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Fabelhafte Astrologie

"Entdecke das Tier in Dir und werde Mensch"

Thomas Künne und Monika Heer

Unsere Seele denkt nicht in Zahlenkolonnen, im rechten Winkel oder gar in rationalen Gedankenkomplexen. Nein, sie denkt assoziativ und symbolisch in Bildern; sie möchte und muss immer eine Geschichte erzählt bekommen, sonst kann sie den Inhalt nicht verstehen.

Bei Erwachsenen, die lernen mussten, die Welt rational zu verstehen, erklären und auch zu begründen, übernimmt der Verstand zunehmend die Vorherrschaft, oft genug zu Lasten von Gefühl, Intuition, Kreativität und Bauchgefühl.

Kinder hingegen stehen der Quelle noch sehr nahe und nehmen die Welt und den Kosmos ganzheitlich wahr. Erst durch Erziehung, Schule, Leistungsdruck setzt die die „Verkopfung“ ein. Bei diesen jungen Seelen gibt es noch keine Trennung von „Innen und Außen“ oder „Oben und Unten“, alles ist eins. Sie wissen intuitiv:

Die gesamte Schöpfung existiert in Dir, und alles, was in Dir ist, existiert auch in der Schöpfung. Es gibt keine Grenze zwischen Dir und einem Gegenstand, der Dir ganz nahe ist, genauso wie es keine Entfernung zwischen Dir und sehr weit entfernten Gegenständen gibt.
(Khalil Gibran)

Oder auf einen spirituell-ganzheitlichen Nenner gebracht:

Alles ist in allem und alles ist in mir.

Wer erinnert sich nicht gerne an frohe Kindertage, als eine „Gute-Nacht-Geschichte“ den Übergang vom Tagesbewusstsein (Yang) auf die Nachtseite (Yin) einläutete oder gar erst ermöglichte? Und wie häufig spielten da Tiere in den vorgelesenen Märchen oder Fabeln eine tragende Rolle?

Auch wenn es in diesen Geschichten auf den ersten Blick oft brutal und grausam zugeht, so ist die Botschaft doch eindeutig: Ja, es gibt Probleme und Konflikte, die auch offen angesprochen und nicht unter den Teppich gekehrt werden, aber diese Blockaden und Widerstände können überwunden werden!

Je weiter wir uns auf unserem Lebensweg von unser Quelle (unserer Geburt) entfernen, umso größer ist die Gefahr, dass wir zwar die Sprache der drei K‘s (Konsum – Kommerz – Karriere) nach außen perfekt beherrschen, uns aber gleichzeitig zu kosmischen Analphabeten zurückentwickeln.

Fabelhafte Astrologie

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Die gute Nachricht lautet: Dieses ganzheitliche Wissen ist tief in unserem Zellbewusstsein verankert, auch wenn es noch so verschüttet erscheinen mag. Und wir können jederzeit wieder damit in Resonanz kommen, sofern wir das wollen.

Hier möchte nun die „Fabelhafte Astrologie“ eine Brücke bauen, um sich selbst und die gesamte Schöpfung besser zu verstehen. Sie möchte dabei helfen, sein eigenes Leben zu führen und nicht das der Anderen.

Wir, die Autoren dieses Buches bieten Ihnen hierzu stimmige Wege zur Selbsterkenntnis, Persönlichkeitsentfaltung und zur eigenen Mitte an. Als Grundlage hierfür dienen uns das seit Jahrtausenden bewährte Erkenntnissystem der Astrologie und die Lehre der Archetypen mit ihren zugeordneten Tieren, die symbolisch durch Fabeln mit uns in Resonanz gehen und unsere Licht- und Schattenseiten spiegeln.

Ziel ist dabei immer eine Integration dieser Schattenanteile, denn erst dann sind wir ganz und „heil“, erst dann sind wir „Herr(in) im eigenen (Körper-)Haus:

Heimweh ist die Sehnsucht, in sich selbst zu Hause zu sein. Heilung heißt Heimkehr, in unser verlorenes Heim. Alles Weh ist Heimweh, jede Heilung eine Heimkehr.“
Diane Connelly

Es gilt: „Wer nicht in sich selbst zu Hause ist, der ist nirgendwo zu Hause.“ Alle wichtigen Religionen und Philosophien dieser Welt sind deshalb zugleich Wege in die Mitte. Und auch jede Medi-tation und im eigentlichen Sinne die Medi-zin wollen dies ebenfalls.

In unserer Mitte finden wir Harmonie und inneres Gleichgewicht. Nur im Innen findet die „wahre“ Entwicklung des Menschen statt, das Äußere ist nichts anderes als ein Spiegel des Inneren, im Sinne von:

Wir können im Außen nur ernten, was im Innen gewachsen ist.


