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Thomas Ring: Seminar 1974 in Kopenhagen
Teilnehmerhoroskope: Horoskop 3

Ja, also wenn das stimmt, mit dem Aszendenten - ich muß mich natürlich darauf verlassen, daß die Berechnung stimmt - dann wäre hier 1 Grad Wassermann.

Können wir daraus etwas sagen, aus dem Aszendenten Wassermann?

LB: Ist es ein Mann oder Weib?

TR: Mann.

PN: Pass auf, nicht zu viel Männer!

TR: Ah ja, ja hier ist nicht eine ganze Masse ja. - Ja bitte also ..

LB: Der muß doch sehr geistig betont sein. Also eine geistige Überwiegung in seinem Auftreten.

TR: Ja, muß er das?

LB: Ja das kommt auch .. Das kommt drauf an.

TR: Aha! ja. - Zunächst, also wenn wir es physiognomisch nehmen .. ich weiß nicht, wer das ist, aber ich vermute, daß er etwas blaß sein wird. - Ja, eine weiße Haupt, könnte man sagen bei Wassermann, und .. Bitte? -- Ja also, es ist das Gegenteil von Löwe, nicht?

Also wir können nicht .. wir bauen ja nicht ein Haus vom Dachziegel an, sondern vom Fundament. Wir können nicht als Dachziegel, als Ergebnis sagen, der muß geistig hochstudiert oder sonstwie sein. Nicht? das können wir nicht sagen. Sondern sein Persönliches liegt hier .. oder seine persönliche Reaktion liegt auf der geistigen Ebene. - Das kann aber auch eine .. also im extremen Fall ein blutleeres Schematismus sein. Wir haben da so den Schulmeistertypus, der dann das Pensum abhandelt genau nach dem, was dran ist, und dann sagt: "An dieser Stelle pflege ich, folgenden Witz zu machen .." Und nun erzählt er den Witz - alle Jahre immer dasselbe wieder! Also bitte, das ist die blutleereste und abstrakteste Form - die kommt auch vor unter Wassermann - und dabei kann es aber wieder das Hochgeistige sein. Also das können wir nicht wissen - ob Schematismus oder bewußte Geistigkeit.

Ja als Planet auf dieser Achse haben wir nun hier den Saturn, und zwar 1 Grad Löwe.

Diese Horizontachse hat die Bedeutung .. also wenn Sie da viele Planeten sich häufen sehen - daß sie .. denken Sie an diese Achse des Beson.. (na, das haben wir weg ..) nicht? die Achse des Besonderen - daß die besonderen Augenblicke also häufig Schwankungen unterliegen - da haben wir häufig turbulente Auseinandersetzungen zwischen Ich und Du. - Das ist nicht wie hier, die Achse des Allgemeinen, sondern das sind also die besonderen Auseinandersetzungen. - Und nun hier den Saturn am Deszendenten, ergibt meistens ein .. also als hemmendes Moment eine gewisse Kontaktscheu.

Nun ist aber Saturn in Löwe, in diesem an sich ja also feurigen und vitalen Prinzip. - Das ergibt etwa die Haltung: Man möchte so ganz blutvoll da sein -- scheut aber zurück! Ja? Nicht? der Wassermann Aszendent ist sozusagen der Schritt zurück vor dem .. vor der wirklichen Zuwendung zum Anderen.

Ja, jetzt wollen wir aber immer gleich einen Ratschlag geben. - Was können wir dem Menschen raten? - Nehmen wir an, es ist so. Er hat diese Kontaktscheu und kommt schwer heraus. Was können wir da sagen? --- Ja riskier es doch mal! ja?, das sich Auseinandersetzen mit dem Anderen; das Erfahren - nicht? das Erfahrungssymbol hier ja? - und wenn es auch schief geht! - erfahr das, wie der Andere ist! - Dann wird etwas, was wir bei Wassermann haben .. also im ersten Fall ist es ja auch das wie Sonne im Wassermann, nicht? .. als Anlage haben .. es ist meistens also die Begabung für Menschenkenntnis ja? - Aber hier muß es ja erst durch Erfahrung geweckt werden, nicht? - Wenn er nie sich in Kontakt, in zusammen mit anderen begibt, kann er die anderen Menschen nicht erfahren. Dann kann er sich höchstens ein Lehrbuch der Charakterkunde kaufen und da studieren. Aber damit lernt er die menschen nicht kennen. - Also bei Saturn hier heißt es: zwar Kontaktscheu, aber die Erfahrung hilft drüber weg.

Ja, nun wollen wir den .. mal sehen, wie die Felder liegen. Die Achse ist hier so schräg. - Das MC bei 7 Grad Schütze, und .. - Ja, da fangen wir mal gleich mit dem Mondknoten an! Hier (IC) bei zuerst 7 Grad Zwillinge - und der Mondknoten hier unten bei 5 Grad.

Jetzt haben wir mal Sonne und alles andere Wichtige nicht - und versuchen mal zu sagen, ja was macht denn der Mondknoten da unten? - Also nehmen wir an, die Kontaktscheu hier überwiegt - er wagt nicht, mit anderen sich auseinanderzusetzen. Und was besagt nun der Mondknoten hier unten?

Jetzt untersucht man: warum hat er denn diese Kontaktscheu? Das kann ja bei Saturn .. nicht? bei Saturn kann es z.B. das sein, was die Psychoanalyse das introjizierte Über-Ich nennt. Also wenn .. hier kommt das jetzt auf die Umwelt an, was die Umwelt in ihn hineingelegt hat an Regeln. - "Bei Rot geht man nicht über die Straße." - "Wenn man in Gesellschaft kommt, bindet man einen Schlips um." - "Wenn man eine Dame besucht, bringt man einen Blumenstrauß." usw. nicht? Verstehen Sie? Also die Menschen haben doch gewöhnlich so feste Regeln, daß jede Verhaltensweise einem vorgesagt wird. - Und wenn man ihm das nun als Kind eingeprägt hat von den Eltern, dann sitzt es so fest und macht nun eine Kon.. also eine Kontaktscheu. - Wenn er etwa in Gesellschaft kommt, er hat kein Schlips, oder er .. die ganze Straße ist leer, es ist aber Rot da, er traut sich nicht, drüberzugehen - und so .. verstehen Sie? Daß die Hemmungen aus den Vorschriften kommen, die in ihm sitzen.

