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Thomas Ring: ein Astro-Porträt

"Will das Bewußtsein in Unbekanntes vordringen,
muss es 'Selbstverständlichkeiten' überwinden."

(Thomas Ring, "Existenz und Wesen in kosmologischer Sicht")

Diesen Satz könnte man als Lebensmotto Thomas Rings bezeichnen, denn in allem, was er tat, suchte er das Neue, das Grundlegende, das Nicht-Selbstverständliche. Dies gilt für sein Schaffen als Maler und Dichter ebenso wie für die Auseinandersetzung mit der Astrologie. Immer versuchte er, "dahinter" zu blicken, Strukturen sichtbar zu machen. Es ging ihm um das "Ordnungshafte und das Hintergründige" (Schübl, S. 4) - sein Hauptanliegen war, die tiefere Ordnung im komplexen kosmischen Geschehen zu finden, zu beschreiben und sichtbar zu machen.

Thomas Ring wird am 28. November 1892 in der Nähe von Nürnberg als einziger Sohn des Ingenieurs Nikodemus Andreas Karl Ring und seiner Frau Margarete Dorothea geboren. Schon früh führt ihn sein Weg zur Kunst, anfangs sehr gegen den Willen des Vaters, der gerne einen Ingenieur aus ihm gemacht hätte. Nach ernsthaften Zusammenstößen mit dem Vater erlaubt ihm dieser schließlich doch, eine Ausbildung als Chemigraph zu machen, wo er den Umgang mit graphischen Drucktechniken lernt. Immer mehr zieht es den jungen Thomas Ring jedoch zur Kunst, bis er sich schließlich am Königlichen Kunstgewerbe-Museum als Schüler einschreibt. Im Laufe seiner Studien fasziniert ihn zunehmend die aufbrechende Moderne - der "Sturm" und "Der Blaue Reiter" beeindrucken ihn nachhaltig. Später bewegt er sich selbst in den Künstlerkreisen um die Zeitschrift "Der Sturm".

In dieser Aufbruchsstimmung meldet er sich 1914 freiwillig zum Kriegsdienst, wird jedoch schon früh verwundet und trifft während seiner Rekonvaleszenz auf Herwarth Walden in der "Sturm"-Galerie in Berlin. Durch diesen entdeckt er die Freude am Gestaltenden. Er ist fasziniert von der "Möglichkeit selbst zu schaffen". Später schreibt er an Walden:


"Es ist gleichgültig ob ich das als Dichter oder Maler tue, früher oder später - zum Ausbruch muß es einmal kommen, dazu ist es zu heftig."

Diese Intensität der Wahrnehmung und die Sensibilität auch seelischen Bedürfnissen gegenüber lässt ihn auch die Kriegsereignisse in besonderer Tiefe spüren. Gut und notwendig ist daher die Möglichkeit, dem Inneren Ausdruck zu verleihen. Dichtung wird für ihn zur "Verdichtung des Erlebnisses" (Elmar Schübl) und hilft ihm, seine Kriegserfahrungen auszudrücken. Dennoch erleidet er aufgrund der Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges im Oktober 1916 einen körperlichen und seelischen Zusammenbruch (Skiebe, S. 128).

Stunden sickern blutige Tränen
Qualen spritzen gurgelnde Schreie
Wunden brennen flackerndes Grauen
Angst würgt
Und
Eist

Lippen zersiegen Traum
Augen zerstrahlen Nebel
Welten bersten
Zerstürzen

Sprühen klingend tanzende Sonnen
Blühen funkelnde Sternenkränze
Schmelzen mondbespülte Gletscher
Duften leis märzranke Blumen
Wiegen im Schlaf.

Der Himmel weht Glut
Klänge taumeln
Jubel kränzt dich.
----
Zertrommeln stampft
Haß rattert in die Nacht
zerfetztes All dampft Rund
Fern Mutterküsse
Schmerz und Gebet verwoben
zu würgem Schrei

(Pirsich, S. 51/61)

Das Kriegsende überlebt Thomas Ring nur knapp, nachdem er im englischen Arbeitslager eine Meuterei angeführt hat und dafür zum Tode verurteilt wird. Einzig die Intervention des Schweizer Konsuls rettet ihm das Leben. Danach wird er in ein Lager nach Oswestry in Wales verlegt, wo er nach drei Ausbruchsversuchen für "verrückt" erklärt und mit zwei Malern in eine Sonderbaracke gesteckt wird. Durch gute Beziehungen erhält er Malutensilien und kann sich künstlerisch betätigen. Trotzdem verfällt er in eine tiefe Depression und Sinnkrise.

