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Die Bedeutung des Raumes in der Astrologie
von Dagmar Wäscher

Der Horizont:
Das Gewahrwerden des Raumes, in dem sich Menschen eingebettet fühlen

HorizontDer Begriff Horizont stammt aus dem Griechischen und bedeutet Der Gesichtskreis. Jeglicher Raum, der demnach mit dem unverwandten Auge übersehen werden kann oder wirklich gesehen wird, befindet sich innerhalb des Gesichtskreises eines Menschen. Die Reichweite eines Gesichtskreises ist immer abhängig von der natürlichen und künstlichen Umgebung. So ist z.B. die Reichweite eines Gesichtskreises in einer gebirgigen und städtischen Landschaft kleiner, als in einer flachen Umgebung oder am Meer. Ein Gesichtskreis verändert unablässig seine Reichweite, wenn sich der betreffende Mensch fortbewegt. Er ist insofern nur stabil, wenn der Mensch, der ihn erblickt, zum Stillstand kommt. Still stehen bleiben, um den eigenen Gesichtskreis wahrzunehmen, ist immer dann vonnöten, wenn etwas „aus dem Auge verloren“ wurde. Der Ort des Still-Stands ist dann der Ort, von dem aus eine neue Standortbestimmung durchzuführen ist, weil sich der Gesichtskreis verändert hat und es allzeit von neuem gilt, sich am veränderten Gesichtskreis neu auszurichten. Still-Stand hat demnach sehr wohl seine Berechtigung, wenn es um das Aufrechterhalten einer natürlichen Ordnung geht. In diesem Fall ist es die Ordnung von stehenbleiben – neues Austarieren der Richtung – sich fortbewegen. In unserer heutigen Zeit wird Stillstand oft mit Trägheit oder Ähnlichem verwechselt. Dass er jedoch Bedingung ist, um sich neu an der Außenwelt aussteuern zu können – gleichzeitig dient er zur Innenschau –, erscheint in einer Welt voller Hyperaktivität und Mobilität nicht mehr einleuchtend zu sein. Aber ohne Stillstand keine neue Standortbestimmung, das gilt sowohl für das Leben sowie für den Raum, der uns durch das Leben begleitet.

Bedeutung des Raumes

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Auf einem bestimmten Stand-Ort kann sich aus physikalischer Sicht immer nur ein Mensch oder ein Ding befinden. Selbst wenn sich zwei Menschen am selben Ort aufhalten, wird es nie der gleiche Standort sein, von dem aus ein Mensch seinen Blick in den Raum wirft. Ein und derselbe Standort kann erst von der zweiten Person eingenommen werden, wenn die erste Person ihren Standort verlassen hat. Jeder Mensch überblickt demnach seinen eigenen Gesichtskreis – auch wenn der Unterschied sehr gering sein mag, es ist ein Unterschied. Bezieht man noch die eigene Wahrnehmung ein, ergibt sich bisweilen ein sehr großer Unterschied, wie die einzelnen Gesichtskreise erfasst und empfunden werden. Infolgedessen existieren gleichzeitig Millionen von unterschiedlichen Gesichtskreisen, die sich natürlicherweise kreuz und quer überschneiden.

Nun muss noch betont werden, dass eine konkrete Blickrichtung nicht gleich den ganzen Gesichtskreis umfasst. Es heißt ja auch Gesichtskreis und nicht Gesichtsrichtung. Wenn in diesem Buch also vom Gesichtskreis bzw. vom Horizont die Rede ist, dann umschließt sich der Raum von einem bestimmten Standort aus bis zum Ende des Sichtfelds, wenn man sich dabei einmal um die eigene Achse (=360°) dreht. Von jedem Achsengrad aus erhebt sich ein anderer Anblick auf die Welt. Erst wenn alle Anblicke zusammengefasst werden, kann sich der Mensch in Beziehung zum Raum setzen, der ihn umgibt. Im Alltag bewegt sich der Mensch die meiste Zeit in vertrauten Räumen, d.h. er ist sich im Grunde bewusst, ohne darüber nachdenken zu müssen, was sich hinter seinem Rücken befindet. Deswegen muss sich der Mensch nicht pausenlos im Kreis drehen, um den Überblick zu behalten. Hier spielen Felder eine wesentliche Rolle, die dieses Wissen dem Körper zur Verfügung stellen, wie z.B. körpereigene elektromagnetische Felder.(1) An unbekannten Orten muss der Gesichtskreis sehr wohl in seiner Ganzheit betrachtet werden, um den neuen Raum zu erfassen, zu begreifen und sich mit sicheren Schritten fortbewegen zu können.