(Anmerkung der Redaktion: Hier haben wir nun zwei Fabeln als Beispiel herausgegriffen. Oben steht jeweils die Fabel, geschrieben von Thomas Künne, und unter den *** steht die astrologische Deutung der beteiligten Zeichen, geschrieben von Monika Heer.)


Krebs-Skorpion

Auster und Tintenfisch: heilsam und verschleiernd

Eine Auster, die im Laufe ihres Lebens vielfältige Verletzungen durch Fremdeinwirkung über sich ergehen lassen musste, beobachtete eines Tages einen Tintenfisch auf seiner Flucht.

Voller Bewunderung rief sie ihm zu: „Ich beneide Dich so sehr! Wenn du dich bedroht fühlst oder Dir etwas nicht passt, dann versprühst du schwarze Tinte und deine Widersacher verirren sich in der Dunkelheit, während du ihnen unbeschadet entgleitest.“

Der Tintenfisch entgegnete sogleich: „Die wahre Bewunderung liegt eigentlich auf meiner Seite, denn Davonlaufen kann eigentlich jeder!“

Die Auster war nun doch überrascht über diese unerwarteten Worte des Tintenfisches und hakte nach: „Wie meinst du denn das?“

„Das will ich dir gerne erklären“, erwiderte dieser sogleich. „Du nimmst jede Verletzung und jeden Schmerz in Dich auf, aber anstatt daran zu verzweifeln, dich ständig in der Opferrolle zu sehen und zu jammern, transformierst du diesen Schmerz und machst daraus geronnene Tränen. Die Menschenweibchen schmücken sich so gerne damit, sie nennen sie Perlen und tragen zu festlichen Anlässen ganze Ketten mit deinem Schmerz um sich.“

Die Auster war überwältigt und gerührt zugleich. Sie sagte: „Danke, du machst diesen Tag zu einem großen Tag für mich, denn ich erkenne einen weiteren symbolischen Sinn in der Überwindung des Schmerzes. Ich möchte Dir diese Perle schenken, als Zeichen meiner Wertschätzung für Deine ehrlichen Worte!“

Von nun an berührte der Tintenfisch diese Perle immer dann voller Hingabe, wenn er mal wieder seine Umwelt verdunkelte und einfach feige abtauchte.

***

Mit den Zeichen Krebs und Skorpion gelangen wir auf die dunkle Seite des Mondes. Hier lebt Hekate, die alte Zauberin, die uns in die Unterwelt begleiten kann. In den Tagen vor Neumond und zu Halloween sitzt sie auf dem Zaun zwischen den Welten, dem Diesseits und der Welt des Jenseits. Sie nimmt für uns Verbindung zur Welt der Geister auf, sie kann ins Jenseits gucken und die Ahnen herbeirufen.

Im therapeutischen Kontext wirkt diese dunkle Kraft oft segensreich. Mit ihr gelingt der Abstieg in die Unterwelt, um das Vergessene und Verdrängte wieder zu erinnern. Dann ist es möglich zu erkennen, wie wir an unsere Familiengeschichte gebunden sind und welches Schicksal unserer Ahnen in uns weiterlebt.

Hekate kann aber auch für die tiefe, fast schon archaische Angst vor der Dunkelheit stehen. Je mehr verdrängt wurde, desto größer ist die Angst, wenn man am Rand des Abgrunds steht und mit den dunklen Kräften des Lebens konfrontiert wird.

Gelingt es nicht, diese Angst auszuhalten, ihr zu begegnen und zu schauen, was dahinterliegt, flüchten wir vor unseren Schatten und laufen umso mehr Gefahr, in ihren Bann zu geraten.

Ein Teil der Seele ist dann in der Unterwelt gefangen und hat sich an die „Mächte des Bösen“ ausgeliefert. Vor allem Mond-Pluto-Verbindungen im Horoskop neigen zu dieser besonderen Form von Verstrickung, die mit starken Macht- und Ohnmachtsgefühlen einhergeht.

Oft spielt sich hier ein tiefergehender Konflikt zwischen inneren weiblichen Anteilen ab. Während sich viele Frauen mit dem Mond in seiner jungen Gestalt oder mit der Rolle der reifen Frau anfreunden können, fürchten ebenso viele den Dunkelmond, der für die Zeit nach den Wechseljahren steht.

