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Mars von seiner besten und
schlechtesten Seite

von Melanie Reinhart


Die Entwicklungsstadien von Mars

Wenn wir uns die biologischen Entwicklungsebenen von Mars anschauen, dann verkörpert er die Energie, die uns befähigt, uns in unserem physischen und anschließend in unserem sozialen Leben zu entwickeln. Mars vollendet einen Zyklus in etwas weniger als zweieinhalb Jahren, und das sind kritische Jahre in Bezug auf unser Verhältnis zu dieser Energie. Wenn wir in diesen Jahren genug von dem bekommen haben, was wir brauchen, dann bildet dies eine tiefe und feste Basis, auf der wir uns sicher genug fühlen können, um uns in die größere Welt hinauszuwagen, in das Reich Jupiters zu expandieren, den Bereich sozialer Kontakte, des Lernens und allgemeiner persönlicher Entfaltung. Zu unserem ersten Mars-Return sind wir in der so genannten »Trotzphase«, in der wir über wachsende physische Mobilität und geistige Beweglichkeit verfügen, wo wir uns mit Dingen auseinander setzen, Dinge auseinander nehmen, uns weiter von unserer Mutter wegbewegen und sie weniger brauchen. Wir setzen uns durch und erproben unsere Grenzen. In diesen jungen Jahren sind unsere Bedürfnisse noch sehr grundlegender Natur: Wir wollen uns sicher und aufgehoben fühlen, gut genährt werden, wollen akzeptiert, bestätigt und anerkannt werden. Wir wären am liebsten der Mittelpunkt des Universums. Unser Mars gibt uns Hinweise darauf, wie wir versuchen, der Mittelpunkt des Universums zu werden, und wie wir reagieren, wenn wir dann entdecken, dass wir es nicht sind! Astrologisch gesehen soll die Sonne diesen Platz einnehmen, und Mars kann ihr dabei helfen oder sie daran hindern.

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In unserem Mars sind Überreste aller primären Kämpfe gespeichert, die wir jemals geführt haben, um etwas zu bekommen, das wir brauchten, wie wir darum gekämpft haben und was passiert ist, wenn wir es nicht geschafft haben. Einige Säuglinge sind vom ersten Tag an ganz offensichtlich sehr fordernd. Wenn sie Hunger haben, dann schreien sie, wenn sie etwas wollen, schreien sie auch. Sie lassen ihre Mutter mithilfe ihrer Stimme und ihrer Gestik wissen, wenn etwas nicht stimmt. Aber es gibt auch passivere Babys, die das nicht machen, die eine andere Art von Abstimmung oder Mitgefühl ihrer Mutter brauchen. In unserem Mars ist die Erinnerung daran gespeichert, was zwischen uns und unserer Mutter in diesen kritischen Jahren passierte, als wir das Zentrum unseres ganz persönlichen Universums sein wollten. Das ist der Erde/Mond-Bereich. Wenn wir uns niemals als »Gewinner« fühlen durften, dann versuchen wir vielleicht trotzdem weiter, der Mittelpunkt des Universums zu sein. Wir werden dann getrieben. Wir werden überaktiv, können uns nicht mehr entspannen, reagieren sehr sensibel auf Konkurrenz und werden schlechte Verlierer. Dann sehen wir die Welt womöglich als einen Ort, an dem jeder bekämpft werden muss, damit wir bekommen, was wir brauchen. Aber wir sind dennoch zum Verlieren verdammt. Die Unausweichlichkeit der Niederlage und wie wir darauf reagieren, gehört ebenfalls zum Wirkungsfeld von Mars. Brian Clark von Astro*Synthesis in Melbourne machte mich darauf aufmerksam, dass die Rivalität unter Geschwistern besonders ausgeprägte Formen annimmt, wenn wir vor unserem ersten Mars-Return einen Bruder oder eine Schwester bekommen. Das ist wie bei Ares und Hephaistos.