Und jetzt haben wir das, was der Mondknoten sagt: Laß doch mal das alles!, diese ganzen Vorschriften - die sind ja gut für andere! - Handle doch so .. das heißt so, wie es aus Dir herauskommt! - Nicht? Ist das klar? - Das wäre das Lösende - oder vom Unbewußten her so einfach traumhaft etwas tun. - Das heißt natürlich nicht, daß er da .. nicht?, hier haben wir ja auch die Partnerschaft und das Saturnische da .. daß er die erstbeste Frau, die ihm da so traumhaft vorschwebt, eben heiraten soll gleich ja? - nicht?

PN: Gibt es eine besondere Betonung der Mondknoten, wenn sie zusammen mit IC stehen wie da?

TR: Jae ja. Also wenn der Mondknoten hier - oder da (MC) - oder auch hier am Aszendenten/Deszendenten steht, dann gibt's eine besondere Betonung. Wir hatten z.B. bei Mozart den Mondknoten am Aszendenten - Aszendent Jungfrau, und den Mondknoten da. Das heißt, der Jungfrau entsprechende Fertigkeit, die Fingerfertigkeit - und das Persönliche.. die persönliche Art der Äußerung. Ich weiß nicht, ob Sie diese Briefe kennen, die er an die Base in .. an Augsburg geschrieben hat, die sind ziemlich derb und .. - nicht? das ist so wie es ihm gerade kommt, so schreibt er. - Das ist in ihm das aufsteigende Element hier, und .. na ja, leider die Constanze da .. hier, die er dann geheiratet hat .. hat es sich gezeigt, daß es unbewußt doch nicht gelungen ist, nicht?, daß er die falsche Partnerin gewählt hat - oder sich hat überrumpeln lassen.

LB: Pause.

TR: ... also aus! - aha, ja.

Ja, also lassen wir das noch im .. im Ungelösten, ja?

PN: Also ich fragte besonders, weil IC der Mitternachtpunkt ist, und der Mondknoten Intergang in Unterbewußten, daß diese beiden zusammen sind.

TR: Ja ja natürlich. - Ja deswegen sagte ich, fangen wir hier gleich an hier mit dem Mondknoten, der da unten ist, nicht?, denn der hat eine besondere Bedeutung. - Oder man kann auch sagen, der kann noch so gescheit sein und noch so viel Hemmungen haben, aber der heimliche Mystiker in ihm, der wird ihm das Richtige weisen, wenn er einigermaßen Niveau hat dafür. - Aber wollen wir nachher weiterführen.


Ja, wir werden also jetzt weiter .. Sie werden ja vielleicht ... Bitte?

LB: Ich habe eine Frage ..

TR: Ja.

LB: .. ob es möglich ist, wenn das Horoskop beim Ende ist, oder nah beim Ende ist, dann ein Dialog zu versuchen zwischen der Betreffende und uns Teilnehmer und Sie - so daß der, also wenn er es wünscht, Fragen stellen kann ..

TR: Ja, ja - ja natürlich!

LB: .. auf Dänisch, wenn er zu scheu ist, sein Deutsch zu aufstellen .. oder wie es heißt.

TR: Na ja oder dann übersetzt man das .. Ja also, Sie werden ja schon vielleicht wissen, wer das sein könnte oder was. Für mich ist es ja noch spannend, ich weiß gar nichts. Aber ich versuche eben jetzt einzudringen ..

Also bisher haben wir eine potentielle Geistigkeit. Wissen Sie, was "potentiell" ist? - es ist möglich, ja? - es liegt latent da vorhanden. Es wird realiziert durch Erfahrung am Anderen, am Mitmenschen, am Objekt usw. Und wenn versperrende Regeln des guten Benehmens usw. da gerade kontakhindernd sind, dann ist zu empfehlen, von hier unten aus da, das beiseitezuschaffen und sein Inneres, also diesen heimlichen Mystiker zu öffnen.

Jetzt wollen wir aber mal sehen, ob nicht ent.. also unterstützende Kräfte da sind. - Da haben wir nun vor allen Dingen die Sonne - die Sonne im 7 Grad .. 7½ Grad Widder - nicht? der Aspekt ist nicht sehr stark, es sind 6½ Grad, aber er ist immerhin vorhanden. - Und Sonne/Saturn sind wichtig.

Ferner haben wir den Jupiter da oben, hier: im 29 Grad Skorpion.

NN: Siebenundzwanzig.

TR: Wie? - siebenund.. aha, ja siebenundzwanzig, ja. Na ja, auch 4 Grad, es ist nicht sehr exakt, aber es ist vorhanden.

Also hier ein Trigon zu dem Jupiter - und ein Trigon zur Sonne. - Mit dem Trigon zu Jupiter können wir gleich den Trost geben: Ja warte ab - es wird, ja? - spät. Das sind die beiden .. das (Jupiter) ist das Reifesymbol, und das (Saturn) das Alterssymbol - zeitmäßig gesehen. Also im Ende ist es zu erwarten, daß das abgeräumt wird, das Hemmende, daß die Erfahrung sich auch umsetzt. - Ferner ist ja die Sonne - nicht? die Sonne also als Zentrum - sehr wichtig und unterstützt das. Also hier, diese beiden, dieses Gegensatzpaar ist in einem synthetischen Verhältnis, im Sinne der Ganzheit unterstützend. Ja, also das gibt uns ein Vertrauen, daß der Mann das schaffen wird. - Aber wie, und wodurch?

