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Das Galaktische Zentrum und seine astrologische Deutung

von Anabela Cudell

Mythologische und symbolische Perspektiven

Galaktisches ZentrumWie kann man einen astrologisch unbekannten Himmelskörper deuten? [...]

Das Milchstraßenzentrum, reich an Symbolik, lädt zur Interpretation ein. Das GZ liegt genau zwischen Skorpion und Schütze, insbesondere zwischen Skorpionstachel und Schützenpfeilspitze. Der Skorpion ist von seiner Bedeutung her mit Tod, Tiefe und Transformation verbunden, während der Schütze die Zukunft, die Jovialität und das Streben zu den hohen Zielen beinhaltet. Dazwischen ist nur das GZ. Das lässt sich z.B. so lesen: Ich sinke in die dunklen Tiefen des Skorpions, schaue dem Tod ins Auge, transformiere und erneuere mich im GZ, um dann mit neuer Lebenskraft ausgestattet wieder emporzusteigen und einer hoffnungsvollen Zukunft zuzustreben. Der Tierkreis an sich enthält also schon Information über das GZ, allerdings in dieser verschlüsselten Art. Der Blick an den Himmel liefert weitere Puzzlestücke, weil man auf vielen Himmelskarten keine naturgetreue Vorstellung über die Lage der beiden Bilder am Himmel bekommt. [...]

In verschiedenen alten Mythen wird die Milchstraße auch als eine Straße in die Unterwelt, in die Anderswelt oder in die Geisterwelt gesehen. Diese Straße führt in die Tiefen des GZ. Hier kann die schamanische Verwandlungsreise der Kulturen alter Völker verstanden werden. Für die alten Norweger ist die Milchstraße der Weg nach Valhalla oder Valhöll, wo die toten Helden residieren. Der Tod kann in seiner mythischen Übersetzung nicht als der körperliche Tod verstanden werden, sondern der Tod eines unbrauchbar gewordenen Verhaltensmusters oder des Ich-Seins. Also kann man hier eine Übereinstimmung zwischen dem Weg der schamanischen Wandlung und der Milchstraße als Weg zum GZ finden.

Galaktisches Zentrum

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„Hel“ ist der germanische Name der Totengöttin. Der Name wurde von den Christen umgedeutet und daraus entstand die christliche Hölle, auch als Ort unter der Erde mit Tod und Todesqualen verbildlicht. Da die Christen die Bräuche der Naturvölker dämonisierten, ist es möglich, dass sie solche unterirdischen Kultstätten als böse und teuflisch darstellten und die dazugehörigen heiligen Bräuche als todbringend und qualvoll beschrieben. Hölle heißt auf englisch „hell“, wie hell auf deutsch. Volksetymologisch ist das deutsche „hell“ mit dem lateinischen „clarus“ verwandt. Die Hölle hingegen hat mit verbergen zu tun.

Also kann man verstehen, dass eine „Hölle“ hell sein kann. Man vergegenwärtige sich die Verwandtschaft der Worte: hell – heilen – heilig. [...]

In der Mythologie der Mayas wird das GZ und die dort liegende Dunkelwolke auch als Astloch und die Milchstraße als Baum bezeichnet. Das Loch im Baumstamm ist dunkel, feucht und kalt. Dort modert es. Es wird auch als Kanal zur Unterwelt gesehen. Es ist ein Ort der Verwandlung. Es wird nicht nur als dunkle Höhle gesehen, sondern in manchen Mayamythen auch als Geburtskanal der Großen Mutter, der Milchstraße. Das Zentrum der Milchstraße ist also nicht nur Höhle, Grabstätte und Totenreich, sondern auch Gebärmutter und Geburtsstätte. Hier finden Skorpion- und Schützeprinzip zueinander, Tod, Trauer und Tiefe, und neues Leben, Hoffnung und Glaube an die Zukunft. [...]

Wer eine christliche Erklärung vorzieht, findet auch eine. Die Milchstraße wurde auch Jakobsweg genannt. Dieser ist ein Wallfahrtsweg, der an einen heiligen Ort der inneren Wandlung, Heilung, Glaubensfindung führt. Ein Pilger, der diesen Weg geht, erfährt diese inneren Klärungen und Reifungsprozesse. Es sind tiefgreifende Transformationen, weil sich niemand leichtfertig auf diese beschwerliche Pilgerwanderung macht.

