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Astrologie

Ein methodisch aufgebautes Lehrwerk, von Gertrud I. Hürlimann

©Astrodienst AG 2016

Reinhold Ebertin und die Kosmobiologie

  1. Kurzbiographie
  2. Die Geschichte der Felder- und Häusersysteme
  3. Die Arbeitsmethode von Reinhold Ebertin
  4. Wichtigste Werke

Kurzbiographie von Reinhold Ebertin

(16. 2.1901–14. 3.1988)

Reinhold Ebertin wurde am16.2.1901 in Görlitz geboren. Er besuchte das Realgymnasium seiner Heimatstadt und die Lehrerbildungsanstalten in Greifenberg und Reichenbach O/L. Nach kurzer Lehrtätigkeit gründete er 1928 seinen Verlag in Erfurt und gab die Fachzeitschrift «Neue Sternblätter» heraus, die aus politischen Gründen im «Dritten Reich» den neutralen Namen «Mensch im All» erhielt und nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Titel «Kosmobiologie» erschien. Die Beilage «Kosmischer Beobachter» erregte besonderes Interesse.

1929 lernte Ebertin am Astrologenkongreß in Nürnberg seine Frau Lisa, geborene Engert (16.1.1900–23.10.1983) kennen. Sie heirateten am 6.12.1929 und am 21.7.1933 wurde dem Ehepaar der Sohn Baldur Reinhold geboren. Lisa Ebertin war ihrem Mann immer eine gute Mitarbeiterin. Durch ihre vermittelnde Tätigkeit auf den späteren Arbeitstagungen wurde sie oft als «Mutter des Kongresses» bezeichnet.

Bei der «Heß-Aktion 1941» wurde Ebertin am 11. Mai verhaftet, die Bücher seines Verlages wurden beschlagnahmt. Nach der Entlassung konnte er zu seiner Rehabilitation wieder als Polizeibeamter Dienst tun. Auf Veranlassung des Reichsführers SS wurde er aus der Polizei entlassen. Auf Grund seiner graphologischen Kenntnisse konnte er in einem Breslauer Betrieb angestellt werden, der ihn mit besonderen Aufgaben in Freiburg betraute.

Als Prokurist einer Arzneimittelfirma wurde er nach Aalen versetzt, um dort einen Zweigbetrieb aufzubauen. Sofort nach Kriegsende baute er mit seinem Sohn Baldur R. Ebertin mit einfachsten Mitteln den Verlag wieder auf, konnte 1948 die Zeitschrift «Kosmobiologie» herausgeben und konnte 1949 erstmals eine «Arbeitstagung für kosmobiologische Forschung» nach Aalen einberufen, die in den folgenden Jahren bereits einen internationalen Charakter annahm.

1956 war Ebertin Mitbegründer der «Kosmobiologischen» Akademie Aalen e.V. und wurde später zu deren Ehrenpräsidenten ernannt.

1970 gelang Ebertin mit seinem Sohn Dr. Baldur R. Ebertin der Durchbruch in den USA. Dadurch war es notwendig, mehrere Bücher außer der «KdG» (Kombination der Gestirneinflüsse) in die englische Sprache zu übersetzen. Der Absatz der englischsprachigen Literatur stieg in kurzer Zeit um das Mehrfache der deutschen Ausgaben. Auf dem Kongreß der American Federation of Astrologers 1972 in Dallas waren allein 400 Interessenten für die Ebertin-Methode vorhanden.

1972 konnte in Aalen ein Weltkongreß für Astrologie und Kosmobiologie stattfinden. 1979 wurde der Ebertin-Verlag dem Hermann-Bauer-Verlag in Freiburg/Br. angeschlossen, die Zeitschrift erschien weiter unter dem Titel «Meridian» und erweiterte ihren Rahmen für alle Gebiete der Astrologie, der Kosmobiologie und der Psychologie.

Zahlreiche Aufsätze von oder über Ebertin erschienen z. B. in der «Astrology» in Indien, der «Astrology» in England, den neugegründeten Zeitschriften «Cosmobiology» in den USA und Australien, den «Cahiers Astrologiques» in Frankreich, sogar eine ausführliche Studie von Universitätsprofessor Charneco in Costa Rica in spanischer Sprache.

Das Werk

Reinhold Ebertin
Reinhold Ebertin vor seinem Lebenswerk anlässlich seines 85. Geburtstages.
Im Februar 1932 konnte die Wochenzeitung «Der Seher» erscheinen, deren Tendenz gegen den Nationalsozialismus gerichtet war. Durch diesen Schritt in die breitere Öffentlichkeit gelang es, im Juni 1932 den «Kongreß der astrologischen Pioniere» zusammen mit Meier-Parm einzuberufen. Auf diesem Kongreß wurde der Versuch gemacht, alle astrologischen Arbeitsmethoden zunächst einmal als gleichwertig anzuerkennen und im Wettbewerb die weitgehend gesicherten Elemente herauszuarbeiten. Ebertin wurde zum Leiter der Dachorganisation gewählt, die aber durch das «Dritte Reich» ihre Tätigkeit bald einstellen mußte. Trotzdem ging Ebertin den praktischen Weg zur Feststellung der erfolgreichsten Arbeitsmethoden, indem er im Laufe der Zeit 75 Arbeitsaufgaben stellte, in denen es möglich war, daß die Bearbeiter auf gleichem Wege mit gleichen Elementen zum richtigen Ergebnis kamen.