HorizontDas Leben spielt sich demzufolge in Kreisen ab: Wir sind von Kreisen (unseren Gesichtskreisen) umgeben, unser Leben ist ein Kreislauf (Geburt-Leben-Tod), wir sind in vielen natürlichen Kreisläufen eingebettet (Jahreszeiten, Tag-Nacht, Saat-Ernte, Ebbe-Flut, der Kreislauf des Wassers usw.). Auch unser Körper wird durch Kreisläufe reguliert (z.B. Herzkreislauf, Sauerstoffsättigung, hormonelle Kreisläufe, Wasserhaushalt). Aus diesen Kreisen des Lebens blicken wir in die Welt, um uns als einen weiteren Kreis zu erfahren, der zusammen mit anderen in größeren Kreisen eingebettet ist. Wir gehen nicht linear durch die Welt, sondern bewegen und orientieren uns entlang von Kreisen.

Aus der zuvor beschriebenen Betrachtung heraus, dass sich der Horizont stets verändert sobald der eigene Standort gewechselt wird, kann die Grenze des Horizonts logischerweise nie erreicht werden. Wohl aber ein bestimmter, feststehender Punkt „am Horizont“, der anvisiert wird, wie etwa eine Holzhütte oder ein Felsbrocken. Die Menschen haben sich zu allen Zeiten und in allen Kulturen den Horizont genau dafür zunutze gemacht: Für das Anvisieren eines anderen Standortes. Die Astrologie des Standortes arbeitet mit den verschiedenen Gesichtskreisen eines Menschen, um ihn seine wahrnehmenden und nicht zugänglichen Anblicke auf seine Umgebung, und damit auf sich selbst, aus der Vogelperspektive zu ermöglichen. Der Blick von oben auf die einzelnen Gesichtskreise lässt andere und neue Vorstellungen auf das eigene Leben zu, da der Raum in seinen Zusammenhängen erkannt werden kann.

Der Horizont: Schnittpunkt des Himmels und der Erde

Von Beginn der Menschwerdung an sind Himmel und Erde für irdische Geschöpfe die elementarsten Begebenheiten, an denen sie sich orientieren. Um sich Himmel und Erde dafür zunutze zu machen, bedarf es eines Lebens an der Erd-Oberfläche. Nun wird das Wort Oberfläche allzu rasch mit der Bedeutung von Oberflächlichkeit in Verbindung gesetzt, es wird also eher mit einem negativen Attribut versehen. Wenn wir uns jedoch in diesem Augenblick klar werden, dass das menschliche Leben an die Erd-Oberfläche gebunden ist, dann bekommt der Begriff endlich die Bedeutung, die ihm gebührt. Wir Menschenkinder sind mit unserem Leben an die Erd-Oberfläche gebunden, ohne sie könnten wir in dieser Form nicht existieren. Wir brauchen sie um uns z.B. zu ernähren, zu kleiden, zu wohnen und zu atmen. Um dies in einem kraftvollen Bild darzustellen: Um einen Schatz wie eine Perle zu bergen, muss sich der Mensch in die Tiefe des Meeres, somit unter die Erdoberfläche begeben. Er kann aber nur bis zu einer bestimmten Zeit untertauchen, wenn er dabei nicht sterben will. Um Luft zum Leben zu holen, muss der Mensch wieder an die Oberfläche der Erde zurückkehren, also auftauchen und atmen.(2)

Das menschliche Leben spielt sich – zumindest noch in dieser Zeit – auf der Erdoberfläche ab. Mit Hilfe dieser Oberfläche hat sich der Mensch eine Welt zwischen Himmel und Erde geschaffen, an die er sich seit jeher orientiert. Diese weltliche Schnittstelle heißt Horizont.

