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Astrologie

Ein methodisch aufgebautes Lehrwerk, von Gertrud I. Hürlimann

©Astrodienst AG 2016

Glahnscher Lebenskreis und vierfacher Lebensring

Der Glahnsche Lebenskreis

1. Die Zeitangaben im Horoskop

Glahn betrachtete das Horoskop als einen lebendigen Organismus. Der Mensch bleibe nicht unveränderlich. Er wachse und nehme zu an Wissen und Können. Die Anlagen, ob körperlich, seelisch, intellektuell oder geistig seien zunächst rein passiv. Erst im Zusammenhang mit dem rechts- und linksgedrehten Ascendenten, den Direktionen, Progressionen, Transiten usw. würden die durch die Planeten symbolisierten Anlagen aus der Latenz gehoben, seien es Begabungen, Krankheiten oder Ereignisse. Der Horoskopkreis zeige jederzeit die kosmischen Einflüsse und erkläre, warum der Mensch und sein Schicksal jeweils so und nicht anders sei. Es zeige, was der Mensch wünsche, plane, erstrebe und welche Erfolge oder Mißerfolge ihm zustünden. Das Tierkreiszeichen beispielsweise, das am Anfang (AC) stehe, bestimme die körperliche Erscheinung, Anlagen und Funktionen des Körpers, die am stärksten ausgebildet wären, sowie zusammen mit dem 6. Haus, vor allem deren Spitze, Dispositionen zu Krankheiten. Für die Zeitauslösung sei zu beachten: I. Haus = Körper, die Spiegelung liege im 6. Haus. Das 6. Haus beziehe sich unter anderem auf den Gesundheitszustand. Die Konstitution werde vom AC (aufsteigendes Zeichen und dessen Regenten) sowie durch die Sonne bestimmt.

2. Der Aspektring

Bearbeiter: Rudolf Engelhardt, System: 8 1⁄3 Jahre pro Haus = 25 Jahre pro Quadrant. Auslöser: rechtsgedrehter Ascendent. Umrechnung Tierkreiszeichen/Radixhäuser für Radix-Mundan-Auslösung nach Engelhardt (aus Glahns Lehrbuch Seite 544/545).

Um das Horoskop werden alle Aspekte der Planeten sowie Antiszien und Fixsterne gradgenau eingetragen. Dieses Lebenskreis-Aspektarium umgibt die Horoskopzeichnung wie eine Aura. Für die Radixstellung der Planeten ist die Einzeichnung sehr einfach. Schwieriger ist die Rechnung mit den Mundanstellungen. Ein Radixhaus kann 15–65° groß sein, das Mundanzeichen weist nur 30° auf. Hier muß eine Umrechnung vorgenommen werden. Außerdem ist die Jahres-Einteilung für die Mundan- und Radixauslösung anzubringen. Diese hängt davon ab, ob mit dem 7er-Rhythmus, das wären 21 Jahre pro Quadrant, oder mit dem 8 1⁄3 Rhythmus, das wären 25 Jahre pro Quadrant, gearbeitet wird. Die Erklärung der Rhythmen folgt auf den nächsten Seiten.

«Re. AC» Das Zeichen : reicht von 2 1⁄2. bis 13 1⁄2. Jahr = 11 Jahre. entspricht dem X. Haus, das nun nochmals in 11 Jahresteile auf der zweiten Kreislinie der Horoskopumrandung unterteilt wird.
Das Zeichen umfaßt das 13 1⁄2. bis 26. Lebensjahr = 12 1⁄2 Jahre, = 9. Haus, das in 12 1⁄2 Jahresteile unterteilt wird. Im weiteren wird wie folgt verfahren:
  : 26.– 36. Jahr = 10 Jahre, also VIII. Haus in 10 Unterteile
  : 36.–42. Jahr = 6 Jahre, also VII. Haus in 6. Unterteile
  : 2.– 46 1⁄2. Jahr = 4 1/2 Jahre, also VI. Haus in 4 1⁄2 Unterteile
  : 46 1⁄2.–52. Jahr = 5 1/2 Jahre, also V. Haus in 5 1⁄2 Unterteile
  : 52.–64. Jahr = 12 Jahre, also IV. Haus in12 Unterteile
«Li. AC» : 10.– 24. Jahr = 14 Jahre, also XII. Haus in14 Unterteile
  : 24.–43. Jahr = 19 Jahre, also I. Haus in19 Unterteile
  : 43.–71. Jahr = 28 Jahre, also II. Haus in28 Unterteile

