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50 JAHRE STAR TREK

von Dr. Christof Niederwieser

Star TrekDer Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben den 08. September 1966. Captain Kirk, Mr. Spock und die Besatzung des Raumschiffs Enterprise dringen erstmals in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Mit der TV-Premiere von Star Trek beginnt nicht nur eine der größten Erfolgsgeschichten des Weltraum-Entertainments. Wie kaum eine andere Science Fiction Ikone prägen die Zukunftsvisionen von Gene Roddenberry den technologischen Zeitgeist unserer Jahrzehnte. Was ist das Besondere an dieser Serie? Wie ist es möglich, dass sie bereits seit einem halben Jahrhundert Generationen von Zuschauern begeistert? Die astrologische Analyse bringt Erstaunliches zutage. Denn sie offenbart eine enge Koppelung zwischen Star Trek und dem Astro-Kondratieff, dem langwelligen Innovationszyklus, der Technologie und Gesellschaft entscheidend prägt.

Vor fünfzig Jahren war es soweit. Nach zwei Pilotfilmen und mehreren Anpassungen von Konzept, Produktionsdesign und Besetzung ging das Raumschiff Enterprise mit der Folge „The Man Trap“ erstmals auf Sendung. Wie vieles, das in der Geschichte große Wellen schlägt, begann die Serie als kleiner ins Wasser geworfener Stein. Das Budget war beschränkt. Elemente wie eine internationale Crew mit Chinesen, Russen und einer Afroamerikanerin sorgten in der Zeit des Kalten Krieges für Befremdung beim Massenpublikum. Beamen, Warp-Geschwindigkeit oder extraterrestrische Planeten galten als utopische Spinnereien. Die Einschaltquoten waren dementsprechend enttäuschend. Nur durch Protestaktionen eines kleinen, eingeschworenen Kreises von Science Fiction Fans und Autoren konnte sich die Serie über drei Staffeln retten. Nach nur drei Jahren war 1969 endgültig Schluss und die Besatzung des Raumschiffs Enterprise wurde in den Ruhestand geschickt.

Doch in den frühen 1970er Jahren begann der Zeitgeist zu drehen. Die Mondlandung 1969 hatte ein regelrechtes Weltraumfieber ausgelöst. Ausstrahlungsrechte wurden in alle Welt verkauft. Der einstige Flop wurde posthum zum Publikumserfolg. Star Trek Conventions und Merchandise-Artikel wurden Jahr für Jahr immer erfolgreicher. Der Markt war bald so groß, dass ab 1979 eine Reihe von Kinofilmen ein Millionenpublikum begeistern konnten. Der Rest ist Geschichte.

Die Idee von Gene Roddenberry

Der geistige Vater des Star Trek Universums ist der Drehbuchautor Gene Roddenberry. Seine Planeten ballen sich in den Zeichen Krebs, Löwe und Jungfrau. Somit wird sein Horoskop vom II. Quadranten dominiert. Das Erschaffen von Erlebniswelten steht im Fokus. Venus-Pluto am frühen Krebs-Aszendenten verleiht ihm ein reiches Gefühlsleben, aus dem er spielerische Geschichten gebärt, welche eine starke Sogwirkung auf die Massen ausüben. Sonne, Merkur, Mars und Neptun im Löwen machen ihn zum mitreißenden Erzähler, der den Zuschauer auf packende, visionäre Abenteuer mitnimmt. Jupiter-Saturn in der Jungfrau schließlich bringt Zugang zu den großen gesellschaftlichen Themen, welche die Menschen beschäftigen und zu analytischer Höchstleistung antreiben.

Dieser randvolle II. Quadrant wird über den Fische-Mond als Quadrantenherrscher ins 9. Haus katapultiert, in die visionären Horizonte hinein. Dort trifft er auf den Fische-Uranus, den Signifikator für Innovationen, neue Technologien, Luft- und Weltraumfahrt, für das Science Fiction Genre per se. Die überbordenden Erlebniswelten des II. Quadranten werden somit wie eine Rakete in den Weltraum der Zukunft geschossen.