Die Orientierungsmöglichkeiten im Einzelnen:

a. Mit Hilfe des Himmels findet der Mensch heraus:

  • welche Tageszeit vorherrscht (Tag, Nacht, Morgen, Abend, Mittag)
  • ob sich die Wetterverhältnisse verändern (Wolken)
  • in welchem Zyklus sich der Mond befindet (Neu-, Vollmond)
  • in welcher Richtung der Norden liegt (Polarstern)
  • welche Jahreszeit dominiert (mittäglicher Sonnenstand, Sternbilder)

Die himmlischen Phänomene dienen vor allem dazu, sich in ein zeitliches, dennoch vages Gefüge einzuordnen. Erst durch den Einbezug der Erde vervollständigt sich die Orientierung in Zeit und Raum. Dabei spielt der Schnittpunkt des Himmels und der Erde eine herausragende Rolle: der Horizont. Durch den Einbezug des Horizonts bekommt die himmlische und irdische Schau eine Bedeutung für das persönliche Raum-Zeit-Orientierungssystem.

b. Der Horizont nützt als Handhabe zur:

  • Orientierung anhand von zyklischen, natürlichen Prozessen wie der jahreszeitliche Verlauf (Sonnenauf- und Sonnenuntergangspunkte)
  • Orientierung anhand von fixen Markern, um z.B. die Himmelsrichtungen und Entfernungen zu bestimmen. Feststehende Marker können auf natürliche Weise (z.B. Baum, Fels, Berg, Flusslauf) vorhanden und künstlich (z.B. Gebäude, Schilder, Denkmal, Strommast) geschaffen sein.
  • Orientierung anhand von beweglichen Markern (z.B. Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe), um z.B. Geschwindigkeit einzuschätzen.
  • Orientierung anhand des eigenen Körpers, um sich im Raum zurechtzufinden (z.B. oben, unten, rechts, links).

HorizontDer eigene Körper ist der wesentlichste Gegenstand, der zur Nutzung des Horizonts notwendig ist. Ohne Körper lässt sich kein Bezug zu allen oben genannten Orientierungswegen herstellen. Ohne Körper kein Horizont. Denn einerlei wo sich der Körper auf der Erdoberfläche befindet, er steht immer im Zentrum seiner eigenen Welt. Durch ihn bettet sich der Mensch in den Raum, welcher stets in Beziehung zum eigenen Horizont gesetzt wird, unabhängig davon, wie nah oder weit die Sichtgrenze auf den Umkreis fällt (in einem Zimmer oder an einer Straßenkreuzung ist der Horizont sehr nah, dadurch ist die Sichtgrenze eingeschränkt; in einer offenen Landschaft liegt der Horizont in weiter Ferne, somit fällt der Blick über das Ganze größer aus).

So wie der irdische Horizont für uns Menschen eine räumliche Orientierung bietet, erlaubt uns das Horizonthoroskop eine innere Führung auf der äußeren Erdoberfläche. Befindet sich der leibliche Körper im Zentrum seiner eigenen äußeren Welt, so zeigt das Horizonthoroskop anstelle des Körpers die eigenen feinstofflichen Planetenkräfte an. Durch das Horizonthoroskop wird eine innere Orientierung an äußeren Räumen ermöglicht, die über astrologische Konstellationen – und somit auf der Erdoberfläche nicht sichtbar – zustande kommt. Das Horizonthoroskop lässt sich auf kleinen Räumen, wie Wohnungen, und großen Räumen, wie Orte, Städte und Länder, anwenden.

Bestimmung des Standorts: Wie werden Orte zu Wirkorten?

Der Standort ist der Ort im Local Space, der den Wirkort eines Horoskopeigners verkörpert und deswegen auch der Ort ist, auf dem das Horizonthoroskop angelegt wird.

Zur näheren Betrachtung: Da das Geburtshoroskop die Grundlage all dessen ist, was uns an Möglichkeiten im Leben zur Verfügung steht, wäre es eigentlich schlüssig, das Horizonthoroskop auf dem Geburtsort des Eigners anzulegen, um danach die standortastrologischen Planetenlinien einordnen zu können. Es zeigt sich aber aus der Beobachtung, dass der Standort in den wenigsten Fällen mit dem Geburtsort gleichzusetzen ist. Außerdem stellt sich die Frage, was es z.B. für Menschen bedeutet, wenn sie unmittelbar nach der Geburt in ein anderes Land umziehen, weil die Eltern im Ausland oder in einer Botschaft oder im Journalismus tätig sind. Im Grunde bleibt der Geburtsort nur dann immer ein Standort, wenn der/die Betreffende nie einen anderen Wohnort gewählt hat. Da sich die Menschen heutzutage prinzipiell den Gegebenheiten ihres Arbeitsplatzes anpassen müssen oder auch bessere Lebensbedingungen anstreben, sind sie wesentlich umzugsbereiter geworden, auch wenn dies nicht immer freiwillig geschieht. Aber welcher Wohnort kann zuverlässig als Standort herangezogen werden? Bzw. wie wird ein Wohnort eigentlich zum Wirkort?