 

3. Der Aspektfinder

AspektfinderVermutlich hat Glahn als erster einen Aspektfinder konstruiert. Das nebenstehende Bild zeigt verkleinert sein Horoskopgerät. Es war für folgende Zwecke vorgesehen: Herstellen von Horoskopen, auch ohne Formular, Auswerfen und Aufsuchen von Aspekten, Direktionen, Profektionen usw., Korrektur der Geburtsstunde, Vergleiche der Solar-, Jahres- und progressiven Horoskope mit dem Radix, Aufsuchen der Planetenbilder nach Witte, Feststellen der Schnittpunkte, Transite, Lebenskreise, Einzeichnen der Antiszien. Das Gerät eignete sich für alle Methoden und war keineswegs auf den Glahnschen Lebenskreis und seine Rhythmenlehre beschränkt.

Der Außenkreis war für die Radixpositionen gedacht, der Innenkreis für die Mundanpositionen.

 

4. Der rechts- und linksgedrehte Ascendent als Auslösungsfaktor

a) Der rechtsgedrehte AC und der 8 1⁄3-Rhythmus

Gedrehter AsendentDer Lebenskreis mit dem Aspektring zeigt die wichtigsten Einflüsse Jahr für Jahr. Er schildert alle Abschnitte des Lebens in zeitlicher Folge. Der Ascendent ist der Zeiger, der durch das Horoskop dirigiert wird.

Der Lebenskreis beinhaltet 100 Jahre, gezählt ab Ascendent im Uhrzeigersinn. Das sind 25 Jahre pro Quadrant.

  • IV. Quadrant = Jahre 0 bis 25
  • III. Quadrant = Jahre 25 bis 50
  • II. Quadrant = Jahre 50 bis 75
  • I. Quadrant = Jahre 75 bis 100

Auf die Häuser aufgeteilt ergibt dies 8 1⁄3 Jahre pro Haus.

Die Rechtsdrehung gibt vor allem über die Phasen der seelischen Entwicklung und die innere Stimmung mit Rückwirkung auf das Handeln Auskunft.

Jedes Haus entspricht einer Phase, die durchlaufen wird und jedes Haus hat seinen eigenen Maßstab, entsprechend der Anzahl Grade, die es in sich schließt.

Regent einer Phase ist immer der Herrscher des Tierkreiszeichens, das bei Rechtsdrehung im Uhrzeigersinn angeschnitten wird. Eine zeitlich ausgelöste Konstellation wirkt sich auf alle Häuser aus, die mit der Konstellation radix, mundan oder durch Spiegelpunkte verbunden sind. Das sind insgesamt 4 Häuser: 1. das Haus der Entwicklungsphase, 2. das Haus der Ereignisebene, das ist jenes, in dem sich der Regent des angeschnittenen Phasenzeichens aufhält, 3. das Haus der Spiegelung des Phasenregenten über die Meridianachse, 4. das Haus der Spiegelung des Phasenregenten über die Horizontachse. Letztere beiden sagen nur über die Hintergründe, die Ursachen eines allfälligen Ereignisses, Erfolges oder Mißerfolges aus. Eine Opposition hat stets zwei Ereignisse zur Folge.