Mars trägt die Prägung, wie »erfolgreich« wir dabei waren, unsere frühen Bedürfnisse erfüllt zu bekommen. Hier geht es also auch um das Thema Abhängigkeit und Unabhängigkeit, so wie Mars im Zeichen Krebs im Fall steht. Das hört sich fast ein bisschen so an wie Hephaistos’ »Fall« aus dem Olymp. Wenn wir schon in unseren frühen Beziehungen das Gefühl hatten, kämpfen zu müssen, dann tragen wir dieses Gefühl möglicherweise weiter, empfinden ständig einen Mangel, eine Leere, und meinen immer kämpfen zu müssen. Entweder kämpfen wir um das, was wir brauchen, oder wir müssen andere manipulieren. Vielleicht ist es gefährlich, direkt zu sein, weil das früher schon nicht funktioniert hat oder weil wir bestraft wurden, oder wir kommen zu der Entscheidung, dass wir nicht bedürftig sein dürfen, weil wir ohnehin damit rechnen, dass uns unsere Bedürfnisse nicht erfüllt werden. Mit Mars ist also immer die Erinnerung an unsere allerersten Kontakte mit der biologischen und physischen Existenz und dem Überleben verbunden und daran, wie gut oder schlecht wir es geschafft haben, uns durchzusetzen. Mars malt ein Bild unserer physischen Entwicklung in den frühen Jahren unserer Kindheit sowie des Ausdrucks von Bedürfnissen und dessen, was passierte, wenn wir uns besiegt fühlten. Achten Sie auf die Aspekte zwischen Mars und den anderen Planeten und ob diese applikativ oder separativ sind. Wenn Sie die Sonnenbogendirektionen und die Progressionen mit einbeziehen, dann bekommen Sie ein sehr präzises Bild der Entwicklungseinflüsse, denen der Radix-Mars unterworfen war.

Verteidigung und Angriff

Später im Leben mag es uns vielleicht ganz gut gelingen, mit anderen Menschen auszukommen und die ungeschliffene marsische Seite etwas mehr im Griff zu haben. Dann kommen wir mit dem ungeformten Energieimpuls nur noch dann in Berührung, wenn unser Leben auf dem Spiel steht, wenn wir einer extremen oder gefährlichen Situation ausgesetzt sind. Nehmen wir einmal an, Sie wären Zeuge eines Autounfalls oder selbst an etwas beteiligt, wo Unglück, Verletzung und Blutverlust mit im Spiel sind. Bei sehr vielen Menschen kommt unter solchen Umständen die positive Mars-Energie in Gang und sie wissen, was zu tun ist. Im afrikanischen Busch, wo ich einige Zeit meines Lebens verbracht habe, würde ein guter Ranger, der einen mit dem Gelände vertraut macht, das Ganze ungefähr so formulieren: "Wenn Sie von einem Tier bedroht werden, dann übernimmt Ihr Überlebensinstinkt das Steuer, und Sie wissen genau, was Sie zu tun haben – ob Sie weglaufen müssen, auf einen Baum klettern, sich tot stellen sollten oder was auch immer. Sie werden es in dem Moment wissen."