Die Wende kommt mit einem Erlebnis, das grundlegend für seine Weltsicht werden soll: Unter einer Linde liegend und über die ewige Wiederkehr des Gleichen und dessen Auswegslosigkeit nachdenkend, beobachtet er wie die Lindensamen langsam, in Spiralen zu Boden schweben."Das ist es, was von oben und unten wie ein Kreis aussieht, ist in Wirklichkeit eine Spirale, mit der Möglichkeit, sich nach oben und nach unten zu bewegen."
(Erp Ring in "Frühe astrologische Schriften", S. 229).

Leben vollzieht sich also nicht in geschlossenen, und somit aussichtslosen Kreisläufen, sondern in Spiralen, die eine Entwicklung zulassen!

Durch seine Kriegserfahrungen kommt es zu einer deutlichen Zäsur:


"Wer aus dem Felde kam, war bereit, alle Grundformulierungen in Frage zu stellen."

Nach der Kriegsgefangenschaft kehrt er 1919 nach Berlin zurück, lernt Gertrud Schröder, die damalige Leiterin der "Sturm"-Buchhandlung kennen und lieben, heiratet sie und bekommt mit ihr zwei Söhne (Erp und Thore). Als Maler und Dichter bewegt er sich von nun an in den Kreisen der künstlerischen Moderne des Futurismus, Expressionismus und Dadaismus. Er beschäftigt sich mit Sigmund Freuds Psychoanalyse und C.G. Jungs Kollektivem Unbewussten, mit Mystik und Mythologie sowie mit moderner Wissenschaft, wie etwa Albert Einsteins Relativitätstheorie. "Dadurch konkretisiert sich ein neues Wissenschaftsverständnis in ihm."
(Skiebe, S. 129).

Ebenfalls zu dieser Zeit begegnet er der Astrologie. Anfänglich noch skeptisch - er hat in der Astrologie "einen überholten Irrtum" gesehen - erwacht seine Neugier Anfang der zwanziger Jahre, als er sich mit Keplers Gedankenwelt beschäftigt. Mit Erstaunen nimmt er wahr, dass dieser "Mann von Rang ... im Geiste einer Weltharmonik ihr [der Astrologie] tiefere Bedeutung abgewinnen konnte." Zudem scheinen sich einige Grundprinzipien der Astrologie mit seinen bisherigen Einsichten und Studien über das Leben und die Welt zu decken.

Er liest nun alles, was er über die Astrologie finden kann. Nicht nur Kepler und Paracelsus, sondern auch die alten Griechen und östliche Quellen. Kritisch überprüft und hinterfragt er und erprobt all seine astrologischen Erkenntnisse an unzähligen Horoskopen von Persönlichkeiten, Freunden und Verwandten. Nichts wird einfach so übernommen. In dieser Zeit beginnt er die Grundlagen für seine "revidierte Astrologie" zu formulieren, die er in seinem weiteren Leben immer weiter erforscht und ausformt. Bruno von Flüe schreibt ihm schon in dieser frühen Phase eine "Intuition und hohe Begabung für Analyse und Synthese der Gestaltfaktoren im Geburtsbild" zu. Die Grundlagen der entstehenden neuen Astrologie sind "schon in großer Klarheit da: die Betonung der Freiheit des Einzelnen, die Aussage-Grenzen (bezogen auf konkrete Umwelt, erbliches Potential und selbstbestimmenden Faktor) und die Idee einer wachsenden Ausgestaltung des Anlagen-Gefüges. [...] Die Ausweitung in die menschliche Tiefenperson, in die Räume des Organischen und Seelischen vollzog sich langsam, brauchte Zeit, und das umso mehr, als Ring hier nun Pionier-Arbeit zu leisten hatte." (von Flüe, S. 119).


"Hinsichtlich des menschlichen Wesensgefüges lehrte die Erfahrung: dasselbe Element, das die Physiognomie bestimmt und in leiblichen Organfunktionen deterministisch zum Ausdruck kommt, kehrt im Seelischen wieder, gestaltet sich urbildhaft, temperaments- und stimmungsmäßig, rhythomologisch in analoger Eigenart und projiziert sich in einen Denkstil, der vorgefundene Anschauungsweisen individuell abwandelt. Organische Gestaltbaukräfte und innerseelische Wesenskräfte sind dasselbe, ausgewirkt in Kategorien verschiedener Seinsebenen. Es handelt sich um etwas den Bau der Seinsebenen Durchragendes, das Körperbau, Konstitution sowie Charakter, Geistesart ineinander verschränkt." (von Flüe, S. 118)