Allgemeine Hinweise

Tabelle LebensjahreGleichzeitige Wirksamkeit und Auslösung aller Konstellationen in Haus und Zeichen hat Rudolf Engelhardt erkannt. Mit dem Zeichen Widder auf dem Lebenskreis lösen sich alle Konstellationen im ersten Haus aus, mit dem Zeichen Stier jene im 2. Haus und so fort, wie umgekehrt das 1. Haus das Zeichen Widder, das 2. Haus das Zeichen Stier erregt. Vom 16 2⁄3.–25. Lebensjahr wird somit das Zeichen Steinbock/X. Haus aktuell. Fallen Auslösungen im Lebenskreis in den Bereich des Zeichens Widder, so tritt der Geborene in der persönlichen Bedeutung hervor, fallen sie in den Bereich des Stiers, so werden Liebes- und/oder Geldangelegenheiten aktuell. Diese Regeln haben für die Ausdeutung großen Wert: Dadurch kann festgestellt werden, welche Angelegenheiten während einer Zeitspanne von 6–8 Jahren einen Menschen vorwiegend beschäftigen werden.

b) Der linksgedrehte AC und der 25er-Rhythmus

linksgedrehter ACDie Linksdrehung erfolgt in der Reihenfolge der Zeichen.

Jedes Haus schildert 25 Jahre, jedes Dekanat 25⁄3 = 8 1⁄3 Jahre. (Siehe auch Schemata der Spiegelungen, ein Dekanat = 25 Jahre.)

  • I. Haus = 0 bis 25 Jahre
  • 2. Haus = 25 bis 50 Jahre
  • 3. Haus = 50 bis 75 Jahre
  • IV. Haus = 75 bis 100 Jahre

Beim unteren Meridian = IC/Spitze IV. Haus kreuzen sich der links- und rechtsgedrehte Ascendent (AC).

Bei Linksdrehung ist eine geistige Wirkung erkennbar. Die durch das I. Haus dargestellte Persönlichkeit denkt und handelt gemäß der Bedeutung des aufsteigenden Zeichens und dessen Regenten. Bei Inkraftsetzung eines neuen Zeichens durch die Linksdrehung wird oft das äußere Erscheinungsbild beeinflußt. Das ist besonders gut ersichtlich, wenn der AC im letzten Drittel eines Zeichens steht, da

bereits in jungen Jahren ein anderes Zeichen in Kraft gesetzt wird. Es kann dann von einer Veränderung der Anlage gesprochen werden, ebenso von einem neuen Geburtsregenten. Dennoch verliert der eigentliche Geburtsregent nie seinen Einfluß. Er bleibt bedeutungsvoll. Die Praxis zeigt sehr oft, daß sich in den letzten Graden Löwe-Geborene anders gebärden, als sie dies ihrem AC nach sollten. Bei Eintritt in das Zeichen Jungfrau wird meist das Haar dunkler, die Gesinnung merkurial, mit einem äußerlich ruhigen, sachlichen Verhalten.

Auch bei der Linksdrehung hat jedes Haus zu 25 Jahren seinen eigenen Maßstab, da die Placidusfelder ungleich groß sind. Es muß ausgerechnet werden, wieviel Jahren ein Grad entspricht. Alles kommt der Reihe nach zur Auslösung, was an Planeten, Planetenkonjunktionen, Antiszien und Aspekten vorhanden ist. Die Wirkung der Aspekte ist vierfach: Sie erstreckt sich auf Körper, Seele, Geist (Intellekt, Nervenfunktion) und die Angelegenheiten der von Planeten besetzten Häusern.