Ich erinnere mich auch daran, dass man mir sagte, jedes Tier habe eine so genannte "kritische Distanz", und wenn Sie sich innerhalb der kritischen Distanz zu einem Tier befinden, dann kann es sein, dass es sie angreift, einfach nur, weil sie da sind, sich innerhalb seines Territoriums befinden. Auch das ist eine marsische Reaktion. Man könnte sagen, dass unsere "kritische Distanz" die Grenze unseres Verteidigungsmechanismus ist. Wenn wir die Möglichkeit für sehr groß halten, dass wir angegriffen, verspottet, verhöhnt, verächtlich gemacht oder beschnitten werden – wenn das wiederholt in unserem Leben, vor allem in unserer Kindheit passiert ist, physisch oder psychisch –, dann ist unsere kritische Distanz sehr groß, und wehe dem, der den Bereich dieser kritischen Distanz überschreitet, denn dann gehen wir aus der Verteidigung in den Angriff über. Das ist eine sehr körperliche Geschichte, und wenn Sie lernen, Ihre Körperenergie auf die eines anderen Menschen einzustimmen, dann wird es einfacher, nicht unabsichtlich die Grenzen eines anderen zu überschreiten bzw. das Gleiche für sich selbst zu verhindern. Ich möchte Sie dazu auffordern, einmal über Folgendes nachzudenken: "Welchen Einfluss hat das Mars-Zeichen auf Verteidigung und Angriff? Wie sieht die kritische Distanz höchstwahrscheinlich aus, in Begriffen wie nah oder weit?"
TeilnehmerIn: Ich habe Mars im Krebs, und ich kann nur den Menschen vertrauen, die keine Angst davor haben, sich mir zu nähern, sowohl physisch als auch emotional.

TeilnehmerIn: Mein Mars steht in den Zwillingen, und ich brauche sehr viel geistigen Freiraum. Ich werde nervös, wenn andere in einem Gespräch verbal aggressiv werden. Bei uns zu Hause wurde das als "normal" betrachtet, wohingegen die ganze Debattiererei und Diskutiererei über Politik und andere Dinge – die eigene Meinung zu äußern – meiner Meinung nach stark mit Aggressionen beladen war, die ihren Ursprung eigentlich woanders hatten, die aber nicht ans Licht kamen.

Melanie: Das heißt, Ihre "kritische Distanz" wurde dadurch verletzt.

TeilnehmerIn: Ich habe Mars im Wassermann und ich fühle mich sehr schnell beengt, wenn ich mich in einer Gruppe aufhalte. So versuche ich immer, einzelne Menschen auf sehr großer Distanz zu halten.

Melanie: Wenn Ihre "kritische Distanz" verletzt wurde, dann ist das der Punkt, an dem Sie beginnen sich zu ängstigen und sich bedroht, ärgerlich oder aggressiv zu fühlen. Sind Sie ein Mensch, der eine Gefahr spürt, lange bevor sie akut ist, und der dann alles tut, um sie abzuwehren? Oder finden Sie sich urplötzlich in einer Konfliktsituation wieder, von der Sie absolut keine Ahnung hatten, dass sie auf Sie zukam? Natürlich können wir beides erleben. Aber jeder Mensch hat ein anderes Radarsystem, was das angeht. Einige Menschen fürchten ständig Katastrophen und Konflikte und machen mentale Überstunden, um Wege zu finden, wie sie das Unglück verhindern können. Das führt uns zu Mars als einem Mittel zur Kontrolle. Eine andere Frage, die zu Mars gehört, lautet: "Wie sehr haben wir uns im Griff und wie weit müssen wir andere kontrollieren, um uns sicher zu fühlen? Und wenn wir andere kontrollieren, wie machen wir das?" Auf der rein biologischen Ebene geht es bei Mars um unser Territorium, um Sicherheit, Verteidigung und darum, das zu bekommen, was wir zum Überleben brauchen. Wenn wir die andere Dimension von Mars mit ins Spiel bringen, die Jupiter-Seite, dann kommen auch die Ideale mit dazu. Wie bereits erwähnt, könnte sich unser primärer Mars-Konflikt zwischen unseren Instinkten und unseren Idealen abspielen und sich darum handeln, wie diese beiden sich aufeinander einstellen oder eben nicht. Was wir an Einstellungen und Glaubenssätzen vermittelt bekommen, kann unser Verhältnis zu Mars ebenfalls beeinflussen. Glaubenssätze wie "Kleine Mädchen müssen lieb und brav sein und dürfen nicht laut werden" können sich ganz schön tief eingraben. Oder wenn wir negative Beispiele für Mars in unserer Umgebung haben, wie Eltern, die sich streiten und die Möbel zerkleinern, dann entwickelt sich unser eigener Mars womöglich in der Überzeugung: "So werde ich nie." Und damit unterdrücken wir vielleicht eine gesunde Mars-Funktion. Wir reagieren dann unter Umständen übersensibel auf alles, was auch nur annähernd nach einer zwischenmenschlichen Auseinandersetzung auszusehen droht, und verfangen uns in den Bemühungen, dies zu verhindern. So steht unsere Psyche ständig unter Beschuss, und das ist sehr anstrengend.

