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Thomas Ring: Seminar 1974 in Kopenhagen
Grundkursus - Das Sonnensystem

Ja - nun wollen wir uns aber klar machen, ja warum ist denn das so? - und wie hängt das nun mit der Wirklichkeit dieser Planeten zusammen?

Da ist folgendes Interessante:

Sie kennen ja vom Sonnensystem diese Anordnung. - Also wenn wir hier die Sonne haben - dann hier ist der nächste: Merkur - dann Venus - die Erde - Mars - dann die Planetoiden - Jupiter - und dann Saturn. (Also bis dahin zeichne ich die Reihe durch.)

Das sind natürlich jetzt normierte Entfernungen. In der Wirklichkeit ist es so, wenn Sie .. na - das als Mars nehmen, dann käme der Saturn ungefähr nach Malmö hinüber .. Also die Entfernungen, die schwellen so an.

Aber hier ist folgendes Merkwürdiges - man hat es im 18. Jahrhundert entdeckt, und zwar Bode und Titius, zwei Astronomen .. Ja! also die Entfernungen, die scheinen zufällig zu sein. - Sie kennen ja auch die Kant/Laplace-Theorie, daß da feurige Massen herausgeschleudert worden sind, die dann zufällig sich da verdichtet haben. - Oder es gibt die umgekehrte Theorie, es sind Massen hereingezogen worden in das Gravitationsfeld der Sonne.

Ja - nun ist folgendes in den Abmessungen:

Wenn Sie hier (Sonne-Merkur) - diese Dimension gleich der Zahl 4 setzen - dann ist die zweite (Sonne-Venus), dieser Abstand gleich 4 + (3), und das wiederholt sich nun immer wieder. - Das (3) können wir hier (1 x 3) nehmen ja? - so daß Sie hier (Sonne-Erde), in diesem Abstand jetzt, wenn wir das verdoppeln 4 + (2 x 3) haben. - Dann (Sonne-Mars): 4 + (4 x 3). Also immer eine Verdoppelung. - Jetzt käme (Sonne---) 4 + (8 x 3). Da haben wir nichts! - und bereits Kepler hat hier einen Planeten vermutet. Genau am 1. Januar 1800 ist hier der erste Planetoid entdeckt worden. Und jetzt eine ganze .. - man weiß gar nicht bei wieviel man steht jetzt, bei 1200 und 2.000 oder - es geht immer weiter, es werden immer neue Splitter entdeckt - es ist kein Großplanet, sondern es sind kleine Körper. - Ja und nun kommt wieder (Sonne-Jupiter) und zwar am genauesten 4 + (16 x 3) - und demnach (Sonne-Saturn) also wieder hier: 4 + (32 x 3).

Das heißt, wir haben ein unwahrscheinlich geordnetes Verhältnis. Sind Mathematiker unter Ihnen, ja? Also wenn Sie die Wahrscheinlichkeitsrechnung hier ansetzen - Sie stellen sich vor, der alte Methusalem, der hätte angefangen, so viel Steine da in die Gegend zu werfen - also mit unbegrenzter Kraft ... ne! Entfernung - dann hätte er bis heute noch nicht diese rhytmische Reihe erreicht, nicht?, diese Proportion. Nicht? - es ist ein völlig unwahrscheinlich geordnetes Verhältnis, das wir hier in der Wirklichkeit anfinden.

Ja, wie können wir das auffassen jetzt? - Na! wir können nur staunen ja? - Aber es hat ja Konsequensen im Denken. Wenn das so ist. - Es ist nämlich den Astronomen unbequem. Es wird deswegen nicht erwähnt. - Wenn Sie .. ich weiß nicht, hat jemand Astronomie studiert? - Da wird es immer verschwiegen. Da sagt man dann nun: "Ja also, Bode/Titius die haben da so eine Reihe aufgestellt, aber auf dem Kilometer stimmt es nicht genau!" - Aber auf diese Unregelmäßigkeiten kommt es nämlich an! - so wie im Organismus überhaupt. - Ja, also wenn das so ist, dann heißt es mit anderen Worten: es ist ein unzufälliges Verhältnis. - Verstehen Sie? - Nicht? also mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung kommen wir nicht heran, und es kann sich also nicht um eine zufällige Losschleuderung von Massen handeln, sondern um das .. - Ja, wie wir eigentlich .. also das betrachten: - Es liegt ein Plan zugrunde.

