Thomas Ring: Seminar 1974 in Kopenhagen
Horoskop 11

Jetzt wollen wir aber noch ein Horoskop besprechen.

Ja, noch haben Sie also das unbeschriebene Blatt! - Hier nun Aszendent Waage, und zwar in der Mitte, 15 Grad.

Also bitte, sagen Sie mir etwas über die Physiognomie. Bitte?

N: Regelmäßige Züge.

TR: Ah! ja, also regelmäßige Züge können wir erwarten ja? Ferner .. nicht? die Regelmäßigkeit, die ist ja nicht nur physiognomisch da.

NN: .. sondern auch körperlich.

TR: Ja körperlich, nicht? - und innerlich.

Nicht? der Körper ist ja ein Ausdruck der seelischen Verfassung. - Also etwas was wir z.B. bei Skorpion-Aszendent manchmal antreffen, so O-Beine oder X-Beine oder irgendwelche Deformationen - oder etwas was vor allen Dingen also bei männlichen Skorpionen häufig ist, diese betonten Schlüsselbeine - das sind solche S-Kurven. Oder die Knochen stehen heraus, und die Muskeln so .. Ja ja also dieses Maschinenartige etwa, nicht? -- also das dürfen wir bei Waage nicht erwarten. Da haben wir das Ebenmäßige, und etwas was auch in der Gangart ist. Die Waage, also das ist direkt in der Bewegungsart gegeben.

Ja, und dann .. nun, dem entspricht natürlich .. denken Sie an Widder, an das Gegenprinzip, so: .... auf jemand losgehen, nicht? - Man geht so: .... Ja, es ist .. also es geht sogar in die Geste, daß man die offenen Handflächen bietet - was dem Widder nicht passieren kann ... macht so: ....! Ja, also nicht?, Sie müssen Menschen beobachten. - Ich nenne es ja "das lebende Modell" - da sind mir die Leute böse, daß ich die Menschen als lebendes Modell bezeichne. Aber für die Beobachtung ist es das.

Ja, also das Entgegenkommende der Haltung. - Dann: das Weltoffene. Nicht? das liegt ja darin. Man ist für die Welt offen, man ist bereit, man nimmt etwas auf. Und das wird nun verstärkt dadurch .. Wenn die meisten Planetenpositionen über dem Horizont sind, dann ist ja das Verhältnis zum außen noch stärker.

Jetzt wollen wir erst mal sehen, wie das liegt. - Ja, also in diesem Kreis ist es üblich, daß man die Sonne im Stier hat. - Nicht? die Sonne ist hier in Stier, bei 25 Grad.

Ja, Aszendent Waage hier, und Sonne in Stier, was können wir daraus sagen? -- Na wird das ein sehr unruhiger, zappliger Mensch sein, ein Aggressiver? - Schon kaum!, nicht? Aus dieser Grundveranlagung können wir das nicht erwarten. Sondern Stier hat eben die Tendenz .. nicht? das sagt ja auch das Symbol: der Kreis, und hier oben das Gefühlssymbol. Es kommt darauf an, seine Welt in sich geschlossen zu haben, das heißt, die Harmonie in sich herzustellen. - Und Waage, das andere Venusprinzip: die Harmonie nach außen herzustellen. Verstehen Sie?, das beides zusammen, im .. sowohl außen wie innen. - Also die Harmonik, die ist hier das Hauptmotiv.

Bitte?

NN: .. aber Hitler!

TR: Ja-e, der hat noch andere Sachen gehabt natürlich. Er hat auch eine Konjunktion von Mars und Venus in Stier gehabt, und den Saturn im Löwen da oben, nicht? Usw. und .. nein .. und noch andere Sachen. Aber ...

.. also wenn wir nun schon davon sprechen, nicht?, dann bedenken Sie bitte, wie war es möglich, daß der Hitler eine solche Wirkung ausüben konnte, vor allen Dingen auf Frauen. Ich habe ihn ja auch gesehen, in der Nähe. Also für mich waren die Augen sowie zwei Lackknöpfe ja?, inhaltslos. Aber - also vor allen Dingen wenn er Frauen angesehen hat, er hat sie so mit dem .. mit dem ansaugenden Besitzergreifen .. ja? - Können Sie sich das vorstellen? Nicht?, also die meisten sind darauf reingefallen, die sind dem erlegen. - Nicht?, das heißt der mensch, der in sich im Gleichgewicht war, hat etwas übermittelt - aber wehe wenn das Gleichgewicht gestört war! Da hat er sich auf den Boden geschmissen und in die Teppich hineingebissen!! - Ja, also das hat es auch gegeben. Aber die Wirkung, die er zweifellos ausgeübt hat, die können Sie daraus sich auch .. beziehen.

Ich habe z.B. erlebt, wie er in Graz einmarschiert ist. Der Kommunistenführer, also den ich gut kannte, hat ein Revolver in der Tasche gehabt, und seine Absicht war, den Hitler abzuschießen. Nicht? der ist so langsam im Auto gefahren .. (also das kennen Sie z.B. von Zeitschriften her), also er hätte ihn leicht abschießen können. Und stand daneben - also Abschritt von 5 Schritt, da trifft man einen Mann ja? Nachher ist er gekommen: "Nein, ich habe es nicht tun können." Warum? - Also da kommt nun noch etwas dazu, was das 8. Feld auch hat: die magische Wirkung ja? - Und es ist vielleicht nötig, daß ein Volk seinen Dämon bekommt, der es bis zum letzten führt ja? Und da ist nichts zu machen.

Sie wissen ja, es sind viele Attentate auf Hitler verübt worden, und immer ist er .. der Mann hat ein Instinkt gehabt. - Da in München nicht?, wo man ganz sichergehen wollte, wo das in den Pfeiler eingebaut war, bei dem er die Rede gehalten hat .. Und man ist ja gewohnt, daß er mindestens 1½ Stunden redet, nicht? - da mußte ja der ganze Versailler Vertrag und das alles kommen ja? Nicht? - wovon der Witz dann kommt, wie er bei der Operation war .. also kloroformiert worden ist, da muß er zählen: ein, zwei, drei ... 14 JAHRE HABEN WIR ..." usw. ja? Dann war er wieder in seiner alten Walze drin. - Ja also diese Sachen, die kannte man alle. -- Da hatte er nur eine halbe Stunde geredet! Nicht? der Mann hat ein Instinkt gehabt dafür. Oder man kann sagen, in .. aber bitte das mit Vorsicht - in einem höheren Auftrag hat er diese dämonische Mission durchführen müssen, nicht? Und damit er sie durchführen kann, ist ihm diese Maske des friedlichen Mannes gegeben worden, ja? Also etwas ganz Raffiniertes.