Da oben mit dem Jupiter im 9. Feld - Sie wissen ja, hier im Dritten ist die persönliche Entwicklung - hier (9.) ist die Entwicklung im allgemeinen Sinn, also die allgemein wichtigen, gemeinschaftswichtigen oder überhaupt für die Menschheit wichtigen Fragen, die letzten Dinge usw. - Und Skorpion, also dieses Zeichen, mit dem man doch immerhin sehr zum Methaphysischen geneigt ist. Also da könnten wir sagen: ja, auch wenn er hier negative Erfahrungen macht, gibt ihm das Umsetzen der Erfahrungen positive Einsichten. - Aber nur das! - immer: wenn/dann. - Also wenn er das positiv umsetzt, wenn er die Verwandlung leistet - sowie ich Ihnen vorhin sagte: wenn das Haus zerschlagen wird, dann sagt er "Gott sei Dank", nicht? Also auch ein Verlust kann da zu einem entwicklungsfördernden, positiven Ereignis werden.

Und hier nun die Sonne noch dazu, also nah dem zweiten Feld. Das 2. Feld beginnt bei 11 Grad Widder - ist ziemlich nah dran. - Das (8. Feld) wäre 11 Grad Waage. - Dann .. Ja, auch entsprechend der Nähe zum 2. Feld, und im Widder - nicht? Widder hat ja dieses antreibende Etwas. - Also der innere Antrieb ist da. Und auch in etwas prak.. in einer praktischen Existenzarbeit. Verstehen Sie? Also der kann in einem ganz anderen Beruf sein als im .. das vielleicht später wird. In einem solchen, und da tüchtige Leistung .. zu verbringen, gibt ihm allmählich diese Lebensnähe und schafft diese Hemmungen weg.

Ferner kommt noch dazu hier oben den Neptun - er ist bei 9½ Grad Waage - hat nun ein Sextil zum Saturn, aber sehr schwach ja?, und das ist hier etwas dick gezeichnet. Verstehen Sie?, die schwachen Aspekte die zeichne ich mit einem schwachen Strich, so daß man gleich am Bild sieht, was wichtig ist. Nicht?, wichtig ist also dieses Trigon - und das da. - Das ist schwach, dieses Sextil. - Und da haben wir nun natürlich eine Opposition, hier zwischen Sonne und Neptun.

Ja, was können wir darüber sagen, Sonne Opposition Neptun? (Haben Sie keine Scheu .. ich habe es nämlich auch .. bin auch noch vorhanden!)

Also Sonne/Neptun - das Zentrum, und das fast sonnenfernste Planet, die weiteste Ausspannung des Sichtfeldes. - Na ja, das ist eine Schwierigkeit, dieses Sichtfeld zusammenzubekommen - in diesem Zentrum. - Verstehen Sie? - Also den ganzen Umfang dessen, was man erblickt, oder was man in Betracht zieht, zu vereinigen, in einem .. Impuls, oder in einem Gedanken usw., je nachdem. Hier in dem Fall, da die Sonne im Widder ist, vor allen Dingen im Impuls.

Also wenn man da die Opposition Neptun hat .. Und da kann man natürlich mit den Absichten, die eigentlich .. oder mit den Handlungen, von Sonne/Widder aus, sehr dezidiert werden; das ist das Apodiktische - kann man hier in Schaukeln kommen. Also nicht recht .. sich nicht recht vertrauen: "ist das auch richtig, was ich da mache, was ich vorhabe?" - Also da würde man wieder sagen: na! - riskieren!

Von dem Jupiter aus, da haben wir nun wieder ein Trigon zum Mars - der ist nun in den Fischen, 17 Grad Fische, und ..

NN: Neunzehn!

TR: Wie? - Neunzehn, aha! Ja, die Zahlen sind Glückssache.

Und hier Merkur, auch in den Fischen, in 11 Grad. - Dann können wir hier noch die Venus in Wassermann dazu bringen - also sehr viel im ersten Feld - ziemlich 28 Grad Wassermann.

Ja jetzt kommt dazu an Aspekten .. ein Trigon zum Mars .. na ja, das ist so die Grenze. - Ah ja! wie weit kann man einen Aspekt überhaupt rechnen? Nicht? da habe ich ja in einem der Bücher zwei Zahlen angegeben. Die zählt man zusammen und nimmt die Mitte. - Bei Jupiter kann man bis zu 9 Grad gehen, bei Mars kann man bis zu 7 Grad gehen - das gibt zusammen 16, also 8 Grad. - 8 Grad Reichweite. - So daß hier gerade noch ein Trigon zustande kommt. - Also wenn wir das nehmen, was er selber gerechnet hat, dann hat er sich etwas zu gut geliebt. Dieses Trigon hat er zu dick gezeichnet, aber es ist vorhanden.

Und nun an weiteren Aspekten - ja dann können wir den Uranus eben dazu nehmen. - Nicht?, das ist das schöne .. es ist ein zusammenhängendes Gewebe, es ist alles mit allem verbunden ziemlich. - Da unten ist der Uranus, bei 18 Grad Zwillinge. - Ja und nehmen wir vielleicht den Mond dazu, ½ Grad Krebs - so.

Und nun die Aspekte. - Ja, wenn das 19 sind, dann haben wir hier ein dickes Quadrat .. und, na ja, zu Merkur weniger - ja Mars Quadrat Uranus, und wieder Mars im schwachen Trigon zu Jupiter.