Sie verstehen vielleicht .. da mein erstes Buch, das herausgekommen ist, da nenne ich das Sonnensystem ein Organismus. Das ist natürlich nun nicht als Organismus zu denken mit Haut und Knocken usw., sondern ein regelmäßiges Gebilde, das die Hauptmerkmale eben, die das Organismus hat .. vor allen Dingen eine Bewegung in sich - natürlich hier eine rotierende Bewegung .. wir können sagen: ein Elementarwesen usw. - also ich will gar nicht alles aufzählen. - Auf jeden Fall: etwas sehr Merkwürdiges.

Bisher haben wir eine heliozentrische Betrachtung, das heißt die Sonne im Mittelpunkt gedacht. Jetzt nehmen wir einmal eine geozentrische Betrachtung vor.

Denken wir uns die Erde im Mittelpunkt. Und nun die Tatsache, also Körper, die im Raum bewegt sind, wirken aufeinander ein - durch die Gravitation. Und gerade .. nicht? das ergibt die Bahnstörungen - die rotieren also alle herum um die Sonne .. und nicht wie eine Trambahn auf Geleisen, sondern die Bahn selber ist das Ergebnis der Anziehungskraft der Sonne und der eigenen Fliehkraft. Also nach unserer Gravitationslehre vorgestellt: das Ergebnis zweier Kräfte. - Und wenn jetzt ein Körper hier steht oder außen, dann "irritiert" er die Bahn. - Schade! daß wir kein Planetarium zur Verfügung hätten. Wenn ich Ihnen das so schnell drehen könnte, dann würden Sie das spüren, das ist wie ein atmender Organismus ja? - nicht? dann schwankt das immer.

Ja, diese Störungsrechnung ist etwas sehr Kompliziertes. In der Astronomie ist es so, wenn man einen Prüfling durchfallen lassen will, dann gibt man ihm die Störungsrechnung. Also da können Sie auch sehen, wieviele Faktoren das sind. Alle eine verschiedene Bewegung. Wie ist die Wirkung aufeinander? - Also das auszurechnen, quantitativ, nicht? das .. da kommt man gar nicht durch ohne Computer.

Ja, nun aber hat das eine bestimmte Bedeutung, wenn wir uns die Erde in der Mitte vorstellen. - Nämlich Venus also wirkt als schwerer Körper ein. Venus zieht immer nach innen, nach dem Zentrum hin. - Und Mars hat eine extreme Bedeutung, zieht nach außen. Er ist ja ein äußerer Planet. - Wenn er außer der Erde läuft, und wenn er herum geht, zieht er um so mehr wieder rapid nach innen. Also Sie können sich eine Art Rüttelbewegung vorstellen. - Bitte, da haben Sie .. ich möchte sagen, vorgeführt, wenn ein Mädchen und ein Mann zusammen tanzen. Dieses gleichmäßig Schwingende der weiblichen Bewegung, und nun also das Männliche, das Rüttelnde und Tonangebende usw. - das was wir also in uns haben. - Ja, also eine .. verstehen Sie? - eine physiognomische Verschiedenheit. Nicht? wir können nur von der Bewegungsphysiognomie sprechen. Darin ist also jetzt eine Verschiedenheit dieser beiden.