Oder dieses letzte Attentat von Staufenberg .. ich weiß nicht, ob Sie das .. diese Geschichte in die Tatsachen kennen - nicht? das war also ein .. nicht nur ein Aufstand der so .. oder bloß ein Attentat, das ihn beseitigen wollte, sondern es war die kommende Regierung, der Umsturz und alles vorbereitet ja? - Und Staufenberg, also einer der .. ein ganz intakter und wirklich wertvoller mensch (nur mit einem Arm .. den anderen hatte er verloren) - legt die Mappe mit dem Dynamit dahin, auf dem Tisch ja?, wo er war - geht hinaus und fährt mit dem Flugzeug nach Berlin, wo also .. wo das .. dieser Aufstand war, nicht? der ja auch dann niedergeschlagen worden ist. - Und ein .. das war im Hauptquartier .. ein Offizier kommt, der beugt sich über die Karte - und schiebt die Mappe beiseite mit dem Fuß! Und schiebt sie so beiseite, daß sie hinter einem Schrank war. Und die Explosion .. und zwar ein paar Offiziere da getötet hat, aber den Hitler bloß so hochgeworfen hat und wieder .. auf den Boden. - Also einen ganz merkwürdigen .. man kann sagen, eine Verkettung von Umständen, die nicht normal ist, hat ihn vor jedem Attentat bewahrt. Nicht? also es sind andere Faktoren da im Spiel, und man kann sagen, dieses .. na! das was die Sonne/Stier hat: die innere Festigkeit und die innere Sicherheit - und Waage: das Entgegenkommende der Wirkung ja?, das ist die Maske gewesen, die er gebraucht hat für diese Mission.

Oder wenn .. Sie wissen .. Haben Sie von dem sogenannten "Röhm-Putsch" gehört ja?, von dem Aufstand der SA? Der war kurz nach dem .. nach der Machtergreifung ja? - Da hat der Hitler die Abschlachtung der Führer schon vorbereitet (es war gar kein Aufstand geplant, nicht?) und war noch lächelnd in Bodesberg und im .. also im Rheinland bei einer Hochzeit, und ist mit lächelndem Gesicht in den Zug gestiegen, und hat die Liste schon derer, die abgeschlachtet werden, in der Tasche gehabt. Nicht? das ist also ein .. ja wirklich, man kann sagen, eine dämonische Persönlichkeit gewesen. Etwas was die Anhänger einfach nicht für möglich gehalten haben.

Na ja, also wir nehmen nicht an, daß das hier so eine Hitler-Persönlichkeit ist ja?, sondern .. ja, daß das also echt ist. Und das 8. Feld - was in dem Fall, also bei Hitler diese .. man könnte sagen, dieser dämonische Auftrag war - daß das also im echten Sinne hier als das Lebenshintergründige erlebt wird. Und zwar jetzt von Stier aus. Wie ist das mit Stier? - Nicht? es geht um die Geschlossenheit der Person in sich. Und zwar nicht nur vom .. also vom Bewußtsein aus, daß man die Dinge in Ordnung hat, und dann ist man zufrieden .., sondern vom Unbewußten aus stark.

Also das Stier-Prinzip können Sie am besten verstehen von einem Unterseebot. So das meiste ist unter der Wasserlinie, und ein Periskop schaut heraus, damit orientiert man sich in der Welt. Aber was unter der Wasserlinie sei, ist unterhalb der Bewußtseinsschwelle, ist das meiste. - Ist jemand von Ihnen einmal in einem Unterseebot gefahren ja? Das ist nämlich ein merkwürdiges Erlebnis, wenn man hinuntersinkt und die Welt oben nur noch so von der Spiegelung aus sieht. - Also so ist das, von der Sonne aus, das Wesensbewußtsein, das man erlebt .. nicht? wenn es also akut erlebt wird - man sinkt immer tiefer, und man nähert sich den .. nun, also diesem Urbildhaften, dem Archetypischen - und das außen, das ist gar nicht mehr so wichtig.

Ja, nun haben wir also in dem Fall dieses .. diese merkwürdige Verbindung der beiden Venus-Prinzipien: Harmonie nach innen - und nach außen, nicht? Das ist das führende Motiv.

Ja, damit es nun aber nicht dabei bleibt, nicht? .. Ja damit könnte man natürlich einschlafen und die Welt lassen. Es geht einem alles nichts an. Und von Waage aus da öffnet man sich, und es ist wieder alles da. - Ja also dieses friedliche Dasein wird nun nicht gestattet, und zwar von den Anlagen her. - Da haben wir Uranus und Merkur auf einem Punkt in Zwillinge, in 4 Grad Zwillinge. - Und den Saturn auch noch in Zwillinge, hier, der ist bei 10 .. nein 13 Grad - ja. Also nicht in Konjunktion, aber immerhin er ist auch da vorhanden.

Was können wir nun da sagen, Merkur Konjunktion Uranus? - Also das Verstandessymbol und das Intuitionssymbol zusammen. Und in Zwillinge, in diesem labilen Merkur-Zeichen

PN: Sprunghaftes Denken ...

TR: Sprunghaft ja, ja. Das Sprunghafte, von Uranus her. Und Merkur? - Merkur in Zwillinge: das urteilende, das logische Denken. Ja, man kann sagen, nicht? Uranus ist schneller, Merkur ist hinterher. - Also intuitive Griffe, etwas was man intuitiv weiß - macht man sich logisch nachher klar. Also nicht das, was der C.G. Jung da privat gesagt vom weiblichen Denken meinte: die haben das Resultat intuitiv und ziehen ad hoc die Gründe dafür herbei. So ist es nicht, sondern dieser .. es ist das, was Nietzsche "den Blitz" nennt, das uranische Denken ja? Der Blitz geht durch, trifft eine Stelle, und es wird jetzt verstandesmäßig .. na, also logisch durchgedacht, daß das richtig ist.