Wenn sich Menschen an einem konkreten Ort aufhalten, dann machen sie diesen Ort nicht gleich automatisch zu ihrem neuen Wirkort. Stellen Sie sich bitte vor, dass jeder Mensch (und lebende Systeme wie z.B. Städte; dazu mehr im letzten Kapitel: „Ein Ort und seine Local Space Linien“.) an jedem Ort, an dem er sich aufhält, etwas von sich an diesen Orten hinterlässt. Wir hinterlassen – in welcher Form auch immer – „Informationen“, die eine Wechselwirkung zu allen anderen „Informationen“ eingehen, die der Ort jemals aufgenommen hat. (Auch auf dieses Phänomen gehe ich näher im Kapitel „Gute Orte – Böse Orte?“ ein.) Das bedeutet, dass auch wir wiederum „Informationen“ des Ortes aufnehmen. Ein Detektiv würde sagen, wir haben Spuren hinterlassen, die wir nicht mit unseren fünf physiologischen Sinnen wahrnehmen können. Heißt das, dass diese Spuren dann nicht existieren? Ein sehr guter Spürhund kann noch nach Tagen eine Duftspur aufnehmen und verfolgen, die wir Menschen mit unserem Geruchssinn nicht wahrnehmen können. Und doch existiert diese Duftspur. Überall hinterlassen wir unsere sogenannten genetischen Fingerabdrücke, ohne uns dessen bewusst zu sein und ohne sie wahrzunehmen. Diese Spur kann erst seit kurzer Zeit mittels der modernen Molekularbiologie verfolgt werden. Wieso sollten wir also nicht auch noch ganz andere Informationen von uns hinterlassen, die außerhalb unserer bewussten Wahrnehmung vorhanden sind und die wir noch nicht kennen?

So gesehen beeinflussen wir Orte, aber die Orte beeinflussen auch uns. Der Ort und der Mensch gestalten sich gegenseitig. Ich möchte es nochmal anders formulieren:

Wenn ich an einem Ort wirke, beeinflusse ich den Ort. Je mehr ich darin wirke, desto mehr werde ich vom Ort beeinflusst, weil ich ihn stärker in meiner Lebensgestaltung mit eingebunden habe. Je stärker sich die gegenseitige Wechselwirkung ausprägt, desto dichter baut sich ein Energiefeld auf, das sich aus der Kombination von mir und dem Ort und dem, was aus der Wechselwirkung von uns beiden hervorgeht, bildet. Ich erschaffe quasi zusammen mit dem Ort und dem, was wir zusammen bewirkt haben, ein eigenes und neues System.

Das geschieht sicher nicht gleich von heute auf morgen, aber wenn das geschieht, dann kann ich diesen Ort als Wirkort bezeichnen und ihn von nun an für standortastrologische Betrachtungen zu Rate ziehen. Dieser Ort ist der Standort, von dem aus sich ein Mensch orientieren kann. Diese These habe ich entwickelt, nachdem ich meine räumliche Verortung sehr genau unter die Lupe nahm, und die Wirkung meines Geburtsortes schon in Frage stellte, da ich keine Übereinstimmung mit dem Local Space (auf dem Geburtsort angelegt) und meinen neuen Wohnorten finden konnte. …

Geburtsort gleich Wirkort

Mutter TeresaMutter Teresa bietet hierfür ein geeignetes Exempel. Auch wenn es DD-Daten aus dem Rodden Rating sind, ihre Local Space-Linien sprechen im Hinblick auf die Häuserherrschersituation für sich. Mutter Teresa, ihr richtiger Name war Agnes Gonxha Bojaxhiu, entschied sich bereits im Alter von 12 Jahren für ein Leben als Ordensfrau. Mit 18 trat sie dem Orden der Loretoschwestern bei. Diese engagierten sich damals im Unterrichtswesen in Indien. Sie durfte jedoch nicht gleich ihre Arbeit in Indien aufnehmen, sie wurde erst ins Mutterhaus nach Irland geschickt.