Na, machen wir gleich die Aspekte vollständig, vor allen Dingen hier: (Jupiter) Quadrat Venus. - Und hier Sonne Quadrat Mond. - Ja, wenn das .. kann man eigentlich nicht mitrechnen zu Neptun - aber es kommt noch hier der Pluto dazu, 11 Grad Löwe. Ja, das wäre ein Quincunx zu Merkur.

Ja, nun wollen wir uns .. jetzt deuten. - Also Mars Quadrat Uranus, was können wir daraus sagen? - und Venus Quadrat Jupiter?

Die Frau wird ihm seine Probleme nicht lösen, ja? - Nicht? Und Mars Quadrat Uranus ist die Tendenz zu Kurzschlußhandlungen ja? Also daß einem im Augenblick die Spannung plötzlich entfällt, und man tut etwas, was man eigentlich nicht tun möchte, oder was sich als dissonant oder so .. herausstellt. Nicht?, also man müßte .. und jetzt kommt dieses sanfte Trigon zu Jupiter, zur regulierenden Vernunft .. seinen .. den Tatreiz sozusagen in Zügel halten durch die Vernunft ja? Man darf nicht dem .. der augenblicklichen Spannung nachgeben ja? - Oder wenn es einem so ist, daß man etwas unbedingt tun muß, was könnte man da raten? - Überschlafen Sie das erst! ja? Schlafen Sie ein, und da spricht das Unbewußte. Am anderen Morgen wird sich herausstellen, ob es noch akut ist oder nicht.

Dann Mond - ah! ja, jetzt wollen wir ihm aber was Gutes geben wieder - hier Mond Trigon Venus - die beiden weiblichen Symbole zusammen.

Also wir können sagen, zwar löst ihm die Weiblichkeit seine Probleme nicht - zu seiner Erfüllung und Reife kommt er nicht dadurch - aber wenn er es hat, ist es sehr schön, dann hat es eine lösende Wirkung. Und diese lösende Wirkung wird sich erstrecken auf das, was hier Saturn an hemmender Bedeutung hat, und das was auch Sonne oft hat in diesem an sich ja willensstarken, aber etwas scheuklappenartig auf ein bestimmtes Ziel Losgehen.

Mit dem Merkur in den Fischen, und Mars in den Fischen .. noch im Quincunx da zum Pluto zu denken - ist es eine Sache. Wie können Sie Mars in Fischen deuten?, also als Energieanlage, als Tätigkeitstrieb, und als Möglichkeit, sich aktiv zu äußern?

NN: Too many irons in the fire.

TR: Bitte? - A-ha! - you have too much to do. Nicht?

Ja also es ist eine Vielseitigkeit da.

NN: Difficult to come to an end.

TR: Ah ja!, daß man oft nicht weiß, was man tun soll - oder man kann schwer .. ja, etwas zu Ende führen, weil einem wieder was anderes kommt inzwischen, ja? - und .. Ja, da kann ich nur dasselbe Rezept geben .. ich habe es nämlich auch .. noch dazu da oben, nicht? - eine gewisse Vielseitigkeit, kann man schon sagen. Ja, ich wechsle halt, ja? Ich tue das eine, und dann tue ich das andere, und bringe es bis zu einem bestimmten Punkt - das ist nämlich sehr wichtig, das braucht man von Fische aus: daß es lebendig ist! - Also wenn das Lebendige aufhört, wenn irgendeine schematische Form von Tätigkeit kommt .. wenn sie noch so gescheit ist - ach! was anderes tun! - das was einem im Augenblick lebendig ist. - Ich meine auch in jeder speziel.. - es ist ja Gegensatz zu Jungfrau, zum Speziellen. - Ich schreibe z.B. gleichzeitig an 6 Büchern, ja? Und wenn etwas irgendwie so wird, daß der nächste Satz bloß die logische Konsequenz vom vorherigen ist - also wenn der Lebensstrom abbricht - schluß! - hier - und dann tue ich was anderes, nicht? Verstehen Sie?

Also das .. daß diese Untugend, diese Unkontrolliertheit und die Schlampigkeit usw. .. das kann man alles zur Tugend machen, wenn man .. bitte bei jedem, bei jeder Kombination. Also werten Sie nicht zwischen einem .. daß eines vornehmer oder besser sei als das andere. Wenn man das, was Mars in Fische hat, zur eigentlichen Tugend bringt, dann wird's die Stärke, nicht? - Natürlich passt man da nicht so sehr .. sagen wir mal, in einen Büro hinein, ja? - Ich wollte z.B. in einem Finanzamt arbeiten .. also das ist unmöglich! - so brav ausrechnen, was die anderen für Steuer zahlen müssen, nicht? Also ...

PN: Gibt das nicht eine Widersprechung zum Aszendenten, weil der Aszendent diese systematisierende Tendenz hat?

TR: Ja - ja ja.

PN: .. ein Halbquadrat ...

TR: Ja - nicht ein Widerspruch. Es ist das darauffolgende Zeichen, und man muß bedenken .. also Wassermann hat die .. - nicht? hier geht der Kreis zu Ende - die große Weite, das Ausgespannte. Deswegen sagte ich Ihnen: ein großes geistiges Potential - aber es liegt latent da. Es ist hier barikadiert zunächst. - Und wenn man nun diese ausgespannte Weite, die im Denken ist, zu einer gefühlsmäßigen Weite bringt, dann kann eines das andere steigern. - Natürlich ist zwischen der geistigen Definition und dem Gefühlsmäßigen ein Unterschied, aber es ist kein Widerspruch. Nicht? da muß man unterscheiden, also was Unterschied und was Widerspruch ist. - Also es würde sagen, das was hier .. also zu einer geistigen Definition verlangt, ins Gefühlsmäßige zu bringen - und dann kommt hier Mars, also dann wird man aktiv.