Und nun Saturn, Saturn in Zwillingen?

Ich glaube, wir führen die Reihe erst weiter, damit Sie das ganze Gewebe hier verstehen. - Da haben wir hier Venus in Krebs, und Jupiter in Krebs, also eine ganze Reihe durch. Der Jupiter ist 21½, und die Venus ist 7 Grad Krebs.

Also vom .. Ja, etwas Wichtiges! Bei einer solchen Kette ist es wichtig, wo der Anfangspunkt ist. Verstehen Sie? Es geht immer in dieser Richtung, wie der Tierkreis weitergeht. - Da kommt da noch der Pluto dazu, hinterher. Der ist hier, bei 5 Grad Löwe.

Der Ansatzpunkt ist hier: Sonne in Stier im 8. Feld. - Also aus dem Unbewußten heraus, vom Archetypischen her kommt eine gewisse Haltung: so und so geht die Welt einheitlich zusammen. - Hier (Uranus/Merkur) kommen entsprechende intuitive Einsichten, Blitze die dann logisch erläutert werden. - Jetzt mit Saturn in Zwillinge .. also dieses zweigeteilte des Zwillings, dies schwarz/weiß, gut/böse, nützlich/unnützlich usw., hat mit Saturn verbunden die Tendenz, daß man die Welt sozusagen dualistisch sieht.

z.B. bei Dante ist das der Fall. Also starke Zwilling-Betonung mit vor allen Dingen Saturn dabei, Saturn bei der Sonne.

Nun, Sie wissen, also seine Wanderung "Inferno bis zum Ciello" nicht?, da hat er nun weislicher .. ja, sehr weislich das "Purgatorium" mit dem Läuterungswerk dazwischen gesetzt, und hat damit die ganze mittelalterlich tonistische Weltansicht eigentlich in .. ja in dichterische Form gebracht.

Es ist also die an sich harte Verurteilung zwischen Gut und Böse nicht?, diese dualistische Welt.

Und nun aber von Krebs die .. sagen wir mal, die abmildernde Möglichkeit der Erlösung etwa des Bösen zum Guten hin usw. Also diese abmildernde Form, die wird eigentlich angestrebt zu denken hier, von Jupiter her, als Optimum, als optimale Lösung. - Und das hier im 9. Feld, das ergibt nun das Wesentliche der Weltanschauung.

Können Sie sich das vergegenwertigen ja? - Also vom .. ganz aus dem Unbewußten heraus, da beginnt die Weltanschauung. Nun hier einzelne begriffliche Definitionen, zuerst intuitiv, dann begrifflich erläutert. Die Welt zweigeteilt, also dualistisch gesehen .. nicht? das empfindet man aber saturnisch als toten Punkt. - Und nun kommen hier von Krebs aus, kommt die ganze Lebensmannigfaltigkeit, die er eingeordnet werden muß. Und man sieht jetzt .. nicht? 9. Feld und Krebs - die allgemeine Entwicklung sowie es nun .. ja milderen Weg laufen.

Nicht? es ist also immer so .. auch Zwillinge hat etwas Forderungshaftes - daß von intuitiven Einblicken her begriffliche Forderungen aufgestellt werden: das müßte es .. so und so müßte es weitergehen. Und man spürt die Gefahr .. nicht? das ganze ist eine Kette - man spürt die Gefahr eines bloßen Dualismus, einer Zweiteilung - und zieht aber jetzt in Betracht, wie das Leben eigentlich ist in seiner Entwicklung.

Ja nun der Jupiter da am kulminierenden Punkt. Der obere Meridian ist 22 Krebs, und Jupiter also nah dran. - Na ja, im Mittelalter hätte man gesagt: na ja! das ist der geborene Kirchenfürst! Also das was Jupiter da bedeutet, diese etwas sakrale Note, nicht?, jetzt im Stofflichen verstanden. - Oder im .. das können wir bei den Musiker-Horoskopen verfolgen - so im 18. Jahrhundert usw. war das die Fürstengunst. Ist Ihnen das ein Begriff? Also die Gunst der Fürsten, die also dem Musiker zugute gekommen ist, der hinter der blauseidenden Schnur da spielen durfte.

Ja, bis .. ja und nun beim freischöpferischen Menschen? Also in der Musik kann man sagen: nach Beethoven ja? Was drückt Jupiter da aus? - "Freischöpferisch", nun, also das eigene Schöpferische, und das Optimum dessen. wenn das jetzt hier .. Also der Jupiter .. nicht? das ist ja zugleich der Sinn und die Lebenserfüllung und das Reifesymbol - wenn der Jupiter hier oben kulminiert, was kann man jetzt daraus sagen wieder?

PN: Öffentliche Zuwendung mit seinem Besten.

TR: Ja - und auch ein Hinstreben darauf, also eine entsprechende öffentliche Wirkung auszuüben damit. Es ist so, diese Meridianlinie kann man, wenn Sie an Pflanzliches denken, auffassen wie Wurzel und Krone ja? Nicht? es wurzelt hier unten. Das ist der Heimatboden, das ist das Elternhaus, wenn es .. so ist man bei sich .. wenn man zu seinen eigenen Wesenswurzeln geht. Hier wurzelt man, zieht man die Kräfte heraus -- und oben entfaltet man sich, ja? - Also es ist hier die Tendenz gegeben, sich in der Breite .. hier, Krebs: Einheit der Mannigfaltigkeit - in aller Mannigfaltigkeit der entwickelten Anschauungen nach außen hin darzustellen.

Und wenn wir das jetzt umdrehen, das wäre also hier unten. Wie wäre es dann? Nicht? das kann ja auch sein.

PN: Das Beste bleibt innen.

TR: Ja, ja, es bleibt in ihm ja? Und man sucht, analog Jupiter, auch seine Erfüllung und seinen Sinn im Innenleben. - Na ja, also das mystische Element kommt zur Geltung, oder wenn es äußerlich gelebt wird, die eigene Häuslichkeit. Nicht? Sie finden ja Menschen, für die die Häuslichkeit eine ganz sakrale Angelegenheit ist ..