Allgemeine Hinweise

a) Zum Lebenskreis

Die von Glahn bevorzugten Rhythmen sind: 8 1⁄3, Jahre pro Haus mit dem rechtsgedrehten Ascendenten (Uhrzeigersinn); 25 Jahre pro Haus mit dem linksgedrehten Ascendenten. Die Rechts- und Linksdrehung mit Start ab Geburt erfolgt gleichzeitig. Glahn ging von derÜberlegung aus, daß laut Upanishaden die Lebensdauer des Menschen 100 Jahre betragen soll. Darum schuf er einen Lebenskreis von 100 Jahren.

b) Zu den Achsen

Das Horoskop ist ein System von 6 Achsen. Der Mensch trägt 12 Pole in sich, von denen sechs positiv sind (Zeichen +) und sechs negativ (Zeichen –). Eine Achse ist ein Gegenüber von zwei sich ergänzenden Polen, und in dem Sinne kein Gegensatz. Bei Eintritt in ein anderes Haus durch den rechtsgedrehten AC wird jedesmal eine andere Achse wirksam. Jede Achse steigt mit dem Willen zum Erwerb aus dem Stofflichen auf, getrieben vom Seelisch-Geistigen aufgrund von Vorstellungen. So ergeben sich Achsenbezeichnungen wie Willens-, Stoff-, Intelligenz-, Fantasie-, Vorstellungsachse. Darüber wäre ein ganzes Buch zu schreiben
(«Astrale Warte», September 1936, Seiten 124/125).

Außerdem gibt es noch durch Planeten gebildete Achsen.

c) Der rechtsgedrehte AC und der 7er-Rhythmus

Aufgrund der Glahn und Engelhardt bekannten 7er-Perioden führte Rudolf Engelhardt ungefähr im Jahre 1928 (persönliche Angabe) den 7er-Rhythmus in die Glahn-Methode ein. In der 3. Auflage des Buches Erklärung und systematische Deutung des Geburtshoroskopes steht auf Seite 545 der Hinweis, daß auch die Auslösung der Radixplaneten und deren Spiegelpunkte nach dem Schlüssel «jedes Haus 7 Jahre» in fast allen Fällen in die Arbeiten der Glahn-Methode einbezogen würden, beginnend beim Ascendenten nach rechts und links.

rechtsgedrehter AC Mit 7er-Rhythmus werden folgende Auslösungen mit dem rechtsgedrehten AC verstanden:

  • Ab Geburt bis zum 7. Lebensjahr: Durchlauf des 12. Hauses. Wer ist mehr in der Freiheit beschränkt als ein Kind!
  • 11. Haus = 7 bis 14 Jahre
  • X. Haus = 14 bis 21 Jahre
  • 9. Haus = 21 bis 28 Jahre
  • 8. Haus = 28 bis 35 Jahre
  • VII. Haus = 35 bis 42 Jahre
  • II. Quadrant = 42 bis 63 Jahre
  • I. Quadrant = 63 bis 84 Jahre

Tritt der rechtsgedrehte AC während dieser Phasen auf Planeten, Aspekte oder Spiegelpunkte, so werden Anlagen aus der Latenz gehoben oder der Situation entsprechende Ereignisse ausgelöst. Jedes Haus im Placidus-Felder-System hat seinen eigenen Maßstab. Die Häuser können kleiner oder größer sein, was auf die Siebenjahresphase keine Auswirkung hat.

Steht ein Planet in einem bestimmten Haus, so wird der Zeitpunkt der Auslösung berechnet, indem die Gradzahl des Hauses durch 7 dividiert wird. Das ergibt die Anzahl Grade für ein Jahr (im Jahresring eintragen, siehe unter Aspektring). Das obenstehende Bild als Schema hat gleich große Häuser. Regent einer Phase ist wie beim 8 1⁄3-Jahres-Rhythmus der Herr des Tierkreiszeichens, das bei Rechtsdrehung angeschnitten wird. Sein Stand im Haus und Zeichen entscheidet, was in der angeschnittenen Phase geschieht. Der 7er-Rhythmus ist individuell, die nachfolgenden 7er-Perioden sind generell.

d) Die 7er-Perioden

Zu den 7er-Perioden schreibt Glahn:

Schon die Wissenschaft rechnet mit Perioden im Leben; alle 7 Jahre soll sich der Körper erneuern. Vermutlich fallen bei der Erneuerung der Organe die alten Krankheiten weg. Nach dem Gesetz der Harmonie nehme ich für jedes Tierkreiszeichen eine besondere Wirkungsdauer von 7 Jahren an. Diese Wirkung ist generell, also nicht individuell.