Roddenberry/Konzeptskizze Chart

Innen: Gene Roddenberry, 19.08.1921, 01h35 MST, El Paso TX (GZQ: Astro-Databank, AA)
Außen: Star Trek, 1. Konzeptskizze, 11.03.1964 (GZQ: Wikipedia)

Bezeichnenderweise vermarktete Roddenberry sein Konzept beim TV-Sender als „Wagon Train to the Stars“, als Wildwest-Pioniergeschichte zu den Sternen. Star Trek sollte die typischen Entdeckerabenteuer der damals sehr populären Western-Serien in den Weltraum transportieren. Am 11. März 1964 brachte er dafür die erste, 16-seitige Konzeptskizze zu Papier. Dies gilt als Geburt der Star Trek Idee.

In der Synastrie mit Roddenberrys Geburtshoroskop ist auffällig, dass sich die Generationsplaneten Uranus, Neptun und Pluto zu diesem Zeitpunkt in wichtigen Zyklenphasen befinden. Pluto steht im Sextil zum Geburtspluto, eine Lebensphase, in der man besonders effektiv seine Vorstellungen in ein Konzept bringen kann, welches mit den Moden des Zeitgeistes in Einklang steht. Neptun steht im Quadrat und gleichzeitig im Spiegelpunkt zum Geburts-Neptun. In dieser Lebensphase sind massive Anstrengungen gefordert, um die eigenen Lebensvisionen an die Realität anzugleichen, sie zu verirdlichen und verwertbar zu machen. Dieser Transit-Neptun steht gleichzeitig im Trigon zu Roddenberrys MC, sodass sein Lebensziel mit neuen Visionen befruchtet wird. Der laufende Uranus steht genau in Opposition zu seiner Geburtsposition. In dieser Lebensphase kommen die eigene Individualität und Innovativität zu ihrer maximalen Entfaltung. Der Geburts-Uranus kann endlich all das auf einen Punkt bringen, was er im bisherigen Leben an originellen Ideen ausgebrütet hat. Da Uranus und Pluto durch Roddenberrys 3. Haus und Neptun durch sein 5. Haus transitieren, werden dabei die Bereiche Schreiben und Kreativität aktiviert.

Als Wochenzeiger finden wir den Transit-Jupiter auf Roddenberrys Mondknotenachse an der Spitze des 11. Hauses im Trigon zu seinem Merkur. In kürzester Zeit fügt er seine Ideen zu einem neuartigen, gesellschaftlich relevanten Konzept zusammen und bringt es zu Papier. Als Tageszeiger stehen schließlich Sonne, Merkur und Mars auf Roddenberrys MC und setzen damit tatkräftig schöpferische Impulse für sein Lebensziel.

Das Horoskop der Erstausstrahlung

Am 8. September 1966 um 20 Uhr 30 ging Star Trek schließlich erstmals in den USA auf Sendung.1 Auch hier sehen wir eine starke Dominanz des II. Quadranten, wo das Leben und Erleben im Zentrum stehen. Passend zum Motto „Where no Man has gone before“ befindet sich der Aszendent mitten im Pionierzeichen Widder. Der Aszendentenherrscher Mars steht im Löwen im fünften Haus, mittendrin in der unterhaltsamen Abenteuer- und Erlebniswelt, wo Helden sich nach Herzenslust austoben. Dieser Mars ist im klassischen Sinn aspektlos. Aspektlosigkeit wird oft mit Beziehungslosigkeit bis hin zur Verlorenheit in Verbindung gebracht. In ihrer kultivierten Form ist die Aspektlosigkeit aber die große Gabe, dass der Planet sich frei und eigenständig entfalten kann ohne an etwas gebunden zu sein. Er geht seinen eigenen Weg. Und so fliegt auch das Raumschiff Enterprise eigenständig und ungebunden durchs Weltall, zumeist auf sich selbst gestellt und frei in den Entscheidungen. Lediglich durch einen Spiegelpunkt zum Neptun am absteigenden Mondknoten im Skorpion dockt der Mars ans restliche Planetengeflecht an: die unendlichen und unentdeckten Weiten des Weltenraums spiegeln sich als Kulisse.