Kluft Nun können interessanterweise auch die moderne Physik und ihre Erklärungsversuche zum GZ auf entsprechende Weise „gelesen“, d.h. in eine Symbolsprache übersetzt und gedeutet werden. Das Schwarze Loch im GZ ist ein mathematisches Rätsel. Es enthält einen physikalischen Widerspruch, den man weder aus der Welt schaffen, noch erklären kann. Es sprengt das glatte, in sich konsistente, wissenschaftliche Weltbild. In der Umgebung des GZ und insbesondere im Schwarzen Loch selbst gelten die bekannten Regeln der Physik nicht mehr. Dort herrschen so extreme physikalische Bedingungen, dass Größen wie Raum, Zeit, Geschwindigkeit, Masse oder Gewicht ihre berechenbaren Verhaltensweisen verlieren. Man könnte auch sagen, Raum, Zeit und Materie befreien sich aus den Einheiten, in denen sie eingesperrt waren. [...] Man könnte sagen, die Physik wird transformiert. Die Physik erfährt eine galaktische Verwandlung ihrer Prinzipien.

Die galaktische Wandlungsreise der alten Schamanen oder der Reifungsprozess, den Menschen mit GZ-Einflüssen durchmachen, findet auch in der astronomischen Erklärung seine Parallele. Immer feiner werdender Sternenstaub kreist um das Schwarze Loch in der galaktischen Ebene und nähert sich langsam einer immer enger werdenden Umlaufbahn, bis er bereit ist, dem unendlichen Licht im Inneren des Schwarzen Loches anzugehören. Obwohl das Schwarze Loch schwarz genannt wird, ist sein Inneres unendlich hell. Es wird schwarz genannt, weil kein Licht entweicht und das GZ somit unsichtbar und schwarz ist. Im Inneren befindet sich jedoch das ganze Licht. Also ist es dort sehr hell. Das ist ein Gegensatz zwischen dunkel und hell und verbindet uns mit dem Bild der „hellen Hölle“ und der heiligen Höhle der alten Bräuche. [...]

Astrologische Perspektiven

Warum ist das GZ astrologisch relevant? [...]

Aus den Großraumstrukturen, in denen unser Sonnensystem eingebettet ist, geht hervor, dass das GZ wichtig für unser Sonnensystem ist. Wenn die anderen Planeten und die Sonne für die Erde und all ihre Naturphänomene, inklusive der Menschen, wichtig sind, besteht kein Einwand dagegen, dass dies auch auf das GZ zutrifft. [...]

Woher aber eine Deutung holen? In der Astrologie wird das GZ manchmal erwähnt. Diese Vermutungen gehen auf Dr. Landscheidt zurück, der auf das GZ aufmerksam machte. Auch der Astrologe Hans-Hinrich Taeger arbeitete im Rahmen seiner Astroenergetik mit dem Galaktischen Zentrum. Doch eine konkrete Deutung war nirgends zu finden. Die amerikanische Astrologin Diane Rosenberg hat sich mit Schwarzen Löchern insgesamt beschäftigt und für alle zusammen nach Deutungen gesucht. Sie ist auch auf die richtige Spur gekommen. Sie hat jedoch das GZ nicht individuell erforscht und auch keine genaueren Ergebnisse gefunden. Sie ging von einer großen, Liste von Schwarzen Löchern aus, ohne zu differenzieren. [...]

Die ersten Interpretationshinweise finden sich in den mythischen Bildern der Sternbilder. Die Menschen der Antike, die diese Bilder erfanden, hatten ein sehr großes Wissen über den Himmel. Obwohl sie von moderner Physik nichts wussten, formulierten sie dieses Wissen bildhaft als Himmelsfiguren.

Zwischen den beiden Sternbildern SC und SG gibt es etwas, das als Spannungszone bezeichnet werden kann. Aus der rein wissenschaftlich-mythologischen Sicht des Himmels kann man die Nebeneinanderreihung bestimmter Sternbildteile am Himmel als rein zufällig ansehen. [...]

Der Übergang SC – SG ist ganz besonders spannungsreich, weil hier – bedeutsamerweise – der giftige Skorpionstachel auf die giftige Pfeilspitze des Schützen trifft. Und das GZ liegt genau dazwischen. Das kann einfach kein Zufall sein.

