusammen um den Himmel bewegen zu scheinen.
Aber sie haben auch bemerkt, dass einige sehr helle Sterne unabhängig
vom Rest durch den Himmel wandern. Sie nannten diese beweglicheren
Sterne deshalb "Wanderer". Heute heißen sie "Planeten", auch unsere
Erde ist ein Planet. Jeder Planet bewegt sich in einem Kreis - der
Umlaufbahn - um die Sonne. Die Sonne selbst ist ein richtiger Stern.
Sie und ihre Planetenfamilie bilden unser Sonnensystem. Die alten
Astrologen haben fünf "Wanderer" entdeckt, die auch heute noch mit
ihren alten Namen bekannt sind: Merkur, Venus, Mars, Jupiter und
Saturn. Das sind Götternamen, denn die Astrologen hielten die Wandersterne
für Götter. In den letzten zweihundert Jahren haben Astronomen drei
weitere Planeten entdeckt, denen sie die Namen von anderen alten
Göttern gegeben haben: Uranus, Neptun und Pluto. Manche Astronomen
glauben, dass es noch einen Planeten im Sonnensystem gibt, den wir
noch nicht entdeckt haben. 
Außer den Sternen und
Planeten sahen die alten Astrologen auch, dass der Mond sich am
Himmel bewegte. Heute ist es für uns selbstverständlich, dass der
Mond in einer eigenen Umlaufbahn um die Erde kreist. Auch die Sonne
schien sich zu bewegen. Sie ging im Osten auf und im Westen unter.
Wir wissen jetzt, dass sich die Erde um ihre eigene Achse dreht.
Für eine Umdrehung um sich selbst braucht sie vierundzwanzig Stunden.
Auf dem Teil, der von der Sonne angestrahlt wird, ist es Tag. Wenn
dieser Teil nicht mehr auf der Sonnenseite ist, ist es Nacht.
Die Astrologen haben
alles aufgeschrieben, was sie über die Bewegungen von Sonne, Mond
und den Planeten gewusst haben. Heute studieren wir diese Dinge
mit großen Teleskopen. Diese Wissenschaft nennt man Astronomie.
Man kann die Astrologie sozusagen als die Mutter der modernen Astronomie
bezeichnen.
Heute unterscheiden
wir zwischen Astronomie und Astrologie. Die Astronomen interessieren
für die wissenschaftlichen Tatsachen des Sonnensystems, während
moderne Astrologen weiterhin die Verbindung zwischen den Planetenbewegungen
und dem Leben der Menschen untersuchen. Natürlich glauben sie nicht
mehr, dass die Planeten Götter sind, aber sie wissen, dass es ein
faszinierendes Verhältnis zwischen Sonne, Mond, Planeten und dem
Leben eines Jeden von uns gibt.
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