Erstaustrahlung

US-Erstausstrahlung von Star Trek, 08.09.1966, 20h30 EDT, New York (GZQ: Astro-Databank, A)

Dieser Mars wird über die Sonne als Herrscher des 5. Hauses mitten ins Informationsgetümmel der Jungfrau ins 6. Haus transportiert. Dort steht die Sonne in enger Konjunktion mit Merkur, Uranus und Pluto. Dies zeigt die überbordend herausfordernden Umweltbedingungen. Hinter jedem Eck lauern Gefahren, Überraschungen, Bedrohungen, die es mit Pfiffigkeit und Wendigkeit zu lösen gilt. Die Crew ist stets in Alarmbereitschaft. Die Sensoren arbeiten auf Hochtouren. Mit massivem Einsatz von Technik durchquert das Schiff unbekanntes, feindliches Terrain. Durch jeden noch so kleinen Ausweg schlüpft es hindurch. Jedes noch so vertrackte Rätsel wird am Ende gelöst.

Doch all das ist nur die Entertainment-Kulisse, welche es dem Publikum ermöglicht, eine emotionale Beziehung zur Serie aufzubauen. Im Hintergrund waltet ein viel größeres Prinzip, welches für den enormen Erfolg von Star Trek verantwortlich ist.

Phänomen der Novum-Inkubation

In meinen jahrelangen Forschungen zum Bereich Prognostik ist mir immer wieder ein interessantes Phänomen aufgefallen, welches insbesondere die visionären Ansätze der Zukunftsschau betrifft. In meinem Buch „Prognostik 01: Zukunftsvisionen“ ist es folgendermaßen beschrieben: „Als Kinder werden künftige Wissenschaftler durch Populär-Science-Fiction aus Comics, Filmen und TV-Serien mit futuristischen Ideen wie Roboter, künstlicher Intelligenz oder Teleportation konfrontiert. Kindliche Begeisterung wird geweckt, obwohl die etablierte Wissenschaftswelt diesen neuen Ideen ablehnend und spöttisch gegenübersteht. Die Kinder werden erwachsen und bringen schließlich als Forscher die einstmals inakzeptablen Visionen in den Wissenschaftsapparat hinein. Eine wesentliche Triebkraft des Fortschritts ist somit das Streben der jungen Generationen, ihre Kindheitsträume zu verwirklichen und damit die Modelle der Alten zu erweitern und zu überwinden.“2

Dieses Phänomen der Novum-Inkubation steckt nicht nur hinter zahlreichen Erfindungen und technologischen Entwicklungen. Es lässt sich auch astrologisch entschlüsseln und als wertvolles Werkzeug zur Vorhersage langfristiger Trends heranziehen. Denn im astro-morphologischen Weltbild sind solche futuristischen Ideen nur vordergründig die Ursache, die Inspiration für technische Innovationen. Unter der Oberfläche sind sie Teil eines morphologischen Gesamtbildes, Symptom, Erscheinung derselben Zeitgeistzyklen, aus welchen auch die technologischen Entwicklungen entspringen. Dabei sind die Science Fiction Visionen wertvolle Frühindikatoren, ein geistiger Vorhall dessen, was der Zyklus im weiteren Verlauf bringen wird. Und astrologisch ist Star Trek ein Frühindikator des Astro-Kondratieff, welcher die technologische Entwicklung von 1966 bis 2104 prägt.

Star Trek und der Astro-Kondratieff

Der Astro-Kondratieffzyklus zeigt die langfristigen Entwicklungen des globalen Wirtschaftslebens an. Ausgangspunkt sind kollektive Paradigmenwechsel aufgrund neuer Basistechnologien, welche Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren. Dieser Zyklus wurde vom russischen Wirtschaftswissenschaftler Nikolai Kondratieff entdeckt. Er zählt heute zu den Standardmodellen der Zukunftsforschung, ist in den vergangenen Jahren aber etwas aus der Mode geraten, weil er die aktuellen makroökonomischen Entwicklungen nicht mehr plausibel beschreibt. Durch Synchronisation dieses Modells mit dem Uranus-Pluto-Zyklus ist es mir gelungen, die gewachsenen Unstimmigkeiten von Kondratieffs Theorie zu bereinigen und das Modell erheblich auszubauen zum Astro-Kondratieff. Dieser erlaubt nicht nur eine präzise zeitliche Bestimmung der Zyklenphasen, sondern wurde zudem um die soziokulturelle Ebene erweitert.3