"Das Ureigene der Astrologie als Menschenkunde, ihr Beitrag an die Gegenwart mit ihren Problemen, besteht in etwas, wodurch sich empirische Tatsachensammlungen erst zusammenschließen: innere Einheit einer auf Welt hin entworfenen organisch-seelisch-geistigen Struktur des Menschen. Gespiegelt am Welthintergrund seines Antretens erweist sich der Einzelne determiniert, Struktur ist Schicksal und auf jedem erreichten Niveau stellt sie sich wieder her. Im Querschnitt gesehen bleibt er unveränderlich derselbe. Es gibt dennoch freie Entscheidungswahl, Streben, geschichtlichen Weitergang, mit dem Niveau ändern sich die Entsprechungen, mit hinzugewachsener Welt wechseln die Dinge aus, in denen sich sein Wesen manifestiert. In diesen beiden Blickweisen, deren Paradoxie wir im Gedanken der Entwicklungsspirale aufheben, ist der Mensch gleichzeitig ein vorbestimmtes Ganzes wie eine ständig offene Frage: 'geprägte Form, die lebend sich entwickelt'."
(von Flüe, S. 118)


Mitte der zwanziger Jahre beginnt Thomas Ring auch mit seiner psychologischen und astrologischen Beratungstätigkeit. "Als ich ihm am Ende der zwanziger Jahre in Berlin begegnete, war schon faszinierend zu spüren, daß sich in dem Astrologen, den ich aufsuchte, Denken, Schauung und Erfahrung in einer unmittelbar überzeugenden Weise verbanden", kommentiert der Psychologe und Parapsychologe Hans Bender seine erste Begegnung mit Thomas Ring (in: Thomas Ring: "Das Grundgefüge",
S. 191).

Ring entwickelt eine Astrologie, die sich von der Schicksalsgläubigkeit und der Unabänderlichkeit der Dinge befreit und das Horoskop als Potential betrachtet, das es zu entfalten gilt. Ein zentraler Punkt ist ihm die Entscheidungsfreiheit, mit den Anlagen der Persönlichkeit zu arbeiten, ohne ihnen willenlos ausgesetzt zu sein. Er betrachtet die Astrologie auch nicht isoliert von anderen Erkenntnisbereichen. Im Gegenteil, er versucht sie in Einklang mit den Erkenntnissen der modernen Wissenschaften zu formulieren.


"War die Astrologie ernstzunehmen, so muß sie mit unserem wissenschaftlichen Weltbild vereinbar sein."

Seiner Ansicht nach liegt allem Komplexen eine Ordnung zu Grunde, die alle Lebensbereiche umfasst. In dieser Ansicht bestätigt ihn unter anderem die Beschäftigung mit Raoul Francés Werk "Bios - Die Gesetze der Welt" (1921), in dem dieser sieben grundlegende Lebensgesetze in der Biologie darlegt. Ring erkennt darin just die astrologischen Prinzipien der sieben klassischen Planeten: Entität / Sein (Sonne), Integration (Saturn), Funktion (Mond), kleinstes Kraftmaß (Merkur), Selektion (Mars), Optimum (Jupiter), Harmonie (Venus).

Besonders wichtig ist ihm auch die Erweiterung der astrologischen Wahrnehmung durch Studien der Philosophie, Mythologie, Harmonik sowie weiterer naturwissenschaftlicher Disziplinen wie Physik, Chemie und Biologie. In der Psychologie setzt er sich mit den Ansichten von Freud und Jung auseinander, ohne jedoch die Astrologie als eine "Art Psychologie" zu betrachten.


"Die Lehre vom Grundgefüge aufzufassen als psychologische Deutung kosmo-biologischer Zusammenhänge [...] wäre unzureichend und falsch. Es hieße die Psychologie überfordern mit Urteilen über derartige Zusammenhänge, ihr damit einen Rang einräumend, der ihr nicht zukommt. Gestellt wird die Frage der kosmischen Zusammenhänge überhaupt, bezogen auf das irdische Leben, was auch den Menschen von Zeugung und Geburt an dem Welthintergrund verwoben zeigt."
(Das Grundgefüge, S. 9).

Thomas Ring will also Grundlegendes leisten und die Einbettung des Menschen in Natur und Kosmos erklären. Astrologie ist für ihn eine Philosophie, ein Erklärungsmodell der Weltgesetze. Unermüdlich arbeitet er an seinen astrologischen Studien. Kunst und Astrologie beeinflussen und befruchten sich gegenseitig. Bei allem Anspruch, die Wissenschaften und die "objektiven" Strukturen zu Wort kommen zu lassen, sieht er letztendlich auch in der astrologischen Deutung eine Kunst. Am Ende seines Hauptwerkes, der "Astrologischen Menschenkunde", schreibt er:


"Angesichts des fragenden Menschen reicht die Wissenschaft des lebenden Modells nicht hin, es beginnt die Deutung als Kunst."