Wettbewerb und Rivalität können einen Teil der kreativen Bemühung darum bilden, das Beste aus sich herauszuholen. Wenn dieser Drang jedoch zu sehr mit den frühen, unerfüllten Bedürfnissen der Erde/Mond-Seite vergiftet ist, dann hat er immer diese primäre Wut mit im Schlepptau. Dann reicht es nicht aus, jemanden zu haben, den man bewundert und mit dem man sich misst, jemanden, der einen herausfordert, sich selbst weiterzuentwickeln und das Beste aus sich herauszuholen. Wenn dieser infantile Mars uns antreibt, dann reicht das nicht, dann müssen wir um jeden Preis gewinnen. Diesen Zwang anzuerkennen und ihn zu heilen ist äußerst wichtig. Vielleicht spielt an dieser Stelle die Verbindung zwischen Ares und Aphrodite eine große Rolle, weil wir in der Lage sein müssen, dieses wütende, hilflose Kind, das da in uns ausrastet, liebevoll anzunehmen, um die Jupiter-Dimension, die idealistische Seite unseres Willens, unseren eigenen Mars, freizusetzen. Wenn wir wie Hephaistos zu Beginn keinen Boden unter den Füßen hatten, dann sind wir einer von Millionen von Menschen, die immer noch an ihrer ursprünglichen Mars-Verletzung leiden. Es mag dann Zeiten in unserem Leben geben, wo uns Selbstbehauptung als zu gefährlich erscheint, weil diese droht, die alte Wut und Verletzlichkeit in uns hochzubringen. Wenn wir uns jedoch ein bisschen dessen bewusst sind, was da passiert, und über genügend liebevolle Annahme und Beharrlichkeit verfügen, dann ist es möglich, diese Energie ganz allmählich rauszulassen. Jede Wettbewerbssituation kann diese frühe Verletzung reaktivieren, und wenn wir über ein gewisses Maß an Bewusstsein verfügen, kann dies ein sehr wertvoller Weg der Selbsterkenntnis sein. Auch alle Lehrer-Schüler-Beziehungen müssen ein Element dieses Reinigungsprozesses enthalten. Wir müssen in jeder Lehrzeit ein Stadium erreichen, in dem wir uns sicher fühlen, uns gegen unseren geschätzten Lehrer zu wenden; und wie wir damit umgehen, bestimmt dann, was für ein Nachgeschmack bleibt – ein bitterer, ein süßer oder eine gesunde Mischung aus beidem.


Der innere Kampf

Das Kampfmotiv bei Mars bezieht sich also auf den inneren Kampf, darauf, unsere inneren Konflikte auszutragen, mit den "guten" und "schlechten" Elementen in uns selbst zurechtzukommen, und es geht um die Entscheidungen, die wir entsprechend unseren Grundsätzen oder unseren Zwängen treffen. Auch das ist das Schlachtfeld des Instinktes und der Ideologie, unser Gegensatzpaar Erde und Jupiter. Ich glaube, dass es die Aufgabe unseres Mars ist, etwas über den Mittelweg zu lernen, der mit dem Schwert des Bewusstseins geöffnet werden kann. Das bedeutet nicht, dass ein Konflikt, der sich in der Außenwelt abspielt, schlecht ist oder dass er vermieden werden sollte. Es bedeutet lediglich, dass wir damit anders umgehen. Wenn wir ein individuelles Empfinden entwickeln, dann werfen wir – wie die Sonne selbst – einen Schatten. Mars ist es, der uns dies bewusst macht. Unsere weniger noblen Eigenschaften anzuerkennen und sie zu integrieren, ist jedoch nicht möglich, wenn wir nicht über genügend Selbstliebe oder Selbstwert im Sinne der Sonne und vielleicht auch der Venus verfügen.