Und Mars ist zugleich dominant über das Zeichen Widder, in dem die Sonne ist. - Es kann also z.B. Zeiten geben, wenn das hier versperrt ist - wenn man nicht gefühlsmäßig, also vom sensiblen Tatreiz ausgehen will ja?, dann ist auch das versperrt, was das Widder-Prinzip angibt. Dann weiß man nichts zu tun. Dann steht man da, und hier so .. Es gibt so ein Berliner Ausdruck, nicht?: "Der kann nicht loofen vor Kraft!" - also "der kann nicht gehen vor Kraft". - Ich weiß nicht, ob es hier so etwas ähnliches gibt. - Man ist potentiell voll da, kommt aber nicht in Bewegung, nicht? - kann die Kraft nicht auswerten. - Also das kann einem passieren, wenn man sich hier dem Allzuschwankenden hingibt, oder sich - jetzt die andere Seite: Quadrat Uranus - sich irritieren läßt, nicht? Also irritieren von dazwischenfunkenden anderen Möglichkeiten.

Bei Mars Quadrat Uranus in dem Zeichen Fische und Zwillinge kann man sagen, es ist die Gefahrtendenz der Zersplitterung. Ist Ihnen das klar, was Zersplitterung ist, ja? Daß man das tut, und das tut, und das tut, und sein ganzes nicht zusammenbekommt.

Ja - also hier, nicht? (Mond/Krebs), das Gefühlsleben durchaus weich empfänglich und - nicht? von hier kann sozusagen das angeheizt werden oder gestärkt werden, was Merkur und Mars in der Stellung hat - aber auf Umwegen, ja?

Ja - also nun, wenn der Betreffende sich äußern will dazu, können wir vielleicht noch etwas näher eingehen.

NN: Ja, ist die ...

TR: Ah! - da sind Sie ja! Aha! ja. - Ja ich glaube, das etwas blasse stimmt ja?, und mit dem .. Es ist nämlich immer bei Wassermann-Aszendent auch die Sache, man hat meistens zu wenige rote Blutkörper. Also das ist ein problem. Das würde Ihnen auch medizinisch angehen.

Und würden Sie das bejahen mit dem anfänglichen Gehemmtsein, oder Kontaktscheu?

NN: Ja!

TR: Bitte? .. ich meine, es ist nun absurd, daß Sie im Augenblick sich äußern sollen über die Kontaktscheu. Dann müßten Sie sich's ja überwiegen.

NN: Maybe you could talk a little about the sign in which Saturn is placed, or does it .. maybe it makes not so much difference?

TR: Ja, das ist das Zeichen Löwe, nicht? Ja wenn das zur Geltung kommt, dann kann es z.B. überwunden werden. Also sagen wir mal, rein .. z.B. im Sportlichen ja?, oder im reinen Turn, das so nichts auf sich hat - daß man sich nicht an einen besonderen Menschen wendet, sondern aus dem allgemeinen Lebensgefühl heraus - ist es nicht so, daß das dann leichter ist, anzuknüpfen?

NN: Sie meinen, daß ich vielleicht zu selektiv bist .. so?

TR: Nein also selektiv, das würde ein Mars-Problem sein - die Selektion. Und das ist eigentlich nicht das Selektive, sondern das einfache Gehemmtsein. - Und nun müßte man .. also deswegen kommt in einer Besprechung erst die Anamnese .. ermitteln, ob Sie diese hemmende "gute Erziehung" gehabt haben - also in Anführungsstrichen, nicht?, was man "gute Erziehung" nennt - das heißt, so viele Regeln aufgepackt bekommen, daß man sich gar nicht rühren kann. - Also "jetzt setzt man den Fuß vor, und jetzt den vor - und in dem Fall tut man das" usw. - und schließlich weiß man gar nicht mehr, was zu tun. - Also wenn das nicht der Fall ist, ja?, dann ist eine gewisse Erleichterung gegeben. Nicht? dann ist die Kontaktscheu nicht so stark. Aber ...

.. mm ... Ja, wie ist es mit der Geselligkeit? Würden Sie von sich sagen, Sie sind ein geselliger Mensch?

NN: Nein!

TR: Nicht? Ich glaube nicht - das ist das Saturnische - und dennoch wäre es wünschenswert, um das zu realizieren, was der Aszendent Wassermann ergibt. Das heißt, man muß die Menschen erfahren, wie sie sind, und dazu muß man natürlich unter Menschen gehen, und .. - Ja, es ist natürlich sehr wichtig auch das: was machen Sie beruflich?

NN: I am studying psychology, and at the moment I work at an Psychiatry Hospital.

TR: In a hospital?

NN: Yes.

TR: Ah ja, aha!, das würde dem entsprechen, was der Jupiter in Skorpion hat da.

LB: Haben Sie verstanden, daß er Psychologie studiert?

TR: Ja ja. Ja ja. Er studiert .. Nun, das würde also dem Wassermann entsprechen - und die Hilfstätigkeit, also wo es nötig ist, hier dem Jupiter in Skorpion. - Nicht? die Psychologie .. Nun, also das was ich sagte - von Wassermann hat man die Anlage gerade zur charakterologischen Erfassung der Menschen. Also die Anlage ist zweifellos da. Nun die Frage, wie kommt man dazu? - nicht? ich habe Ihnen ja in Anführungsstrichen gesagt, daß man nicht dazu kommt, wenn man sich ein Buch über Charakterkunde käuft, nicht? - Also es kommt nicht aus dem Lesen heraus, sondern wenn es, wie bei .. hier der Saturn am Deszendenten, aus der Erfahrung .. aus der Erfahrung der Menschen, ja? Und die Erfahrung fördert wieder die Tätigkeit in .. also die Hilfstätigkeit - und umgekehrt.

PN: Darf ich fragen?

TR: Bitte ja.

PN: Wir hatten ein anderes Beispiel, wo Saturn am Aszendenten und nah Aszendenten war - gibt das, und Deszendent Saturn - gibt das ein wenig ähnliches?