Irland liegt im Wirkfeld ihrer Mond- und Plutolinie (in der Halbsumme, dazu mehr im Kapitel der praktischen Anwendung von Horizonthoroskopen). Der Mond regiert über ihr 7. Haus, - sie verspürte ja das lebenslange Bedürfnis, für andere da zu sein – Pluto über ihr Haus 11, das Haus der Gleichgesinnten. Plutolinien weisen in der Regel immer darauf hin, dass jemand dazu angewiesen wurde, einen bestimmten Ort zu verlassen und zu einem neuen Ort zu gehen. Meistens vollzieht sich dies unwiederbringlich. Tatsächlich bestimmte also der Orden (Pluto aus Haus 11), wo es lang ging. Nach nur zwei Monaten konnte sie im Haus des Loreto-Ordens in Bengalen tätig werden. Sie war 17 Jahre in der St. Mary's School in Kalkutta tätig, wo sie erst als Lehrerin, dann als Direktorin wirkte. 1946 verspürte sie die göttliche Berufung, den Armen zu helfen. Nach ihrer Exklaustration, d.h. sie konnte den Orden verlassen, ohne ihren religiösen Stand als Ordensschwester aufgeben zu müssen, lebte Mutter Teresa fortan unter den Ärmsten der Armen in den Slums von Kalkutta.

Da sie nur eine sehr kurze Zeit in Irland verbrachte, kann Irland als Wirkort nicht verwendet werden. Dies spiegelt sich auch im Local Space mit Dublin als Standort: Keine adäquate Linie weist auf ein zuverlässiges Wirkfeld im Umkreis von Kalkutta hin.

Local space SkopjeDagegen weist das Local Space mit dem Geburtsort Skopje als Standort eine standortastrologische Venuslinie auf. Venus traf letztendlich die maßgebliche Antwort, in welchem Ort Mutter Teresa ihre Beweggründe leben wollte: in Kalkutta.

Auch wenn Kalkutta nicht exakt von ihrer Venuslinie berührt wird, dennoch befindet sich die St. Mary's School des Loreto-Ordens eben in Kalkutta. Die Venuslinie führte Mutter Teresa somit ziemlich exakt zu ihrem Herzenswunsch, denn Venus bestimmt ihr fünftes und zehntes Haus: Mit Freude (Haus 5) und mit dem Ruf zur Bestimmung (Haus 10) war es ihr mit Hilfe ihres Potenzials (Radix) an diesem Ort gelungen, ihr Leben den Armen zu widmen (Venus ist der Faktor im Horoskop, der den Wunsch verspürt, Verbindung zu anderen Menschen aufzunehmen). Wie im Falle des Papstes darf festgestellt werden, dass es keine transpersonalen Planetenkräfte waren, die an jenem Ort für eine derartige Wirkung sorgten.

Der Wohnort, der nicht zum Wirkort werden möchte

Klientin CKlientin C lebt seit 25 Jahren in Rüsselsheim. Noch heute fühlt sie sich in dieser Stadt weder wohl noch beheimatet. Am liebsten wäre sie woanders, aber familiäre Bindungen halten das Leben in Rüsselsheim aufrecht. Ein Blick in ihr Local Space lässt erahnen, welche Kraft hier am Wirken ist und sie am Ankommen hindert.

Local space LangenEs kann nicht oft genug betont werden, dass transpersonale Linien im Regelfall für den Aufbau eines Wirkorts nicht herangezogen werden können. Mit uranischen Wirkfeldern kommen nur die wenigsten Menschen auf Dauer zurecht. Beobachtungen mit uranischen Linien lassen die Vermutung zu, dass sich an Orten mit hoher Uranus-Energie, unsichere Verläufe ergeben. Bei Klientin C ist Uranus auch noch der Herrscher ihres dritten Hauses, das Haus der Mobilität schlechthin. Diese Konstellation ruft eine derartige Unruhe hervor, dass sie sogar über Jahrzehnte ihren Einfluss beibehalten hat. Für eine standortastrologische Beratung kann daher als Wirkort nur der vorangehende Wohnort herangezogen werden, selbst nach 25 Jahren noch!

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Mars528'26"21n51
Jupiter1538' 4"r4s43
Saturn2721'52"r22s03
Uranus2519'18"9n16
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