Dann herrschen:

  • bis Ende des 6. Lebensjahres = Beginn des Wachsens.
  • 7.–13. Lebensjahr = Beginn der Schule.
  • 14.–20. Lebensjahr = Beginn der Lehre.
  • 21.–27. Lebensjahr = Beginn der Selbständigkeit, meistens zur Heirat führend.
  • 28.–34. Lebensjahr = Beginn der Bedeutung im Beruf, Ansehen, Macht.
  • 35.–41. Lebensjahr = Beginn der ernsten Arbeitspflicht und -last.
  • 42.–48. Lebensjahr = Beginn der Klugheit – das «Schwabenalter», Erfahrungen.
  • 49.–55. Lebensjahr = Beginn der Weisheit.
  • 56.–62. Lebensjahr = Beginn der tieferen Weisheit.
  • 63.–69. Lebensjahr = Beginn des Alters.
  • 70.–77. Lebensjahr = Beginn des höheren Alters.
  • 78.–84. Lebensjahr = Beginn des Absterbens.

Heute würde sich Glahn wohl differenzierter ausdrücken.

Die Planeten wirken sich am stärksten in den Jahren aus, die den Zeichen entsprechen, in welchen sie stehen. Aber nicht die Sextile, Quadrate, Trigone und Oppositionen lösen die wichtigsten Ereignisse aus, sondern die Stellung in Zeichen und Haus sowie die Reflexe. Und nicht nur für den AC gilt die Rechts- und Linksdrehung, sondern auch für die Direktionen.

Somit kommen jederzeit zwei Tierkreiszeichen zur Auswirkung, nämlich:

und , und , und
und , und , und

Die fixen Zeichen verbinden sich mit fixen, die Kardinalzeichen mit gemeinschaftlichen Zeichen. Zeitlich kommen sie zur Auswirkung:

  • und = 00 - 06 Jahre | ferner 77 - 83 Jahre und
  • und = 07 - 13 Jahre | ferner70 - 76 Jahre und
  • und = 14 - 20 Jahre | ferner 63 - 69 Jahre und
  • und = 21 - 27 Jahre | ferner 56 - 62 Jahre und
  • und = 28 - 34 Jahre | ferner 49 -55 Jahre und
  • und = 35 - 41 Jahre | ferner 42 - 48 Jahre und

Das erstgenannte Zeichen betrifft immer die persönliche Entwicklung, einschließlich Seele und Geist, das zweite Zeichen zeigt die äußeren Einflüsse und wie das Schicksal erlebt wird. Die feststehenden Perioden sind sinngemäß zu verschmelzen mit den Perioden, die durch die Auslösung der Zeichen nach Häusern gebildet werden.

Folgende Aufstellung erklärt die Auswirkung dieser Verbindungen:

  • Aszendent - Der Geborene hat im Leben immer zu tun mit:
  • und «feindlichen» Einflüssen
  • und Geld- und Herzenssachen, Freundschaften
  • und beruflichen Schwierigkeiten, aber auch Erfolgen
  • und Religion und Philosophie
  • und Leidenschaften, Kämpfen, übersinnlichen Strömungen
  • und Ehepartnern, Teilhabern, Gerichtsangelegenheiten
  • und Anstellungsverhältnissen, freien Berufen, Krankheit
  • und Liebesangelegenheiten, Kindern, Spekulationen usw.
  • und häuslichen Banden, Eltern, dem Elternhaus
  • und Literatur, Verwandten, Verstand
  • und Geld und Liebe
  • und Mars-Einflüssen, positiv oder kritisch

Werden dazu noch die Verbindungen mit den Spiegelpunkten einbezogen, dann schließt sich die Kette.

