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Thomas Ring: Seminar 1974 in Kopenhagen
Die vier Seinsebenen

Nun müssen wir aber noch .. also um zu den tieferen Einsichten zu kommen - unser Wissen von dem kreis vervollständigen, und zwar haben Sie ja auch gehört, oder Sie wissen, nicht?: das ist ein erdhaftes Zeichen, ein luftiges Zeichen usw. - Wir wollen uns also klar werden darüber, was die alten vier Elemente bedeuten, nicht? Sie wissen ja: Erde, Feuer, Wasser, Luft.

Da gibt es so heutige Menschen, die sagen: "Ja, diese armen Alten, die wollten mit vier Elementen auskommen, und wir haben hier fast hundert, und wir sind viel mehr orientiert darüber." - Das heißt, es ist hier die falsche Voraussetzung, das seien Elemente der stofflichen Zusammensetzung. - Dabei ist es aber .. nicht? das ist symbolisch zu verstehen - es sind vier Ebenen.

Wenn Sie sich vorstellen, daß wir gleichzeitig auf vier Ebenen leben: materiell - ja, als solche sitzen wir anschaulich da, rein materiell, körperhaft. - Dann organisch, die organische Ebene - das merken Sie, wenn Sie aufstehen und sich bewegen, nicht? Also es ist etwas völlig anderes als hier diese materiell-mechanische Art. - Dann seelisch und geistig.

GEISTIG Luft
SEELISCH Wasser
ORGANISCH Feuer
MATERIELL Erde

Das ist die Vierteilung der Elemente: Erde, Feuer, Wasser und Luft. (Nicht? ich muß den Merkur auch wegwischen. Ich hoffe, daß wir ihn nicht aus uns auslöschen.) .. und Luft. - Hier ist es vielleicht am deutlichsten. Das ist das alte Pneuma. "Pneuma" - nicht?, das griechische Wort - heißt sowohl Luft als auch die Geistigkeit, das Pneumatische. Der pneumatische Mensch ist der geistig eingestellte Mensch.

Nun, wie ist das zu verstehen? - Es ist so, daß eine Ebene der anderen aufruht. Also die Kategorien des materiellen sind in der organischen Ebene mitenthalten - weshalb ein großer Teil unserer Naturwissenschaftler versucht, aus dem Materiellen, also aus der Sektion der Leiche, den Organismus zu erklären. Und es ist so, daß natürlich jede Bewegung, jede organische Bewegung hier, in diesen Mechanismen verläuft. Aber wir können das eigentliche Organische nicht daraus erklären, sondern es kommt ein Novum hinzu.

Nun, was ist das? - Stellen Sie sich vor, ein anorganischer Körper - dieses Stück Kreide ja? - hat eine Umgebung, nicht?, wenn ich ihn hier hinlege. - Ein Organismus hat eine Umwelt. Das heißt, er ist seiner ganzen Anlage nach eingestimmt auf bestimmte Momente der Umwelt, die ihm Signale geben für .. Ja, wenn ich hier eine Krähe habe, und da einen Käfer. - Wenn der Käfer sich bewegt, wenn er krappelt, wird die Krähe danach hacken. Wenn er stillliegt, ist er überhaupt nicht vorhanden in ihrer Welt, in der Welt der Krähe.

Das haben wir auch in uns sogar - wir haben alle Rudimente in uns - das nennen wir psychologisch den "Totstellreflex". Es gibt .. Sie kennen vielleicht diese Erscheinung, wenn wir in einer schweren seelischen Krise sind, in einer Problematik - dann kann sich dieser Totstellreflex einschalten: wir strecken alle vier davon und glauben, die Sache ist erledigt: "Ich will von nichts etwas wissen!" Kennen Sie nicht den Ausdruck? - Ich glaube, das gibt's hier auch ja? Man wehrt alles ab. Man stellt sich tot und glaubt, es wird sich von selber erledigen. - Das ist der Käfer in uns. - Ja, und so also alle .. nicht?, das ist eben die Stärke der Instinkte.

Alle Organismen haben eine .. oder sagen wir mal, jeder hat eine Umwelt für sich und empfängt bestimmte Signale. - Zum Beispiel die Raubwespe. - Die Raubwespe nimmt eine Raupe wahr, und was macht sie? - also die weibliche. (Bitte nicht das Böse auf die Weiblichkeit schieben. Es gibt gar kein gut und böse da, sondern ..) - Die überfällt jetzt die Raupe, stickt genau in die neun Nervenzentren - etwas was kein Anatom mit dieser Genauigkeit machen könnte - schleppt .. ja, die Raupe ist nun gelähmt, und die Wespe schleppt die jetzt in ihren Nest hin und legt die Eier ab. Die Brut der Wespe braucht, wenn sie auskriecht, lebendige Nahrung.

PN: Was ist eine Raupe?

TR: Eine Raupe? .. ja ..

NN: "Larve."

PN: Gut!

TR: Ist das klar ja?

Ja, also so hat jedes Tier eine bestimmte Umwelt ja? nicht? Und das heißt, es ist nur auf bestimmte Signale eingestellt. Die Zugvögel - wie sagt man das hier?

NN: "Trakfugle".