Jetzt Sonne. - Sonne ist also in jedem Fall bei der ganzen Bewegung immer der bindende Punkt. Also um den dreht sich dies ganze Karussell. - Dafür haben wir ein Gegenstück im Mond. Der Mond umkreist die Erde. Der Mond ist für die Erde dasselbe, was die Erde für die Sonne ist. Das ist dieses Verhältnis hier: ein vertauschendes Gegensatz. Also Peripherie und Zentrum vertauscht. - Verstehen Sie das Verhältnis? Das ist also eine ganz besondere Beziehung hier zwischen Mond und Sonne ..

Nun den Gegenspieler zu diesem Zentrum. - Da ist etwas Merkwürdiges. Wenn wir nach der Bode/Titius Reihe gehen, dann wäre hier das: (Planetoiden) Gegenspieler zu Merkur - und Jupiter Gegenspieler zur Sonne. Nicht? das wäre das ideale System. Praktisch aber haben wir nun hier diese Splitter, das Aufgesplitterte - und wir haben sozusagen zwei Systeme.

Ein realistisches system, in dem der Fremdling - nicht?, von der Reihe aus der Fremdling - hineingezogen wird als Gegenspieler der Sonne, hier: Sonne:Saturn, nicht? - Und damit, oder daraus verstehen Sie jetzt etwas ganz besonderes wieder an dem Saturnalen. Es ist nämlich das Fremde, das Anorganische, das sozusagen hineingezogen wird - daher: Integration - das eingebaut wird in .. also in den Organismus.

Also wenn Sie Erfahrungen machen - stellen wir uns das mal ganz krass vor - das ist eigentlich immer das Fremde, das Nicht-Ich. - Also alles was wir an Wissen so aufgespeichert haben und an Erfahrungen, das ist das Nicht-Ich. - Stellen Sie sich so einen .. - ist Ihnen "Kaspar-Hauser" ein Begriff ja? Also der als Kind aufgezogen worden ist ohne Kontakt mit der Umwelt - der also keine fremden Erfahrungen gehabt hat. - Wenn wir uns dieses Kaspar-Hauser Dasein vorstellen .. Wir tun das übrigens im Schlaf. In jedem Schlaf, da produzieren wir uns abgesehen von der Umwelt. Und was an Umwelt vorhanden ist, das heißt an Fremden, nicht?, das projiziert sich in die Bilder hinein. Das wird so verarbeitet. Also möglichst nach .. - ja, wenn Sie Träume analysieren, dann kommt das eigene Selbst immer gut weg. Das Fremde, das besteht nur aus Sündenböcken oder aus etwas, was man brauchen kann usw. - Ja! Also der Fremdling wird einbezogen hier, wird integriert.

Oder stellen Sie sich das Skelett vor, so als organische Entsprechung. Die Fremdsubstanz, die härteste Substanz - Phosfor, Kalzium, nicht? - eingebaut - also das Unlebendigste im Organismus - ganz unlebendig ist es nämlich nicht. Also die Knocken sind nicht tot. Die Knocken erneuern sich ja auch, sie leben auch! Aber das relativ tote ja? - wird eingebaut, zum Schutz des Ganzen. Nicht? das ist das Saturnische überhaupt. - Oder es ist dissonant, völlig dissonant. Es wird gar nicht verarbeitet. Es ist tot. - Nun, was haben wir dann? Nun, so können wir praktisch feststellen: Gallensteine, Nierensteine, usw. Also Auskristallisationen, die nicht im Sinne des Organismus sind. Also nicht-integrierte Bestandteile. - Ja also nicht?, von da aus bekommen wir gewisse Seitenblicke auf das Saturnische.

Nun, es ist also auch eine innere Beziehung. Wenn Sie das hier - wenn Sie hier (Sonne) Null setzen als Zahl - und das (Erde) zusammenzählen, ja dann haben Sie Zehn, nicht?, 4 + (2 x 3), also vier und sechs: 10. - Und hier (Saturn), wenn Sie das zusammenzählen, dann haben Sie Hundert. - Das heißt, die Strecke hier (Erde) ist der zehnte Teil - nicht? da haben Sie das Dezimalsystem - ist der zehnte Teil der Gesamtstrecke. - Und nun kommt das Merkwürdige - da kommen wir zu dieser anderen Beziehung - wenn Sie das in Zeit umsetzen.