Die alte Frau, die graue, weise Frau ist dem Tode näher als dem Leben. Doch sie weiß um die Macht der Übergänge und hilft den Lebenden, Abschied zu nehmen. In ihrer Welt gehört der Tod zum Leben dazu. Er ist die andere Seite, und wer leben möchte, kommt nicht umhin, seine Tode zu sterben, loszulassen und so immer wieder Raum für Neues zu schaffen.

Löwe-Steinbock

Panther und Rabe: gönnerhaft und dankbar

Im Zoo der Großstadt konnten die Menschen Tiere aus aller Welt betrachten, ein beliebter Ausflugsort für Jung und Alt.

Die Tiere selbst empfanden ihre Gehege schon recht bald als Gefängnis, die Ströme der Besucher konnten ganz schön nerven. Es war ein Leben in Gefangenschaft und vollkommen ohne Privatsphäre, sozusagen wie in den Schaufenstern eines Einkaufszentrums.

Ein Panther und ein Rabe hatten sich im Laufe der Zeit angefreundet, ihre Gehege befanden sich schräg gegenüber in Rufweite. Am Anfang ärgerten sie sich ständig gegenseitig mit Gemeinheiten wie: „Du brauchst Dich nicht mehr schwarz zu ärgern, Du bist es bereits!“ oder: „Wenn Du arbeiten würdest, wärst Du ein Schwarzarbeiter!“

Doch schon bald erkannten sie, dass sie im selben Boot saßen, der Rabe durfte nicht fliegen und der pfeilschnelle Panther nicht jagen. Sie heckten einen gemeinsamen Plan aus. Der Panther meinte „Wenn mir die Flucht gelänge, mich würden sie bald irgendwo erschießen.“

„Ich würde sofort weit wegfliegen, bevor sie mein Entkommen überhaupt bemerken!“, sagte der Rabe, „ich bin sehr geduldig und ausdauernd, aber irgendwann reicht es sogar mir.“

Der schwarze Panther zeigte ein großes Herz und als die Zoowärter eines Tages das Gehege des Raben reinigten, simulierte er einen Schwächeanfall und fiel nach lautem Röcheln schlagartig um.

Die Wärter rannten sofort hinüber, ohne den Raben zu beachten. Dieser entschwand in Windeseile durch den offenen Türspalt und rief dem Panther zu: „Ich danke Dir von Herzen, mein schwarzer Freund!“. Der Panther zwinkerte selig und war ebenfalls glücklich.

***

Steinbock verleiht Festigkeit, Stabilität, Ausdauer und verfolgt seine Ziele mit großer Ernsthaftigkeit. Man kann ihn mit konkreten Arbeitsergebnissen beeindrucken, die er gewohnt nüchtern zur Kenntnis nimmt. Nichts ist ihm peinlicher, als sich ständig selbst zu loben und so straft er den selbstherrlichen Löwen hin und wieder mit seiner Missachtung.

Für Löwen ist das Leben eine große Spielwiese. Sie sind die Könige im Sandkasten und bestimmen die Spielregeln. Löwen genießen es, im Mittelpunkt zu stehen, und wer sie bewundert, wird großzügig belohnt. Kritik kommt einer Majestätsbeleidigung gleich und es dauert lange, bis dieses königliche Zeichen lernt, selbst mit konstruktiver Kritik umzugehen.

Alle drei Feuerzeichen haben ihre Schwierigkeiten mit dem Element Erde, denn die Erde kann das Feuer ersticken und Feuer kann die Erde verbrennen. Es kann sehr lange dauern, bis eine fruchtbare Zusammenarbeit möglich ist und man bereit ist, voneinander zu lernen.

Letzten Endes aber wird der Löwe vom Steinbock gezwungen, sich als König für das Wohl des Volkes einzusetzen. Er lernt, dass ein Chefposten mehr bedeutet, als andere herumzukommandieren und die Arbeit machen zu lassen. Wenn er verantwortungsbewusst mit seiner Macht umgeht, ist auch der strenge Steinbock bereit, ihn als Autorität anzuerkennen.

Wenn es Löwe und Steinbock gelingt, Hand in Hand zu arbeiten, können die ehrgeizigsten Projekte verwirklicht werden. Der Geltungsdrang des Löwen und sein großer Wunsch etwas Einzigartiges zu schaffen, paart sich mit der Ausdauer und Hartnäckigkeit des Steinbocks. Langzeitstrategien werden entwickelt und man lässt sich durch Misserfolge keinesfalls entmutigen. Jetzt erst recht, rufen sie beide im Chor. Und wenn der Gipfel gestürmt ist und beide ganz oben angekommen sind, sorgt Löwe dafür, dass auch ein Steinbock den Glanz der Sonne genießen kann.

 

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