- die Vögel, die südwärts fliegen im Winter nicht?, die haben ihre bestimmte Umwelt, bestimmte Signale. Man weiß es heute noch nicht. Man kennt nur die Mechanismen, die es auslösen.

Ja - also nicht? - die organische Ebene hebt sich ab von der Materiellen in der Weise, daß das Novum hinzukommt, das Neue, nicht? - Das was wir aus dem Materiellen nicht erklären können. Wir können, wenn wir die Krähe haben und den Käfer, dann können wir aus dem Materiellen nicht erklären, warum die Krähe nur auf den lebendigen Käfer hackt, auf den beweglichen Käfer - nicht auf den, der sich totstellt. Wir können den Mechanismus materiell erklären, wie sie es macht, aber nicht warum sie es macht.

Jetzt kommt die seelische Ebene. Hier ist der Schnitt, den Descartes so betont mit dem Res Extensa und dem Res Cogitans. Ja Sie kennen das, also die ausgedehnten Dinge und die Dinge, die man nur denken kann.

Alles Seelische baut sich auf auf dem Organischen. Sie wissen also, wenn ich .. na ja! also, zuviel gegessen habe, dann habe ich eine bestimmte seelische Stimmung. Oder wenn ich Hunger habe, habe ich eine andere seelische Stimmung usw. nicht? - Oder .. also - oder wenn ich ein .. wenn wir an Typen denken - ein beweglicher Typ bin, dann habe ich eine andere seelische Verfassung, bin ich leichter emotioniert usw.

Aber was ist nun das Novum des Seelischen? - Während das Organische sich .. nicht?, daher Res Extensa - das Organische in den Raum hinausbaut - besteht das Seelische darin, daß ich den Umraum hineinziehe in mich. Also alle Wahrnehmung beruht eigentlich darauf. Und wenn wir es genauer nehmen: der ganze Umraum ist eigentlich eine seelische Schöpfung.

Ja, Sie haben vielleicht beobachtet, daß kleine Kinder alles ergreifen und herumgreifen. Das ist so, daß hier die Nervenendungen, die wir "Tastpunkte" nennen, am gehäuftesten sind in den Fingerspitzen und überhaupt in den Fingern. Und in dem Umgreifen der Dinge schaffen wir einen Innenraum, den wir hinausprojizieren .. - also meistens merken wir das natürlich nicht mehr .. daß wir das als kleines Kind schon .. Der Zeugling eigentlich schafft das, wenn er nach diesen Dingen greift. - Genau so wie wir ja alles .. das wissen Sie, auf der Netzhaut umgekehrt sehen. - Da sitzen wir nun mit dem Kopf unten und den Füßen oben. - Wir drehen das um, und das merken wir nicht. Wir sehen das also auf der normalen Weise. - So schaffen wir diesen Raum, diesen seelischen .. nicht?, das ist eine seelische Schöpfung - in die wir die Dinge hineinprojizieren. - Also unsere ganze Umwelt, die wir so wahrnehmen, ist eine Projektion.

Und dieses Seelische jetzt .. das zum Beispiel im Traum vorherrscht. Sie wissen ja, wir träumen Bilder. Und die Bilder symbolisieren bestimmte Seelenzustände. - Wenn wir es uns bewußt machen, wenn es die Dinge wird, dann ist es die Transposition auf die geistige Ebene. - Etwas was wir nicht vergessen dürfen, daß das Seelische, die seelische Ebene sozusagen der Grundwasserstand des Geistigen ist.

Übrigens auch unser Wort "Idee", also "Eidos" nicht? im Griechischen, kommt ja .. das heißt eigentlich "Bild" nicht? Es ist das Bild transponiert in das Geistige. So daß wir also jetzt hier als Einheit haben hier: die Idee (geistig) - das Bild (seelisch) .. nicht? das Seelische, das transponiert sich in Bildern - hier: den Impuls (organisch) - und hier die Sache oder das Ding (materiell).

GEISTIG Luft Idee
SEELISCH Wasser Bild
ORGANISCH Feuer Impuls
MATERIELL Erde Sache

Nun Sie wissen, also es gibt ja bestimmte Anlagen, die wir eben in diesen Elementen da charakterisieren. Ein Mensch, der luftig betont .. luftige Zeichen betont hat, geht von der Idee aus. Ihm schwebt ein .. etwas Geistiges vor - ich habe Ihnen diese Anekdote von Hegel gebracht: "um so schlimmer für die Natur! - Sein Ideenbild ist das Beherrschende.

Ein Mensch, der erdhafte Prinzipien betont hat, ja der geht von der Sache aus. Für den ist der Mensch eine Sache. Also in gröbster Form etwa, dieser Materialismus von Moleschott: "Der Mensch ist, was er ißt!" - Ich weiß nicht, ob Sie den Unterschied hier im Dänischen kennen. - Er "ist", also er existiert als das, was er "ißt" - hier: hineinißt. Nicht? das ist die gröbste Form von Materialismus. Das heißt also den Menschen nur als Sache betrachten.

Oder ein Mensch, der feurige Prinzipien überbetont hat. Hier ist der Impuls die Stärke. Alles ist nur ein Impuls an Gelegenheit.

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