Sie Wissen, nach dem dritten Kepler-Gesetz sind die mittleren Sonnenentfernungen, die wir hier haben .. Also mittlere Entfernung heißt - die ist so zu verstehen: der Planet bewegt sich in einem Oval - nicht in einem reinen Kreis. - Und das Mittlere ist eben nicht die große Achse und nicht die kleine Achse, sondern die Mitte davon.

Ja, und diese mittleren Sonnenentfernungen, die stehen nun im Zusammenhang mit der Umlaufszeit. Und hier haben wir wieder das Merkwürdige. Daß der Mond, also dieser Drabant der Erde, so viel Tage braucht zum Umlauf um die Erde, wie der Saturn Jahre braucht zum Umlauf um die Sonne. Und zwar, wenn Sie das genau ausrechnen, dann können Sie bis auf 3 Stellen hinter dem Komma, nicht? Also das ist völlig exakt. - Und hiermit haben wir jetzt das Verhältnis zwischen Mond und Saturn. Also Sie können sagen, wie das Verhältnis des kleinen Rhytmus, des Tagesrhytmus, ja? - zum großen, zum Jahresrhytmus, nicht? Zweierlei Zeitelemente. Was also hier unter anderem auch darin zum Ausdruck kommt, daß das Mondhafte eben diese kleineren Kreise sind, diese kleineren Zeiteinheiten - und Saturn die großen Zeiteinheiten .. Ja bitte, wieder im Praxis umgesetzt: wenn Sie einen Mond und Saturn Aspekt haben, dann haben Sie ein Problem eben zwischen die kleinen Zeiteinheiten und die großen Zeiteinheiten. Der eine möchte auf lange Sicht, wie wir sagen, also auf große Strecken hin etwas planen - nicht?, der saturnische Teil - und der andere: nur daß im Augenblick was geschieht!

Na! wie ist es dann praktisch? - Stellen Sie sich das vor, so 5 Minuten vor der Ehe: Also um den endlich los zu werden, diese lästige Beeinflussung - ach! gehen wir schon .. lassen wir uns eintragen. Standesamt! - Und dann .. na ja! .. dann muß man nach einigen Jahren das abbüßen. Dann haben Sie natürlich ein Konflikt.

Nebenbei gesagt, also in der Praxis - man hat ja mit einigen Leuten zu tun - gibt es ein paar Grundprobleme, die sich immer wiederholen. Das eine sind Ehekonflikte (also wenigstens in unseren Ländern hier ist man ja etwas lockere darin ..) - Ehekonflikte - mißratene Kinder - und "welche Bestimmung habe ich im Leben?" - also das Wertproblem. - Das sind eigentlich die drei Hauptprobleme, die sich stellen.

Ja, also auch darin - nicht? - Sie verstehen, diese beiden merkwürdigen Beziehungen: Mond zur Sonne, und Mond zu Saturn. Hier ein Zeitproblem: Jugend und Alter, können wir sagen, summarisch - und hier eine Wichtigkeitsproblem: was ist zentral wichtig, und was ist peripher wichtig? - Sie sehen also, alles setzt sich in Lebenspraxis um, im Aspekt.

Ja also, wir können im praktischen Leben Saturn als Gegenspieler der Sonne betrachten, nicht? Das was wir hier auch haben. - Und Mars und Venus haben wir auch hier. - So daß in der Mitte, in den Zwischenregionen nun Merkur und Jupiter übrig bleiben - im praktischen System. Das was wir hier unten haben (Schema der Gegensatzpaare). - Nicht?, das sind also die Zwischenregionen - der Vermittler (Merkur), sagen wir mal, zwischen Venus und Sonne - und hier (Jupiter) zwischen Mars und Saturn.

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