Astro-Kondratieff

Der astrologische Kondratieff-Zyklus von Dr. Christof Niederwieser

So löste die neue Technologie der Dampfmaschine in den 1790er Jahren die Industrielle Revolution aus, welche Wirtschaft und Gesellschaft in wenigen Jahrzehnten komplett umkrempelte. Es folgte ein unglaublicher Boom bis zum Höhepunkt etwa 1815. Dann war das Potential der Dampfmaschine als Wirtschaftsmotor ausgeschöpft. Eine lange Phase des wirtschaftlichen Abschwungs folgte. Um 1850 begann der zweite Kondratieff-Zyklus auf Basis der Eisenbahn. Schienen- und Telegrafennetze wurden über die Kontinente gezogen. Alsbald wollte jeder in diese neue Wachstumsbranche investieren und die Wirtschaft boomte. Das Platzen der Spekulationsblase auf Eisenbahnaktien („Gründerkrach“) löste 1873 den Wendepunkt dieses Zyklus aus und stürzte die Weltwirtschaft in zwei Jahrzehnte der Depression. Um 1900 begann schließlich der dritte Zyklus. Neue Basisinnovation war die Elektrizität. Sie sorgte für unzählige neue Produkte und Wirtschaftszweige. In Verbindung mit der Erfindung des Fließbands entstand so die moderne Massenproduktion. Der dritte Zyklus brachte den Übergang zur Konsumgesellschaft. Mit dem „Schwarzen Donnerstag“ wurde auch hier 1929 ein spektakulärer Wendepunkt erreicht. Er leitete die bis dato schwerste Weltwirtschaftskrise der Geschichte ein und stürzte das globale Wirtschaftssystem in eine Dekade der Depression, gefolgt von einem Weltkrieg.

Der aktuelle Astro-Kondratieff begann schließlich 1966 mit einer Konjunktion von Uranus und Pluto auf 16° Jungfrau. Die Basisinnovation dieses Zyklus war der Mikroprozessor. Daraus entwickelten sich die heute dominanten Technologien wie Computer, Internet, Smartphones, Elektronik oder Nanotechnologie. Soziokulturell brachten diese Technologien den Wandel hin zur Informations- und Wissensgesellschaft. Seither dominieren die Charakteristika der Jungfrau den Zeitgeist: Rationalisierung, Perfektionierung, Differenzierung, Spezialisierung, Systemisierung, Detailorientierung, Miniaturisierung. Beobachtung und Analytik rücken in den Fokus. Gigantische Datennetzwerke werden aufgebaut. Immer mehr Bereiche des Daseins werden mit Sensoren und Mikrosensoren ausgestattet, um permanent beobachtet, vermessen und verwertet zu werden. Nun, zum Uranus-Pluto-Quadrat erreicht der Zyklus seinen Höhepunkt. Big Data und Smart Data sind die neuen Heilsversprechen. Algorithmen identifizieren eigenständig Muster in Millionen von Daten, werden zu Algorithmenalgorithmen, welche die globale Informationsmaschinerie zunehmend automatisiert steuern.4 Wir befinden uns im Kern der Jungfrau, auf den 16°, wo der Zyklus 1966 seinen Ursprung nahm.

Nur zwei Monate nach der letzten Konjunktion lief die Sonne erstmals auf diesen Grad mit dem Merkur dicht im Gepäck. Und genau an diesem Tag fand die TV-Premiere von Raumschiff Enterprise statt. Das Horoskop von Star Trek ist somit eng mit dem Astro-Kondratieff verkoppelt. Die Sonne auf 16° Jungfrau brachte durch die Serie erstmals das latente Potential des beginnenden Uranus-Pluto-Zyklus zum Aufleuchten und machte dieses als Vision sichtbar. Gleichzeitig wurde die Morphologie des Vierten Astro-Kondratieff in die Serie eingespeichert und damit zu dessen Medium und Sprachrohr gemacht. Wollen wir also etwas über die Technologien der Zukunft erfahren, so lohnt sich ein Blick auf die visionären Technologien des Star Trek Universums:

Kommunikator und Handy

Als Captain Kirk 1966 erstmals in seinen Kommunikator sprach, löste dies beim breiten Publikum Befremden aus. Ein kleines Gerät ohne Kabel, mit dem man über Distanzen von zehntausenden Kilometern kommunizieren kann, galt als technisch unmöglich, als absurde Spinnerei. Nur wenige Jahre später wurde diese Zukunftsvision Wirklichkeit. Ab den 1990er Jahren eroberten Mobiltelefone die Massen und entwickelten sich schnell zu einem boomenden Markt. Bezeichnenderweise beruft sich Martin Cooper, der Vater des Mobiltelefons, auf den Star Trek Kommunikator als wesentliche Inspirationsquelle für seine Erfindung.