Dies zeigt sich auch in der Art, wie er seine Horoskope zeichnet, "Strukturbilder", wie er sie nennt. Das Horoskop wird von allem Unnötigen befreit und auf das Wesentliche reduziert, bis schließlich die Essenz, das Aspektgerüst in seiner Einzigartigkeit übrig blieb. Jedes dieser Strukturbilder ist an sich ein künstlerisches Werk.

thomas ring radix

Thomas Rings eigene Zeichnung seiner Radix
(Quelle: Website der Thomas Ring Stiftung)

Kunst wird für ihn, angesichts der politischen Lage Ende der zwanziger Jahre zunehmend zu einem sozialen Faktor. Nicht mehr der Ausdruck eigenen inneren Erlebens steht im Vordergrund, sondern die Kunst als Sprachrohr für gesellschaftliche Veränderung, als politisches Instrument. Mit dem Aufkeimen des Nationalsozialismus, wendet sich Thomas Ring, wie viele seiner Künstlerkollegen, der KPD zu, ist politisch aktiv und versuchte in einer Agitprop-Gruppe Einfluss auf das gesellschaftliche Geschehen zu nehmen.

Doch schon mit Beginn der dreißiger Jahre erlischt langsam die Hoffnung, mit künstlerisch-politischer Agitation wirklich etwas verändern zu können. Die Zeichen der Zeit erkennend, emigriert er 1932 mit seiner Familie nach Österreich.

Ab Mitte der dreißiger Jahre konzentriert er sich auf die Astrologie. Intensiv arbeitet er an seinen "astrologischen Lehrbriefen" und veröffentlicht weiterhin Artikel in astrologischen Zeitschriften sowie mehrere Bücher, während er und seine Frau Gertrud ihren (kargen) Lebensunterhalt mit astrologischen Beratungen verdienen. Die daraus gewonnenen Erfahrungen fließen gleich wieder in die Weiterentwicklung der astrologischen Sichtweise Rings ein. Schon von Anfang begleitet ihn Gertrud nicht nur bei seinen Studien, sondern fordert und fördert ihn intensiv. Sie ist "treibende und disziplinierende Kraft hinter seinen Anstrengungen" (Schübl, S. 3).

Die folgende Liste der Veröffentlichungen zu dieser Zeit veranschaulicht, mit welchen Themen er sich befasste:

1925 - Die Überwindung des Schicksals durch Astrologie;
1925 - Rund um die Liebe. 12 Erzählungen (Venus in den astrologischen Zeichen) mit 12 Skizzen;
1933-35 - Astrologische Lehrbriefe I-IV;
1938 - Planeten-Signaturen;
1939 - Menschentypen in Bildern des Tierkreises gespiegelt;
1939 - Das Sonnensystem - ein Organismus;
1939 - Das Lebewesen im Rhythmus des Weltraums;
1941 - Der Mensch im Schicksalsfeld.
Parallel dazu gab es laufend Veröffentlichungen von ihm in astrologischen Zeitschriften.

Rings Schriften der dreißiger und vierziger Jahre zielen schon früh mehr auf die Hintergründe als auf konkrete Deutungspraxis. Schreibt er seine ersten Werke noch für den astrologischen Praktiker, nehmen die folgenden eine zunehmend philosophische Färbung an. Er unternimmt damit den Versuch, die Astrologie in die ernsthafte Diskussion zu bringen. Er will gehört werden, einen Beitrag leisten. Ring entwickelt den Gedanken, dass sich Leben eingepasst in Rhythmen entfaltet, wobei er sich verstärkt auf biologische, geo- und kosmophysikalische Forschungsergebnisse bezieht. Außerdem bezieht er Jungs Erkenntnisse der archetypischen Psychologie mit ein. Immer ist er auf der Suche nach der Ordnung im Komplexen.

Immer wieder überprüft Ring seine astrologischen Theorien an den modernen Wissenschaften. Nicht in dem Sinn, dass er einen wissenschaftlichen Nachweis der Astrologie liefern möchte, wie das heute teilweise versucht wird, sondern vielmehr dadurch, dass er ein umfassendes Bild vermitteln will, das in sich schlüssig ist und Widersprüchlichkeiten ausräumt. Immer wieder geht es ihm um die tieferen Strukturen der Natur, des Menschen und des Kosmos.