  • Widder, Fische, Jungfrau bis 7 Jahre
  • Stier, Wassermann, Löwe bis 14 Jahre
  • Zwillinge, Steinbock, Krebs bis 21 Jahre
  • Krebs, Schütze, Zwillinge bis 28 Jahre
  • Löwe, Skorpion, Stier bis 35 Jahre
  • Jungfrau, Waage, Widder bis 42 Jahre
  • Waage, Jungfrau, Fische bis 49 Jahre
  • Skorpion, Löwe, Wassermann bis 56 Jahre
  • Schütze, Krebs, Steinbock bis 63 Jahre
  • Steinbock, Zwillinge, Schütze bis 70 Jahre
  • Wassermann, Stier, Skorpion bis 77 Jahre
  • Fische, Widder, Waage bis 84 Jahre

Wird die Zusammenstellung nach den Häusern des Horoskopes vorgenommen, so verbindet das Schicksal die Menschen, die unter den nachstehend aufgeführten Zeichen geboren sind, mit den Häusern wie folgt:

Widder
mit
XII.
und
VI.
sowie
I.
Haus
Waage
mit
VI.
und
XII.
sowie
VII.
Haus
Stier
XI.
V.
II.
Skorpion
V.
XI.
VIII.
Zwillinge
X.
IV.
III.
Schütze
IV.
X.
IX.
Krebs
IX.
III.
IV.
Steinbock
III.
IX.
X.
Löwe
VIII.
II.
V.
Wassermann
II.
VIII.
XI.
Jungfrau
VII.
I.
VI.
Fische
I.
VII.
XII.

VI. Der vierfache Lebensring

(Auszug aus dem Lehrbuch von Glahn, Seiten 44–48)

Die Entdeckung des Lebenskreises von Glahn hat Ingenieur Wilhelm Bentz, Berlin, veranlaßt, diesen zum Gegenstand einer besonderen Untersuchung zu machen. Insbesondere kam es ihm darauf an, die drei Komponenten der Individualität, Körper, Seele und Geist, bei der Lesung des Horoskopes zu berücksichtigen. Ferner suchte er nach einem Beweis der Korrespondenz von Widderpunkt und Ascendenten. Nach Studien an vielen hundert Horoskopen fand er Glahns Lehre bestätigt. Das praktische Ergebnis ist der vierfache Lebensring.

a) Hinweise zum vierfachen Lebensring

Außerhalb des Horoskopkreises, an der Peripherie des großen Kreises, ist der Aspektring inklusive Antiszien mit Aspekten angebracht. Die Spiegelpunkte/ Antiszien sind mit einem s bezeichnet. Die roteingezeichneten Aspekte sind nach Ansicht von W. Bentz günstig, die blauen kritisch.

Der äußerste Horoskopkreis enthält die 360 Grade, der zweite Horoskopkreis die Tierkreiszeichen mit ihren Dekaden.

Nun folgt der eigentliche Ring:

Im ersten Ring ist die Hundertteilung durchgeführt. Jeder Quadrant entspricht 25 Jahren. Dieser erste Ring ist das, was Glahn Lebenskreis nennt. Damit die Jahreszahlen stets rechts- und linksherum gut abgelesen werden können, sind bei Rechtsdrehung des gelben Pfeiles (bei 0° Widder) in der oberen Hälfte des ersten Ringes die geraden und bei Linksdrehung des Pfeiles in der unteren Hälfte des ersten Ringes die ungeraden Zahlen (Jahre) eingedruckt. Diesen Kreis nennt Bentz Sonnen- oder Geistkreis.

Im 2. Ring hat Bentz eine 72er-Teilung vorgenommen. Pro Quadrant ergeben sich im 2. Ring 18 Jahre. Bentz nennt den zweiten Ring Körperring und begründet die 72er-Teilung mit der Fließschen Lehre (Differenz 28–23 = 5, 360:5 = 72).