Ja ja, es .. da ist alles heilig. Der Stuhl den man gekauft hat .. es muß geschont werden, da wird ein weißes Tuch darüber gedeckt, damit man nicht darauf sitzt auf dem Stuhl richtig. - Ja, das ist so das Ideal der "guten Stube", das man im vorigen Jahrhundert gehabt hat. Nicht? das ist ein Zimmer .. Ich weiß nicht, ob man es hier .. ob Sie es noch erlebt haben - ein Zimmer, in das man nicht gehen durfte. Nur an Sonn.. na Sonntage waren schon .. aber an Feiertagen. Da sind dann diese weißen Bezüge heruntergenommen worden, und dann durfte man feierlich hineingehen und darauf sitzen, bescheiden da sitzen, und dann .. Na ja!

Ja, also das .. es gibt so einen Kult der Häuslichkeit. - Der Kult ist etwas was also sehr mitdem Jupiterhaften zu tun hat. Hier geht es aber jetzt darum, das Kultische, also die kultischen Inhalte, nach außen hin .. ob es jetzt beruflich ist oder irgendwie in einer Form der Veröffentlichung - nach außen hin zu projizieren, also zur Geltung zu bringen. - Die Betonung der Öffentlichkeit ist natürlich hier noch durch Pluto in Löwe gegeben.

Ja, nun werden Sie sagen, der hat ja noch gar keine Aspekte! - Ja, jetzt setzen wir erst mal den Mond ein. - Der Mond ist hier im ersten Feld - zunehmender Mond. Warum zunehmender Mond? - Nicht? das ermißt sich an der Opposition. Er geht auf die Opposition zu. - Und zwar in 26½ Waage.

PN: Wie schreibt man eine exakt opponierende Mond dann?

TR: Das ist eine raffinierte Frage. Da muß man auf die Minuten achten ja?

PN: Können wir ihn aber nicht nur ganz rund machen? - Vollmond!

TR: Ja, man kann ihn auch rund machen .. aber dann erkennt man ihn nicht ... Ja da machen Sie so einen Doppeladler draus .. Sie kennen das vielleicht im Leben, wenn man es mit der Rückseite berührt .. nicht? das steht ja offen, nicht?

Ja also hier haben wir zweifellos einen zunehmenden Mond, und als Aspekt: hier zur Sonne ein Quincunx - zu Jupiter hier eine Quadratur. (Ja, .. da haben wir das nur noch.)

Also das was wir in der unmittelbaren Reaktion haben bei Waage: das Entgegenkommende, das Weltoffene - das wird verstärkt durch die Mondstellung, nicht? Mond ist also .. drückt das Gefühlsleben aus, die Gemütshaltung usw. - Und jetzt ist aber das Eigentümliche: Mond ist dominant über die Jupiter-Stellung, über Krebs nämlich. Krebs ist ein Mondzeichen - und hier haben wir die Quadratur. Und jetzt die .. also dieser Quincunx-Aspekt zur Sonne.

Das Dreieck muß man nun vervollständigen, also hier ein Sextil. - So, jetzt deuten Sie mal dieses Dreieck. - Also wieder ist es so aufzufassen bei einer solchen Kette, daß es hier beginnt (Sonne/Stier), also im inneren unbewußten Harmoniepunkt - und entfaltet sich nun hier bis zu Jupiter hin - also da .. nicht? da geht es natürlich beim kulminierenden Jupiter da um das Höchste. Alles was gut und teuer ist, das soll verwirklicht werden - und da zeigt sich nun die Quadratur von Mond. - Also bis das heranwächst, nicht?, da dauert es lange und gibt einige Enttäuschungen. Aber das Streben danach ist ständig da analog diesem Aspekt hier, dem Tantalus-Aspekt, dem Quincunx.

Ja, jetzt können Sie sagen, es ist sehr schön; der gute Mann der erwartet etwas von der Welt. Aber kann er das auch? Wird er das durchsetzen? Tut er selber was dazu? Das heißt, wir fragen nach Mars. - Und da haben wir .. Nicht? dasselbe könnten wir ja auch haben, und der Mars irgendwo, wo er gar nichts damit zu tun hat.

Der Mars steht aber hier jetzt im 5. Feld noch, in 22½ Grad Fische - und hat ein ziemlich genaues Trigon zum Jupiter, und ein Sextil hier zur Sonne.

Ja, also was ist jetzt? - Jetzt können wir aufjubeln und können sagen .. na, er wird es wohl doch schaffen, ja? - Nicht? das Energie-Symbol hier, in der synthetischen Verbindung zu Jupiter .. das ist der stärkst harmonische Aspekt - und zur Sonne.

Nicht? diese ganze Dreiheit hier, die solare Reihe in einem solchen Aspektverhältnis, läßt erwarten, daß die Kräfte auch zur Auswirkung kommen - aber natürlich jetzt entsprechend dem Mars in Fischen .. das haben wir vorhin schon gehabt, Mars in Fische, das heißt: nicht in einer spezialisierten Form.

Also wenn wir jetzt .. ja, sagen wir mal, die Frage einer Berufswahl hätten. Nicht? es kommt ein Junge von 14 Jahren heran, hätte dies Horoskop, und der fragt Sie, was soll ich werden? Was könnte man da sagen?

PN: Alles!

TR: Ja ja. - Er kann auch sagen: fang mal erst an!, nicht? und lern deine Vielseitigkeit kennen. Und du wirst schon das eine und das andere machen, und das eine wird das andere ergänzen. Und das ist jetzt die .. das was sowohl hier in der Stellung in Fische ausgedrückt ist - man kann sehr vieles machen damit - als auch in der Stellung von Jupiter in .. hier im Prinzip der Einheit der Mannigfaltigkeit. - Also eine Vielartigkeit der Anlagen ist gegeben, nicht? es ist vieles möglich, und es ist im Grunde genommen gar nicht so wichtig, wo man anfängt. .. Man kann bei der Post Pakete austragen, oder irgendwas machen. Verstehen Sie? Es ist nicht so wichtig. Der Mann wird irgendwie dahinkommen zu seinem Endziel. Aber das kann er vorher nicht wissen. Nicht? das können Sie auch als Berater nicht wissen, wenn er kommt, mit 14 Jahren .. Sie können ihn nur ermuntern und sagen: die Energie .. also Mars in Fische .. die ist nicht übermäßig stark, also wenn Sie (...) selbst fühlen, nicht? der ist vielleicht zu schwach, oder irgendwie .. Ah ja!, man strengt sich nicht gern übermäßig an .. was man mit Sonne in Stier ohnehin nicht so sehr tut - aber mit dem wird er am Ende dahinkommen.