TR: Aha! ja ... Ähnlich, aber natürlich in .. auf derselben Achse, aber an verschiedenen Punkten. Ja. - Wenn wir von Saturn das Konzentrative nehmen, das Einschränkende, was unter Umständen eine Hemmung bedeutet - und Saturn am Aszendenten nehmen. Dann ist die Perönlichkeit eingeschränkt. Dann schränkt man sich .. na, das was wir psychologisch autistisch nennen, das ist sehr stark, der Autismus. - Also da schränkt man sich auf sein persönliches Erleben und Wesen ein. Ganz gleich .. auch wenn es in Wassermann wäre. - Nicht? da hat man die ganze Welt in sich sozusagen.

Und wenn jetzt Saturn am Deszendenten ist, dann betrifft es nicht das Ich, wie hier - sondern das Du, das Andere - das Andere in seinem Anderssein, nicht?, das ganz Spezielle .. Und ich sage also das: die Erfahrung des Anderssein kann das wieder stützen, die Hilfstätigkeit.

Zum Beispiel die besten psychologischen Einsichten habe ich bekommen in einem Irrenhaus, also wo ich tätig war, und das Kennenlernen der Menschen in diesem Zustand. Und da ist spontan etwas aufgekommen, was hilft.

Das war also ganz am Anfang der Zwanziger Jahre, und wir haben als Erste .. da war ein sehr aufgeschlossener Oberartzt - sind wir darauf gekommen, die Irren malen zu lassen. Nicht? das lag mir natürlich nah, ja?, also dieses sich äußern hier auf der .. auf der Fläche, in Farben und in Formen. - Nicht? also längst bevor .. Sie wissen vielleicht, den Psykoanalytiker Prinzhorn mit seiner .. der auf seine Bilder bei den Geisteskranken gekommen ist.

Verstehen Sie? Man kommt durch die Tätigkeit, durch den Kontakt mit dem .. Man steht zuerst eigentlich hilflos davor - also ein Katatoniker, nicht?, was kann man da machen!? - kommt man auf .. hier (Uranus), das ist hier die Intuition .. darauf, wie man helfen kann, was man da tun kann. Also das fördert die Erfahrung. - Die Tätigkeit und die Begegnung, das sich Einstellen auf den Anderen, fördert wieder die Hilfstätigkeit. Man findet dann das Richtige.

Ja, nun die anderen Sachen, die ich also da gebracht habe, wie würden Sie sich dazu äußern? Also Sie können ruhig das Gegenteil sagen, ja? Dann ist es ja erst interessant, nicht?

Ich glaube, das ist auch ein starkes Problem, Sonne in Widder und Quadrat Mond. - Ich habe es nur stärker gezeichnet hier, weil Sonne und Mond ja an sich eine stärkere Bedeutung haben, nicht?, das sind die eigentlichen Hauptlebenssymbole. Und da haben wir jetzt im Kern, im Wesenskern: einen Menschen, der also vom Kern aus aktiv sein will, der handeln will - und im Gemüt, im Gefühl: einen Menschen, der ganz weich eigentlich die Dinge herankommen läßt. - Und zugleich die Antreibernatur, ja? - und das psychagogische, also vom Seelischen aus führen auf ganz stille Weise. - Und das beides jetzt im Einzelfall immer zu verwirklichen, nicht?, das ist natürlich ein problem.

PN: Ich habe versucht, diese Verbindung in einer Dominantenverkettung zu .. unterzubringen, und alles wird von Jupiter gesteuert, und ...

TR: Aha!, das ist schön ja.

PN: .. dann steht Mond allein. Was bedeutet das eigentlich?

TR: Ja, Augenblick, von Jupiter .. aber der ist ja in einem Mars-Zeichen. Dann wird ja Mars darüber sein.

PN: Es ist gegenseitig ja. Mars ist im Jupiter-Zeichen, und Jupiter im Mars-Zeichen.

TR: Achso - so gesehen ja. Aha! ja. Also die beiden stehen oben, Mars und Jupiter. Aha. Ja.

PN: Und dann Mond allein.

TR: Da geht also die Tätigkeit bis zum Exzeß, ja? Man muß etwas tun - handeln! - vom selber wird nichts! - Das ist das Führende. - Nicht? das ist sehr verschieden, also mit den dominanten Zeichen. Bei Kafka z.B. ist Merkur oben. Das ist das nicht-Handeln, das verstandesmäßige Denken, das ihm seine Welt macht. - Und hier ist es das Handeln und .. na ja ...

Ja, aber sehen Sie, dieser Mars in Fische, das kann in der Tätigkeit da gerade zur Stärke werden .. nämlich Fische und Krebs zusammen .. ist ja die Stärke die Einfühlung. Daß man sich in einen Menschen, in seine Problematik einfühlt .. das unmittelbar hat. - Von daraus auch nun hier marsisch, also die .. das Aktivum findet. - Das wird nur gestört hier analog Uranus, daß einem immer andere Gedanken durchschießen, nicht?, dazwischen - daß man darüber stolpert. Aber das muß man eben teilweise überwinden, teilweise einbauen lernen.

Uranus hat eine besondere Bedeutung, weil es das zusätzliche Element ist, also zu Saturn, über Wassermann dominant. Nicht? Saturn allein .. Saturn beherrscht zwar Wassermann in dem strengen System, aber jetzt kommt Uranus dazu - also die Intuition schließt das Neue auf.