Es galt dann die überlieferten Grundlagen zu sichten, die einmal als gesichert anzusehenden Elemente aber auch voll auszuwerten. Es wurden einheitliche Arbeitsformulare geschaffen, um dadurch auch statistische Untersuchungen zu ermöglichen. Nicht mehr der Aszendent wurde in den Kosmogrammen waagrecht – immer wieder in anderen Zeichen – aufgezeichnet, sondern der Tierkreis bildete die Grundlage mit dem Krebspunkt oben, wo die Sonne jeweils ihren höchsten Stand erreicht. Um den Tierkreis wurde der 90-Grad-Kreis gelegt, der es ermöglichte, das Wesentliche in einem Kosmogramm schneller zu erfassen. Der Orbis der Aspekte wurde reduziert. Für die Wirksamkeit der Transite und Direktionen stellte Ebertin die Regel auf:

Ein Gestirn wirkt so lange, als es braucht, um einen Grad des Tierkreises zu durchlaufen.

Das ist z. B. bei einem Transit der Sonne ein Tag, bei Direktionen könnte sich die Wirkung auf Jahre und Jahrzehnte erstrecken. Dazu kam die Erkenntnis:

Die Wirkung einer Konstellation hört kurz nach der Fälligkeit auf. Um die Anschaulichkeit eines Kosmogramms zu erhöhen, wurde in Gemeinschaft mit Ebertins Sohn, Dr. Baldur R. Ebertin, das Kosmopsychogramm geschaffen. Die Konstellationen eines Jahres wurden in Form einer Jahreskurve mit Höhen und Tiefen dargestellt. Von größter Bedeutung erwiesen sich die graphischen 45-Grad-Ephemeriden*, die Ebertin bereits während des letzten Weltkrieges entwickelt hatte. Es folgten dann die graphischen 45-Grad-Halbsummen-Ephemeriden und die Deklinations-Ephemeriden. Die in den letzten Jahrzehnten vernachlässigten Deklinationen, durch die allein die Position eines Gestirnes genau bestimmt werden kann, führte Ebertin wieder in die Praxis ein und erleichterte die Anschaulichkeit durch das Deklinations-Diagramm und das Deklinations-Lebensdiagramm.

Für die internationale Verständigung wurde die «Internationale Nomenklatur» geschaffen, durch die es möglich ist, auch mit der Schreibmaschine die verschiedenen Symbole mit zwei Buchstaben zu bezeichnen und die Aspekte zahlenmäßig darzustellen. (SO-45-JU: Sonne im Halbquadrat zum Jupiter.)

Im Laufe der Jahrzehnte hat Ebertin über 60 Fachbücher geschaffen, von denen 12 in andere Sprachen übersetzt wurden, vornehmlich in die englische Sprache, aber auch in Französisch und Schwedisch. Weitere fremdsprachliche Übersetzungen sind geplant.

* Die graphischen 45-Grad-Ephemeriden finden Sie auch in der Erweiterten Grafikauswahl auf www.astro.com unter "Spezial" -> "Graph. Ephmeride 1 Jahr". Ebenso die Graphischen Ephemeriden mit und ohne Radix für 5 und für 50 Jahre.

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25-Mai-2017, 13:23 Weltzeit
Sonne431'21"21n02
Mond043'11"15n24
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Venus1859'54"5n51
Mars2314'27"24n06
Jupiter1333'18"r4s00
Saturn2559'23"r22s00
Uranus2641'52"9n46
Neptun148' 3"7s04
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Über dieses Lehrwerk

Gertrud I. Hürlimann's Standardwerk ist ein praktisches Arbeitsinstrument und umfassendes Basiswerk für alle, die diese alte Grenzwissenschaft fundiert erlernen wollen. Seit der Ersterscheinung im Jahr 1982 wurde es in 11 Auflagen gedruckt und ist eines der erfolgreichsten astrologischen Lehrbücher im deutschprachigen Raum.
Astrodienst hat die Rechte an diesem Werk erworben, den Inhalt redigiert und für die Web-Ansicht optimiert. Wir publizieren hier diese 12. Auflage kostenlos und hoffen, dass damit noch viele Astrologie-Studentinnen und -Studenten die Grundlagen dieser vielschichtigen Materie erlernen können.

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