Ah ja, bei Mars da können wir zum Beispiel .. da haben wir das Thema der Sportsarten. Wollen wir damit wieder durch den Kreis durchgehen. - Also etwa Mars in Widder, welche Sportsart würden Sie da bevorzugen?

NN: Fußball!

TR: Fußball auch ja - und bitte?

IK: Boxning!

TR: Ja-e. So --! nicht? Ja, das liegt unmittelbar. Nicht? also so ein Kinnhaken, das ist eine milde Andeutung bei Widder. Ja, also gut.

Jetzt Mars in Stier. Jetzt wird's schwierig ja? Soll man sich anstrengen von Stier aus? - Wie?

NN: Kugelstoß!

TR: Aha Kugel.. ja, so einmalige Anstrengung und so: hrrra!! - ja. Aber etwas anderes auch: Ringkampf ja?, so .. Kennen Sie das?, so .. nicht? der Schwere ... Der griechisch-römische Ringkampf, nicht Catch-as-catch-can, sondern der Ringkampf, bei dem man mit der schweren Masse eigentlich das macht. Haben Sie das mal gemacht ja? ... Nicht? Sehen Sie da .. Und umkehrliegen mit 3 Zentner, und der setzt hier den (....) an, nicht?, dann widerstehen Sie mal, dann kommen Sie nicht auf den Rücken. - Also das ist eine Sportsart, bei der die Masse siegt.

Jetzt Mars in Zwillingen.

(NN: Fechten!)

TR: Wie? - Tennis zum Beispiel. Da ist die Berechnung, wie man den Ball sendet ja? - also möglichst raffiniert mit einem Trick, das der andere nicht herankann - und sogleich die Raschheit, die Raschheit der Reaktion. - Aber stellen Sie sich einen sehr stark Stierbetonten vor, der soll Tennis spielen .. nein also, das wäre unmöglich. Aber bei Zwillinge - ja!

Und nun bei Krebs, Mars in Krebs. Bitte?

PN: Schwimmen.

TR: Ja, Schwimmen - und bitte?

IK: Broteltung!

TR: Was ist das?

IK: Brot machen, Brot elten - Brot - Landbrot, Franskbrot .. Brot...

PN: Teigbearbeitung.

TR: Ach im Boot!? - Ja, also am besten ist es im Faltboot fahren. Also wenn Sie sich Gebirgsbäche denken mit den vielen Windungen und Wellen usw., und Sie fahren da mit dem Paddelboot - wenn Sie im Augenblick nicht auf die Wendung aufpassen, liegen Sie drin im Wasser ja? Aber das ist der besondere Reiz, auf das zu reagieren.

Ja jetzt Mars in Löwe.

PN: Centerforward! - im Fußball.

TR: Wie? .. Ah! beim Fußball. Nein da ist Waage.

PN: Wenn man Centerforward ist, dann reguliert man alles. Man ist in der Mitte.

TR: Na ja. - Ja also mit Mars in Löwe da muß man ... Ich erinnere an den Philius ja? .. so etwas wie Dompteur, Löwenbändiger usw., das ist z.B. etwas. Man will beherrschen. Man will, daß dieses animalische Etwas .. möglichst abfangen ja? - Ja-e dann kommt nämlich noch dazu .. Der wirkliche Dompteur, der arbeitet nicht mit dem, was so für's Publikum ist, mit Revolver und Peitsche - da knallt er na! ... aber das ist bloß für das Publikum - sondern in der Beobachtung des Tiers, daß das Tier sein Instinkt nachmacht. Und mit Löwe hat man auch die unmittelbare Einfühlung in das Tier, in das Animalische - auch bei Kindern ja? nicht? - die unmittelbare Tier- und Kinderliebe. Bitte?

NN: Könnte man auch .. Reiten?"

TR: Nein, nein das lassen wir für den Schützen übrig, nicht? Also Löwe .. so reiten, also da muß er schon einen schweren Gaul haben. Und mit diesem Schenkelschluß da nicht?, da reizt er das Pferd nur. - Nein, nein also solche ...

Ja nun Jungfrau, Mars in Jungfrau .... schön festhalten, ja. Aber was ist da, was könnte man da sagen?

PN: Schachspiel!

TR: Nein, Schachspiel das lassen wir wieder für Steinbock übrig ja.

IK: Schulreitung! Ich weiß, daß Reitung ist Schütze. Aber Schulreitung, dieses fein...

TR: Ja, wenn .. gut? - wenn beides betont ist ja? Aber Reiten mit Jungfraubetonung nicht?, das ist sowie Tanzen mit Jungfraubetonung, da muß man die Schritte zählen .. so ... also das wird nicht gerade sehr .. Bitte?

IK: Das soll man ja auch mit Schulreitung.

TR: Ja ja, aber möglichst die Lippizanerhingste ja?, dann sollen die das machen. Ja ja natürlich, aber gut! - ja wenn Sie das als Sport betrachten, nicht?

IK: Das tue ich ja.

TR: Ah-ha! ja! Ja ja, oder die dressierten Pudel und Affen usw. nicht? Ja aber das ist ja nicht etwas, was man selber tut. - Sondern etwas wobei die Fingerfertigkeit etwa zur Geltung kommt ja?, oder die Methode nicht? - Ja, also wenn Sie z.B. ein richtiges Fußballteam haben. Die .. als Stürmer ja? usw. .. müssen natürlich Widderbetont sein. Aber derjenige, der die Methode beobachtet: "Aha! so spielen die .. die Holländer." ja? - also bei der letzten Runde ja? Und nun macht er den strategischen Plan und "So müßt ihr spielen!" Also dieser Fußballstratege ja?, der Schuler, der Trainer - der selber gar nicht spielt, der aber die Methode durchdenkt nicht? - so etwas gehört dahin.