Der 3. und der 4. Ring haben sich grundsätzlich wie der Körperring aus den von W. Fließ ermittelten Lebensperioden von 23 und 28 Tagen ergeben. Diese beiden der Seele zugehörigen Kreise mit der Teilung 28 = weiblich (blauer Ring) und 23 = männlich (roter Ring) bzw. negativ und positiv liegen nebeneinander, um darzustellen, wie sich die beiden Perioden das Gleichgewicht halten. Durch die nebeneinanderliegenden Ringe soll auch gezeigt werden, wie sich die seelischen Schwingungen auf das Körperliche übertragen, also die Abhängigkeit und Verbundenheit alles Stofflichen mit der Seele des Körpers sowie die Wirkung des Willens auf den Körper.

Wird jedes Feld von 0° Widder beider Perioden geteilt, so ergeben sich die bekannten Periodenzahlen 111⁄2 und 14, die nun nebeneinanderliegend den wichtigen kosmischen Ring darstellen. Alles ist kosmisch-rhythmisch bedingt: die Fließschen Perioden und die Planetenstellungen mit dem Ascendenten und dem Widderpunkt als Auslösungsschlüssel. Bei Betrachtung der Felder 3 und 4 sind in den vier Kardinalzeichen je drei weibliche Perioden erkennbar, mit denen sich die männlichen ungleich decken. Ganze Deckungen, also Vollpolaritäten, ergeben sich nur drei, und zwar im Widderpunkt, Endgrade des Löwen und mittlere Grade des Steinbocks. Die Wichtigkeit der Dreiteilung, genannt Dekanate, ist damit zum Ausdruck gebracht. Jene Stellen im Tierkreis, wo männliche und weibliche Perioden ganz oder teilweise zusammenfallen, sind ausgesprochen harmonisch wirkend, denn die kosmischen Kräfte äußern sich im Menschen wie im Weltall als Einheit durch Wechselwirkung positiver und negativer Energien. Fällt in einem Horoskop der Ascendent, Sonne oder Mond auf solche polare Stellen, so verspricht das Erfolg und deutet auf einen harmonisch abgestimmten Menschen. Als weiteres ist ersichtlich, daß sich die erste volle Polarität von 0–7 Grad Widder erstreckt, wodurch der Siebenjahr-Rhythmus begründet ist. In den Grundzahlen 4 mal 7 = 28 ist das astrale Verhältnis der 28 Mondstationen ausgedrückt.

b) Die Anwendung des Ringes

Die Ziffern in den Feldern bezeichnen die Lebensjahre des Geborenen, beginnend am Pfeil (gelb) = 360/0 Grad: Der Sonnenring beinhaltet 100 Jahre, der Körperring 72 Jahre und die beiden Mondringe 3 mal 28 = 84 und 3 mal 23 = 69 Jahre. Über diese Jahre hinaus wird weitergelesen, dann beginnt der Kreislauf aufs neue. Die Jahre werden rechtsherum und linksherum jeweilig abgelesen. Die ungeraden Zahlen der Jahre stehen beim Linksherumlesen vor Augen, die geraden Jahreszahlen beim Rechtsherumlesen. Es ist daher stets ein Jahr in der Reihe übersprungen, das zu denken ist. Es ist nun typisch, daß in allen vier Felderrunden für ein jeweiliges Lebensjahr immer dieselben Spiegelpunkte oder Mundanstellungen mit entsprechenden Aspekten sich vorfinden, und zwar sowohl von 0° Widder an als auch vom Ascendenten aus. Daher kann aufgrund des Ringes der Ascendent ermittelt werden, wenn ein wichtiges Ereignis auf dem Lebensringe vom Widderpunkt aus festgestellt wird.

Schließlich wird die Richtigkeit der Häuserberechnung für unsere Breiten bewiesen, denn die Mundanstellungen der Planeten und Antiszien werden durch die Größe der Häuser bestimmt.

Es empfiehlt sich, vom Widderpunkt linksherum zu lesen, vom Ascendenten aus rechtsherum.

Der vierfache Lebensring von Ing. Wilh. Bentz

(Seite 44 von Glahns Deutungsbuch)

Der vierfache Lebensring

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