Lilith - der schwarze Mond |
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Die Figur der Lilith ist eine Erscheinungsform, ein Teilaspekt der Großen Göttin. Im babylonischen Reich ist sie noch Gottheit, als Lilitu, Ischtar oder Lamaschtu. In der jüdischen Mythologie ist sie schon verdrängt ins Dunkel, eineböse Nachtdämonin, die Männern nachstellt, Kinder tötet und sich mit Satan paart. Lilith astronomisch
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Eine andere
Definition gibt den Schwarzen Mond als das Apogäum der Mondbahn
an, den erdfernsten Punkt der Mondbahn.
Beide Punkte, der zweite Brennpunkt und der erdfernste
Punkt, liegen auf der langen Achse der Mondbahnellipse, der Apsidenlinie,
d.h.
von der Erde aus gesehen in der gleichen Richtung, und
haben
daher die gleiche Position im Tierkreis. Der zweite Brennpunkt
ist nur
etwa 36´000 km von der Erde entfernt, der erdfernste Punkt
hingegen etwa 400´000 km. Abgesehen davon sind beide Definitionen
gleichwertig. Da sich die Mondbahn im Raum ständig verlagert,
bewegt sich der Schwarze Mond im Tierkreis jährlich um etwa
40° vorwärts. Ein voller Umlauf dauert 8 Jahre
und 10 Monate. Lilith in den Horoskopen Als Symbol der Lilith verwenden wir
den schwarzen Mond, zu unterscheiden vom richtigen Mond.
In den Radixhoroskopen Typ 2.AC wird Lilith
im Tierkreis eingezeichnet, bei einigen anderen Methoden, etwa 2.AT,
wird Lilith in der Tabelle mit den Planetenständen aufgeführt.
Deutung der Lilith "Seit ... ich Astrologie praktiziere, hat der Schwarze
Mond in allen Geburtshoroskopen, die ich stelle, als zweiter Mondaspekt
seinen Platz, und es käme mir nicht in den Sinn, an seinem
Einfluß, und zwar auf einem sehr wesentlichen Niveau, zu zweifeln.
Er beschreibt unser Verhältnis zum Absoluten, zum Opfer, aber
auch zum Loslassen. Da, wo er im Transit steht, bedeutet er einerseits,
daß man eine Kastration im Bereich des Begehrens, eine psychische
Ohnmacht oder eine Hemmung im Handeln erfährt, andererseits
- und dies ist wesentlich - eine Infragestellung von sich selbst,
seinem Leben, seiner Beschäftigung, seinem Credo oder - und
dies ist die neueste Entdeckung - eine Gelegenheit zum Loslassen.
Auf diesem Niveau bedeutet dies, daß man die Welt in sich
einströmen läßt, ohne dabei das geringste vom Ich
entgegenzusetzen, ohne Voluntarismus oder Wille zur Macht, ohne
Passivität, oder vielmehr im Gegenteil mit der festen Idee,
sich zu öffnen, Vertrauen zu schenken, sich durchströmen
zu lassen, sich zu verlassen auf die großen Gesetze des Kosmos,
auf Gott, auf den, den man nennen kann, wie man will. Aber hierfür
muß man zunächst Platz machen. Der Schwarze Mond schafft
diese Leere, die man braucht."
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21-Mai-2013, 08:53 Weltzeit | ||||
![]() | Sonne | 0 | 28'12" | |
![]() | Mond | 8 | 54'46" | |
![]() | Merkur | 11 | 40'59" | |
![]() | Venus | 14 | 25'26" | |
![]() | Mars | 22 | 45'27" | |
![]() | Jupiter | 21 | 52'25" | |
![]() | Saturn | 6 | 32'34"r | |
![]() | Uranus | 11 | 15'17" | |
![]() | Neptun | 5 | 17'45" | |
![]() | Pluto | 11 | 13'50"r | |
![]() | Mondkn.(w) | 16 | 49'27" | |
![]() | Chiron | 13 | 31'10" | |