Ja nun Waage. Also gut, wenn wir beim Fußball sind, der richtige Torwart - der Mann der jeden Ball auffängt ja? Das ist dieses .. dieses Reagieren auf das was von außen kommt.

Nun Skorpion. - Na! da mußte man Blut sehen! nicht? - möglichst! - Fechten zum Beispiel, ja? Aber nicht das .. - also von labilen Zeichen. Es gibt ja verschiedene Arten zu fechten. Kennen Sie das .. dieses italienische Säbelfechten ja?, wo man ständig umeinander herumspringt, in ständiger Bewegung ist - also das bei Skorpion ist nicht am Platz. Aber so wie die .. die alten Chorstudenten da so stehen .. mit .. die Beine, und heruuunterschlagen!! nicht? - das, ja? Und dann mit einem Schmiß heimziehen nicht?, der vernäht wird vom Mediziner. Und dann das Zeichen .. "hier, ich hab' das!" ja. - Also diese alten Chorstudenten, das gehört dahin etwa.

Ja nun Schütze. Schütze haben wir mehrere Möglichkeiten, nicht? Die Bewegungslust schon, nicht? .. Also da ist Reiten am Platz - Schifahren ja? - oder .. Na! wenn man schon schwimmt, oder wenn man schon sich ins Wasser begibt, dann möglichst Wellenreiten ja? - Oder das Sportfliegen, nicht? da kann es nicht hoch genug gehen. Man kann aber auch in ein Windloch fallen usw. ja?

Ja, jetzt Steinbock. - Also da haben wir Schachspiel genannt schon, nicht? Da ist es also die kühle Berechnung - und das .. sozusagen das Gesetz, das man im Kopf hat. So der richtige Schachspieler, wenn sie da anfangen zu ziehen, beim dritten Zug weiß er schon, welche Möglichkeiten da sind, und stellt ihm eine Falle. Nicht? es gibt ja eine ganze Wissenschaft, das kennen Sie ja vielleicht, was man alles für Züge machen kann. Und die raffinierten Schachspieler, die haben das natürlich in sich.

Wenn wir das jetzt übertragen auf Wassermann, dann sind es etwa die Simultanspieler. Nicht? da gibt es ja Spieler, die mit 20 oder 30 Spielern gleichzeitig spielen, die vom einen zum anderen gehen und mit einem Blick erfassen, was da los ist auf dem Brett - den Zug machen - zum nächsten gehen - den Zug machen, nicht? Also das gehört dazu, nicht? das ist .. wäre der Gipfel des Wassermännischen.

Ja und nun Fische, Mars in Fische. --- Können wir jetzt sagen, der arme Kerl tut nichts? - Nein, etwas tut er, was diesem Element der Beweglichkeit des Wäßrigen entspricht - ja Schwimmen! ja? - Nicht? das ist nicht sowie Faltboot fahren, also ruhig sitzen und möglichst unbeschadet dadrin bleiben, daß man nicht mit dem Hintern ins Wa... entschuldigen Sie, aber .. ins Wasser kommt - sondern man springt hinein ja? und passt sich der Strömung, den Wellen an und hat seine Lust dran, hinauf- und hinuntergezogen zu werden. Also der wirkliche Schwimmer, der aus dem Wasser heraus schwimmt - also nicht im .. - aus dem bewegten Wasser - nicht im ruhigen Wasser da seine hundert Meter abrast ja?, sondern im Meer .. möglichst mit Strömungen ja? - Und etwas bei den Jupiter-Zeichen ist immer da: es muß eine Gefahr damit verbunden sein. Also bei Schütze nun, da haben wir das Reiten, man kann abgeworfen werden. - Bei Schifahren, da kann man sich die Knochen brechen. - Auch Klettern nicht?, bevor man zum Gipfel kommt, kann man abstürtzen. Nicht? das ist der besondere Reiz dabei. - Und bei Fische da ist etwas Eigentümliches .. Also es ist z.B. mal erlebt, in Norderney, das ist dieser Nordseeinsel ja?, da gibt es verschiedene Strömungen, und man weiß, über einer bestimmten Entfernung hinaus zieht es einen ins Meer. - Jetzt ist es natürlich ein Reiz, hier, mit Mars in Fische, über die Stelle hinauszuschwimmen. Ich kann Ihnen sagen, ich habe zwei Stunden gebraucht, um zurückzukommen nicht? Aber der Reiz war da. Und wenn man dann so .. das ist .. das passt zu Fische - wenn das Vakuum erreicht ist, wenn man also den Eindruck hat, ich komme nicht mehr zurück, nicht? - dann! auf einmal fängt man an zu crawlen, und dann kommt die letzte Kraft, nicht? - Also aus dieser .. aus dem Mut der Panik heraus schafft man dann etwas, was sonst gar nicht menschenmöglich ist.

Na ja, also - hier können wir ruhig sagen, er wird schon zu seinem Lebensziel, zu seinem Optimum hinschwimmen ja? - wenn er sich den .. den vielen Wellen, die ihm entgegenkommen, anpasst.

Ja, nun sind hier also eine Menge von Feinaspekten eingezeichnet. Ich glaube, die gehen wir gar nicht alle durch. Aber etwas: der Mondknoten. Der Mondknoten ist hier oben im 10. Feld. Ja, in 2 Grad Jungfrau, wenn es stimmt .. oder ist es 20?

NN: 20 Löwe.

TR: 20 Löwe ja, aha!

Und im 10. Feld. Ja, was ist das? Wie kann man das deuten? - Dieses Feld der Öffentlichkeit und den Mondknoten, wo ja das Tor zur Unterwelt anfangen soll. - Wie kann man das zusammenbringen?