SternbilderIn Abbildung 2 sind die Sternbilder mit den dazu gehörigen Figuren gezeichnet. Quer durch das Bild läuft die Ekliptik, und in etwa 60° zu ihr geneigt, die Milchstraßenebene. Gut zu sehen ist, wie das GZ zwischen Skorpionstachel und Schützepfeil liegt. [...]

Der Schütze ist einer der Kentauren. Diese hatten vergiftete Pfeile, die schreckliche, nicht heilende Wunden verursachten und den Opfern einen qualvollen, langsamen Tod brachten. Die Kentauren, halb Mensch, halb Tier, galten als unberechenbar, wild und brutal. Sie konnten ganz plötzlich verrückt spielen. Der Skorpionstachel ist ebenfalls giftig und sogar tödlich. Der SC gilt als rächerisch und unberechenbar. Er tötet seine Opfer erbarmungslos und aus dem Hinterhalt heraus. Das GZ liegt also zwischen zwei Giftpolen. Es ist folglich „giftig“ oder gefährlich. Es ist die negative Deutung der alten Astrologie.

Aus diesen Bildern las ich die ersten Symbole heraus und bekam die ersten Deutungsansätze des GZ: „Unberechenbar“, „plötzliches Ausbrechen niederer Instinkte“, „giftig“, „rächerisch“. Das GZ bedeutet also solch einen dramatischen Übergang, wie den vom Tier zum Menschen, von niederen Gemütern zu edlen Werten und umgekehrt. Die Kentauren waren andererseits ja auch für ihre edlen und treuen Freundschaften bekannt. Hier ist die Vertiefung menschlicher Bindungen zu erkennen beim positiven Leben eines GZ-Einflusses.

Die zwei Gifte, das des SC und des SG, geben weitere Ideen zur Deutung. Die Erfahrung des GZ kann todesähnlich sein. Wenn ein Mensch dem Tod nahe steht, sieht er die Welt auf eine tiefere, ernstere Weise. Wieder haben wir das Schlüsselwort „tiefe Verwandlung“. Es verliert sich die Oberflächlichkeit und die Leichtfertigkeit. Genauso sind Menschen mit einem galaktischen Einfluss im Horoskop. Sie stehen dem Tod zwar nicht körperlich nahe, aber sie stehen einem tieferen Sinn des Lebens nahe. Gifte können heilen, wenn sie in der richtigen Art angewandt werden. Das tödliche Pfeilgift südamerikanischer Stämme heißt „Curare“, und „curare“ bedeutet auf Latein heilen und sorgen. Hier entstehen die großen regenerativen und heilenden Fähigkeiten, die Menschen mit diesem Einfluss haben können.

Das GZ liegt genau dort, wo der siderische SC aufhört und der siderische SG anfängt. Hier endet etwas Altes und etwas Neues beginnt. Die Ekliptik verändert hier ihre Qualität. Ein Energiefluss sinkt in einen Abgrund ab. Es ist ein Bruch, eine krasse Veränderung, ein Überwechseln, ein Umschwenken, Umpolen.

Galaktisches Zentrum Ich beobachtete, dass bei der mundanen MO-KJ-GZ eine Art Blackout entstehen kann, dass eine Art Tiefpunkt für bestimmte Unternehmungen eintreten kann, so als ob bestimmte Abteilungen des Bewusstseins in einen Abgrund fallen – als ob man eine Schwelle überquert, hinter der alles anders ist. Und ich merkte auch, dass bei Menschen, die diesen Schwellen-Moment zu ignorieren versuchen, etwas Ähnliches entstehen konnte, wie wenn jemand bei einem Orkan unbedingt das Fenster öffnen will. Die GZ-Zeit ist eine Zeit, in der manches außer Rand und Band gerät. Es kann ein fürchterliches Durcheinander entstehen, sodass die Inhalte sämtlicher Schränke und Regale wild durcheinander gewirbelt werden. Es geschieht auch auf psychischer Ebene, dass rohe Instinkte, die wohl aufgehoben in den untersten Schubladen verbleiben, plötzlich zu Tage treten.

Erst sehr langsam offenbarten sich mir die positiven Seiten. Nach und nach lernte ich, dass viele Menschen solche galaktischen Einflüsse gerade nutzen, um zusammenzutreffen, weil wohl eine tiefere Kommunikation möglich ist. Wenn man beim Orkan eben nicht das Fenster öffnet, sondern ruhig bei sich bleibt, können die verschiedenen Regale und Schränke zur Fundgrube großer, vielleicht vergessener Schätze werden. [...]