Unterdessen geht der Weltkrieg nicht unbemerkt am Ehepaar Ring vorbei. Schon Mitte der dreißiger Jahre verliert Thomas Ring die deutsche Staatsbürgerschaft aufgrund seiner politischen Vergangenheit. Dennoch wird ihm 1938 die Leitung des Faches Kosmobiologie im Büro Goebbels angetragen. Als jedoch seine Staatenlosigkeit bekannt wird, wendet sich das Blatt: Hausdurchsuchung und Vorladung. "[...] und nun ging das Verhör los. [...] Ich habe dann plötzlich, aus einer inneren Eingebung heraus, die beiden Briefe [aus dem Büro Goebbels und dem Büro Rosenberg] gezeigt, die mich dann gerettet haben" (Schübl, S.10). Um weiter künstlerisch tätig sein zu können, wird er für kurze Zeit Mitglied der Reichsschrifttumskammer und der Reichskammer der Bildenden Künste, aus denen er jedoch (erneut aufgrund seiner kommunistischen Vergangenheit, aber auch wegen der "volksschädigenden" Inhalte seiner astrologischen Schriften) 1942 und 1943 wieder ausgeschlossen wird. Mit Hilfe seines Freundes, des Psychologen Hans Bender, entkommt er nur knapp einem Strafbatallion in Norwegen. Dieser holt ihn an die Universität Straßburg, an der er auch selbst lehrt. Ring wird zum Leiter des "Paracelsus-Instituts". Auf diese Weise entgeht er den Nationalsozialisten. Tragik des Schicksals: 1944 werden er und seine Frau Gertrud von den Alliierten als "Reichsdeutsche" verhaftet und in ein französisches Lager gebracht, wo Gertrud 1945 verhungert.

1946 wird Thomas Ring aus dem Lager entlassen und kehrt nach Berlin zurück. Er leidet unter Erschöpfungszuständen und löst sich nur langsam vom Trauma der Vergangenheit. Ein zweites Mal erzwingt ein Kriegsende eine Zäsur im Leben des Künstlers und Astrologen. 1947 heiratet er wieder. Mit der Künstlerin Irmtraud Bilger bekommt er in der Folge zwei weitere Kinder. 1949 erhält er die österreichische Staatsbürgerschaft.

Äußerlich geht alles wieder seinen normalen Gang. Doch die Nachkriegszeit ist geprägt von einer Krise seiner bildnerischen Schaffenskraft. Ring kann nur sehr schwer verkraften, dass viele seiner Bilder bei den Bombenangriffen auf Berlin zerstört worden sind. Dennoch verarbeitet er viel von dem Erlebten in seinem dichterischen Werk. Elmar Schübl stellt fest, dass das "Schöpferische als Wesensmerkmal Rings sich vor allem in seinem astrologisch-philosophischen Werk manifestierte". Bruno von Flüe bezeichnet ihn als "rastlos Arbeitenden", der "bis in die frühen Morgenstunden hinein schrieb an seinen Büchern, feilte und formte an den Texten, die das Vielschichtige seiner Weltsicht in ein Bleibendes und Gültiges bringen. Er lebte ganz und gar in und durch seine Arbeit."

Im Vorwort zur "Astrologischen Menschenkunde" schreibt Hans Bender: "Seit seiner ersten Veröffentlichung "Die Überwindung des Schicksals durch Astrologie" (1925) ist der Autor dieser "Astrologischen Menschenkunde" den Kreisen astrologisch Interessierter als ein Wegbereiter einer neuen Auffassung bekannt, der sein Lebenswerk einer anthropologischen Fundierung der umstrittenen Kunde von einer Beziehung zwischen Mensch und Gestirnen widmet. Eine Reihe von Büchern [...] machte viele Leser mit seinem Versuch vertraut, das traditionelle Weltbild der Astrologie in das moderne Denken hineinzuführen und es zugleich von wucherndem Beiwerk zu reinigen."

Sein ganzes Leben lang forscht und feilt Thomas Ring an seiner revidierten Astrologie, doch die zentralen Prinzipien begleiten ihn von Beginn an. In der "Astrologischen Menschenkunde" (im folgenden abgekürzt: A.M.), an der Ring über einen Zeitraum von fast zwanzig Jahren arbeitet, legt er diese folgendermaßen dar:

1. Symbol, Prinzip und Entsprechung:
Die Kräfte, die in den Symbolen der Astrologie gespiegelt werden, gelten auf allen Seinsebenen. Das heißt, es besteht nicht nur ein Zusammenhang zwischen dem Planeten und der ihm einst zugeordneten Göttergestalt, sondern dieser Zusammenhang spiegelt sich in jedem Bereich des irdischen Lebens wider, sei es der menschliche, tierische, pflanzliche oder gar der anorganische Bereich, weiter gefasst, auch der gesellschaftliche und politische, und schließlich auch der seelisch-geistige. Trotz unterschiedlicher Ausformung der Kräfte, haben sie einen gemeinsamen Kern. Zahllose Erscheinungsformen entsprechen demzufolge einem Prinzip. "Unterschiedlich in Form, stofflicher Zusammensetzung und Dichte ist etwa die Rinde eines Baumes, der Chitinpanzer eines Insekts, das Skelett eines Wirbeltieres. Unter dem Prinzip einer Kraft, die für Stütze und Schutz des Lebewesens sorgt [...] sind sie einander analog. [...] Das Prinzip [hier das Saturn-Prinzip] bleibt unkündbar dasselbe, welche Anwendungsformen das Leben auch entwickeln möge." (A.M., S. 4). Diese Entsprechungen sind keineswegs beliebig oder nur subjektiv zusammengehörig, sondern sie folgen einem inneren Sinnzusammenhang, der die mannigfaltigen Erscheinungen verbindet. Ein jedes Prinzip kann zudem positive und negative Entsprechungen haben. Nichts ist von vornherein auf eine Seite festgelegt, sondern beides ist darin enthalten.