Ja, also diese Einsichten, die aus der unbewußten Verarbeitung kommen, die zünden nicht nur, wenn man eben .. na, wie so manche Menschen tun, in eine Meditationsklub gehen und sich da hinsetzen und still nichts tun und glauben, jetzt kommt es auf sie heran -- sondern das was der Mondknoten ausdrückt: die unbewußte Verarbeitung - die kann in jedem Feld beginnen .. und so auch in diesem 10. Feld, in dem Feld der Öffentlichkeit. Das heißt, hier in dem Fall ist es so, daß die eigentlichen .. ja, die aus dem Unbewußten, aus der Verarbeitung kommen - diese eigentlichen Ergebnisse gerade dann entstehen, wenn man sich hinauswagt an die Öffentlichkeit, also wenn man öffentlich etwas tut, oder .. ja, also irgendeinen Beruf ausübt. Können Sie sich das vorstellen ja? - Also nicht etwa hier unten, oder im 4. Feld nicht?

Wenn man da so, na! das Fenster abdunkelt und zuhause sitzt und ruhig .. Zuletzt kommen die großen Erleuchtungen ja?, jetzt kommt das Unbewußte ingang - das berühmte Satori-Erlebnis.

Haben Sie mal so eine Meditationsklub gesehen der Europäer ja? - Da sitzen sie dann alle da auf den Kissen -- Die Japaner machen schon Witze darüber. Die Europäer die können natürlich nur auf Heizkissen sitzen und .. nicht? auf elektrischen usw. Also das ist natürlich nicht echt.

Also dieses echte Erlebnis kann überall, von jedem Gebiet aus kommen ja? Also mitten etwa in einem Getümmel, im Verkehr, in einer Schlacht oder irgendwie, kann das entstehen, daß man eigentlich still, aus einem ganz anderen Zentrum heraus begreift, was hier vor sich geht - und die Mitte einnimmt ja? Und Sie können, wenn Sie das richtig erleben und ausüben, können Sie traumsicher durch die Dinge gehen. Ja es kann sogar einen besonderen Reiz haben, sich in diese Öffentlichkeit zu begeben, um das zu spüren.

NN: Es fehlt das Neptun .. oder .. der Neptun fehlt.

TR: Aha! Sollen wir dem Mann keinen Neptun bewilligen. Das wollen wir aber noch nachholen.

Ja .. der Neptun, der ist sehr wichtig hier. Überhaupt beim Musiker natürlich wichtig. - Und zwar ist er 29.27, also 29½ in Jungfrau. Nicht? daß er in Jungfrau ist, das ist eine Generationssache. Aber daß er im Trigon zur Sonne ist, das ist hier was anderes.

.. na, das geht hier nicht recht .. und das kann man auch schwer rechnen als Sextil - aber das ist auf jeden Fall, dieses Trigon ja? Und noch auch zu Uranus. Nicht? wir sehen also allmählich - vorher haben wir die Sonne da allein gehabt zum Aszendenten - wenn wir die Sonne hier in die Umgebung bringen, dann ist es ein sehr stark aspektierter Punkt.

PN: Quincunx Mars/Mond soll wohl auch gezeichnet werden?

TR: Ja, ja doch!, das können wir nicht unterschlagen. Wir haben .....

LB: Es ist doch eher ein Biquintil.

TR: Bitte?

LB: Es ist doch mehr ein Biquintil, nicht wahr? - 144 Grad.

TR: Na ja, es ist an der Grenze ja.

Überhaupt also Quincunx und Biquintil, die gehen ja leicht ineinander über, und da .. nicht? man müßte die Minuten genau rechnen - da muß man also sehr exakt rechnen. Also auf jeden Fall, Mond und Mars in diesem etwas zwitterigen Verhältnis, wie kann man das deuten?

Wenn man von Mars aus das deutet, nicht? dann ist es etwas Tantalusien und .. also die Ziele, die entgleiten einem manchmal ja?, die Ziele die man sich exakt setzt. Nun ist es mit der Exaktheit ja gar nicht so schlimm hier bei Fische. Aber es kann vorkommen, daß man so ungefähr in eine Richtung tastet, und es ist nicht das, was man eigentlich erwartet hat. - Und von hier aus (Mond) ist es also vom .. das was einem gemütsmäßig vorschwebt, seelisch vorschwebt - in die Tat umsetzen, nicht? das ist oft schwer möglich. Das ist nur möglich, wenn man jetzt ein Biquintil so bedenkt: auf einer anderen Ebene ja? - Nicht jeder Gedanke ist druckfähig, und nicht jedes Gefühl kann in .. etwa sich in musikalischer Form begeben. Es gibt diese Zwischenzustände.

Ja, das sind die haupsächlichen Aspekte. Also es sind noch eine Anzahl Feinaspekte, die wir nicht bringen wollen.

Was können wir nun von der Gesamtfigur sagen? - Nun ist es alles hier .. oder das meiste, nach außen hin, ja? Die Extraversion die wird hier besonders betont - und dem widerspricht nun wieder die Stellung in Stier der Sonne, und Jupiter und Venus in Krebs. - Also Extraversion und Introversion, die überschneiden sich in der Weise: Die Introversion die ist im Tierkreis begründet, das heißt, es liegt in der Art und Weise der Kräfteauswirkungen, des sich Verhaltens - daß man es mehr in sich behalten möchte, oder daß es .. nun, von innen heraus entsteht. - Aber in den Feldern: das meiste über dem Horizont, das heißt: es kommt zur eigentlichen Ausreife .. nicht? das Reifesymbol kulminiert ja - zur eigentlichen Ausreife erst, wenn man es nach außen hin projiziert und daran erprobt. Nicht? man könnte sagen, ein Innenleben das sich erprobt an der äußeren Welt. - Bitte ja?

NN: Ist Saturn ohne Aspekt?

TR: Saturn, ja. - Ja hier ist ein Aspekt auf den Aszendenten gezeichnet, den können wir aber nicht durchzeichnen.

Ja, also wenn wir da so Feinaspekte dazunehmen wollen, könnten wir schon noch etwas. Aber an sich .. also starke Aspekte hat er nicht - und wir könnten .. also wenn wir das mal unberücksichtigt lassen, das andere .. als ein Grundproblem in der Bildung von Anschauungen, also im weltanschaulichen Fortschreiten .. sagen, daß am Anfang eine Tendenz zum Dualismus liegt. - Das kann man sogar als Gefahrpunkt nehmen und als toten Punkt. - Und hier nun das .. belebt wird.