Wer einen GZ-Einfluss im Horoskop hat, steht wie im Mittelpunkt des Schwarzen Lochs und kann in alle Dimensionen hineinschauen. Alle Dimensionen und alle Orientierungslinien laufen im GZ zusammen. Dieser Punkt ist Anfang und Ende zugleich – und auch wieder nicht. Die Zeit steht still oder schreitet enorm schnell voran. Man sagt in der Mathematik „die Parallelen schneiden sich im Unendlichen“. Sollte ein Schwarzes Loch in der Nähe sein, schneiden sich die Parallelen im Schwarzen Loch. Es hat solch eine Kraft, dass es Parallelen anziehen kann und sie dazu bringt, sich zu schneiden. Ein Außenstehender sieht nur wildes, undurchdringliches Gewirr. Wer im GZ steht, kann in alle Ebenen hineinschauen, ihm ist kein Chaos zu arg. Ihn stört es nicht, dass diese beiden Bücher, die ganz unterschiedlichen Themen angehören, jetzt nebeneinander am Boden liegen. Er kann jedes Buch für sich verstehen und einordnen.

Menschen mit galaktischen Einflüssen im Horoskop sind sehr vielfältig begabt. Sie haben Einblicke in viele unterschiedliche Wissensgebiete und haben viele Fingerfertigkeiten. Hierin liegt auch oft ihr Drama und ihre Schwierigkeit, in unserer Zivilisation klarzukommen. In unserer Kultur sollen Menschen nur einen Beruf und nur eine einseitige Tätigkeit ausüben. Sie sollen einen linearen, zielstrebigen Lebenslauf vorweisen und sich auf ein Fachgebiet gebündelter Fähigkeiten beschränken. Doch GZ-Beeinflusste haben weit verzweigte Intelligenz, Einblicke, Zugriffe. Normalbürger fühlen sich oft dadurch irritiert, dass plötzlich jene zwei, von ihrer Thematik sehr unterschiedlichen Bücher jetzt nebeneinanderliegen. Sie sehen ihre Ordnung bedroht und bezeichnen den galaktisch beeinflussten Menschen als chaotisch. Dieser galaktische Mensch wird dann möglicherweise auch zum Chaoten und seine feinen, wertvollen Fähigkeiten werden verschwendet. Der galaktische Mensch knüpft Verbindungen zu unüberschaubaren Sachverhalten, assoziiert seltsame Dinge miteinander. „Unüberschaubar“ ist das Wort für einen Außenstehenden.

Galaktisches ZentrumDas Schwarze Loch im Zentrum der Galaxie ist ein Punkt, in den alles hineinstürzt, angezogen durch die immense Schwerkraft. Der Moment des Sturzes ist nur ein kleiner Teil des ganzen Prozesses. Davor begibt sich ein Stück Materie in einen fast endlosen Tanz um das Schwarze Loch. Es wird von seiner Bahn abgelenkt und dreht sich immer weiter hinein in den Ring von kreisendem Sternenstaub um das Schwarze Loch. Dieses Symbol führt uns zu weiteren Deutungen: Die Kraft des Schwarzen Lochs im GZ beeinflusst normale Abläufe. Psychische Prozesse werden – wortwörtlich – aus den normalen Bahnen abgelenkt und in unkontrollierbare Zustände gebracht. Es ist nicht absehbar, was passieren kann. Dinge werden aus ihren Zusammenhängen gerissen und neu eingeordnet. Dies kann sowohl positive wie negative Qualität haben.

Es ergeben sich Neuordnungen, die sehr ergiebig sein können – beim Positiven. Beim negativen Ausleben ist man irritiert. Einige Beispiele: Wenn Menschen einen Einfluss des GZ wählen, etwa MO-, SO-, VE-, ME in Konjunktion zum GZ, um sich zu treffen und es herrscht eine vertrauensvolle, familiäre Atmosphäre, dann entstehen neue Ideen und Assoziationen, die andere und tiefere Beziehungen oder Anstöße zu neuen Tätigkeiten erzeugen können. Vielleicht kommen ganz neue Themen und Sachverhalte aus dem Leben eines Menschen zur Sprache, die sich als sehr wichtig erweisen. Oder: Nach einer Phase von Angespanntheit und Arbeitsstress bricht, leert und erschlafft ein GZ-Einfluss. Weise ausgenutzt ist er als Entspannungs- und Reflexionspause willkommen.