Bei der Deutung geht es darum, herauszufinden, wie "ein solches Prinzip - auf der jeweils in Betracht gezogenen Ebene und im engeren Funktionszusammenhang - sich äußern muß, um seine Bestimmung zu erfüllen. Es gilt, das im individuellen Fall Zutreffende ausfindig zu machen." (A.M., S. 7)

2. Der Kosmotypus
Die Aussagegrenze: Das Kosmogramm bildet zwar den Unterbau, die Disposition, mit der ein Mensch geboren wird. Es sagt jedoch nichts darüber aus, in welchem Milieu oder Umfeld dieser Mensch aufwächst. Solcherlei Prägungen, Nachahmungen, Selbstverleugnungen etc. können die Gestalt, wie sie eigentlich gemeint ist, überdecken. "Was Einwirkungen der Umwelt, Milieuverhältnisse, Erziehung, kollektive Schicksale zum dispositionellen Unterbau hinzugeben, darüber auszusagen steht nicht [in seiner] Macht." (A.M., S. 8) Auch die Erbanlagen sind nach Meinung Rings nicht im astrologischen "Meßbild", dem Horoskop, enthalten. In Bezug auf Ererbtes spricht Ring vom "Genotypus", und in Bezug darauf, wie sich eine Persönlichkeit in der Realität manifestiert, gefördert oder behindert durch die Lebensumstände, vom "Phänotypus".

"Zusammengefaßt: Weder Erbe noch Umwelt sind substantiell im Meßbilde enthalten, angezeigt sind aber Relationsformen zu beidem." (A.M., S. 10) Der Kosmotypus nun bringt die Einzigartigkeit ins Spiel. Er zeigt, in Form des Horoskops, wie die Einzelteile des Genotyps und des Phänotyps zu einem Ganzen zusammen geschaut werden. Das Kosmogramm zeigt die Beziehung des Einzelnen zu beiden, es spiegelt seine Reaktionsweisen. Ring sieht darin "eine unmittelbar lebensschöpferische Ordnung, in welche die zur Ganzheit und Gestalt tendierenden Kräfte befaßt sind". (A.M., S. 13)

Der Kosmotypus ist demnach vergleichbar mit einem "Filter" oder einer "Brille", durch die der Mensch die Welt der Phänomene wahrnimmt und durch die er auf sie reagiert.

3. Die Individuationsstufe:
Die Art, auf welche Weise und in welchem Bewusstsein ein Horoskop gelebt wird, hängt auch mit der Entwicklungs- und Individuationsstufe des betreffenden Menschen zusammen. Je höher das Bewusstsein, desto mehr werden auch die einzelnen Teile des Horoskops in ihrer Verbundenheit deutlich. Die Ausprägung der individuellen Struktur zeigt sich zunächst in den Tierkreiszeichen, dann in den Häusern, und erst mit höherem Bewusstsein in den Aspekten, die die Planeten zueinander bilden (nämlich dann, "wenn der Mensch geistig Besitz ergreift von seiner Individualstruktur". (A.M., S. 19)

4. Freie Entscheidung:
Mit Goethes orphischen Urworten "geprägte Form, die lebend sich entwickelt" sieht Ring den Kern dieses Problems verknüpft. Geprägte Form ist der Mensch durch seine erblichen und wesensmäßigen Anlagen. "Es ist das vom Meßbild Umfaßte, ein Gefüge von Grundstrebungen, eingebaut in zwangsläufige Reaktionsformen, mit ihrem gegenseitigen Verhältnis ist eine bestimmte Lebensproblematik gesetzt." (A.M., S. 22f.) Was bedeutet nun der zweite Teil des Zitats "die lebend sich entwickelt"? Darin sieht er die Fähigkeit des Menschen zur Selbstbestimmung, zum Sich-entscheiden-können. Allerdings vollziehen sich "seine Entscheidungen [...] im bedingten Rahmen des Wesensgefüges und der damit gestellten Aufgaben." Dieser Rahmen lässt jedoch "freie Aufgabenlösungen, weitergehendes Werden und Entwickeln offen". (A.M., S. 23) "Die eigentliche Entscheidung liegt in der Selbstbestimmung des 'Niveaus'." (A.M., S. 24)