In der Serie „Star Trek – The Next Generation“ wurde der ursprüngliche Kommunikator weiterentwickelt zu einem Knopf in Logoform, den man permanent am Anzug trägt. Auch diese Vision ist gerade dabei, Realität zu werden. Erste Wearables, bei denen das Smartphone in Alltagsgegenstände wie Uhren, Brillen oder Armbänder eingebaut ist, sind bereits auf dem Markt erhältlich. Damit eng verbunden sind Technologien für Spracherkennung und Sprachübersetzung. Im Star Trek Universum kommuniziert der Mensch über Sprache mit dem Computer. Beliebige Fremdsprachen werden in Echtzeit übersetzt. Auch auf diesem Gebiet hat die Informationstechnologie in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Was einst als Zukunftsspinnerei galt, ist heute in greifbare Nähe gerückt.

Replikator und 3D-Druck

Bereits an Bord des Raumschiffs Enterprise gibt es den Nahrungsverteiler, eine Apparatur, welche aus Modulen mit Rohmaterial in Sekundenschnelle fertigen Mahlzeiten zubereitet. In „The Next Generation“ wird daraus der Replikator. Dieser kann auf Basis atomarer Strukturpläne beliebige Gegenstände erzeugen. Ob Lebensmittel, Werkzeuge oder künstliche Organe, alles kommt auf Zuruf aus dem Replikator.

Auch diese Technologie wird im laufenden Uranus-Pluto-Quadrat langsam am Horizont sichtbar. Denn die Quadrate fungieren immer als Innovationsbrücken zwischen dem aktuellen und dem kommenden Astro-Kondratieff. Bizarre Zwischenwesen kommen in den Zeitgeist, welche auf die ausgereizten Technologien des laufenden Zyklus bereits erste Ideen und Elemente des künftigen Zyklus aufsatteln.5 Und tatsächlich erleben wir aktuell eine rasante Weiterentwicklung des 3D-Drucks. Immer feinere, immer komplexere Strukturen können perfekt als dreidimensionale Gegenstände ausgedruckt werden. Immer größer wird die Bandbreite von Materialien, mit denen gedruckt werden kann, von der Torte aus Zuckerguss bis hin zum feinen Geschmeide aus Edelmetall. Industrie 4.0 wird der große Megatrend der 2010er Jahre genannt, die vollautomatische, intelligente Fabrik. Das Programm, der digitale Bauplan des Produkts steht im Zentrum. Den Rest erledigt eine vollautomatisierte Produktion auf Basis von additiven Fertigungsverfahren, hinunter bis zu einer Losgröße von Eins. Astrologisch kann man davon ausgehen, dass die Nachfahren dieser Technologien sich immer mehr an das Ideal des Replikators annähern und den kommenden Astro-Kondratieff ab den 2040er Jahren prägen werden.

Holodeck und Virtual Reality

Dasselbe gilt für den Bereich der Virtuellen Realität. Auch hier liefert Star Trek die Steilvorlage. Am Holodeck können beliebige virtuelle Welten simuliert werden. Durch holografische 3D-Projektionen sind die audiovisuellen Eindrücke nicht mehr von der Wirklichkeit unterscheidbar. Am Holodeck ist es dank Echtzeit-Replikatoren sogar möglich, zu essen und zu trinken oder Gegenstände zu benutzen. Man kann seine Welten nach Belieben gestalten, gescannte Landschaften und Personen aus der Wirklichkeit mit Kreationen aus der Fantasie kombinieren, eigene Szenarien und Handlungsstränge aufbauen.