Kennen Sie, also vom Psychologischen her, den Baumzeichentest? Nicht? man gibt einem auf, einen Baum zu zeichnen. - Da ist interessant ... Also mein ältester Sohn, der in Ahlensbach an diesem Demoskopischen Institut ist, der hat da Untersuchungen angestellt .. nicht? da hat man ja einen repräsentativen Querschnitt - im Baumzeichnen.

Die meisten Intellektuellen, Akademiker, Kaufleute usw. .. Also aufgegeben ist, einen Baum zu zeichnen, und zwar einen Obstbaum. - Ja also die meisten Akademiker, die machen dann das: so ... das ist ein Baum, ein Obstbaum. Nicht? das heißt, ein Schema, eine schematische Andeutung dessen. - Bei den Frauen ist das Maximum Blätter und Früchte. Die können sich einen Baum gar nicht ohne Blatt und ohne Frucht und ohne Blüte denken. Und nun ist es interessant ... Ja oder, vor allen Dingen die Akademiker, die hören dann gar nicht genau hin. "Baum" .. daß sie einen Obstbaum zeichnen sollen, sondern machen das hier so ... nicht? soll eine Tanne sein. Das ist ein Baum! Nicht? das Schema, das Schematische.

Und nun ist interessant .. also bei der Untersuchung hat er viele andere Stufen untersucht - daß bei den Männern im Alter das allmählich belauft wird, belebt wird mit Blättern und Früchten, und bei Frauen umgekehrt. Da stirbt es sozusagen ab. Ja das ist ein höchst interessantes Ergebnis. Und dann also viele Zwischenproben noch. Also das Maximum an Blättern und Früchten ist bei den Frauen, die zugleich Meistverbraucher von Schönheitsmittel sind ja? Bei den Zigarettenraucherinnen da sinkt das wieder ab. - Und so also viele Querschnitte.

Interessant ist z.B. auch, also daß die hier alle überhaupt kein Boden dazu machen, oder höchstens ein Strich so .. nicht? - da sitzt ein Baum drauf! - Jetzt gibt's aber welche, die Wurzeln zeichnen, die sich gar nicht einen Baum ohne Wurzeln denken können. Maximum .. also ich könnte das schon so theoretisch sagen .. bei Bauern! ja? Bei Bauern und Gärtnern. Ganz überwiegend - also das macht da gleich 40% mehr aus. - Nicht? also ein Mensch der mit der gewachsenen Pflanze umgeht, der kann sich das gar nicht vorstellen ohne Wurzel. Nicht? der läßt es herauswachsen. Ja und so alle Ergebnisse. - Es sind .. Es ist ja eigentlich das, was wir uns auch so sagen können, statistisch erhärtet ja?

Können Sie noch eine Frau vertragen ja? - Bitte ja?

BHP: Da ist eine Opposition zwischen Neptun und Mars.

TR: .. und Mars. Nein das erreicht es nicht, sondern das wären 7 Grad. Und bei Mars kann man nur bis zu 7 Grad gehen, und bei Neptun bis zu 5 Grad.

BHP: .. und ein Sesquiquadrat zwischen Mond und Saturn.

TR: Ah-ha!, ja - hier. Das ist der Ohrfeigenaspekt, ja? - Nicht? Also .. Ja, wenn man es allzu gut meint hier, mit dem harmonischen Gemüt nach außen hin, dann kriegt man manchmal doch eins .. einen Nackenschlag! ja? Also das drückt dieser Aspekt aus.

Zugleich aber das was ich sagte .. Wenn man das Weltanschauliche .. (na! da bin ich ja vorhin stecken geblieben) .. das Weltanschauliche nimmt, dann haben wir an der Spitze ja Saturn in Zwillinge, also die Tendenz des Dualismus. - Und hier bedeutet jetzt, wenn wir Mond als Symbol des wachsenden Lebens nehmen, und das was dominant ist über Krebs zugleich .. Ich möchte sagen, also eine Gefährdung der lebendigen Anschauung, wenn man zum kahlen Dualismus kommt .. das wäre das Schematisieren.

LB: Wie ist das mit Venus unaspektiert? Venus ist doch sowohl Aszendenten ...

TR: Ja, Augenblick! Nein, so ganz .. Nein er ist ja nicht so unaspektiert, sondern man kann z.B. hier noch ein Halbquadrat (zur Sonne) bringen. Das würde z.B. besagen, daß in der Kunst die Formenlehre ein Problem ist. Also das innerste Anliegen, das sich immer in der Sonne ausdrückt, in Form zu bringen, das wird zum Problem. Wenn auch zum leisen Problem - der Aspekt ist nicht sehr exakt, aber er ist vorhanden.

LB: Wird das etwas über das Verhältnis zu den Eltern besagen, daß Saturn so unaspektiert steht, also daß es ein lockeres Verhältnis zum Boden da ist?

TR: Ja, Saturn ist ja ein Vatersymbol, und Mond das Muttersymbol, und auch die Venus die also schwach aspektiert ist .. Ja, man kann sagen, also das Verhältnis zu den Eltern ist nicht übermäßig herzlich und gut. Das sich identifizieren mit den Eltern, das gelingt wahrscheinlich nicht so ganz, ja? Stimmt das?

LB: Mit Waage kann man wohl sagen ...

TR: Bitte?

LB: Mit Waage-Aszendenten: neutral vielleicht.

TR: Ah! ja, im Verhältnis zu dem so sehr Venusbetonten von Stier und von Waage, also zu dem eigentlich freundlichen und toleranten Verhältnis, ist das Verhältnis zu den Eltern nicht so sehr .. ja? - Stimmt das?

LB: Ja, es stimmt.

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17-Apr-2014, 18:07 Weltzeit
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Venus12Fische52'27"
Mars15Waage34'58"r
Jupiter13Krebs10' 5"
Saturn21Skorpion40'13"r
Uranus13Widder20'39"
Neptun6Fische51'15"
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Mondkn.(w)28Waage22'58"
Chiron16Fische1'13"
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