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Das Klanghoroskop

Ein Horoskop ist ein fixieres Abbild des Sonnensystemes aus geozentrischer Sicht, doch natürlich sind alle Planeten und Lichter in stetiger Bewegung. Diese Bewegungen lassen sich in verschiedenartige Schwingungs-Systeme übersetzen, unter anderem auch in den akkustisch wahrnehmbaren Bereich. Bereits im Jahr 1619 hat der grosse Astrologe und Astronom Johannes Keppler sein Werk "Harmonices mundi" ("Weltharmonik") veröffentlicht. In unserer Zeit ist der Schweizer Musikwissenschaflter und Astrologe Hans Cousto zu nennen, welcher mit seinen Forschungen über die Schwingungszyklen der Planeten Neuland betrat.

Eine relativ einfache Art der akkustischen Umsetzung von Planeten-Zyklen ist die Umwandlung von Aspektfiguren in Töne. Das Team von akustik-clock.de hat ein Programm entwickelt, welches diese Aspekte online hör- und sichtbar darstellt. Astrodienst hat in Zusammenarbeit mit Tobias Krug von akustik-clock eine eigene Version erstellt, welches ermöglicht, mundane und persönliche Aspekte auszugeben. Zu finden ist das Astrodienst Klanghoroskop in der "Erweiterten Grafikauswahl" unter "Astrodienst Spezial" oder via den Direktlink weiter unten auf dieser Seite.

Theorie des Klanghoroskopes

Der Umfang des Tierkreis wird als imaginäre Saite eines Instruments gedacht. Diese Saite liefert den Grundton.

grundton

 

Jeweils zwei Himmelskörper "spielen" auf einer Saite und greifen diese bei bestimmten Aspekten (Winkelabständen) ab. Befinden sich zwei Himmelskörper in einer Linie auf 0° bzw. 360° des Tierkreis, erklingt der Grundton.

konjunktionStehen sich zwei Himmelskörper gegenüber auf 180° des Tierkreis, erklingt die Oktave.

opposition

Es wird immer der längere Teil der Saite gespielt. Bei 90° erklingt derselbe Ton wie bei 270°. Beide Aspekte ergeben eine Teilung des Kreis also der Saite in 1/4 und 3/4. Der längere Teil der Saite erklingt als Quarte (musikalisches Intervall) zum Grundton.

quarte

Sobald die Oktave erreicht ist, geht es wieder zurück zum Grundton. Dasselbe gilt für alle anderen Aspekte. Bei 120°/Trigon und 240° erklingt die Quinte. Der Tonvorrat wird bestimmt durch die Anzahl der verwendeten Aspekte. Es entstehen Auf- und Ab-Bewegungen, Wellenformen und Melodieläufe in der Zeit.

zeit zeitgebirge

Der Komponist der Planetenmusik ist der Kosmos, die Bearbeitung erfolgt durch uns Menschen.

Im Klanghoroskop verwendete Aspekte und Töne

Verhältnis  Winkel Aspekt Töne Frequenz (Hz)
1/1 Konjunktion Cis1 272.204
1/2 180° Opposition Cis2 544.409
1/3 120° Trigon Gis1 408.307
1/4 90° Quadrat Fis1 362.939
1/5 72° Quintil F1 340.256
2/5 144° Biquintil Ais1 453.674
1/6 60° Sextil E1 326.645
1/8 45° Halbquadrat Dis1 311.091
3/8 135° Anderthalb-Quadrat A1 435.527
1/12 30° Halbsextil D1 296.950
5/12 150° Quinkunx H1 466.636

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