Ja nun möchte ich noch eine allgemeine Erklärung etwa zu Saturn bringen. - Saturn ist nicht da bei den Römern der Janus gewesen, sondern ist tatsächlich der Januskopf - der Kopf mit den zwei Gesichtern. - Wenn man die eine Seite, die .. sagen wir mal: Saturn/Steinbock sieht - nicht?, in der strengen Ordnung ist es Steinbock - dann ist es sozusagen das Gesicht, das ins Vergangene blickt, das Rückblickende, und .. Also etwa in den Mysterien ist es der "Hüter der Schwelle" gewesen. Das heißt, man sieht die Vergangenheit, vor allen Dingen natürlich die negativen Erfahrungen - das steht kompakt vor einem -- und es ist zu erreichen, daß man das andere Gesicht des Janus sieht - das ist das Wassermann-Gesicht und das Uranische. Das andere Gesicht des Janus ist das Vorwärtsblickende, das in die Zukunft hinausschaut. - Ist das klar, ja? - Also das kann man nur in sich leisten. - Wenn man dem negativen Saturn glaubt, na, dann erreicht man nie die Umwandlung, erreicht man nie das Neue.

Das ist auch die Sache, wenn Sie Tradition und Neugestalt sehen bei Saturn und Uranus. - Sie kommen nicht zu den radikalen neuen Lösungen, wenn Sie allein in der Tradition befangen sind.

Nicht? daraus können Sie jetzt alle Aspekte zwischen Saturn und Uranus deuten. Das heißt eigentlich, wenn beides in Verbindung ist, in Aspektverbindung, dann ist die .. als Aufgabe gesetzt - nicht? jede Konstellation ist zugleich eine Aufgabe - als Aufgabe gesetzt, daß man die Tradition in eine neue Gestalt bringt.

Ja - ist hier noch etwas?

NN: Mercury has relations to the extra-Saturnian planets, Uranus, Pluto, and Neptun.

IK: Lidt højere du!

TR: Ja ja.

PN: Ja Uranus hat .. Merkur har relation til ...

TR: Merkur in Relation zu Pluto ja, da haben wir den Tantalus-Aspekt.

Zunächst müssen wir bedenken .. also es ist an der Grenze - daß Merkur dominant ist über Zwillinge, über das Zeichen, in dem Uranus steht. - Und nun ein .. es ist kein scharfer Aspekt, also kein schwerwiegendes Problem, aber es ist eine Verschiedenheit zwischen Verstand und Intuition ja? Also beides - wenn man's in der unteren Stufe unentwickelt läßt - stört sich gegenseitig dann zunächst. Also wenn man ganz streng logisch denkt, verstandesmäßig: Prämisse - Schlußfolgerung usw. dann kommt man nicht darauf, was der springende Punkt ist, also das Uranische. - Und wenn man sprunghaft denkt, nicht?, man hat .. ich weiß nicht, kennen Sie den Ausdruck im Dänischen: "sprunghaft"?, da meint man also dieses Uranische. - Wenn man sprunghaft denkt, dann findet man nicht die Begründungen. - Ja, das läßt sich auch lösen!

Sie kennen das vielleicht von dem alten Gauß, von dem Mathematiker. Ja der soll sich geäußert haben: "Ich habe schon das Resultat, aber ich weiß nicht, wie ich dazu komme." - Verstehen Sie?, das wäre die Anwendung hier. Also wenn man dem Uranischen vertraut, dann hat man die Lösung, aber nicht die Verbindung. - Der Gauß hat z.B. mathematisch das Problem des Siebzehnecks gelöst, die Konstruktion des Siebzehnecks, und zwar spontan gefunden, wie man es macht - und dann erst die Begründung gefunden, nicht? - War natürlich merkurisch geschickt, er konnte so schnell rechnen, wie man anschreibt. Also im Anschreiben da hintereinander hat er schon immer gerechnet. Aber das Uranische war noch schneller, also die Erfindung, nicht? - und das ist eben das Problem, das kann die Störung sein. - Übrigens auch wieder mal physiologisch, nervenmäßig ja?, also nervenmäßige Empfindlichkeit und Störbarkeit - da muß man aufpassen.

Ja und nun Merkur zu Pluto - jetzt kommt der Tantalus, ja? Also vom Verstand aus spürt man eine umwälzende neue Situation. Aber man kann schwer verstandesmäßig heran. Oder wenn man versucht, es in einen Begriff zu bringen, dann greift man vielleicht daneben. Man sucht etwas, was man verstandesmäßig vielleicht gar nicht tun kann. - Wenn wir es etwa ausdenken wollten: wie schaut Kopenhagen in hundert Jahren aus? Nicht? - man kann den Gedanken zwar sehr leisten, aber wir werden immer danebengreifen, nicht? Es gibt unlösbare Probleme.

Und wenn man jetzt diese Verbindung hat, dann versucht man, also hinter die .. das Holz zu dringen, das einem die Sicht verstört. Kennen Sie das als Problem, als geistiges Problem, nicht? Man bleibt nicht bei dem, was man empirisch hat und weiß, und was im Buch steht usw., sondern man versucht dahinterzudringen. - Ja, jetzt kann man wieder einmal sagen, der Pluto, der steht hier im 7. Feld - also es ist fraglich, ob sich das irgendwie lösen wird - aber die Begegnung mit anderen Menschen bringt uns dem näher, ja? Nicht? das ist die Stellung von Pluto hier beim Saturn im 7. Feld.

Ja - also eine etwas problematische Figur, aber man kann sagen, sehr aussichtsvoll ja? - Das sagen uns vor allem, .. oder sagt uns vor allen Dingen hier Jupiter und Saturn in Verbindung. Es geht langsam zu einem greifbaren Resultat. Man möchte es schneller haben - vor allen Dingen mit Sonne/Widder, dann will man sich immer um eine Nasenlänge voraus sein, nicht? - und man möchte etwas was noch kein Mensch gedacht hat, etwas was es noch nicht gegeben hat, das Erstmalige, das reizt einem natürlich. Ja - na, das dauert lange, aber es .. ich glaube, es wird.