Auch zu dieser Zukunftsvision wird im aktuellen Quadrat die Brücke gelegt. So setzte mit Beginn des Quadrats ein neuer Boom des 3D-Films ein, zuerst im Kino und dann in den Wohnzimmern, wo der große 3D-Flachbildschirm sich mittlerweile als Standard etabliert hat. Erste autostereoskope Displays kamen auf den Markt, welche den dreidimensionalen Effekt auch ohne spezielle 3D-Brille erzeugen können. Internet-Videoportale wie Youtube und Video On Demand Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime wälzten in wenigen Jahren das Medienverhalten komplett um. Die Zeiten in denen die ganze Familie am Samstagabend gemeinsam vor dem Fernseher saß und Massenprogramme wie „Wetten Dass..?“ guckte, sind vorbei. Stattdessen bestimmt jeder sein Medienprogramm individuell nach Lust und Laune.

Für viele Kids von heute ist das Nonplusultra ohnedies die Welt der Online-Games. Millionen treffen sich täglich in Multiplayer-Online-Rollenspielen wie „World Of Warcraft“ mit Freunden aus aller Welt, um gemeinsam Orks zu metzeln. E-Sports-Turniere wie „The International“ füllen ganze Stadien mit Menschen…die anderen beim Computerspielen zugucken. Die Top-Teams kassieren dabei Preisgelder in Millionenhöhe. Immer mehr entwickeln sich die virtuellen Online-Welten zu den neuen Arenen des 21. Jahrhunderts. Mit diesem Wachstumsmarkt im Rücken veröffentlichen große Elektronikhersteller wie Sony, Samsung, HTC oder LG gerade eine neue Generation von Virtual Reality Brillen, welche einen riesigen Schritt in Richtung Holodeck machen. Branchenexperten sprechen bereits vom nächsten großen Trend. Auch hier liegt die astrologische Prognose nahe, dass das Thema Virtuelle Realität in einer dem Holodeck vergleichbaren Qualität mit Beginn des nächsten Astro-Kondratieff in den 2040er Jahren Wirklichkeit sein wird.

Die Star Trek Zukunft

Wie aber sieht unsere weitere technologische Zukunft aus? Star Trek Technologien wie die Teleportation mittels Beamen, das Fliegen mit Warp-Geschwindigkeit, Phaserwaffen oder Traktorstrahlen gelten nach wie vor als physikalisch unmöglich. Doch der aktuelle Uranus-Pluto-Zyklus hat gerade einmal das erste Viertel seiner Entfaltung erreicht. Ein Großteil des Kreises liegt noch vor ihm. Es bleibt also noch ein bisschen Zeit für die Ermöglichung des Unmöglichen, bis im Jahr 2104 der nächste Zyklus auf 7,5° Stier beginnt…

1.) Die Weltpremiere fand zwei Tage zuvor in Kanada statt. Da diese Ausstrahlung eine viel geringere Verbreitung hatte, wird sie allgemein als Vorpremiere gesehen, während die USA Premiere als Beginn des Star Trek Mythos gilt. Astrologisch zeigt die Weltpremiere noch besser die Inhalte der Serie, siehe z.B. die punktgenaue Konjunktion der Uranus-Mondknoten-Konjunktion von Shatner und Nimoy auf dem AC der Weltpremiere. Der Mythos und der gesellschaftliche Impakt hingegen zeigen sich im Horoskop der breitenwirksamen USA Premiere. Da sich beide Horoskope nur geringfügig unterscheiden, gelten die Aussagen im Artikel für beide Premieren.
2.) Christof Niederwieser (2015) Prognostik 01: Zukunftsvisionen, Norderstedt: BoD, S. 120 (LINK: http://www.prognostik.com/novum-inkubation/ )
3) Ausführliche Beschreibung des Astro-Kondratieff-Modells in Christof Niederwieser (2015) Der astrologische Kondratieff-Zyklus, Astrologie Heute Nr. 176, S. 15ff
4) mehr dazu in Christof Niederwieser (2016) Prognostik 02: Zeichendeutung, Trossingen: Zukunftsverlag, S. 291ff
5) siehe Christof Niederwieser (2015) Die Morphologie des Astro-Kondratieff, Astrologie Heute Nr. 177, S. 26ff

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