"Wir entwickeln uns durch freien Gebrauch der Kräfte, die ausgewechselten Entsprechungen veranschaulichen eine andere Wirklichkeitsgestalt, unangetastet davon bleibt das überdauernde individuelle Gefüge." (A.M., S. 30)

Innere Wandlung wird aber häufig nur durch Zwangslagen herausgefordert, die dadurch entstehen, dass ein Mensch seinem Wesen entsprechend lebt. Durch sein Wesen bringt er sich also in Situationen, in denen er zwangsläufig eine Entscheidung treffen muss. Es besteht also gleichzeitig die Notwendigkeit, zu handeln. "Realisierte Freiheit ist nur begreiflich als Moment eines notwendig zu gehenden Weges, an entscheidenden Wendungen wurde der Gang anders als determiniert gelenkt." (A.M., S. 30) In diesem Sinne könnten wir auch Friedrich Engels zitieren: "Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit".

"Wandlungen erfolgen nicht 'wider das Gesetz, nach dem du angetreten', die Geburtskonstellation, dies würde bedeuten, seinen strukturellen Grundbau zu verlassen." (A.M., S. 32)

5. Der Schicksalsbegriff:
Schicksal ist nicht als absolut deterministisch zu verstehen, in dem Sinne, dass das Leben eines Menschen unausweichlich vorgezeichnet ist. Darin distanziert sich Ring von der allgemeinen 'abergläubischen' Vorstellung von der Astrologie. Als Schicksal im Sinne Rings könnte man bezeichnen, dass der Mensch mit einer bestimmten Charakterstruktur geboren ist und sich nur innerhalb dieser verhalten und entwickeln kann. Ring geht davon aus, dass die im Horoskop ablesbare Grundstruktur sich in gewissen Lebenszyklen entfaltet, und sicher tragen Ereignisse zu dieser Entfaltung bei. Die Themen dieser Entwicklungsphasen sind durchaus im Horoskop selbst oder durch astrologische Prognosemethoden ablesbar, jedoch nicht die konkreten Ereignisse. Ring spricht hier vom "Verwirklichungszwang der Struktur". Das heißt: "Eine Vorausberechenbarkeit dessen, 'was lebend sich entwickelt', hängt ab von der Reichweite und Grenze 'geprägter Form'." (Zitate aus "Orphische Urworte", von Goethe). (A.M., S. 42)

Dieser Verwirklichungszwang 'sucht' sich Umstände und Milieus, in denen genau die anstehenden Themen zur Entfaltung kommen können. "In solchen Zusammenhängen gesehen stellt das individuelle Schicksal eine äußere Nötigung des Charakters dar, zu dem zu werden, was er der kosmotypischen Anlage nach werden kann. Wie die betreffende Person jedoch mit dem Umständen umgeht und ob sie sie konstruktiv nutzt oder nicht, liegt in der Hand und im Bewusstsein der Person. Im Rahmen ihrer verfügbaren Kräfte hat sie gestalterische Freiheit. "Ob und wieweit der Mensch zur vollen Selbstverwirklichung gelangt, hängt ab von der Fähigkeit, die Stunde seines Schicksals richtig zu deuten und das Unvermeidliche anzunehmen, das Zwingbare zu wenden." (A.M., S. 45)

6. Wertfreiheit der Kräfte:
Thomas Ring unternimmt hier einen entscheidenden Schritt weg von der traditionellen, von mittelalterlichen Vorstellungen geprägten Sichtweisen der Planeten in "Wohltäter" und "Übeltäter". Vielmehr betont er die Wertneutralität der Kräfte, deren Wirkungen von der Art, wie sie gelebt werden, bestimmt werden. Saturn, zum Beispiel, kann Stütze oder Verhärtung sein. Je bewusster und selbstbestimmter ein Mensch mit den Bildekräften umgeht, desto weniger wahrscheinlich 'fällt' er in oft gelebte, negative Muster.

Selbst als schwierig empfundene Persönlichkeitsanteile können in hohem Maß zur Entfaltung der Persönlichkeit beitragen, um nicht sogar zu sagen: gerade diese.

7. Grenzen, Methode und Möglichkeiten der Aussage
Unter die so genannte "Aussagegrenze" fasst Ring "die Begriffe des Erbes einschließlich der Individuationsstufe, der Umwelt einschließlich der sozialgeschichtlichen Lage, sowie endlich des selbstbestimmenden Faktors". (A.M., S. 52) Das heißt, eine methodische Deutung, die sich nicht auf 'Zufallstreffer' verlässt, muss Informationen über diese Bereiche mit einbeziehen. Diese können nicht aus dem Horoskop abgelesen werden. Dennoch zeigt das Horoskop, wie die Beziehung der Person zu diesen Umständen ist. Sind also einige Faktoren aus der Umwelt und Herkunft der Person bekannt, kann die Deutung sehr lebensnah ausfallen. Die Einschätzung des dritten Faktors, der Fähigkeit zur Selbstbestimmung, liegt in der Menschenkenntnis und den psychologischen Fertigkeiten des deutenden Astrologen. Hilfreich ist sicher so viel Erfahrung wie möglich am "lebenden Modell".