Negativ wirkt der Einfluss etwa, wenn unter Druck Termine eingehalten werden sollen oder Geplantes durchgesetzt werden muss. Dann können verteufelte Zufälle stattfinden. Dinge, die absolut nicht zusammenkommen sollten, verbinden sich. Etwa geheime oder sehr persönliche Dinge gelangen in die falschen Hände. Bei einem Unfall gelangt z.B. Wasser an elektrische Drähte und löst eine Katastrophe aus.

Die kreisende Bewegung im Anflug auf das GZ kann auch als Hexenkessel gesehen werden, in dem Dinge ausgekocht, ausgegärt werden. Auch dieses Bild kann negativ oder positiv angewendet werden: der Hexenkessel, in welchem heilende, aussöhnende, wohltuende Substanzen entstehen. Ähnliches kommt zu Ähnlichem, und so vereinen sich Kräfte, es entsteht eine neue Ordnung. Im negativen Sinne braut sich ein böses Chaos zusammen. Im Hexenkessel wird Giftiges und Gefährliches zusammengemischt und alles wild durcheinander gebracht. Wer ein astrologisches Verständnis hat, kann also auf diese Art erfahren, was sich in einem Schwarzen Loch abspielt.

Das GZ wirkt manchmal auch wie ein Vakuum. Die starke Gravitationskraft des Schwarzen Lochs, die alle Materie wegsaugt, erzeugt dieses Vakuum. Es ist eine Leere, ein Nicht-Vorhandensein, das auch auf beide Arten erfahren werden kann, positiv und negativ. Es kann eine angenehme Ruhe und ein Wohlfühlen bedeuten, durch die Abwesenheit von Störungen. Hier ist es eine Kunst, in diesem Fehlen von negativen Einflüssen die fruchttragende Fülle zu erleben. Diese Leere kann als ein Samadhi oder Paradies empfunden werden. Negativ gelebt, reißt diese Leere tatsächlich alles nieder. [...]

Galzent Unsere Sonne, das Zentrum unseres Sonnensystems, bedeutet astrologisch ja das „Ich“ oder das „Herz“. Also ist analog dazu das GZ auch das Zentrum einer uns übergeordneten Einheit. Es ist etwas wie eine große Einheit des Lebens oder der Lebenszusammenhänge, die große Logik der Psyche, die in so viele Abteilungen gespalten sein kann. Die Galaxie dreht sich immer weiter und ergibt immer wieder neue Muster und Maserungen. In ihr ist dieselbe Drehbewegung des Planetensystems zu finden, die die Veränderungen im Leben und in Zeiten bewirkt. Bei der Galaxie sind die Bewegungen so langsam, dass sie nur ganz große Zeiträume beeinflusst, wie etwa die Erdzeitalter. In ihrem Zentrum jedoch sind die Drehbewegungen sehr schnell und es kann sein, dass diese sehr schnelle Veränderung mit den Veränderungen der Psyche zusammenhängt, mit plötzlichen, schwer erklärbaren, psychischen Transformierungen. [...]

Im GZ ist die unendliche Dunkelheit, denn das Schwarze Loch ist unendlich schwarz. Gleichzeitig ist es auch unendlich hell, denn im Schwarzen Loch ist unendlich viel Licht gespeichert. Von außen ist es unendlich schwarz, von innen jedoch unendlich hell. Von außen ist es unendlich „hungrig“ und saugt alles in sich hinein, von innen enthält es eine unendlich Fülle.

Bildnachweise (Reihenfolge des Erscheinens):
By Stefan Gillessen, Reinhard Genzel, Frank Eisenhauer [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons
Grafiken von Anabela Cudell
By User:Moondigger (Own work) [CC BY-SA 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons
By Hubble: NASA, ESA, and Q.D. Wang (University of Massachusetts, Amherst); Spitzer: NASA, Jet Propulsion Laboratory, and S. Stolovy (Spitzer Science Center/Caltech) (NASA Image of the Day) [Public domain], via Wikimedia Commons
By 2MASS/G. Kopan, R. Hurt [Public domain], via Wikimedia Commons

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