Vielen zwischenmenschlichen Konflikten liegt dieser Prozess zugrunde, und wenn wir das in einem anderen Menschen wahrnehmen, was wir an uns selbst fürchten, dann haben wir das Gefühl, denjenigen angreifen oder sogar loswerden zu müssen, und brechen den Kontakt ab. Andererseits gibt es natürlich auch auf der einen Seite einen schmalen Grat zwischen strenger Selbstbefragung und unbestechlicher Ehrlichkeit sich selbst gegenüber und Selbstkasteiung und -beschuldigung auf der anderen Seite. Je mehr wir uns selbst schätzen, umso leichter ist es uns möglich, unsere eigenen Unzulänglichkeiten, Selbsttäuschungen und Feindseligkeiten in einem freundlicheren Licht zu betrachten. Das setzt Energie in Bewegung und befähigt uns, unsere negative Sichtweise von uns selbst und anderen loszulassen. Je weniger schuldig wir uns fühlen, umso weniger haben wir es nötig, etwas zu beweisen, etwas zu verdammen oder es jemandem heimzuzahlen, und umso weniger stachelig wird dann unser Ego.

Nun noch ein paar Worte zu Angst und Mut. Mars hat zwei Monde, die Deimos und Phobos genannt werden und die in der Mythologie neben Harmonia die Kinder von Aphrodite und Ares sind. Ihre Namen heißen übersetzt so viel wie Schrecken und Angst. In Phobos steckt die Wurzel des Wortes "Phobie", was wir wiederum als die Seite unseres Mars betrachten können, die wir auf etwas anderes "da draußen" projizieren und dann eben genau davor Angst haben. Das, was in uns die Angst erzeugt, verkörpert im Grunde unsere aggressiven oder konkurrierenden Gefühle, mit denen wir nicht umgehen können. Sehr wahrscheinlich haben wir in Wirklichkeit Angst vor unserer eigenen Feindseligkeit und Aggression, nicht vor dem Objekt unserer Phobie. Ich habe Angst früher immer mit Saturn in Verbindung gebracht, zwischen Mars und Saturn scheint ja ohnehin eine Verbindung zu bestehen, und beim Thema Angst überschneiden sich die beiden möglicherweise. In der Angst liegt das positive Potenzial unserer Mars-Energie verborgen. Vielleicht ist es die Hauptaufgabe von Mars, mit Angst umgehen zu lernen. Man hört häufig, dass Liebe das Gegenteil von Angst ist. Angst und Mut sind aber auch eng miteinander verbunden, da jemand, der keine Angst kennt, auch nicht wirklich mutig sein kann. Er kann ein toller Kerl sein, ein Superman oder eine Superwoman, Erfolg haben und alle möglichen tollen Dinge schaffen, aber das hat nicht unbedingt etwas mit Mut zu tun. Zu Mut gehört immer auch Angst. Das englische Wort für Mut, courage, stammt vom französischen coeur ab, was soviel wie "Herz" bedeutet. Zum Mut gehört das Herz, und das empfindet oft sehr widersprüchlich. Marsischer Mut ist die Fähigkeit, sich zu behaupten, vorwärts zu gehen, das Beste zu geben und auch das mit einzuschließen, was hinter der Angst liegt. Das könnte eines der ursprünglichen Szenarien sein, die ich vorhin meinte. Oder auch unsere Fantasien und Vorstellungen von Verletzung, Demütigung, Niederlage und Tod.

Entnommen aus:
Lynn Bell, Darby Costello, Liz Greene und Melanie Reinhart:
Mars im Horoskop.
Chiron Verlag, Tübingen, 2004.

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