Die Kunst der Deutung besteht darin, jedes Teilchen in Bezug auf das Ganze zu sehen, jede Entsprechung in Bezug zum Prinzip und umgekehrt zu betrachten und zu erwägen. Nur so entsteht eine Gesamtschau.

Hans Bender über Thomas Ring: "Er vermochte es, das Horoskop als eine Gefügeordnung von Bildekräften der Psyche darzustellen, als formale Grundlage der individuellen Selbstverwirklichung, in der Notwendigkeit und Freiheit ineinandergriffen. Eindrucksvoll war, wie er nicht mit etikettierenden Eigenschaftsbegriffen arbeitete ..., sondern Antriebs- und Verlaufsgestalten aus dem Kosmogramm herausarbeitete, die ein dynamisches, der Entwicklung offenes Bild der Persönlichkeit zeichneten."

Mit seiner "Astrologischen Menschenkunde" schafft Thomas Ring ein Werk, das seine "revidierte Astrologie" am Umfassendsten darstellt. Er macht "Kategorien der astrologischen Deutung begreiflich", bestimmt die Grenzen dessen, was aus dem Horoskop herausgelesen werden kann, und beschäftigt sich erneut mit dem Schicksals- und Freiheitsproblem. Die vier Bände beschäftigen sich mit
Kräfte und Kräftebeziehungen (Band 1: Planeten und astrologische Aspekte, 1956),
Ausdruck und Richtung der Kräfte (Band 2: der astrologische Tierkreis und das Häusersystem, 1959), Kombinationslehre (Band 3: die Kräfte in ihren Beziehungen, ihrem Ausdruck und ihrem Stellenwert im Ganzen, 1969), Das lebende Modell (Band 4: veranschaulicht die Lehre aus der reichhaltigen Beratungspraxis, 1973).

In seinen astrologisch-philosophischen Schriften der siebziger Jahre findet seine über fünfzigjährige Erfahrung ihren Niederschlag. Bis zu seinem Tod am 24. August 1983 (an den Folgen einer Blinddarmentzündung) beschäftigt er sich mit grundlegenden Fragen und Problemen der Astrologie. Es war ihm immer darum gegangen, eine philosophische Begründung der Grundelemente der Astrologie darzulegen, die nicht außerhalb des (modernen) wissenschaftlichen Kontextes steht. Doch bei aller Logik und Schlüssigkeit, kommt in der Deutung ein wichtiger Faktor hinzu, dem nicht wissenschaftlich beizukommen ist: die Intuition. Am Ende der "Astrologischen Menschenkunde" schreibt er: "Angesichts des fragenden Menschen reicht die Wissenschaft des lebenden Modells nicht hin, es beginnt die Deutung als Kunst."


Verwendete Literatur:
  • von Flüe, Bruno: [Zum astrologisch-philosophischen Werk von Thomas Ring]; in: "Thomas Ring (1892-1983), Wilhelm-Lehmbruck-Museum der Stadt Duisburg", Katalog, Duisburg, 1988. (S. 117-122)
  • Pirsich, Volker: "Thomas Ring. Das dichterische und bildnerische Werk 1916-1933.", Herzberg, 1987
  • Ring, Erp: "Verzeichnis der veröffentlichten Arbeiten von Thomas Ring", www.thomas-ring-stiftung.de
  • Ring, Thomas: "Astrologische Menschenkunde" Bde. 1-4, Freiburg i.B.,
    7. Auflage, 1997
  • Ring, Thomas: "Existenz und Wesen in kosmologischer Sicht", Freiburg i.B., 1975
  • Ring, Thomas: "Frühe astrologische Schriften", Zollikon, 1995
  • Ring, Thomas: "Genius und Dämon. Strukturbilder schöpferischer Menschen", Freiburg i.B., 1980
  • Ring, Thomas: "Das Grundgefüge. Die Stellung des Menschen in Natur und Kosmos", Freiburg i.B., 1986
  • Schübl, Elmar: "Eine knappe historisch-biographische Skizze zu Leben und Werk von Thomas Ring (1892-1983)", www.thomas-ring-stiftung.de
  • Skiebe, Ingrid: [Kurze biographische Skizze zu Thomas Ring]; in: "Thomas Ring (1892-1983), Wilhelm-Lehmbruck-Museum der Stadt Duisburg", Katalog, Duisburg, 1988. (S. 124-137)

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