Ja, ich glaube, jetzt nehmen wir einen anderen.

NN: Es ist nun 2 Minuten noch.

TR: 2 Minuten noch!

LB: Dann können Sie vielleicht ein bißchen über .. Sie haben gesprochen über Saturn als Janusgesicht .. und vielleicht ein bißchen über Jupiter als höheren Auftrag - wenn man das dürfen ..

TR: Aha! ja - Ja, das mit dem höheren Auftrag, das ist natürlich nicht so zu verstehen, als wenn man ein militärisches Oberkommando nimmt oder eine Staatsführung usw., sondern das ist transzendental gemeint. - Wenn Sie sich auf das einstellen, was jupiterhaft ist - sein Optimum, ja?, das Bestmögliche das man erreichen kann - dann liegt darin etwas, was nicht nur aus uns selber kommt, sondern wenn Sie sich dem anvertrauen, ist .. ja was man sagen kann .. eine höhere Fühhrung drin, oder ein höherer Auftrag. Nicht? also das ist die Bedeutung von Jupiter. - Oder Sie können auch sagen, eine Sendung oder eine Mission, nicht?, die Namen die spielen ja da gar keine Rolle eigentlich. Auf jeden Fall ist es das .. also jupiterhaft, nicht? - was über das Gegebene hinausgeht. - Aber immer wenn/dann. Wenn Sie es positiv erfassen.

Jetzt wenn Sie es nicht erfassen, dann kann es zum Beispiel .. nun, man hat also in der früheren, in der alten Astrologie da die Kirchenfürsten usw. gehabt, oder überhaupt also die Einstellung .. Jae, na, es gibt Pfarrer, die auf der Kanzel stehen und sehr schön von Überwelten reden, und von dem was sein muß - aber gar nicht selber daran glauben! Nicht?, hier zeigt sich also das Glaubensmotiv, das in Jupiter ist. - Und wieder die Frage jetzt, was ist denn Glaube überhaupt?

Ich glaube, der Tertulian hat da die beste Definition gegeben in seinem "Credo quia absurdum est" - "Ich glaube, weil es absurd ist." - Es kommt uns ganz verrückt vor! - Ich kann nicht an etwas glauben, was absurd ist, und noch dazu weil es absurd ist! - Ja aber hier haben wir die Gegenfrage zu stellen: Kann ich denn glauben, daß das hier eine Streichhölzschachtel ist? - wie sagen Sie? "tændstiks..."

NN: Tændstiksæske.

TR: Ja! - nicht? das brauche ich nicht zu glauben, das weiß ich! Und so alle Dinge, die ich weiß, die sind natürlich .. dazu ist kein Glaube nötig, nicht?, das weiß ich eben - das ist das plausible Vorhandensein. Ich kann also nur etwas glauben, was ich nicht weiß ja?, und etwas was mir absurd scheint ... Bitte?

PN: Aber dann kommt vielleicht Kants .. man könnte dann glauben an eine Katze mit drei Augen und fliegende Beine usw. Also es ist nicht nur .. nur genug ..

TR: Ja ja - na ja! das Absurde genügt natürlich nicht.

PN: .. nein, es soll eine Projektion von etwas Vorhandendes sein vielleicht auch ..

TR: Ja, also wenn wir bei .. von Kant wieder das nehmen, nicht? hier gilt wieder der Satz: "Die Erkenntnis geht von den Sinnen aus, geht von da zum Verstand, endet bei der Vernunft." - Die Vernunft ist das Jupiterhafte, im kantschen Sinne, nicht? - Verstand und Vernunft, das wäre im kantschen Sinne Merkur und Jupiter, ja? - Merkur, also der Verstand, der sich auf die Sinnesempfindungen bezieht - und Jupiter, der nicht aus den Sinnesempfindungen schöpft, sondern Begriffe darüber baut.

Haben Sie z.B. einen Hund gesehen schon? - Ich möchte Sie fragen, ja?

NN: Ein Hund?

TR: Ja!

NN: .. eh .. nein.

TR: Er hat keinen gesehen! - Und Sie?

NN: Ja!

TR: Und Sie? ...

Die meisten werden behaupten, sie haben schon einen Hund gesehen ja? - Streng genommen kann man natürlich sagen: nein! - ich habe das Individium Dackel so und so gesehen, oder das Individium Terrier so und so .. aber nie einen Hund. - "Ein Hund" ist nämlich ein Oberbegriff, ja?, ein jupiterhafter - kein Verstandesbegriff. Und so kann man sagen: gesehen!? - also gesehen, mit Augen, habe ich nie einen Hund.

Ja und wenn Sie das mal .. es klingt wie ein Witz, aber wenn Sie sich das voraussetzen, wird es bitter Ernst. Dann ist nämlich alles, was Sie .. wovon Sie glauben, das ist die reale Welt .. fast, nicht? - beruht auf solchen Oberbegriffen. - Um unsere Verstandesdefinitionen irgendwie zu ordnen, brauchen wir diese Vernunftsbegriffe.

Aber schon Schluß gemacht was? - Pause. Aha! gut.

Nicht? also das wäre zu Jupiter zu sagen. Und wenn wir uns also zu weit vom .. oder ganz vom Merkurischen entfernen, dann kommen wir auf die Absurditäten mit dem .. ich weiß nicht .. drei Beinen, oder sonstwie, nicht?

PN: Borges hat dieses Problem mit dem Hund sehr schön beschrieben in ein short-story - der Jean Louis Borges.

TR: Ach, der Borges ja, ja ja.

PN: .. mit Finesse, der erinnernde Hund .. heißt - der alles erinnert. Wenn er ein Vormittag durcherinnern soll, dauert es ein Vormittag. - Und der Hund existiert nur als dieser Hund in dieser Situation.

TR: Ja ja, das ist wahr ...

 

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